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„News WG“

Nach Veröffentlichung der PKS 2025: BR-Format will Ausländerkriminalität mit Touristen erklären

Nach Veröffentlichung der Kriminalstatistik sorgt ein Beitrag des BR-Jugendformats „News WG“ für Kritik. Darin wird der hohe Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger unter anderem mit Touristen begründet.

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Mit Verweis auf Touristen relativiert ein BR-Jugendformat die PKS-Zahlen zu nichtdeutschen Tatverdächtigen. (IMAGO/Wolfilser)

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Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 ist seit wenigen Tagen veröffentlicht. Während die erfasste Kriminalität insgesamt zurückgegangen ist, bleiben Ausländer unter den Tatverdächtigen deutlich überrepräsentiert. Für Diskussion sorgt nun ein Beitrag des BR-Jugendformats News WG, der zur Einordnung dieser Zahlen auf Touristen und Durchreisende verweist.

In einer auf Instagram verbreiteten Grafik heißt es, die PKS zeige „nicht, wie kriminell Deutschland ist“. Als Beispiel führt das Format an, dass auch Personen ohne Wohnsitz in Deutschland in der Statistik erfasst werden: etwa ein „geschnappter Autodieb auf der Rückfahrt nach Osteuropa“ oder ein „Drogenschmuggler aus den Niederlanden“. Auch eine Touristin, „die hier eine Straftat begeht“, werde als nichtdeutsche Tatverdächtige gezählt. Problematisch sei demnach, dass diese Fälle in Relation zur nichtdeutschen Wohnbevölkerung gesetzt würden.

Tatsächlich erfasst die PKS alle Tatverdächtigen unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Die Statistik unterscheidet nach Staatsangehörigkeit, nicht danach, ob eine Person dauerhaft in Deutschland lebt oder sich nur vorübergehend im Land aufhält. Auch Personen ohne festen Wohnsitz oder mit Wohnsitz im Ausland können daher in die Auswertung einfließen.

Der Hinweis auf Touristen und Durchreisende greift damit einen methodischen Aspekt der Statistik auf, erklärt die hohen Anteile nichtdeutscher Tatverdächtiger jedoch nur in sehr begrenztem Umfang. Zwar werden auch Personen ohne Wohnsitz in Deutschland erfasst, ihr Anteil fällt jedoch je nach Delikt unterschiedlich aus. Insbesondere bei Gewaltkriminalität spielt dieser Effekt kaum eine Rolle: Der überwiegende Teil der nichtdeutschen Tatverdächtigen lebt in Deutschland, Personen ohne Wohnsitz machen hier nur einen sehr kleinen Anteil aus. 

Gleichzeitig weist das Bundeskriminalamt bei der Auswertung ausdrücklich auch die sogenannte Tatverdächtigenbelastungszahl aus. Diese bezieht sich auf Tatverdächtige mit Wohnsitz in Deutschland und setzt sie ins Verhältnis zur jeweiligen Bevölkerungsgruppe. Auch auf dieser Grundlage bleiben nichtdeutsche Tatverdächtige überrepräsentiert. Nach den aktuellen Zahlen sind Ausländer ohne deutsche Staatsangehörigkeit – bezogen auf ihren Bevölkerungsanteil – etwa 2,6-mal so häufig tatverdächtig wie Deutsche. Bei Gewaltkriminalität liegt der Wert deutlich höher.

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Die PKS 2025 zeigt insgesamt einen Rückgang der erfassten Straftaten um 5,6 Prozent auf rund 5,5 Millionen Fälle. Maßgeblich dafür sind vor allem weniger Drogendelikte im Zuge der Teillegalisierung von Cannabis. Bei schweren Delikten ergibt sich jedoch ein anderes Bild: Mord und Totschlag sowie Vergewaltigungen und besonders schwere Sexualdelikte nahmen erneut zu.

Auch im längerfristigen Vergleich steigt die Gewaltkriminalität weiter an. Seit 2019 wurden mehr als 31.000 zusätzliche Fälle registriert. Besonders deutlich ist der Anstieg bei schweren Sexualdelikten, die inzwischen deutlich häufiger erfasst werden als vor der Corona-Pandemie.

Mit mehr als 29.000 erfassten Fällen wurde zudem ein neuer Höchststand bei Messerdelikten erreicht. Etwa die Hälfte dieser Taten wird der Gewaltkriminalität zugerechnet, die andere Hälfte als Bedrohungsdelikte erfasst.

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75 Kommentare

  • Da ist er wieder,
    der australische (Austausch) Student.

    • Ja, wird mal Zeit, den australischen Botschafter einzuberufen.

    • war mein erster Gedanke

    • Beziehen diese Austauschstudenten eigentlich Bürgergeld?

    • Einreiseverbot für Australier ! Sofort.
      Dann passiert hier nichts mehr.
      Die Ricolas und die Schweizer Messer
      müssen auch von Deutschland fern
      gehalten werden. Dann erstickt keiner
      mehr und keiner wird erstochen.

    • Man kann nur hoffen, dass diese neuerliche Schundfunk-Schweinerei einen gigantischen Shitstorm auslöst !

      • Wo denkst du hin? Das wird von den Claqueuren verbreitet werden und wer den Narrativ nicht genauso wiedergibt wird als „rääächts“ geframed.

        Das eigentlich lächerliche an der Statistik ist doch, dass die ganzen passdeutschen Moslems die hier Verbrechen begehen auf die „deutsche“ Seite eingeordnet werden. Ginge das nach Migrationshintergrund wären die in gigantischem Ausmaß überrepräsentiert.

        Aber man versucht solche Statistiken ja seit Jahren zu verfälschen, indem man alles uns jeden der über die Grenze kommt mit deutschen Ausweisdokumenten bewirft.

    • Das machten die (meiner durchaus mangelhaften Kenntnis zu folgen) schon vor einem Vierteljahrhundert. Ich vermute mal, daß unsere glorreichen Behörden stets dezent weggesehen haben – in der Hoffnung, daß die wenn sie still hielten, in Deutschland keine Anschläge verübten…

    • Dann weiß ja Frau Grünin Mihalic, wen sie besonders vor Strafverfolgung schützen und mit NGO-Geld versorgen muss.

      Und die Kaddor hat viele neue Spielkameraden.

  • Nun, vielleicht sollte man hier einmal eine „Unterscheidung der Geister“ vornehmen:

    #1: Natürlich ist es nicht nur christliche, sondern auch humanitäre Forderung, einem hilfsbedürftigen Menschen Hilfe zukommen zu lassen – dem wird wohl kaum jemand widersprechen.
    #2: Es besteht indes nur für deutsche Staatsbürger ein Rechtsanspruch, diese Hilfe in Deutschland zu erhalten.
    #3: „Flucht“ endet nach der Genfer Flüchtlingskonvention und der UN-Charta, sobald man die Grenze eines Landes überschreitet, in welchem man nicht mehr verfolgt wird, also der Fluchtgrund wegfällt.
    #4: Daher dürfte es bei uns nur „Flüchtlinge“ geben, die Staatsbürger sind von: Dänemark, Be-Ne-Lux, Frankreich, Schweiz, Österreich, Tschechei oder Polen.
    #5: Wer aus anderen Ländern nach Deutschland „geflüchtet“ ist, hat – mindestens – eine Grenze zu viel überschritten und gehört in das „Erstflüchtlingsland“ zurückgeführt.

    • Sie haben die Seegrenzen vergessen.

  • Der einst so konservative BR wurde wie das einst so konservative ZDF vom linken journalistischem Nachwuchs unserer Zeit entsprechend umgekrempelt. Will nicht damit sagen, daß es zu den konservativen Zeiten alles so toll war, ganz und gar nicht, aber leider bleibt ein Pendel beim zurückschlagen selten in der Mitte stehen, sondern schlägt derbe in die Gegenrichtung aus, wie man auch hier sehen kann.

  • Wer kennt sie nicht,die Australischen Touristen.

    • Die seit Jahrzehnten auf dem Oktoberfest Massenvergewaltigungen veranstalten.
      Und Rot-Grün-München schaut zu. Was sagt der neue BürGaymeister dazu?

  • Stimmt. Die Luxemburger sind vollkommen überrepräsentiert 😂😂😂😂😂😂

  • Endlich weist mal jemand auf diese hochgeschossenen blauäugigen Burschen mit den blonden Haaren und den Sommersprossen hin!

  • Selbst wenn es so sein sollte, dass einige straffällig Gewordene „nur“ auf der Durchreise sind, oder sich ein Straftat-Tourismus herausgebildet hat (mal eben zum Bruch nach D rübermachen), dadurch wird doch nichts besser; im Gegenteil.

  • „BR-Format will Ausländerkriminalität mit Touristen erklären“
    .
    Ja, ja …. diese bösen australischen Austauschstudenten.

  • +++Nie wieder ÖRR ist jetzt+++

  • Ich wusste es doch, die ganzen chinesischen Touristen und vor allem die Norweger und Schweden die zu Midsummer das Land Richtung Italien queren.

  • Der australische Deutschlandurlauber ? Ist ja GEIL….

    • Aber wer nach mehr als 10 J. Merkel`schem Grenzöffnungsputsch immer noch nicht mitbekommen hat wie der Hase läuft, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

  • Man müsste natürlich auch die Illegalen herausrechnen aus der Staisitik. Denn die dürften ja eigentlich gar nicht hier sein.

    • Genau wie die kranken aus der Arbeitslosenstatistik…gleiches Recht für Alle 🙂 🙂 🙂

  • Kriminelle Touristen? Ach jaaa, die Drogendealer aus Japan, die hier Urlaub machen. Und auch die Vergewalxxx aus Australien! Nicht zu vergessen die Messerstexxx aus Chile! Natürlich.

    • Es gibt solche Touristen.
      Deutschland ist bekannt für seine legale Prostitution und bspw. Berlin für seinen Nachtclub- und Drogenmarkt.
      Wenn du so Angst vor Mohammed an der Bushaltestelle hast dann mach doch was gegen den und heul nicht rum und Nimm Kriminalitätstouristen in Schutz. Weichei.

      -58
      • Na, Scheck bzw. Gutschein schon bekommen von der Linken Ecke? Falls Ernst gemeint, dann bitte weiter schlafen!

      • Einer muss sich immer wieder zum Deppen machen…

        • Zum Mietmauldeppen.

          6
      • sie sind verblendet

        • verblödet tifft es wohl besser.

          4
      • … wer steckt hinter dem Rotlichtmilieu und dem Drogenhandel? … AUSLÄNDER … und M ist nie allein unterwegs, sondern in Gruppen … Sie kennen sich besonders gut aus … Lappen

  • Ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Sind allerdings keine Australier, eher die bekannte Klientel aber aus diversen Nachbarländern. Es hat sich rumgespochen das man in Buntland sofort wieder auf freien Fuß kommt und so gut wie keine Strafverfolgung fürchten muss. Wer also mal „die Sau rauslassen“ möchte, der tut das hier und kehrt danach wieder in das Stammland zurück. Geld wird so auch ergaunert ohne hier sesshaft zu sein.

    Quelle: meine Frau.
    Sie kann Arabisch in Wort und Schrift und hat Gespräche dazu mitbekommen und in Foren darüber gelesen. Zahlen hab ich natürlich nicht aber ich halte sowas für plausibel und nicht nur für Gerede.

  • Gerade die Chinesen und Japaner. Die klauen immer die Fotomotive

    • 😆.

  • Natürlich sind es Touristen, die die Kriminalstatistik in die Höhe treiben – Sozialtouristen von Flensburg oder Rostock bis in den südlichsten Zipfel der bunten Republik.

  • Dieses krampfhafte Schönreden der PKS mit an den Haaren herbeigezogenen Möglichkeiten belustigt nur noch und spricht solchen Formaten jegliche Ernsthaftigkeit ab.

    • Sicher wird man in der Geschichte eine Nonne finden, die eine andere aus Eifersucht, weil sie dem Priester besser gefallen hat, vergiftet hat. Dennoch wäre die Deliktkategorie Nonnenkriminalität einigermaßen absurd. Eben an den Haaren herbeigezogen.

      • Aber nur eine auf Durchreise 🛐

  • Erst sagt Heidi „Männer, das Problem sind Männer!“ und jetzt steht hier im Artikel etwas von „einer Touristin die hier Straftaten begeht“… ich bin verwirrt 🙂 🙂 🙂

  • Sie wissen, das sie alle nur noch Lügen. Zeiten sind das.

  • Man muß heutzutage wirklich höllisch aufpassen und kritisch sein, nicht nur gegenüber den Medien, sondern auch im geschäftlichen, ja, privaten Bereich.

    Was der BR hier sagt, ist faktisch ja vollkommen richtig. Nur will er – ohne daß man das beweisen könnte -, daß andere diese Fakten als Beleg für eine These nehmen, die durch die Fakten gar nicht in relevanter Weise gestützt wird.

    Derlei Unaufrichtigen, Halbwahrheiten und Hinterfotzigkeiten findet man inzwischen überall.

    • Stimmt👍🏼

  • Stimmt irgendwie:
    Asyltouristen.

    • Sie verkennen das. Es ist die neutrale Berichterstattung des ÖRR. 😅😉

      • Der ausgewogenene ÖRR nun wieder.

        Dann sind ja die obszön hohen Propagandasteuern zur Finanzierung solchen Schmutzes tooootal gerechtfertigt. /zyn

  • Da isse wieder,
    die Touristen-Nummer.

    🙄

  • Oder die australischen Austauschstudenten….
    Wie links kann man eigentlich sein um so einen Schwachsinn zu verbreiten?

  • Wie groß muss dieser Elefant im Raum eigentlich noch werden??? Die Türen gehen schon lange nicht mehr auf bzw. zu und man kann nicht mal mehr unter diesem hindurchkriechen… alles gewollt und der allg. Doofländer merkt es nicht bzw. will es so!

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