VW-Abschreibung
Porsche SE verbucht Verlust von 923 Millionen Euro
Die Eigentümerholding Porsche SE ist wegen einer milliardenschweren Abschreibung auf ihre Volkswagen-Beteiligung tief in die roten Zahlen gerutscht. Im ersten Quartal stand unter dem Strich ein Verlust von 923 Millionen Euro.
Von
Die Porsche SE hat im ersten Quartal 2026 wegen einer weiteren Abschreibung auf ihre Volkswagen-Beteiligung einen Verlust von 923 Millionen Euro verbucht. Das teilte die Beteiligungsholding der Familien Porsche und Piëch am Mittwoch mit. Im Vorjahresquartal hatte das Minus bei 1,081 Milliarden Euro gelegen.
Grund für den Verlust ist vor allem eine nicht zahlungswirksame Wertberichtigung auf den Beteiligungsbuchwert an Volkswagen. Die Porsche SE beziffert diese in ihrer Mitteilung gerundet auf 1,3 Milliarden Euro; in der Quartalsmitteilung wird der Effekt mit 1,348 Milliarden Euro ausgewiesen. Bei der Beteiligung an der Porsche AG ergab sich zugleich ein positiver Bewertungseffekt von 39 Millionen Euro.
Werbung
Der Verlust bedeutet nicht, dass Volkswagen selbst im ersten Quartal eine Milliarde Euro verloren hat. Der VW-Konzern erzielte in den ersten drei Monaten einen Umsatz von 75,657 Milliarden Euro, ein operatives Ergebnis von 2,463 Milliarden Euro und ein Ergebnis nach Steuern von 1,564 Milliarden Euro. Die Zahlen lagen allerdings deutlich unter denen des Vorjahres.
Die Abschreibung hängt mit niedrigeren Ertragserwartungen und der schwachen Börsenbewertung der VW-Beteiligung zusammen. Der von der Porsche SE angesetzte Nutzungswert der Beteiligung sank zum 31. März auf 36,092 Milliarden Euro. Der aus Börsenkursen abgeleitete Marktwert lag bei 14,2 Milliarden Euro. Die Porsche SE hält 53,3 Prozent der VW-Stammaktien und 31,9 Prozent des gezeichneten Kapitals.
Werbung
Operativ bleibt die Porsche SE bereinigt profitabel. Das angepasste Konzernergebnis nach Steuern lag im ersten Quartal bei 382 Millionen Euro, nach 484 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr hält die Holding an ihrer Prognose fest und erwartet weiter ein angepasstes Konzernergebnis nach Steuern zwischen 1,5 und 3,5 Milliarden Euro.
Lesen Sie auch:
Zwei Todesopfer
Jeffrey K. soll der mutmaßliche Amokfahrer von Leipzig sein: Box-Trainer und psychisch auffällig
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll es sich bei dem Amokfahrer von Leipzig um den 33-jährigen Deutschen Jeffrey K. handeln. Er soll in der Vergangenheit bereits psychisch auffällig gewesen sein. Bei einer Amokfahrt wurden am Montag zwei Menschen getötet.Quartalsergebnis
VW rutscht weiter in die Krise: Gewinn um 28 Prozent eingebrochen
Die Gewinne des VW-Konzerns sind im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 28 Prozent eingebrochen. Bereits zuvor kündigte VW-Chef Blume an, aufgrund hoher Kosten neue Sparmaßnahmen zu ergreifen.Volkswagen selbst steht weiter unter Druck. Die Fahrzeugverkäufe des Konzerns gingen im ersten Quartal um 6,9 Prozent zurück. In China lag das Minus bei 20 Prozent, in Nordamerika bei 9 Prozent. VW nennt unter anderem ein schwieriges Marktumfeld, höhere US-Zölle, starken Wettbewerb und Sonderbelastungen als Gründe für die schwächere Entwicklung.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Mich beschleicht das Gefühl, dass nicht alle Automobilhersteller die aktuelle Krise überstehen werden.
Ihr Gefühl wird Realität, schon sehr bald. Dreht Brüssel und allen voran Deutschland nicht in den nächsten Monaten radikal um, sprich die 100%ige Schleifung des Verbrenner-Verbotes, dann gibt es ab 2030 kein deutsches Auto mehr zu kaufen in Deutschland. In deutschen Werken werden in Bälde entweder chinesische Modelle hergestellt oder die Werke werden stillgelegt. Autos made in Germany sind in Kürze Geschichte, nur mehr im Museum zu betrachten.
Gut möglich, dass die Akteure „Panzer made in Germany“ bei der Zerstörung der deutschen Automobilindustrie im Hinterkopf haben.
Da täuscht sich ihr Gefühl nicht.
Porsche wird das Ländle verlassen. Noch zwei Jahre „Untergewinn“, dann ist „aus die Maus“. Ich würde die USA empfehlen.
Wenn die Angestellten Glück haben, dann werden die Werke von den Chinesen übernommen. IGM-Gehälter sind dann natürlich Geschichte. Ich bezweifle allerdings, dass die Chinesen überhaupt Interesse an den deutschen Industriemuseen haben.
Warum sollten die auch?
BYD genügt doch.
Mein aktuelles Leasingauto nervt; Piepen, Hinweistöne ohne Ende. Dauerhafte Deaktivierung nicht möglich. Nach Leasingende kommt vielleicht nochmal ein Leasingauto für zwei Jahre ins Haus, da ich noch beruflich fahren muss.
Danach ist 2030 final Ende und Feierabend für Autonneukauf und Arbeitsleben. Dann kommt ein wunderschöner Youngtimer: Entweder ein Mercedes W124er oder ein 190er Baby-Benz. Dafür gebe ich dann noch mal richtig Geld aus. Beides Fahrzeuge die mit wenig Elektronik unterwegs sind, von jeder guten Dorfwerkstatt gewartet werden können und wo es Ersatzteile in Massen gibt. Beide Baureihen waren noch hervorragend verarbeitet. Alles etwas, was mir bei modernen Fahrzeugen fehlt oder gar nicht mehr vorhanden ist. Kein E-Auto wird jemals mit „H“-Kennzeichen unterwegs sein.
PS; musste letzte Woche zur Werkstatt da mein Leasingbomber meinte, mir jeden Morgen eine Erinnerung „Ölwechselservice!“ senden zu müssen … wo ich erst im Januar war! Verschwendete Lebenszeit.
Stimme Ihnen weitestgehend zu. Problem ist nur, dass auch der Dorfmechaniker schon fast ausgestorben ist, nach dem die Gilde seit 30 Jahren nahezu nur noch aus reinen Austausch-Mechanikern besteht. Da ist viel Wissen über Motoren, Getriebe und Mechanik verloren gegangen.
Bei einigen Neuwagen wèrden die Updates kostenpflichtig, nach ca.2 Jahren. Dann funktionieren nur noch Grundfunktionen ….. Stört Brüssel aber nicht ..😇😇
Wann hat der ganze Schwachsinn eigentlich angefangen? In Autos vor 2010 scheint ja noch alles so weit in Ordnung zu sein.
Wäre ich Deutscher Politiker und hätte diesen Niedergang zu verantworten ich würde nicht mehr ruhig schlafen können und würde zurücktreten.
Aber beim Altparteien-Kartell sieht es anders aus sie erhöhen ihre Diäten und machen sich Sorgen um Radwege in Peru, etc …
Was glauben Sie wie gut es sich schläft mit dutzenden Millionen auf dem Konto.
@Sam1 das stimmt aber diese Politiker sind moralisch so verwerflich und ein Rücktritt kommt bei denen absolut nicht in die Tüte. Sie machen sich den Staat zur Beute.
sie wurden halt gewaehlt, und fuehlen sich dadurch legitimiert nach herzenslust zu agieren.
da in D und A die ziele der WEF- agenda 2030 bestandteil der regierungserklaerung sind, werden eben diese ziele auch verfolgt.
das beinhaltet deindustrialisierung, aufhebung des individualverkehrs, green deal usw.
sie brauchen deswegen kein schlechtes gewissen zu haben.
haetten sie aber auch sonst nicht, denn menschen mit gewissen werden in der politik nicht alt.
und nicht zuletzt sind sie als politiker natuelrich von nichts betroffen, weder von ueberwachung, noch mobilitaetsverlist, nahrungsmangel, geldmangel.
sie haben ihre schaefchen im trockenen, und die grosse schafsherde unter kontrolle.
@schweinsbauchi die Politiker aus dem Altparteien-Kartell sind alles Teflon Politiker bei denen prallt alles ab. Das sie kein politisches moralischer Gewissen haben beweisen sie täglich.
Und genau aus diesem Grund sind sie kein Politiker (und ich auch nicht).
Als solcher darf man kein Gewissen haben. Alles was zählt, ist der eigene Machterhalt und ein dermaßen egozentrisches Weltbild, dass man über Leichen (oder Firmenleichen) geht.
@Nathan Berkamp es ist zum Haare raufen wie sie mit ihren Lügen immer wieder durchkommen da hilft nur noch die AfD und wäre ich Deutscher ich würde nur die AfD wählen. Sonst ändert sich nichts!
Gratulation, perfekt Leistung!
Soll heißen…Porsche wird aktuell weniger Steuern zahlen.
Im normalem Leben wäre es die 3. Pleite ….
Was soll man dazu sagen?
Auf’s falsche Pferd gesetzt.
Wenn ich mir einen Porsche leisten könnte und einen kaufen wollte, müsste er
BRUMMMM……BRUMMM, BRUMMMMM….
machen.
Aber nicht ….sssssssssssssssssssssssssssss…..
Ausserdem bräuchte ich ein Haus mit 2 Stellplätzen und einer Wallbox dazu.
Was die Sache erheblich verteuert.
Nächstes mal vielleicht Produkte herstellen und verkaufen, die von Kunden nachgefragt werden.
Nicht solche die von der EU und der restlichen Klimalobby erwünscht sind.
Aber nicht gekauft werden.
Selbst Schuld. Statt woke ,hätten die mal lieber wirtschaftlich gedacht.Aber keine Angst, die Manager bekommen ihre Boni, nur ein paar Arbeiter müssen Federn lassen. Außerdem kann Porsche in die Kriegswirtschaft gehen. Panzer mit nem Porsche- Logo. Wär doch mal was. Oder Drohnen.
Nur zur Verdeutlichung,
die Porsche SE mußte Buchwerte berichtigen (abwerten), hat dadurch bilanztechnisch Verlust gemacht und kann daher die Dividende von VW (Dank Niedersachsen) gegenrechnen und braucht keine Steuern zahlen. 😉
Läuft
„1 Milliarde Verlust. Doch für die Porsche entspricht das den Erwartungen.“
Früher wurde Unternehmen geführt weil man Gewinne erwartete.
Das scheint in der links-grünen Merzel-Welt anders zu sein.
Aber da sind ja Schulden auch Vermögen.
Ich fordere eine Reform der Buchführung.
Mehr Kreativiät wagen.
Ein Jahr zuvor war ein etwas größerer Fehlbetrag von 1,08 Milliarden Euro angefallen.
Die sind begabt. Die machen das jetzt edes Jahr.
Dafür kann Merz allerdings nichts …
Könnte man daraus auch vermuten, das Porsche weniger Steuern zahlen muss und ggf. damit Stuttgart weniger Einnahmen „generiert“? 🙂 🙂 🙂
Kommt davon, wenn man Autos am Markt vorbeiproduziert. Ein Luftgekühlter 911 mit 20 Jahren auf dem Buckel, wird zu sechsstelligen Preisen verhökert und die Elektrogurken aus Zuffenhausen kauft kein Mensch.
Auch die Sammler Porsche Modelle sind auffallend gefallen. Der Ruf ist angekratzt.
.. und wieviel Jahrzehnte haben diese Leute Milliardengwinne eingefahren? Die verluste werden obendrein noch Steuer mindernd geltend gemacht, zum Nachteil des „einfachen Steuerzahlers“
Dann sollen die „einfachen Steuerzahler“ sich mal solidarisch zeigen und einen Porsche kaufen! Wech Verluste; win/win!
Werter AN, mir tun meine Buchhalter-Äuglein weh, wenn ich den Begriff „verbucht“ lesen muss! Es gibt kein VERBUCHEN! Es wird gebucht. Auch Verluste werden GEBUCHT. Darauf legte schon mein Dozent großen Wert. Der Artikel an sich ist 👍gut verständlich. Danke 💐
Die Unsitte der Unkosten hat sich auch schon eingebürgert.
Wie wahr, wie wahr. Da verwischt auch bei mir die fein säuberlich gezogene Buchhalternase.
Die deutsche Automobilindustrie wurde von und durch die Politik bereits fallengelassen. Es folgt die Abwicklung. Der Starrsinn, mit welchem der Staat nun auf die „erneuerbaren“ Energien samt PV und Windkraft setzt ist der Beweis dafür, dass die Politik auf diesen Wirtschaftssektor gesetzt hat, und da nun gegen alle Vernunft durch will. Unsere weisen Politiker sind wohl der irrigen Annahme, dass die Umweltwirtschaft den Automobilsektor ersetzen kann. Pech für uns. Obwohl, der Durchschnittsdeutsche hat ja daneben gestanden und alles geschluckt. Der Rest der Welt soll nun von Deutschland lernen. Schaumama ob und wie sie es tun…🤕
Wäre Niedersachsen nicht beteiligt ….
Porsche ist auf Merz.Erfolgskurs! Alles läuft nach Plan!
Porsche SE umbenennen in Porsche ADE😂
Das ist kein Verlust, Liebe Apollo, das nennt man „Untergewinn“.
Sollen sie halt Panzer für den großen vaterländischen Krieg produzieren. Die aktuelle Public-Private-Partnership des WEF lautet nun mal „Totale Kriegswirtschaft“. Die WEF-Marionetten in EU und Regime sind voll auf Linie. Slava EU!
Und die VW Vorstände sind immer noch aktiv mit dem senilen e auto Geschwätz unterwegs. Auch die VW Vorstände tragen einen grossen Anteil am Systemversagen Deutschlands. Neben den schrecklichen grünroten Akteuren, alle haben sie mitgemacht! Alle!