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Sendung „Monitor“

Fußballverein Rot-Weiß Essen kritisiert WDR-Beitrag wegen falschen NS-Bezugs

Die WDR-Sendung Monitor berichtet über Rechtsextremismus im Fußball. Als Beispiel wird ein Banner des Vereins Rot-Weiß Essen verwendet, das angeblich einen NS-Bezug haben soll, sich aber in Wahrheit auf ein historisches Auswärtsspiel bezieht.

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Die WDR-Sendung „Monitor“ warnt vor Rechtsextremismus bei Fans von Rot-Weiß Essen. (IMAGO/frontalvision.com)

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Am 18. Mai veröffentlichte die WDR-Sendung Monitor auf YouTube ein Video, das sich mit Rechtsextremismus im Fußball befasst. Der Fokus der Sendung liegt auf dem Verein Rot-Weiß Essen. Dieser distanzierte sich in einer Stellungnahme am Donnerstag von dem Beitrag. Darin entstehe „ein sehr einseitiges Bild“, das „an mehreren Stellen wichtige Zusammenhänge ausblendet oder Sachverhalte unzureichend einordnet“.

Der Verein benennt auch ein Beispiel. In der WDR-Sendung wird als Beleg für den vermeintlichen Rechtsextremismus der Fans auf ein Auslandsspiel 2025 gegen Edinburgh verwiesen. Fans halten ein Banner mit der Aufschrift hoch: „Wie einst der Opa, mit dir durch Europa.“ Dazu sagt ein anonymer Fan, der einst in der extremen Fanszene aktiv gewesen sein soll: „Schaut man sich die Historie von Rot-Weiß Essen an, dann ist man nicht großartig durch Europa gereist.“ Das lasse den Schluss zu, dass nicht die Fans durch Europa gereist seien, sondern der Opa, „allerdings mit der Wehrmacht“.

Der Verein hält dagegen: „Diese Darstellung wurde aus unserer Sicht völlig aus dem historischen Kontext herausgelöst. Der Bezug liegt in der Geschichte des Spiels und erinnert an das Europapokalspiel vor rund 70 Jahren. Eine extremistische oder problematische Botschaft ist darin nicht erkennbar.“ Teil der Fanszene ist auch die Figur des „Opa Luscheskowski“, über den es eine Fanhymne gibt. Die Figur begleitet laut der Hymne den Verein seit der Gründung 1907 treu und lässt sogar Familienurlaube für Spiele sausen.

Monitor bat den Fußballverein auch um eine Stellungnahme zu Gewaltvorfällen, bei denen Rechtsextremisten Fans aus dem Stadion geprügelt haben sollen. Der Verein antwortete, dass man sich in einer arbeitsintensiven Schlussphase befinde und keine offizielle Stellungnahme geben könne. Die Staatsanwaltschaft bestätigte die Gewaltfälle gegenüber dem WDR.

Der Verein erklärt zu seiner Antwort auf die Presseanfrage in der Stellungnahme vom Donnerstag, dass die Anfrage den Verein erst kurzfristig erreicht habe. „Unabhängig davon haben wir Unterstützung angeboten, Kontakte zu unserem AWO-Fanprojekt hergestellt und deutlich signalisiert, nach Saisonende für Gespräche und eine vertiefende Auseinandersetzung zur Verfügung zu stehen.“

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Der Verein verweist neben dem AWO-Fanprojekt, das sich für ein friedliches Miteinander im Fußballstadion einsetzt, auf den neugestarteten „Arbeitskreis Fanbelange und Sicherheit“. Das Format wurde eingerichtet, damit sich Sicherheitsbehörden, der Verein und Fanvertreter austauschen können. Doch diese Maßnahmen des Vereins werden im Monitor-Beitrag nicht erwähnt.

In der Sendung kommt auch Stephan J. Kramer, der Chef des Verfassungsschutzes Thüringen, zu Wort. Er warnt vor jungen, gewaltbereiten Männern: „Ich will nicht sagen, dass hier geradezu junge Kampfmaschinen rekrutiert werden.“ Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt vor einer „rechtsextremen Erlebniskultur“, zu der auch der Fußball gehöre. Kramer sagt, dass mit dem Fußball der Rechtsextremismus weiter in die Mitte der Gesellschaft vordringen könne.

mra

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24 Kommentare

  • Das sind mittlerweile ziemliche DDR Vibes die vom ÖRR kommen.

    • „Mittlerweile“?

  • Wer ist Kramer?

  • Vielleicht sollte man sehen, welche Probleme Essen gerade im Norden hat.
    Unendlich viel kann einer Bevölkerung halt nicht zugemutet werden.
    Ich verteidige keine Gewalt, aber dass man dort allmählich die Schnauze voll hat von Relativierungen und Beschönigungen ist schon nachzuvollziehen.
    Aber dass hier Verherrlichung des Dritten Reichs stattfindet, wie der WDR suggeriert ist allerfeinstes absichtliches Missverstehen.

  • Hat nicht jüngst irgendein Gericht festgestellt, dass beim ÖRR „alles richtig und korrekt läuft“ und deshalb die Zwangsgebühren zu Recht bezahlt werden müssen?

  • Jaja – die selbst ernannten Fakten-Checker der ARD…

  • WDR – Wider Dem Realismus

  • Ist Kramer immer noch im Amt?
    Dieses ständige dumme Gelabere über herbeifantasierten Rechtsextemismus nur um den explodierenden Linksextremismus unter den Teppich zu kehren, geht einem wirklich heftig auf die Eier! Man schaue Anfang Juli auf die Straßen von Erfurt. Da kann man dann sehen wo die wirklichen Gefahren liegen.

  • Das grenzt beim ÖRR mittlerweile an Paranoia 🙄🙄🙄

  • Der ÖRR kann weg!

    • Muss weg!

  • Der WDR ist ein widerlicher Propagandasender für Ultralinke.

  • Hilfestellung für ein friedlicher Miteinander mit dem thyringer Verfassungsschmutz:
    „… junge Kampfmaschinen rekrutiert …“
    Es müßte „… junge Kampfmaschinen importiert … “ lauten.
    Und daß der Verfassungsterrorismus in der Mitte der Gesellschaft extrem erlebnisorientiert ist, stimmt wohl …

  • Ein Tag ohne Nazi-Jagd im ÖRR ist ein verlorener Tag.

  • Spinner gibt’s schon immer, aber leider päppelt der Staat linksextremismus mit Steuergeld.

  • Der schleichende Tod des Fussballs ist nicht nur eine Frage der fortschreitenden Gentrifizierung und Kommerzialisierung, sondern auch der politischen Okkupation und der damit verbundenen Einmischung sozialpädigogisch verblendeter Vorfeldadlati, die mit Fussball so viel am Hut haben, wie ein lobotomiertes Schaf mit Atomphysik.

  • Monitor berichtet 🤣🤣🤣🤣🤣

  • Die ÖRR und ihre Vorbilder, die Nazis die nach dem 2.WK in welche Parteien verschwanden?

  • ÖRR = ÖffentlichRechtsRadikal

  • ÖRR nur noch peinlich Sie sind alle 🤮

  • Die deutschen Nazis sehen überall Nazis, dabei müssen sie nur im Spiegel sehen.

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