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New York City: Schaufenster des Sozialismus – und bald Blaupause für Berlin?

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani repräsentiert den Kulturkampf eines frisch lackierten Sozialismus wie kein anderer. Mit falschem Dauerlächeln baut der gebürtige Ugander Zug um Zug die Welthauptstadt des Kapitals um und wird zum Vorbild einer Bewegung.

IMAGO/ZUMA Press

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Anhänger bürgerlich-konservativer oder libertärer Politik hatten in den zurückliegenden Jahrzehnten wenig Grund zu feiern. Linksradikale Triumphe wie in New York City lassen die Zwischenbilanz des 21. Jahrhunderts als Schlag ins Wasser für Patrioten und Freunde der Freiheit in die Geschichtsbücher eingehen. Funken der Hoffnung beschränken sich bislang auf einige Leuchttürme Südamerikas. Neben El Salvadors Nayib Bukele und dem exzentrischen Libertären Javier Milei in Argentinien gelang zuletzt immerhin dem konservativen deutschstämmigen Politiker Antonio Kast in Chile ein beeindruckender Wahlerfolg.

Mit Antonio Kasts Familienhistorie enden dann aber auch schon die Gemeinsamkeiten zwischen der südamerikanischen politischen Revolution und dem Land seiner Väter: Deutschland. Es ist nicht weit hergeholt: Die Berliner Politik und die von ihr dominierte EU-Doktrin ähneln eher der linksislamischen Politik des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani. Sie haben so gut wie nichts gemein mit dem frischen Wind des Kettensägenfreunds der Freiheit Javier Milei oder mit dem konservativen Zug seines neuen Mitstreiters Antonio Kast.

Kast ist es zweifellos gelungen, die den Nationalsozialisten zugewandte Ideologie seines Vaters zu überwinden und sich als konservativ-patriotischer Politiker zu etablieren. Im Kulturkampf gegen die sozialistische Seite ist eine Trennschärfe zwischen Patrioten, Souveränen und Libertären auf der einen Seite sowie den Radikalen der Rechten auf der anderen Seite unabdingbar.

Die Konservativen in Europa scheitern nicht zuletzt immer wieder daran, dass es dem ideologisch-sozialistisch dominierten politischen Spektrum und den Zeitgeist-Medien gelingt, konservativ-patriotische Politik mit dem radikal Abscheulichen zu verrühren und so das Wiedererstarken des Konservatismus zumindest massiv auszubremsen. Kast dürfte dem seltsamen Treiben in der alten Heimat seiner Väter mit großem Befremden gegenüberstehen.

Wie muss dieser aggressive europäische Ökosozialismus aus der Sicht eines konservativen Südamerikaners wirken? Möglicherweise erscheint er als eine Reminiszenz an die üblen Kollektivismen des 20. Jahrhunderts. Vielleicht fassen die Südamerikaner unsere politische Dekadenz auch als eine Barbarei auf, die sich in Zyklen wiederholt — eine Mahnung, den Sozialismus, der Südamerika so lange Zeit niedergedrückt hat, endgültig zu überwinden.

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Dies dürfte sich auf lange Sicht als komplizierter herausstellen, als mancher glaubt. Gerade die von Deutschland politisch-ideologisch dominierte EU folgt dem orwellschen Drehbuch und dem Aufbau eines Kontroll- und Bürokratenstaates auf erschreckend detaillierte Weise. Tragende Säulen der bürgerlichen Gesellschaft wie die Familie, die etablierte Religion des Christentums, geraten ebenso unter medialen und ganz realen politischen Druck wie die Institutionen des Privateigentums, der Meinungsfreiheit, der individuellen Mobilität und des Kulturlebens.

Und es hat beinahe den Anschein, als wäre New Yorks neuer Bürgermeister Zohran Mamdani eine Art radikaler amerikanischer Ableger dieser europäischen Geistesverwirrung. Sozialist durch und durch, Klimakämpfer und beileibe kein moderater Vertreter der islamischen Religion, verbindet er idealtypisch das, was in Europa mit gezielter Zuwanderung, dem Umbau der Ökonomie in einen grünen Kommandoapparat mit Militäranteil bereits weit fortgeschritten ist: die Heraufkunft eines neuen Sozialismus.

Seine Bilanz des Schreckens der ersten vier Monate liest sich denn auch wie die Agenda der Berliner Linkspartei: Mietendeckel, kostenloser Personennahverkehr, natürlich auch eine kostenfreie Kinderbetreuung — selbst die kuriose Idee des städtischen Supermarkts, eine Art Yankee-Konsum, ist noch nicht vom Tisch. Mamdani verkauft eine Welt ohne Konsequenzen, ein La-la-Land, in dem alles zu einer Märchenlandschaft für Leistungsverweigerer deformiert wird. Möglicherweise hat ja der Reichtum der New Yorker Mittel- und Oberschicht Mamdani die Sinne verklärt, aber der sozialistische Albtraum mit dem Füllhorn zum Stimmenkauf verschlingt Unmengen an Geld.

Mamdani wird schon sehr bald eine erste harte Lektion lernen. Auch das klassische Wall-Street-Business, Investmentbanken und große Fonds ziehen bereits die Notbremse. Ob Citadel, Apollo Capital Management oder Wells Fargo — viele befinden sich längst auf der aktiven Suche nach neuen Headquarters: Wird Miami der große Profiteur der New Yorker Dummheit? Die Reichensteuer wird um zwei Prozent angehoben, Freibeträge im Erbschaftsfall sollen drastisch sinken, die Unternehmenssteuern wurden bereits um vier Prozent angehoben. Wie gesagt: Es wirkt alles sehr (süd-)europäisch.

Mamdani, der selbst keinerlei privatwirtschaftliche Erfahrung hat, macht also ausgerechnet diejenigen für die Misere in New York verantwortlich, die am Standort noch investieren: Freiberufler, Investoren und Unternehmer, die Jobs schaffen und tatsächliche soziale Verantwortung tragen und sich nicht auf sozialistisches Wischiwaschi-Geschwätz zurückziehen können, mit dem Politiker wie Mamdani, Reichinnek oder Klingbeil reüssieren können, weil sie ja doch in letzter Instanz niemand wirklich ernst nimmt – bis es zu spät ist. Die Situation in New York wirkt konfus: Sehen wir tatsächlich den Aufstieg des Sozialismus in einer gezielt von der radikalen Linken der USA okkupierten Stadt?

Möglich wurde die schleichende Kubaisierung der Hauptstadt des Weltkapitals vor allen Dingen durch eine gezielt angereizte Zuwanderungswelle, die seit den Jahren der Obama-Präsidentschaft nicht mehr abebbte. Allein der Anteil der islamischen Bevölkerung New Yorks wuchs in den vergangenen Jahren auf mittlerweile 10 bis 12 Prozent. New York wurde von den Extremlinken der Demokratischen Partei in den USA zum Zielort von Massenmigration gewählt, um eine Botschaft an den politischen Gegner zu senden: Euer Kapital ist in dem Moment in unserer Machtstruktur eingeschlossen, in dem wir die Mehrheit einer neuen Bevölkerungsstruktur auf unserer Seite haben.

Die Linke importiert sich regelrecht neue Wählerpotenziale. Das ist zynisch und aus der Sicht der zunehmend unter Druck geratenen Zielländer zivilisatorisch zerstörerisch. Wir kennen dies aus der EU. Politische Protagonisten wie Mamdani in New York oder der frühere Präsident Barack Obama, aber auch uns näherstehende Figuren wie Friedrich Merz und Ursula von der Leyen kapitalisieren mit Präzision eine gegebene gesellschaftliche Schwäche: unsere demografisch angeschlagene, säkularisiert-entwurzelte und in Teilen wohlstandsverwahrloste Gesellschaft, die nicht mehr die Kraft aufbringt, in den hoffnungsspendenden Modus des Vorwärtsdrängens und des Wachstums zurückzufinden.

Europa befindet sich, ganz ähnlich wie Japan, in der demografischen Defensive: Europäische Gesellschaften kämpfen auf verlorenem Posten darum, ein soziales Gleichgewicht mithilfe ihrer überdehnten Wohlfahrtsstaaten zu verteidigen. Dabei expandiert lediglich der bürokratische Apparat, den Sozialisten wie Zohran Mamdani geschickt in ein expandierendes Machtvehikel umbauen und gegen die Reste der bürgerlichen Gesellschaft in Stellung bringen. Der Green Deal ist die praktische Umsetzung dieser abstrakten Beobachtung — ein überdimensionierter Extraktionsmodus, der in Amerika lediglich an der Intervention von Präsident Donald Trump scheiterte.

New Yorks Bürgermeister zählt wohl zu den prominentesten Vertretern dieser linken Ideologie, die auch bald in Berlin den Rathaussessel erobern könnte. Was sich in New York im Kleinen, aber symbolisch extrem aufgeladen vollzieht, hat sich in Europa mit dem Machtkomplex der Brüsseler EU im ganz großen Stil entwickelt. Die nächsten Monate und Jahre werden zeigen, ob die europäischen Völker noch die Kraft besitzen, der Sozialismusfalle zu entkommen und den von der Leyens und Mamdanis dieser Welt ein Kultur- und Wirtschaftskonzept entgegenzuhalten, das einer europäischen Interpretation der südamerikanischen konservativen und libertären Revolution nahekommt.

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52 Kommentare

  • Wenn New York bald aussieht wie Detroit, dann verwandelt sich das rasch ins Gegenteil, eine weitere sozialistische „Erfolgsgeschichte“.

    • NewYork sieht längst schon so aus wie Detroit und noch schlimmer die Westküste wie L.A. und Frisko.

      • Du warst nie in einer der beiden Städte.

        -15
    • Das wird wohl noch ne Weile dauern. Dann kommt wieder einer wie Giuliani und räumt auf.

    • Dieser Artikel ist mir zu „schwarz gemalt“ – nicht New York betreffend.
      Obwohl auch dort die Stimmung langfristig wieder eine ganz andere sein könnte.
      Entweder liefern die Sozialisten dort oder sind schnell wieder weg.

      New York hat keinen sozialistischen Staatsstreich erlebt. Es hat frei gewählt. Und, es ist ein wichtiges, wirtschaftliches Zentrum für das größte kapitalistische Land der Welt.
      Mamdani mag noch so strahlen.
      Eine Diktatur kann er dort nicht errichten.

      Die Nachrichten aus New York könnten schnell wieder ganz andere sein.

      Eine Blaupause für Berlin ist er gewiss nicht.
      Die Spitzenkandidatin der Linken Elif Eralp verfügt noch nicht einmal fünkchenweise über das zugegebene Charisma eines Mamdani.

      Die Linke in Berlin wird nicht die stärkste Kraft werden. Schon gar nicht so stark wie in NY.

      Linke, Grüne und AfD sind gleichauf.

      CDU am stärksten.

      SPD irgendwo.

      Allein die Parteienlandschaft ist hierzulande/hierzustadt eine ganz andere.

  • Mister President übernehmen Sie.

  • Vielleicht aber diente Berlin als Vorbild für New York?
    Egal. Jedenfalls ist das kein Zukunftsmodell.

  • Zu diesem Thema nur so am Rande:
    „Eilmeldung: Ein Anführer der Muslimbruderschaft gibt in New Jersey offen zu, wie es ihnen gelang, die MAGA-Bewegung zu spalten und dem Islam damit den Sieg in Amerika zu verwehren. Sie machen nicht einmal mehr ein Geheimnis daraus.“
    https://x.com/EYakoby/status/2057608056880378072?ref_src=twsrctfwtwcamptweetembedtwterm2057608056880378072twgr47ecf93d44b9d3c544a5ec483c55a7119fa50a86twcons1_&ref_url=httpsjihadwatch.org202605new-jersey-muslim-brotherhood-top-dog-boasts-of-using-carlson-owens-bannon-to-divide-maga-movement
    Aber das sind alles Verschwörungstheorien! Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!

    • „… und dem Islam damit den Sieg in Amerika zu verwehren.“
      Sind Sie sicher, dass der Satz so stimmt?

      • Entschuldigung, selbstverständlich zu ermöglichen

        • Gell, kam mir doch gleich so komisch vor.
          Danke, alles gut!

          2
  • New York und Berlin sind Laborversuche des ultralinken Spektrums. Sie werden scheitern – wie der Rest der sozialistischen Versuche.

    • Genau, so sehe ich das auch.
      Sie werden erneut scheitern.
      Sowohl in New York als auch in Berlin.

    • Aber wehe man will ihnen ihr Geld wegnehmen und unter den Armen verteilen.
      Als der Oberhäuptling der Linken eine Deckelung der eigenen Bezüge verlautbaren ließ, war auch gleich Revolte angesagt. Natürlich wusste er das schon vor seinem gewollt werbewirksamen Scheinmanöver.

  • „Sozialismus ist eine ansteckende geistige Krankheit. Betroffene Menschen erkennt man daran, dass sie ein Zwangssystem etablieren wollen, jenes gleichsetzen mit Gerechtigkeit an sich und von da an jedem aggressiv begegnen, der sich nicht unterwerfen und dem roten Orchester zuklatschen will.“
    (Roland Baader)

    „Ist absolute Gleichheit das Ziel, so kann die Anpassung nur nach unten erfolgen. Auf Menschen und Kulturen umgelegt heißt das, danach zu trachten, Hochkulturen zu vernichten.“
    (Georg Immanuel Nagel, Die Auflösung)

    • Ganz genau: die Anpassung kann nur nach unten erfolgen.
      „Alle gleich arm, aber glücklich“, weil keiner dem anderen mehr etwas neiden muss.
      Der Leistungsgedanke etwas erreichen zu wollen, bleibt vollkommen auf der Strecke. Selbstverwirklichung war gestern, heute zählt der Solidargedanke. Abgeben lautet das Motto, bis alle so arm sind wie der Ärmste.
      Und dann kommt so ein CDU-Kasper und erklärt feierlich, als wäre es die Entdeckung der Menschheit schlechthin, dass wer arbeitet auch mehr haben sollen dürfe als der der nicht arbeitet. Echt jetzt?
      Wenn eine konservativ-kapitalistische Partei einen solchen Satz raushaut, dann weiß man, sie ist toter als tot!

    • @Anstaltsleitung

      Diktatur des Proletariats, W. I. Lenins Birne entsprungen, ist das, was die Sozis und die Kommis wollen.
      Oder anders ausgedrückt: Diktatur des Pöbels.

  • Von einer linkspopulistische Politelite und ihren willigen Medien mit der Illusion von angeblich guten Absichten und sozialer Gerechtigkeit nach sozialistischem Vorbild in Wahrheit immer mehr bevormundet, geknechtet und verarmt … bis zum unausweichlichen Zusammenbruch wie in den 90er in Osteuropa … . leider wieder einmal nichts aus der Geschichte gelernt …
    Wir alle werden den Preis bezahlen und in einem apokalyptischen gesellschaftlichen Alptraum aufwachen …
    Ein Schelm wer da der Ausspruch in den Sinn kommt:
    „Denke ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht“..

  • Wenn das Geld der anderen ausgeht hat er fertig.

  • Egal wo, in den Großstädten tummelt sich das Kroppzeug. Arbeitsfaule, Linke, Sozialschmarotzer, Kriminelle, Drogen Dealer, asoziales Pack. Gemeinhin, der ganze Dreck.

  • das lässt tramp sich bieten????

    • Ein Demokrat muss das erdulden.
      Die westlichen Demokratien sind DAS Einfallstor für Linke und den Islam.
      Trump vertraut auf den Markt. Er weiß, dass der linksislamische Oberguru an den „Kapitaleffekten“ scheitern wird.

  • Sie lernen nie!

  • Um Anerika nache ich mir jedenfalls keine Sorgen. Dieser Mamdani ist schnell weg, wenn der Reichtum und der Glanz New York verlässt.
    Aber um Europa muss man sich wirklich Sorgen machen. Die regierenden Eliten sind offenbar ohne mit der Wimper zu zucken bereit, eine bleierne Diktatur über den Kontinent zu legen, auch, oder gerade wenn das Bürgerkriege bedeutet, in denen sich eine staatliche finanzierte, und hochgerüstete Antifa austoben kann nach Lust und Laune

  • Um Anerika nache ich mir jedenfalls Sorgen. Dieser Mamdani ist schnell weg, wenn der Reichtum und der Glanz New York verlässt.
    Aber um Europa muss man sich wirklich Sorgen machen. Die regierenden Eliten sind offenbar ohne mit der Wimper zu zucken bereit, eine bleierne Diktatur über den Kontinent zu legen, auch, oder gerade wenn das Bürgerkriege bedeutet, in denen sich eine staatliche finanzierte, und hochgerüstete Antifa austoben kann nach Lust und Laune….

  • Im dir Jungen Erwachsenen glauben an den Sozialismus, weil sie noch keine Lebenserfahrung haben und es so einfach klingt, das man den Reichen Ihr Geld wegnimmt.
    Milliardäre haben Ihr Geld und Immobilien auf der Welt verteilt.
    In Sekundenschnelle zieht das Geld in ein anderes Land.
    Die Zeche zahlen dann die kleinen, die 35 Jahre ein Haus abbezahlt haben. Profitieren wollen die faulen.
    Diese dummen Kinder.

    • —Die Zeche zahlen dann die kleinen, die 35 Jahre ein Haus abbezahlt haben.—

      Ihren Ärger kann ich nachvollziehen.
      Dennoch meine ketzerische Frage:

      Hat man die Kleinen gezwungen zu rackern um sich den Traum von einem Haus zu erfüllen, 35 Jahre abzuzahlen usw.

      Wenn das das einzige Lebensmodell ist, das man hat ok.

      Allerdings gibt es noch viele andere.

      Ich möchte Sie jetzt nicht wegen des von Ihnen propagierten Modells angreifen. Mir waren aber derlei Überlegungen immer fremd.

      Zu viele Menschen habe ich gesehen, die sich ihr ganzes Leben lang selbst „geknechtet“ haben für dieses Modell und dann am Ende, als das Haus endlich abbezahlt war, nicht mehr allzuviel davon hatten.

      Für uns hat es sich ökonomisch und vor allem nervlich absolut gerechnet vor 30 Jahren eine gute Wohnung in ruhiger aber zentraler Lage Berlins zu beziehen und von einer „sagenhaft niedrigen“ Miete durch den Langzeitvertrag zu profitieren.

      • Und die Menschen, die ihr Haus dann abbezahlt haben, bekommen es danach mit fälligen Reparaturen zu tun.

        Zudem habe ich den Eindruck, dass der Hausbau in manchen Regionen immer noch stark romantisiert wird.

        Die Menschen übersehen, welche Fesseln sie sich durch Schulden und Hypotheken anlegen.

        Aber, es gilt natürlich: jeder wie er will.

    • Stimmt absolut. Gerade in NYC ziehst du an einem Tag um und verkaufst die Bude zu Höchstpreisen. Die Leute, um die es da geht, haben eh noch ne Zweitbude in Litchfield oder den Hamptons auf LI.

    • zum Kaputtlachen diese Naivität mit der selbst die BlödelSPD immer wieder versucht Stimmen zu gewinnen- und die werden dann auch noch gewählt. Das Kapital bestimmt wo es lang geht und da muss man ansetzen

  • Mamdani ist kein sozialist, er ist ein radikaler anhänger der friedensreligion. die maske,bzw. das feigenblatt wird fallen. dann staunen auch die linken.

    • Das Eine schließt das Andere nicht aus.

      „Mehrere mehrheitlich islamische Staaten in der arabischen Welt, Asien und Afrika waren historisch sozialistisch geprägt, wobei sich diese Systeme stark vom europäischen Marxismus unterschieden und oft Elemente des Islam und Nationalismus einbanden.“

      Googeln Sie „islamischer Sozialismus“.

    • Auf Dauer wird er New York aber nicht erobern.
      Da muss er schon schwerwiegend soziales bieten.
      Sonst sind die Wähler, die zu über 90 % keine Muslime sind, ganz schnell wieder weg.

  • Der installiert am Ende den Islam dort, einziges Ziel! Gebürtiger Ugander, der ist gut! Der Idi war rabenschwarz so sind alle Ugander!

    • Etwa 90 bis 92 % der Einwohner von New York City sind keine Muslime.

      Eine Lockerung der Zuwanderungsregeln in den USA ist, so lange Trump regiert, ganz gewiss nicht in Sicht.

      Dazu kommt eine sehr starke jüdische Gemeinde, die etwa 11 bis 13 % der Bewohner darstellt.

      Wie so oft ist es wieder einmal „deutsche Panikmache“ die New York schon an einen sozialistischen Islamismus verloren gehen sieht.

      Das wird ganz gewiss nicht geschehen.

      Vom Einfluss des großen Kapitals auf diese Stadt ganz zu schweigen.

      • Die Geburtenrate bei der jüdischen Bevölkerung in NYC liegt durchschnittlich bei 5 bis 7 Kindern pro Frau.

        Gerade die orthodoxe Gemeinschaft wächst sehr stark.

        Für die muslimischen Gruppen gibt es nur Schätzungen. Sie gehen in NYC von 2 bis 4 Kindern aus.

        Im US-Durchschnitt liegt die Geburtenrate bei 2,1 – wenig über dem US-Durchschnitt.

        Die allgemeine Fertitlitätsrate in NYC liegt bei 1,5 bis 1,7 Kinder pro Frau.

        Angesichts dieser statistischen Zahlen mag sich jeder seine eigenen Gedanken über die Zukunft New York Citys machen.

    • Wer in Uganda eine Reise tut, sollte genügend Scheine dabei haben.
      Nein, keine wilden Wegelagerer fordern für jeden Streckenabschnitt eine Weiterfahrgebühr, sondern bewaffnete Polizisten in Uniform.
      Die Preisliste ist inoffiziell und variabel.
      Drecksstaaten!!
      Aber gut, außer unseren verirrten Entwicklungshelfern, will da eh kein Mensch hin. Es trifft also die Richtigen – sollen sie für ihr Bessermenschtum latzen bis zur Armut.

  • Blaupause für Berlin? Berlin ist doch längst wieder vor 89‘ angekommen. Mehr Sozialismus als in dieser Kloake geht nun wirklich nicht…

    • Woran machen Sie das fest?

      Vor 1989 war Berlin, vor allem im Osten deutlich sauberer, es gab insgesamt sehr viel weniger Individualverkehr, die Kriminalitäts- und Gewaltrate war im Westen bedeutend niedriger als heute. Der Osten war sehr sicher.

      Die Mieten waren auf beiden Seiten bezahlbar.

      Der Anteil der Migranten lag im Westen unter 10, im Osten weit unter 5 %. Zahlen von denen selbst deutsche Kleinstädte heute nur noch träumen können.

      Vom Glanz den beide Teile der Stadt auf ihr jeweiliges Land kulturell und gesellschaftlich ausübten ganz zu schweigen.

      Und tausend Dinge mehr.

      🙂

  • wer braucht schon Berlin, Hamburg etc. überall sieht es aus wie auf dem Markt in Douala und da fühlen sich Gutmenschen doch so wohl

    • Alle die da leben, brauchen die von Ihnen genannten Städte. Und viele haben dort ihre Arbeitsplätze. Auch AfD-Wähler.

  • Also beim Mietendeckel weiß ich’s nicht, aber kostenloser Personennahverkehr und eine kostenfreie Kinderbetreuung sollten in einem modernen Industrie-Land normal sein, das ist kein Sozialismus. Klar, mal gegenrechnen und dafür vl 1-2 Fahrradwege 100.000 KM entfernt weglassen… auch günstige Energie, gutes Leitungswasser sind kein Sozialismus. Als rationaler AfD-Wähler der 1. Stunde höre ich mir gern alle Argumente pro/kontra an und überlege erneut…
    Das Konzept von unsere-SED-Demokratie: wir sind dagegen weil „die“ dafür sind ist infantil retardiert, emotionaler Dünkel und Dummheit = Bosheit pur!!

    • Wenn die Kinderbetreung umsonst ist, gehen alle Frauen arbeiten.
      DAS spricht gegen die Familie und IST sozialistisch!

  • Was für ein linksphobisches Gehetze! Weit entfernt von journalistischer Arbeit. Ich teile ja die allermeiste sachliche Kritik an den angeblich „Linken und Grünen“, obwohl ich mich selbst als eher links, liberal und anarchistisch sehe. Hört endlich auf, alles was euch nicht passt als „Links/Grün“ zu verleumden und recherchiert und argumentiert in der Sache.

    -45
    • Nun, Ihr Beitrag ist Ausgeburt einer Argumentation in der Sache, nicht wahr?

    • Das macht ihr Linken doch mit uns. Alles was eurer Meinung widerspricht und euren Vorstellungen nicht nahe kommt, ist rääächtsextrem.

    • Was ist an dem Artikel denn falsch recherchiert? Der Vorwurf hat doch keinerlei Bezug-nur undefinierten Angriff.
      Wie kann man sachliche Kritik an „Linken und Grünen“ teilen und sich dann selbst als „Links“ bezeichnen? Der Artikel ist doch voll mit sachlicher Kritik.
      Und ist „Anarchie“ ein gesamtgesellschaftliches Konzept oder eine abwegige Fantasie linksextremistischer Subkultur? Was hat sie sonst mit links zu tun und wie passt links und liberal zusammen?
      Was ist „Links“ wirklich und was ist der Unterschied zwischen Phobie und Ablehnung? Der Artikel hat mit „Hetze und Verleumdung'“ nichts zu tun und Herr Kolbe ist ein hervorragender Journalist. Links ist ein Zwangssystem zur Abschaffung der Individualität, des Kapitals und des Eigentums. Anarchie ist das Recht des Stärkeren und funktioniert höchstens in kleinen Gruppen von Autonomen wie Punks und Hippiekommunen.

    • So ein Unfug. Selbst auf Wikipedia steht, dass er Sozialist ist.

      • Salon-Sozialist.
        Wie so viele…………. 🙂

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