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Bundesparteitag

Wolfgang Kubicki ist neuer Bundesvorsitzender der FDP – Strack-Zimmermann verliert

Mit 390 von 658 Stimmen ist Wolfgang Kubicki zum neuen Vorsitzenden der FDP gewählt worden. Der Parteitag hat sich damit gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann entschieden, die erst am Samstag ihre Kandidatur eingereicht hatte.

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Wolfgang Kubicki hat die Wahl zum Bundesvorsitzenden der FDP gewonnen und angenommen. (Screenshot via YouTube/FDP)

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Der frühere Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki ist neuer Bundesvorsitzender der FDP. Er erhielt mit 390 von 658 Stimmen fast 60 Prozent Zustimmung. Der Parteitag hat sich damit gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann entschieden, die erst am Samstag ihre Kandidatur eingereicht hatte. Auf die EU-Abgeordnete entfielen 259 Stimmen. Vier Delegierte enthielten sich der Stimme, fünf stimmten mit Nein gegen beide Kandidaten.

Strack-Zimmermann hatte erst am Samstag ihre Kandidatur gegen Kubicki erklärt und sich dabei auf Unterstützungsunterschriften aus dem Kreis der Parteitagsdelegierten gestützt (Apollo News berichtete). Eigentlicht hatte sie ausgeschlossen, die FDP allein anzuführen, und wollte allensfalls im Rahmen einer Doppelspitze kandidieren. Zwischenzeitlich unterstützte sie Henning Höne, der seine Kandidatur um den Vorsitz jedoch im Vorfeld des Parteitags zurückzog und nun Stellvertreter von Kubicki werden will.

In ihrer Bewerbungsrede machte Strack-Zimmermann ihre Differenzen zu Kubicki deutlich. In der Frage der Brandmauer und der Energiewende grenzte sie sich scharf ab. Außerdem sparte sie nicht mit persönlichen Angriffen, insbesondere auf Kubickis designierten Generalsekretär, den früheren Vorsitzenden der bayerischen FDP, Martin Hagen (mehr dazu hier).

Die Wahl war nötig geworden, nachdem der frühere Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Christian Dürr gemeinsam mit dem gesamten Bundesvorstand sein Amt zur Verfügung gestellt hatte. Dem voraus gingen miserable Umfragewerte und Wahlergebnisse in den Ländern, darunter das Ausscheiden aus dem Landtag von Baden-Württemberg, dem die FDP bislang stets angehört hatte.

mb

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57 Kommentare

  • Seinen größten Fehler hat er gleich in der ersten Sekunde seines Ja als Parteivorsitzender begangen, er hat die AFD in SA als Partner ausgeschlossen, schon wieder von der AFD als „völkisch“ geschwurbelt. Grauenhaft.. Somit ist das Ende der FDP auch in SA besiegelt. Mir ist es ganz recht.

    100
    • Seine Rede war der Sargnagel der FDP. ER will die AfD in Sachsen-Anhalt bekämpfen. Mit zur Zeit in den Umfragen gar nicht vorhanden im Landtag. Wie peinlich neben der Figur Strack-Zimmermann soll es eigentlich noch werden?

      • Wendehals Kubicki. Es wird noch weiter nach unten gehen und das ist gut so.

      • Gerade eben schreit sich dieser komische „Henning Höne“ in Rage, da brauchst nichts mehr. Dieses FDP-Personal ist eine Schande. Und noch zum Drüberstreuen – „“Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter.“ Alexander Solschenizyn (angeblich)“………

        • Nun Svenja Hahn. Die nächste linke Schwurblerin. Grauenhaft. Die FDP kann rückstandsfrei weg.

          7
    • Was er wohl glaub wo seine verlorenen Wähler alle hin sind ? Oder nachbesser wo und in welchem politischen Nimmerland wohl neue zu finden sind für die er jetzt noch eine politische Alternative darstellt.
      Zumal sagen und abstimmungsverhalten waren ja noch nie so aus einem Guss bei ihm !

  • Mit dem, was er gerade erst von sich gegeben hat, dürfte es ein Kinderspiel sein, die an die AfD verlorenen Stimmen zurück zu gewinnen. Eigentlich hätten sie bei der Gelegenheit auch gleich ihre Auflösung beschliessen können.

    • Zumal ja wohl auch alle Mitglieder da waren denke ich .🤔👻

  • Das schwache Wahlergebnis für Herrn Kubicki zeigt, wieviel links-grüne Mandatsträger in der ach so „liberalen“ FDP beheimatet sind. Um zu überleben, müsste sich die FDP als wirkliche liberale Partei politisch neu positionieren. Das erscheint angesichts der im Wahlergebnis manifestierten Machtverhältnisse innerhalb der Partei unmöglich. Deshalb hätte ich an Stelle von Herrn Kubicki die Wahl nicht angenommen und wie seinerzeit ein kluger Sachse reagiert: „Dann macht doch euern Dreck alleene!“

    • Nun, war das nicht der letzte König?

  • Nun, eine FDP, die sich – wenigstens – darin einig gewesen wäre, daß es für sie eine „Renaissence“ nur mit einem beherzten Schritt zurück in die Mitte geben könnte, hätte ein Signal der Geschlossenheit in der Wahl ihres Vorsitzenden zeigen müssen.

    Die tatsächliche Wahl zeigt aber, daß die „links-bellizistische“ Minderheit als „Sperrminorität“ doch so groß ist, daß es diesen Schritt nicht geben wird.

    Damit sollte der Bundesvorstand an die Mitglieder schon vorsorglich Schaufeln ausgeben …

  • Fast Drei Prozent – und das ist noch zu viel.

  • Okay. Aber ich glaube, frischer Wind hätte der Partei besser getan.
    Kubicki ist mit äußerster Vorsicht zu genießen.

    • Frischer Wind und durchlüften hätte da nicht gereicht, da bedarf es schon eines Hochdruckreiniger, oder besser Tatortreiniger.

  • Gibt wohl dieses Thanksgiving keinen Truthahn, also einen bestimmten.

  • Und Montag ab 06.00 Uhr wird ihn Nius feiern. Wetten?

  • Über 40% linksgrüne FDP. Lieber Herr Kubicki jetzt wählt niemand mehr FDP.

    • So isses! 259 Stimmen für MASZ (!!!)(???) …… dümmer geht immer ……….

  • Vielleicht bin ich zu dumm, dass zu verstehen, aber mit wem will eigentlich die FDP im Bundestag zusammenarbeiten, wenn nicht mit der AfD ? mit der CDU alleine wird es nicht reichen, es werden also die roten die Grünen und eventuell auch die Linkspartei sein. Und warum soll man dann FDP wählen? Entweder ich muss die AfD alleine wählen, oder, falls ich nicht die AfD wählen will, kann ich ja auch gleich bei der CDU bleiben. Mit anderen Worten, die FDP hat sich jetzt selbst überflüssig gemacht.

  • Für mich war die FDP nie wählbar. Aber unter den schlechten Personalalternativen, die die FDP anzubieten hatte, ist Kubicki der Beste. Der, der sich als politischer und menschlicher Charakter kantig und konsequent profiliert hat. In menschlicher Hinsicht: Er hat seinen Parteifreund – und hier ist eine echte Freundschaft gemeint – hat Kubicki J. Möllemann nach außen in Schutz genommen, als Möllemann von seinen eigenen Partei -„freunden“ ausgegrenzt wurde. Erinnern Sie sich auch daran, als sich nach der Chips-Affäre auf die letzten Ränge des BT zurückgezogen hatte? Oder erinnern Sie sich an die Geburtstagsfete bei Kubicki, bei der er ohne Maske trotz Maskenpflicht von Spitzeln fotografiert wurde? Trotz dieser Beweise bestand er auf seine Freiheitsrechte, trotz Verbots. Und erinnern Sie sich an Kubickis politischen Verhaltens bei der Impfpflichtproblematik. Auch hierbei argumentierte er für die Freiheit. Ich werde dennoch nieFDPwählen,weil ichals Katholik keine Abtreibungspartei wähle.

  • 259 Stimme haben Strack-Zimmermann gewählt – unglaublich

  • Die FDP war und ist eine Umfallpartei.
    Nicht wählbar.

    • Zu „Ampel Zeiten“ waren die links. In einer AfD-geführten Regierung wären die vielleicht Rechts und Liberal?🫣

  • Man sollte die FDP nicht wie den gestrandeten Wal Timmy behandeln, sondern besser in Ruhe dahingehen lassen …

  • Ich hoffe er ist der letzte…

  • Eine Geronto-Psychiatrie namens F.D.P.

  • 59,3 % für Wolfgang Kubicki. Das zeigt, wie stark das links-grün-woke Lager in der FDP. Ich kann nur spöttisch sagen: Viel Spaß, Wolfgang!

    • Jap, ist gelaufen.

      Kernpunkt-wahl (den Kubicki nicht mal stark unterstützte) und eine gespaltene Partei. Da wird nichts draus.

      Bestenfalls treten die jetzt massenhaft aus und Kubicki sagt: „Wir machen mit AFD“. Aber, dass wird nicht kommen. Da fehlt der Mumm das einzuleiten.

    • Die Rede von Strack-Zimmermann war gruselig linksversifft. Furchtbar.

      • Und Kubicki ist genau wie Merz. Blinkt rechts und biegt links ab. Hier kommt es allerdings zu einem Totalcrash.

        • Genauso ist es. Wendehals Kubicki. Noch so einen braucht niemand mehr.

          13
      • Diese Frau hat mit Ihrer Aufstellung der FDP den Todesstoß versetzt. Das hat auch Kubicki erkannt, wenn man sein versteinertes Gesicht sieht. Liebe FDP das war’s für euch!

        • Ruhe in Frieden.

          4
  • Was soll man eigentlich von einer Partei erwarten in der laut Abstimmungsergebnis noch ganze 5 Vernünftige vorhanden sind.

  • habemus Sargnagel – die 3% Partei hat jetzt den Insolvenzverwalter.

  • Müsst ihr immer über tote Pferde berichten?

    • Es gibt unterschiedliche grade der Verwesung. Also wenn das Pferd frisch von uns gegangen ist, oder schon mumifiziert ist, kann man durchaus darauf reiten ohne dass es einen reckt.

      Ich persönlich bevorzuge aber statt dem reiten toter Pferde die Notschlachtung mit der rechtzeitigen Verwurstung.

  • 40 % für eine waffenlobyistin? Das sind wieder 2% mehr für die AFD

  • Er posaunt laut gegen die AfD und legt damit den Weg der FDP fest…….ab in den totalen Untergang.
    Von solchen Brandmauerparteien haben wir schon zu Viele, da braucht es nicht noch einer 3% Partei.

  • 3 Prozent Partei! Unwichtig!

  • 390 von 658 Stimmen. Da waren ja heute alle Wähler anwesend.

    • 😀 😀 😀

  • Da kann sie ja gemeinsam mit der Buys gemeinsam auf „unser Demokratie“ Veranstaltungen weinen!

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