Werbung:

Werbung:

Negative Preise sind ein Alarmsignal: Wie der Solarboom unser Stromsystem gefährdet

An der deutschen Strombörse häufen sich die Stunden, in denen Energieerzeuger Geld bezahlen müssen, damit ihnen jemand den Strom abnimmt. Was nach einem Schnäppchen für Verbraucher klingt, ist in Wahrheit das Warnsignal eines gefährlich instabilen Systems.

Das Stromnetz kapituliert vor einer Energiequelle, die sich nicht nach dem Bedarf der Menschen richtet, sondern nach ideologischen Konzepten. (IMAGO/imagebroker)

Werbung

Es ist ein Paradoxon, das jedem ökonomischen Grundverständnis widerspricht: Ein Produkt wird hergestellt, doch am Markt erzielt es keinen Preis, sondern verursacht Kosten. Im deutschen Stromsektor ist dieses Phänomen längst keine Ausnahme mehr. An Feiertagen oder sonnigen Wochenenden rutschen die Preise an der Strombörse regelmäßig tief ins Minus. Hinter dieser Marktanomalie steckt jedoch keine „kostenlose Energie“, sondern eine gefährliche Mischung aus technischer Inflexibilität, staatlicher Übersteuerung und den unbestechlichen physikalischen Realitäten des Stromnetzes.

Ein Blick auf die Statistik der letzten 15 Jahre offenbart die dramatische Beschleunigung dieses Trends. Die Daten der Strombörse zeigen die Anzahl der Stunden, in denen der Strompreis bei null Euro oder sogar im Minus lag. Betrachtet man jeweils den Zeitraum bis zum 30. April eines Jahres, wird die Dimension des Kontrollverlusts deutlich: Waren es in den ersten vier Monaten des Jahres 2010 noch lediglich fünf Stunden, so verzeichnete man im Vergleichszeitraum 2026 bereits 171 Stunden mit Negativpreisen.

Dabei hat die eigentliche „Solarsaison“ gerade erst begonnen. Besonders die Auswertung der Sommermonate der Vorjahre zeigt: Der Markt ertrinkt förmlich in Solarstrom, für den es in diesen Momenten schlicht keine Abnehmer gibt.

Die Zunahme der Anzahl der Stunden mit Negativpreisen in den letzten 15 Jahren (Quelle: Rolf Schuster, Bundesinitiative Vernunftkraft e.V.)

In einer funktionierenden Marktwirtschaft sind Preise Signale für Knappheit oder Überfluss. Sinkt der Marktwert unter die Herstellungskosten, stellt ein Produzent die Arbeit ein. Im deutschen Stromsystem ist diese Logik durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) weitgehend außer Kraft gesetzt. Da Wind- und Solaranlagen einen gesetzlichen Einspeisevorrang und garantierte Mindestvergütungen genießen, erreicht das Marktsignal den Erzeuger oft gar nicht.

Das bittere Erwachen folgt bei der Abrechnung, die der Steuerzahler über den Klima- und Transformationsfonds (KTF) begleichen muss. Rutscht der Preis ins Negative, wird die staatliche Subvention zur finanziellen Belastungsprobe.

Lesen Sie auch:

Ein Rechenbeispiel: Erhält eine ältere Photovoltaikanlage eine garantierte Vergütung von 25 Cent pro Kilowattstunde und stürzt der Börsenpreis auf minus 25 Cent ab, muss der Staat beide Beträge ausgleichen. Er zahlt die 25 Cent Vergütung und übernimmt zusätzlich die 25 Cent „Strafe“, die der Erzeuger an der Börse für die Abnahme bezahlen müsste. Eine einzige Kilowattstunde kostet die Allgemeinheit in diesem Moment 50 Cent.

Zwar setzen neuere Regelungen wie der Paragraf 51 des EEG und das „Solarspitzengesetz“ die Vergütung für Neuanlagen bei Negativpreisen auf null. Doch auch hier wird die Zeche nur vertagt: Gemäß Paragraf 51a des EEG werden diese ausgefallenen Stunden am Ende der 20-jährigen Laufzeit angehängt. Der Steuerzahler bekommt lediglich einen Zahlungsaufschub – wir bauen hier die Schuldenberge der 2040er Jahre auf, selbst wenn die heutige Energiewende bis dahin längst Geschichte sein sollte.

Die tageszeitliche Verteilung der Börsenstrompreise verdeutlicht das strukturelle Problem unseres Energiesystems:

Der Tagesverlauf der Börsenstrompreise im Verlauf des Monats April; Quelle: eigene Grafik des Autors auf der Basis der Strompreisdaten von EPEX, abgerufen über www.energy-charts.info

Die Kurve zeigt den dramatischen Einbruch der Preise zur Mittagszeit, sobald die Solareinspeisung ihren Zenit erreicht. Doch dieses „Tief“ ist trügerisch. Sobald die Sonne sinkt, steigen die Preise steil an, da nun teure Gaskraftwerke oder Importe die Lücke füllen müssen, um den Bedarf der Abendstunden zu decken.

Das Ergebnis dieser Volatilität ist ein dauerhaft hohes Preisniveau im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn, die auf eine stabile Grundlastdeckung setzen können. Während die deutsche Politik von sinkenden Preisen durch Erneuerbare spricht, zeigt die Realität an der Börse einen wachsenden Wettbewerbsnachteil. Im Jahresmittel 2026 (Stand: 10. Mai) lag der deutsche Börsenstrompreis bei 96 Euro pro Megawattstunde (MWh), während Frankreich mit seinem Kernkraftpark lediglich 62 Euro je MWh verzeichnete. Auch im Vorjahr 2025 war das Bild ähnlich: Hier standen 89 Euro in Deutschland preiswerten 61 Euro pro MWh in Frankreich gegenüber.

In der politischen Debatte werden Batteriespeicher oft als das Allheilmittel der Energiewende präsentiert. Ein Blick auf die nackten Fakten offenbart jedoch eine gewaltige Diskrepanz zwischen politischer Vision und physikalischer Wirklichkeit. Aktuell sind in Deutschland etwa 28 Gigawattstunden (GWh) Speicherkapazität installiert. Davon entfallen jedoch drei Viertel auf private Heimspeicher. Für das Gesamtsystem sind diese zur kritischen Mittagszeit fast wertlos: Sie laden sich meist schon in den frühen Morgenstunden auf und sind zum solaren Peak bereits vollständig gefüllt – der überschüssige Strom flutet also weiterhin ungebremst das Netz.

Die für die Netzstabilität tatsächlich relevanten Großspeicher kommen derzeit lediglich auf etwa 5,5 GWh installierte Kapazität. Setzt man dies in Relation zu einer durchschnittlichen Last von 50 Gigawatt in Deutschland, ergibt sich eine Überbrückungszeit von gerade einmal sieben Minuten.

Noch dramatischer wird die Rechnung bei den sogenannten Dunkelflauten im Winter. Um diese zu überbrücken, wäre ein Speicherbedarf von circa 50 Terawattstunden (TWh) nötig. Bei konservativ geschätzten Kosten von 200 Euro pro Kilowattstunde entspräche dies einem Investitionsbedarf von zehn Billionen Euro – eine Summe, die aufgrund der begrenzten Lebensdauer von Batterien alle 20 bis 30 Jahre erneut aufgebracht werden müsste.

Dies macht unmissverständlich klar: Ein stabiles System ist ohne ein vollständiges, regelbares Backup durch Gaskraftwerke nicht lebensfähig. Diese teure Doppelstruktur aus wetterabhängigen Erzeugern und notwendigem Sicherheits-Backup treibt – flankiert von massiv steigenden Netzkosten – die Gesamtkosten ungebremst nach oben. Laut einer Analyse von McKinsey aus dem Februar 2026 belaufen sich die jährlichen Systemkosten der Energiewende im Strommarkt mittlerweile auf 90 Milliarden Euro.

Während in den vergangenen Jahren hauptsächlich vor der Dunkelflaute gewarnt wurde, erwächst nun aus dem Gegenteil die größte Gefahr: die Hellbrise. Gemeint ist ein massives Überangebot an nicht steuerbarem Solarstrom, der gesetzlichen Einspeisevorrang genießt und von den Netzbetreibern – insbesondere im Bereich der Millionen Kleinanlagen – oft nicht kurzfristig abgeregelt werden kann.

Wenn diese solare Flutwelle das Netz überlastet, die Speicher gefüllt sind und auch die Exportwege ins ebenfalls gesättigte Ausland blockiert sind, bleibt den Netzbetreibern nur noch die physikalische Notbremse: der Brownout. Hierbei werden gezielt ganze Netzabschnitte kurzzeitig vom System getrennt, um einen totalen Kollaps der Netzfrequenz (Blackout) zu verhindern – ein Szenario, wie es sich im vergangenen Jahr bereits in Spanien als reale Bedrohung ereignet hat.

Die vermeintlichen „Erfolge“ beim Ausbau der volatilen Erneuerbaren führen uns somit ironischerweise immer näher an den Punkt, an dem das Licht ausgeht, nur weil es draußen zu hell ist. Das Stromnetz kapituliert vor einer Energiequelle, die sich nicht nach dem Bedarf der Menschen richtet, sondern nach ideologischen Konzepten.

Negative Preise sind das unübersehbare Signal eines kranken Marktes, der die Realität des tatsächlichen Verbrauchs ignoriert. Wir bauen im Rekordtempo Kapazitäten auf, die sich gegenseitig kannibalisieren und unsere Netze destabilisieren. Solange der Fokus einseitig auf dem Zubau liegt, ohne die Fragen der ökonomischen Vernunft und der physikalischen Netzstabilität zu beantworten, zahlt die Allgemeinheit dreifach: für Strom, den wir nicht brauchen, für ein paralleles Backup-System, das wir zwingend vorhalten müssen, und für das wachsende Risiko einer unsicheren Versorgung.

Es ist Zeit für eine radikale politische Kehrtwende. Die von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche vorgeschlagenen Maßnahmen – etwa die stärkere Synchronisierung von Zubau und Netzkapazität sowie marktwirtschaftliche Anreize statt starrer Subventionen – weisen zwar in die richtige Richtung, sind jedoch bei Weitem noch nicht ausreichend.

Eine verantwortungsvolle Politik muss diesen Korrekturkurs jetzt konsequent unterstützen und ausweiten, bevor die Fehlsteuerungen der Energiewende unser Industrieland endgültig sprengen. Die Physik lässt nicht mit sich verhandeln – und die deutsche Volkswirtschaft kann sich diese Geisterfahrt schlicht nicht länger leisten.

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

32 Kommentare

  • Und die Nachbarschaft kleistert immer noch fröhlich die Dächer zu.

    „Warum?“ „Wieso, ist doch günstiger!“

    „Aber in Spanien gab es einen Blackout“ „Na und, wir verbrauchen ja auch mehr!“

    „Wir hatten früher 5 Netzeingriffe pro Jahr, jetzt 23000!!“ „Das zeigt doch, wie gut wir das im Griff haben“

    Das wird noch spannend!

    • Vernunft ist dabei schon lange nicht mehr der treibende Gedanke. Eher „weil’s der Nachbar auch hat“ gewinnt das Ding Eigendynamik. Unterm Strich zahlen aber auch die PV Anlagenbesitzer für den Strom aus ihrer eigenen Überproduktion.

    • Immer wenn es etwas dazu gibt, oder ermäßigt wird, greifen die Dummen zu, das ist wie bei den E-Autos.

  • Bald wird es heissen: An den vielen Solar-Panelen auf den Dächern erkennt man die Verlierer.

    • Vor einer Eiszeit wurde es immer nochmals deutlich wärmer, wie wäre sonst das viele Eis auf die Alpen gekommen … hm, vielleicht mit Lastenfahrrädern?

      Wenn also die nächste Eiszeit kommt, ist ein Hausbesitzer mit PV-Anlage viel besser vorbereitet, da der Schnee deutlich besser vom Dach rutscht.
      Ist das nicht ein beneidenswerter Weitblick unserer Klimabewegten?

      Grüesli in die Schwyz!
      🙂

      • @Auf Zefix noch etwas zur Eiszeit die Erderwärmung (nicht zu verwechseln mit der Lüge vom Mensch gemachten Erderwärmung) legte in den Schweizer Alpen einen 2000Jahre alten Römer Pfad frei. Es ist anzunehmen das die Römer diesen Pfad nicht unter Eis-Tunnel Bedingungen anlegten

        ihre Lügen und Kurzzeit Wissenschaft reicht nur bis zur Wetteraufzeichnung 1881 zurück und das mittelalterliche Klima-Optimum (ca. 950–1250 n. Chr.) das wärmer war als heute (ohne Autos und Fabriken) existiert bei den Co2 Untergangspropheten auch nicht.

      • Man schreibt Grüessli und Schwiiz.

        2s und 2i 😁👍

    • Das kann man so nicht sagen. Idealerweise kann man sich abkoppeln

  • Willkommen im Sozialismus, die Zeche zahlt dann der Verbraucher.

  • Die Physik wird sich schon den Parteitagsbeschlüssen beugen. Zur Not wird sie einfach verboten.

    • Das nennt man „Lyssenkoismus“, den Stalin gehyped hat und der dann zu schweren Hungersnöten führte.

  • Stromerzeugung gehört zur staatlich gesicherten Infrastruktur. Stromerzeugung war aus gutem Grunde immer Bundes- bzw. Ländersache. Wofür wir übrigens mit unseren Steuern zahlen. Was geht also in den Köpfen der ländlichen Bevölkerung vor, die ihre Dächer für PV Module hergeben, dafür obendrein im Schnitt 25 000 Euro zahlen, ohne, dass sich das auf der Stromrechnung niederschlägt. Sie mögen über die Einspeisevergütung profitieren, aber genau wie bei den E-Autos auf des Steuerzahlers Kosten. Im Umkehrschluss werden Steuern für etwas verschwendet, das nicht benötigt wird. Man könnte genau so gut dieses Geld einsetzen, um für alle bezahlbaren Strom zu generieren, und zwar ohne diese Verpflichtung auf Privathaushalte umzulegen. Und das nur, um die PV- und Windkraftlobby zufrieden zu stellen.

  • Es ist so schlimm, wie wir wohl sehenden Auges immer weiter machen.

  • Da Ideologen und Politiker (dies sind unterschiedliche Begriffe, meinen jedoch dasselbe) mit Zahlen und Realitäten nichts mehr anfangen können, wäre es wohl das Beste, wenn Deutschland noch ein paar Billionen in Grossbatterien als Netzspeicher „investiert“ … denn dann würden endlich die Finanzmärkte wieder Realismus in die Politik einziehen lassen.

    Bis dahin ist noch etwas zu laufen, aber es wird schon 🙂

  • „Wenn diese solare Flutwelle das Netz überlastet, die Speicher gefüllt sind und auch die Exportwege ins ebenfalls gesättigte Ausland blockiert sind, bleibt den Netzbetreibern nur noch die physikalische Notbremse: der Brownout. “ Man könnte diese Stromüberproduktion natürlich zu 0,00 Cent an die Stromkunden zu Peak Zeiten weitergeben, indem man bspw. über eine App verbreitet, dass man die Wäsche, Trockner, E-Autoladungen, Klimageräte etc. nun für 4 Stunden kostenlos betreiben kann. So würde der Strom zumindest keine kostspieligen Brownouts verursachen, und der Bürger gelänge evt. zu der Einsicht, dass seine Steuern mal zu etwas Nutze ist. Aber wir zahlen lieber die Umlagen an die Energieerzeuger für etwas, das sie nicht erzeugen.

  • Ich hab seit 2016 ne 20kwp Anlage aufm Dach.
    Natürlich hätte die auch viel kleiner sein können. Ich will so viel Geld wie möglich raus ziehen. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich nicht noch 1-2kwp mehr auf die Dachfläche gequetscht habe.
    Ich bekomme 12 Cent die kwh. Ende diesen Jahres werde ich den „Nullpunkt“ erreicht haben und die nächsten 10 Jahre kommen als Gewinn raus.
    Ein Stromspeicher lohnt sich nicht. Für eine kwh zahle ich 26 C im EK, also liegt die differenz bei 14 Cent die kwh. Bei ca. 5000 € mit Installation für 10Kwh Speicher, zweitem Wechselrichter , würde ich 15 Jahre brauchen bis ich das Geld raus habe. Ich bekomme aber nur 10 Jahre Garantie auf den Akku. Es ist also reines Glücksspiel ob ich Geld verliere oder bei +-Null raus komme.
    Es gab ja Aufrufe man solle seine PV Anlage abschalten. Mach ich, wenn ich das Geld bekomme. 12 Cent pro Kwh die ich einspeise und 26 Cent die Kwh die ich dann Einkaufen muss, dann schalte ich gerne meine PV ab. Ansonsten läuft die durc

  • Wer gibt schon freiwillig zu, daß er Abermilliarden an Euros zum Fenster rausgeworfen, die Stromversorgung gefährdet, die Industrie vertrieben oder in die Pleite getrieben und Arbeitsplätze en masse zerstört hat? Die so dringend nötige 180°-Wende gibt in es nur mit einer AfD-Regierungsbeteiligung. Oder erst dann, wenn der Blackout zum Dauerzustand geworden ist.

  • Was negative Strompreise tatsächlich bedeuten:
    Den ganzen hochsubventionierten Solarstrom braucht kein Mensch.
    Niemand will den, noch nichtmal für geschenkt.
    Wir müssen einen Haufen Geld dafür bezahlen, um den Mist los zu werden,
    nachdem wir den Erzeugern einen Haufen Geld dafür bezahlt haben ihn zu erzeugen.
    Eigentlich müssten wir jedem PV Betreiber der Strom zur Mittagszeit einspeist 50ct/kWh für die Entsorgung in Rechnung stellen.

    Warum speichern wir den Strom nicht?
    Weil den Strom zu speichern tatsächlich noch mehr kosten würde als ihn zu entsorgen und ’ne Stunde später neuen Strom aus teuerem Erdgas zu machen. Das kostet zwar ein Vermögen und ruiniert uns, aber es gibt keine Speicher die billiger wären, sonst hätten wir sie schon längst gebaut.
    Wenn sie das nicht glauben, dann nur zu! Bauen sie Speicher! Die Regierung wird ihnen noch Milliarden an Subventionen dafür hinterher schmeissen. Macht trotzdem keiner, weil’s sich nicht rechnet.

  • Trotzdem werden die weiterhin überall angebracht wie verrückt. Der ganze grüne Mist taugt nichts.

  • „Wenn diese solare Flutwelle das Netz überlastet, die Speicher gefüllt sind…“

    Welche Speicher denn?

  • Das ist unsere grüne Gegenwart und Zukunft.
    Was waren das gute Zeiten, wo es diese Art von Problemen überhaupt nicht gab.
    Und der Strom einfach günstig verfügbar war.
    Aber die Klimaapokalypse wird uns alle verbrennen. Schon klar.

  • Ich weiß, ihr wollt es nicht hören, aber Verbrennung wird nicht wieder kommen, die Technik entwickelt sich weiter.
    Stromausfälle/Blackouts gab es vor 10 oder 20 Jahren bedeutend mehr. Der in Spanien hatte nichts mit EEG zu tun. Mit Speicherung fangen wir doch gerade erst an.
    https://www.wiwo.de/technologie/forschung/redox-flow-batterien-die-loesung-gegen-die-dunkelflaute/100222975.html

    -18
    • Oje, vermuten Sie bitte weiter!

      1. Bereits vor über 10 Jahren haben Physiker errechnet, dass die Netzstabilität ab 60% volatilen Quellen sehr gefährdet wird. Damals war Wissenschaft noch Wissenschaft …

      2. Darüber hinaus ist derzeit nicht mal den Netzbetreibern klar, ob das deutsche Netz nach einem Brown-out überhaupt wieder hochgefahren werden kann, da volatile Stromerzeugungsquellen dafür nicht taugen.

      3. Auch Batterien haben maximal zulässige Transienten, und sind daher zum Ausgleich von Lastschwankungen nicht wirklich tauglich.

  • Auch diesen Sonntag standen die 3 Windräder in unserer Gegend still, obwohl es ordentlich windete, was hier eher selten vorkommt. Warum wohl? Weil hier ein Dach ohne PV die Ausnahme ist, und es einige grosse PV- Felder gibt. Das Netz kann die Leistung nicht aufnehmen, es ist auch so schon mehr , als gebraucht wird.
    Gerade die Windräder sind hier reine Subventionsdenkmäler, aber jetzt sind sie nun mal da, und es werden noch mehr, weil die Gauner ihre Komplizen in den Gemeinderäten gekauft haben. Schweinebaron Aiwanger ist auch so ein Spezi.

  • Von Energieversorgung null Ahnung, von Physik null Ahnung, aber den Schädel voll mit idiotischer Ideologie. Man macht den Menschen Angst vor AKWs und CO2, was beides grundfalsch ist, aber die Wähler formbar macht.
    Und jetzt steckt Deutschland in der Falle. Schönen Dank an die Wähler der Kartellparteien.

  • Der Spanien-Blackout im April 2025 war kein Folge von Solar-Überproduktion, sondern eines plötzlichen Frequenzeinbruchs durch Wegfall von Erzeugungskapazität, also das Gegenteil des beschriebenen Szenarios.
    Außerdem ist “Brownout” hier falsch verwendet. Was gemeint ist, nennt sich Lastabwurf oder Load Shedding. Lastabwurf ist zudem eine Maßnahme gegen zu wenig Strom im Netz, nicht gegen zu viel. Bei Überproduktion steigt die Netzfrequenz, bei Unterproduktion fällt sie. Beides erfordert andere Gegenmaßnahmen.
    Der Kern des Arguments mag diskutierbar sein. Aber ein falsches Beispiel mit falschen Begriffen belegt nichts.

    -27
    • Sie haben Recht, gemäß meiner Quellen in Spanien war es ein Black-out, verursacht durch ein plötzlich aufziehendes Gewitter über einem grossen Solarfeld, welcher die Netzfrequenz destabilisierte.

      Aber nein, nein, nein, keinesfalls waren die erneuerbaren Stromquellen dafür verantwortlich, das sind die guten Energien, die tun so etwas böses nicht 🙂

    • Mit einer Beleidigungen als Nick beginnen…und sie hoffen danach auf Zustimmunf?

    • Jaja,wenn alle Solarzellen haben,plötzlich grossflächig Hagel massenweise Solarzellen zerstört und das NEtz zusammenbricht sind nicht die Solarzellen schuld sondern der Hagel,richtig?

    • ja liebe daumen runter freunde. bildung ist nich so euer ding.

      -23
      • Ja mag sein aber dafür haben wir viel Ahnung dass Sozialismus tötet

      • Sie haben recht, der Artikel ist in einigen Punkten falsch. Das ist mir auch aufgefallen. Liegt daran, dass der Autor kein Elektriker ist und bei AN ein Artikel nach dem anderen raus gehauen werden muss.

Werbung