Bayern
Grüne fordern im Landtag Toilettengerechtigkeit – auch CSU und Freie Wähler stimmen einstimmig dafür
Im Bayerischen Landtag haben CSU und die Freien Wähler für einen Antrag der Grünen gestimmt. Damit wird unter der Überschrift „Frauen müssen übrigens auch mal“ Gerechtigkeit bei der Zahl der Damentoiletten gefordert.
Von
Im Bayerischen Landtag haben CSU und Freie Wähler einem Grünen-Vorstoß für mehr Damentoiletten in neuen Versammlungsstätten zugestimmt. Der Bauausschuss nahm am Dienstag den Grünen-Antrag „Frauen müssen übrigens auch mal“ einstimmig an. Neben der Opposition stimmte damit auch die Regierungskoalition zu. Grünen-Politikerin Julia Post hatte sich vor der Sitzung noch pessimistisch gezeigt und zeigte sich anschließend überrascht über die Zustimmung.
Ziel des Antrags ist eine „Parität“ zwischen Damen- und Herrentoiletten in Versammlungsstätten wie Stadien, Konzerthallen, Theatern oder größeren Kinos. Hintergrund ist, dass die derzeitige bayerische Versammlungsstättenverordnung zwar getrennte Toilettenanlagen vorsieht, Männern durch zusätzlich angerechnete Urinale aber häufig deutlich mehr Kapazität zur Verfügung steht.
Werbung
Beschlossen wurde allerdings nicht unmittelbar eine Änderung der Verordnung, sondern ein Kompromiss. Die Staatsregierung soll sich zunächst auf Bundesebene weiter für eine einheitliche Regelung einsetzen. Hintergrund ist eine derzeit diskutierte neue Muster-Versammlungsstättenverordnung der Länder. Nach dem im Ausschuss angenommenen Text soll die „Parität“ bei Toilettenanlagen für Damen und Herren aber „in jedem Fall in Bayern umgesetzt“ werden.
Wann und wie das konkret umgesetzt wird, hängt damit zunächst von der Bauministerkonferenz ab. Ein aktueller Entwurf der bundesweiten Musterregelung sieht bislang lediglich vor, dass eine „ausreichende Zahl“ an Toiletten vorhanden sein muss – feste geschlechtsspezifische Mindestzahlen sind darin derzeit nicht vorgesehen. Bayern signalisiert mit dem Ausschussbeschluss nun jedoch, notfalls einen eigenen Weg gehen zu wollen. Darüber berichtete unter anderem der Merkur.
Werbung
Zwei Einschränkungen gibt es dabei: Die neue Vorschrift würde ausschließlich für Neubauten gelten. Bereits bestehende Veranstaltungsstätten hätten Bestandsschutz und müssten nicht nachträglich umgebaut werden.
Lesen Sie auch:
In eigener Sache
Benedikt Brechtken ist neuer Chefkommentator bei Apollo News
Vom Baumschulgärtner zum Redakteur: Mit Benedikt Brechtken gewinnt Apollo News eine prominente liberale Stimme als Chefkommentator. Er verstärkt ab sofort die Mannschaft der Berliner Redaktion.„Dynamische Kontrolle“
Live-Tracking und Erfassung jedes Kontakts: In China ist die digitale Totalüberwachung längst Realität
Gesichtserkennung an jeder Ecke, digitale ID, Ortstracking – ein neu enthülltes System aus China zeigt, wie jede Bewegung eines Bürgers verfolgt werden kann. Die digitale Totalüberwachung ist dort längst Realität.Außerdem sind sogenannte „fliegende Bauten“ ausgenommen. Dazu zählen etwa Festzelte, Volksfeste und Festivals – also gerade jene Veranstaltungen, bei denen die Toilettensituation aus Sicht der Grünen oft besonders problematisch ist. Für das Oktoberfest und ähnliche Veranstaltungen bleibt es damit weiterhin Sache der Veranstalter, ausreichend Toiletten bereitzustellen.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Man muss sich wirklich fragen, ob Deutschland keine anderen Sorgen hat.
Teutschelande isde Lande von Märchen und Menschen die ihre Kopfmedikamente nicht einnehmen.
Ich habe vertig !
Vielleicht kann man die Kabinen übereinander bauen? 🤔
Die Herren-Kabinen dann aber bitte oben.
Buntland packt an! Endlich wird den wirklich wichtigen Dingen Priorität eingeräumt 👌
Gibt es etwa nur Frauen und Männer ?🤔
Toiletten für Hausspinnen und Person:innen mit gut beleutetem Spiegeltisch auf Nasenhöhe und X-Kreuz an der Wand.
Puh , das zu schreiben hat echte Überwindung gekostet.
tja und was ist mit all den anderen von der Politik propagierten Geschlechtern (Augenzwinker)
Wenn solch forcierten und priorisierte Probleme gelöst werden, dann muss es in Bayern keine Probleme geben.
Und wer dem zustimmte, bewies wie wertvoll jene für deren Wähler sind.
Für die gibt es die Behindertentoiletten.
In D muss man offenbar wirklich ALLES regulieren. Meine Güte.
Ja, bei größeren Veranstaltungen sind die Damen-WCs meistens zu wenig und vor der Tür steht eine lange Schlange. Aber wen interessierts? Fühlt man sich eben mal für 15 Minuten als Mann und geht auf das Herren-WC. Die Männer stört es i.d.R. nicht und welche Frau hat nicht schon mal einen Mann von hinten gesehen? Abgucken tut man den Herren da sicherlich nichts.
Aber wir haben ja im Land absolut gesehen auch wirklich keine wichtigeren Probleme, oder? *Augenroll*
Finde es ungerecht, dass eine Frau Schlange stehen muss, nur weil sie nicht im Stehen pinkeln kann. An dieser Stelle sollte man den Ladys mehr Raum schaffen. Seit langem mal ein sinnvoller Vorschlag bzgl. Geschlechtergerechtigkeit.
Find ich ok – der Slogan hätte aber lauten müssen: „Frauen brauchen länger“ – oder sowas in der Art.
Ist halt so, also sollte man tatsächlich mehr Boxen im Frauen-Klo haben als Urinale+Boxen im Männerklo
Wenn man jetzt auch noch den Zeitfaktor mit einrechnet, müsste es eigentlich doppelt so viele Damen- wie Herren-Toiletten geben.
Darauf wollte ich hinaus – es geht doch um den Zeitfaktor.
Im Artikel steht ja, daß die Urinale bei Männerklos angerechnet werden – das Pinkeln in so ein Urinal geht natürlich schneller als wie bei Frauen, wo zusätzlich zum Pinkeln auch mal ihre Hygiene-Artikel austauschen müssen.
Also definitiv: Es braucht tatsächlich mehr Boxen für Frauen als Urinale+Boxen für Männer.
Ich versteh auch die ganzen hämischen Kommentare hier nicht:
Haben die Kerle hier keine Frauen/Freundin mit der sie mal auf so einer Veranstaltung waren, wo die Frauen so anstehen mußten wie auf dem Bild oben??
Sind diese Kommentare etwa so weil der Vorschlag von den „Grünen“ kam?
Falls ja fänd ich das genauso dämlich wie das Ablehnen eines vernünftigen Vorschlags nur deshalb, weil er von der AfD gewesen ist…
Kommt hinzu, dass Männer auch einfach mal sonstwohin verschwinden. Frauen können das aus mehreren Gründen nicht, woran zuvorderst wieder Männer schuld wären. Frau kann im Umfeld eines Saufgelages nicht die Hose runterziehen und in der Hocke auf Unversehrtheit hoffen.
Deswegen bin ich selbstverständlich gerade als Mann für ausreichende Damentoiletten.
Gerald: Danke für Ihren Kommentar – Sie haben es offenbar genau so verstanden wie ich es meinte, ohne alles selbst hinzuschreiben…
Weil viele Frauen nicht allein gehen wollen, muss noch eine mit, obwohl die nicht muss, also eher Faktor 4 ;-).
Besser, weniger saufen, wenn die Blase nicht dafür ausgelegt ist.
Vorschlag: 0,33 Gläser, nur für Frauen im Bierzelt, zum selben Preis, wegen Gleichberechtigung und verringerter Alkohlverträglichkeit oder so.
Kennt man doch auch von längeren Autofahrten, die Misses muss laufend, wozu der grosse Tank, da reicht auch ein Elektoscheiss mit wenig Reichweite.
Nicht zu fassen, DER wartet auf Freigabe!
Die Systempresse berichtet angemessen ausführlich
https://archive.ph/y0vcD
Eine kleine Abhilfe wäre es, wenn Männer nicht in die Damentoilette gehen würden. Und mit Männern meine ich alle Männer, ausnahmslos.
Nun, ich habe es bisher immer nur genau umgekehrt erlebt.
@Rick: Hab ich öfter auch so erlebt. Auf großen Veranstaltungen -> Frau kommt fragend vom Ende der langen Schlange vor der Damen-Toilette, möchte in eine Box auf dem Herrnklo.
Kann man ihr in ihrer Not ja nicht verdenken.
Und nie rümpfte irgendein Kerl die Nase darüber, die Dame wurde eher freundlich reingewunken.
Gentlemenlike, also ohne irgendwelche Absichten…
Das kann gutgehen, muss es aber nicht.
Kommt halt immer auf die Anwesenden an.
Veranstalter müssen den Bedürfnissen der Geschlechter gerecht werden – Punkt.
Habe ich genau so beim Fußball im Gästeblock mitbekommen, also eine alles andere als linksgrünversiffte Klientel. Die Frau wurde noch dazu vorgelassen.
Sind da „Transmänner“ inbegriffen?
Dazu wird es sicher eine 29 Köpfige Expertenkommision für 4 Jahre und pro Person 29.000€ Grundgehalt geben.
„Und mit Männern meine ich alle Männer, ausnahmslos.“
Welche Männer gehen auf das Damenklo??? Wenn es voll ist, kenne ich das eher umgekehrt!
Mir wären die Damenklos zu dreckig.
Ich bin nicht sicher, wie hier die derzeitige Lage ist. Gehen Transfrauen nicht auch zur Damentoilette?
Äh Stehpinkler:innen ?
Ich bin da total überfordert .
@Yossarian:
Sie schrieben: „Mir wären die Damenklos zu dreckig.“
Woher wissen Sie das denn?
Ich oller Knacker hab jedenfalls noch nie ein Damenklo von innen gesehen – Sie offenbar schon öfter?
Zu welchen Gelegenheiten denn….. 😉
Für was brauchen wir dann noch dieses M/F Schild. Im Haushalt hat das auch keiner und Schwanger wird da auch keiner.
Im Haushalt begegnen die Frauen des Hauses auch keinen fremden Männern.
Auf Festivitäten ist das viel zu gefährlich. Die allermeisten sind alkoholisiert und enthemmt, das hat keinen Mehrwert.
Da müsste ich als Ehemann u. Vater ja immer mitgehen und aufpassen. Das kann’s nicht sein.
Ich gehe prinzipiell nicht auf feindliches Gebiet. Außerdem sind Sitzpinkler da ja verloren … zu lange Wartezeiten.
Also ich bin dafür, dass es deutlich mehr Frauen- als Männertoiletten gibt, nicht nur wegen der Pissoires sondern, weil Frauen auch doppelt so oft müssen.
Der ÖRR hat doch schon längst die Lösung für Quotengerechtigkeit präsentiert:
https://www.ardmediathek.de/video/ndr-info/kieler-woche-bietet-urinal-fuer-frauen-an/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS83OWU0YTNiZS0wOWNkLTQ1MTYtYTI3OC04NjkxYTVhZjkwOWU
Deutschland hat immernoch viel zu wenige Probleme. Anders kann ich mir das nicht erklären.
Alles geht in diesem Land den Bach runter und wir feiern „Happy Diversiätstag“ und Toiletten-Parität … Könnte aus einem Drama von Shakespeare stammen.
Also müsste man streng genommen beim nächsten Umbau in der Allianzarena die Männertoiletten drastisch verkleinern, damit genügend Frauentoiletten angelegt werden können? Oder reicht es, die Hälfte der aktuellen Männertoiletten per Schild zu Unisextoiletten zu machen?
Unterwandert dies nicht die Gleichstellung ALLER Geschlechter?
Und wie wird kalkuliert, welche Geschlechter kommen werden, zB Oktoberfest?
Die Toiletten für ALLE sind oftmals sauberer als reine Frauen-WC‘s.
https://apollo-news.net/unaufloesbarer-verdacht-von-quotenfrauen-berliner-theatertreffen-schafft-paritaet-wieder-ab/
Deutschland steckt im wirtschaftlichen Abwärtsstrudel und die Kartellparteien kümmern sich um „Toilettengerechtigkeit“.
Warum nicht? Sanitäre Angelegenheiten sind wichtiger als Jobs seit Athen und Rom.
Weg mit den Urinalen. Dann müssen alle Geschlechter sitzend ihr Geschäft verrichten.
Man(n) muss nicht immer sitzen auf einer Brille…gut zielen und fertig😀😀😀
Ah so wie die Hockenden im Buntestag ?!
Parität ganz einfach…man baut dann die Urinale ab und dann ist es wieder ausgeglichen. 😊😊😊
Wasn Glück haben wir sonst keine anderen Probleme.
Die haben einen völligen Dachschaden.
Also bitte. Was ist gegen eine ausreichende Ausstattung mit Toiletten für beide Geschlechter einzuwenden, angesehen davon, dass hier offensiv nur eine Absichtserklärung abgestimmt wurde?
„offensichtlich“, nicht „offensiv“…
Das zieht na klar auch die pasenden Facharbeiter:innen an.
Gut, kann man zustimmen, aber muss man das als „politischen Erfolg“ verkaufen?
Baut den Damen auch Urinale ein.
Gebt am Eingang kostenlos Urinellas aus.
Die überfälligen Reformen des besten DE das es je gab mit explodierenden Sozialhaushalten, explodierender Migrantenkriminalität, implodierendem Gesundheitswesen, implodierender Infrastruktur, sündteurer und unsicherer Energieversorgung etc. gehen also von bayerischen paritätischen Damentoiletten aus!
Fehlt nur noch, dass Frank der Spalter den nächsten Container „Verdienst“-Orden im bayerischen Landtag verteilt….
Endlich ein Bauboom: mehr Toiletten.
Können wir das? Geht das leichter als Brückenbauen?
So können sie alle ihren Scheiss ablassen. DAS ist Politik!