Gefälligkeitspolitik
„Gymnasien sind die neuen Hauptschulen“ – Ex-Präsident des Lehrerverbands kritisiert „Akademisierungswahn“
Zu viele Schüler seien „eigentlich nicht fürs Gymnasium geeignet und auf anderen Schulformen besser aufgehoben“, kritisiert der ehemalige Präsident des Lehrerverbandes, Josef Kraus. Grund dafür sei eine Gefälligkeitspolitik.
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Anlässlich der anstehenden Ausgabe der Übertrittszeugnisse für die Viertklässler in Deutschland kritisiert der ehemalige Präsident des Lehrerverbands, Josef Kraus, gegenüber dem Münchner Merkur die zunehmende Zahl an Gymnasialempfehlungen. Dem aktuellen Bildungsbericht zufolge würden bereits 45 Prozent der Schüler in Deutschland aufs Gymnasium wechseln.
Kraus führt diesen Trend auf einen „Akademisierungswahn“ der Eltern zurück. „Nach dem Motto: Mein Kind hat ohne Abi und Studium keine Chance“, so Kraus gegenüber der Zeitung. Der Ex-Präsident des Lehrerverbands prangert auch die Politik an. Diese würde „den Wahn gefälligkeitspolitisch“ mittragen und den Zugang zum Gymnasium erleichtern.
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Bundesweit habe man in den vergangenen Jahren die Anforderungen für eine Gymnasialempfehlung in den Übertrittszeugnissen der Viertklässler gelockert, kritisiert Kraus. „Nur in Bayern gibt es noch einen Notenmindestdurchschnitt.“ Zu viele Schülerinnen und Schüler seien Kraus zufolge „eigentlich nicht fürs Gymnasium geeignet und auf anderen Schulformen besser aufgehoben“. Der ehemalige Lehrer resümiert: „Die Gymnasien sind die neuen Hauptschulen“.
Kraus nimmt die Kinder in Schutz und erklärt, dass diese nach Abschluss der 4. Klasse nicht selbst entscheiden könnten, auf welche Schule sie gehen sollen. „Die sind da überfordert“. Auch die Verschiebung der Entscheidung in die sechste Klasse würde das Problem nicht beheben. „Nach der sechsten Klasse zum Beispiel wird es nicht leichter mit der Einschätzung“, so Kraus.
Der ehemalige Präsident des Lehrerverbandes appelliert schließlich: „Sie müssen den Eltern vor Augen führen, was es da an tollen Möglichkeiten gibt und dass der Nichtzugang zum Gymnasium keine Katastrophe ist. Im Gegenteil.“
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Schon vor 30 Jahren, als ich eine meiner alten Schulen besuchte, die auf „modern“ umgestellt worden war, sagte einer der progressiven Lehrer (!) zu mir, „gymnasial ist hier höchsten die Hälfte“. Dem ist nichts hinzuzufügen.
In den 70ern gingen 28% auf ein Gymnasium. Heute 53% und können nicht mal eine Ziffer mit einer zweistelligen Zahl im Kopf multiplzieren.
Ah die „Priwilegien“. Bei einigen Leuten leitet es sich offensichtlich von „primitiv“ ab.
Priwilegien- alles klar! Lass Dir einen Duden schenken. Der Boomer-Opa hat Recht.
Ich sag nur PISA………unter FERNER LIEFEN……
Die Asiaten lachen sich kaputt !
…nur teilweise. Da gibt’s große Unterschiede. Leider! Meine Tochter hat grad‘ ihren Master an einer Vorzeigeuniversität hinter sich gebracht – anders kann man’s nicht sagen. Für Details fehlt hier leider der Raum aber wir hatten grad‘ die Graduation Ceremony. Immerhin war die Show gut…
Schämen Sie sich, das ist klimaschädlich!!
Bitte suchen Sie einen Arzt auf.
Sorry, mein Text ist an die falsche Stelle gerutscht, hatte dem BO.. oder so gegolten.
Ich sehe das Problem darin, daß ein leidlich erzogenes Kind an einer Haupt- oder Realschule heute kaum Überlebenschancen hat. Ich habe selbst den Schulweg von der Haupt- über die Realschule zum Gymnasium und zum Abitur hinter mir – und ging diesen vor mittlerweile über fünfzig Jahren. Die meine damalige Hauptschule umgebenden Hoch- und Siedlungshäuser kann man heut‘ ohne Zweifel als sozialen Brennpunkt bezeichnen. Schon damals war der Schulbesuch mitunter eine Nahkampferfahrung – die auf die Realschule dann ausgeweitet wurde. Zivilisiert wurde es erst an der WO in der benachbarten Kreisstadt…
Mit Sorge sehe ich, daß lt. Bildungsbericht inzwischen 45 % der Grundschüler aufs Gymnasium wechseln. Zu meiner Zeit war das ein Privileg für die wirklich Besten. Wer diesen Weg ging, musste eine echte Gegenleistung bringen. Fleiß, Disziplin und messbare Resultate. Zudem war der Schulbesuch für die Eltern oft eine finanzielle Belastung, die man nur auf sich nahm, wenn das Kind das Potenzial auch wirklich hatte.
Heute herrscht die Illusion vor, jeder müsse es schaffen. Dafür wurde der Lehrstoff so vereinfacht, daß das Abitur entwertet wird und Kinder, die nicht mitkommen, jahrelangem Frust erleben. Dabei wird völlig ignoriert, daß ein Handwerksmeister heute oft mehr verdient als ein Bachelor-Absolvent. Wir züchten frustrierte Abiturienten, während uns Fachkräfte aussterben, die das Land am Laufen halten. Wir brauchen wieder ein ehrliches Leistungsprinzip statt einer weichgespülten Statistik.
Den Ausführungen von Josef Kraus kann ich nur zustimmen; siehe auch seine Vorträge in der Bibliothek des Konservatismus (Videos).
Recht hat der Präsident des Lehrerverbandes.
Viele wissen nicht ,es gibt den 2. Bildungsweg.
Oft ist man dort reifer.
Oder die Psychiatrie.
Alle Türen auf dem Flur wurden entriegelt und das seit 25 Jahren.
Text passt jetzt nicht mehr, sollte jemand anderen betreffen, der jetzt wohl „verschwunden“ ist.
Diese Fehlentwicklung ist auch ein SPD-Steckenpferd. Der familiäre Hintergrund wird ignoriert. Schon vor 50 Jahren wurde gesagt: max. 15 Prozent eines Jahrgangs haben das Potential für Abitur. Sukzessive wurden Anforderungen gesenkt. Jetzt sind es 48 Prozent! Oh wundersame Hirnvermehrung.
Die Zahlen sprechen eine andere Sprache:
75 Prozent der Kinder, deren Eltern Abitur haben, besuchen das Gymnasium, aber nur 28,2 Prozent der Kinder, deren Eltern kein Abitur haben.
Und die gewählten „Leistungskurse“ sind KEINE MINT-Fächer ! Was für ein „Zufall“ aber auch…
Vererbt sich Blöd heit?
Beispiele dafür gibt es.
Bei bestimmten Personen gehe ich davon aus
Indoktrination an Hochschulen funktioniert viel besser als bei normalen Auszubildenden in Betrieben.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Indoktrinationanstalt geschlossen.
Wir wären mit ein paar fähigen Klempnern besser dran als mit dem pseudostudierten Kinderquatsch, der sich z.B. in unserem Bundestag tummelt.
Es gibt wohl kaum irgendwo in der BRD einen größeren Bildungsnotstand als im BT !
Na, den Kevin mit Gas, Wasser, Scheiße im Portfolio, ich weiß nicht….
Viele der Schüler, die heute auf dem Gymnasium rumlaufen wären vor 40 Jahren spätestens in der 7. Klasse krachend gescheitert und auf die Realschule zurückgegangen (auf der sich dann viele auch besser fühllen würden). Ich kenne da einige Fälle aus Familien, welche die intellektuellen Qualitäten ihres „Filius“ hoffnungslos überschätzten. Aber auch die Spätentwickler waren da besser aufgehoben.
Auf der Realschule stand ihnen dann der erweiterte Realschulabschluss als Option zur Verfügung. Und dieser war qualitativ damals so gut, dass die meisten von damals wohl auch im Gymnasium heute bestehen würden.
Aus eigenener Erfahrung kenne ich dann ganz viele Menschen, die nach einer Lehre dann über Fortbildung als Meister oder staatlich geprüfter Techniker bzw. über den 2. Bildungsweg der Abendschule und Studium dann sehr erfolgreich im Leben waren.
Dazu kommen noch diese Probleme
https://www.tagesschau.de/inland/regional/rheinlandpfalz/swr-imagefilm-der-karolina-burger-schule-sorgt-fuer-diskussionen-100.html
Problemfall SCHULE: Warum ist Deutschland bei der PISA-Studie so schlecht?
https://www.youtube.com/watch?v=WlXwAQ6lpbA&t=62s 15 Min.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass bereits seit Jahrzehnten Professoren beklagen, dass ein großer Teil der Studenten überhaupt nicht studierfähig, ja noch nicht einmal dazu in der Lage ist, selbstständig und fehlerfrei einen deutschen Satz geradeaus zu formulieren !
Das ist nicht neu, hat aber auch bislang niemanden interessiert !
Es gibt – gerade auch an den Hochschulen – inzwischen Fächer, da wird die BENOTUNG SYSTEMATISCH nach oben geschraubt, jenseits aller Fakten, mit anderen Worten: Da gibt es fast NUR noch „EINSER“…
Diese VERLOTTERUNG greift inzwischen bekanntlich auf allen Ebenen um sich. Die Folgen sind verheerend !
12 Jahre und 9 Semester umsonst.
Der neue Maschinenbau-Ingenieur, frisch von der Uni, sollte eine dreistufige Stahltreppe konstruieren. Nach 2 Wochen hatte er einige Festigkeitsberechnungen angestellt, war aber noch etwas unsicher. Der Chef ging mit ihm ins Stahllager, ließ sich ein Meter L-Profil absägen, legte es auf 2 Backsteine, sprang mit Anlauf voll drauf und die geeignete Stahlsorte war gefunden.
Wie sagte ein Lehrer damals vor über 30 Jahren zu einem nicht akademischen Schüler, mit den etwas schlechteren Noten: „Streng Dich mal ein bisschen an, oder willst Du etwa Maurer werden!?“
Das Handwerk hat die Schulbildung dank Parteipolitik komplett gegen die Wand gefahren und schlecht gemacht. Kein Wunder daß heute überall Fachkräfte fehlen, aber dafür haben wir massenhaft Filmproduzenten, Telefondesinfizierer, Unternehmensberater und Versicherungsvertreter.
Zu viele Schüler seien „eigentlich nicht fürs Gymnasium geeignet und auf anderen Schulformen besser aufgehoben“, womit er die Wahrheit ausspricht die viele nicht hören wollen .
Mir sagte mal eine Mutter, ihr Kind müsse Abitur haben, damit es studieren kann. Ich erklärte ihr daß man mit dem heutigen Abitur studieren darf aber nicht unbedingt studieren kann. 50% Abbrecher sprechen für sich und dann bleibt nur noch eine Karriere in der Politik, vorzugsweise bei den Grünen.
Das Gymnasium ist die neue Hauptschule
die Hauptschule ist die neue Sonderschule
das ist die deutsche Bildungspolik.
Diese Sonderschule sitzt heute in Berlin und ist am Drücker. Schande.
Man muss auch wissen das früher fast alle Meister im Handwerk von der Haupt- und Realschule kamen.Stell heute mal nen Gym. aus Berlin in die Werkshalle…Die brauchen doch für die kleinste Berechnung nen Taschenrechner.
Falsch. Einen Taschenrechner haben die nicht mehr. Die benutzen in allen Lebenslagen ein Smartphone und fallen aus allen Wolken wenn in einer Prüfung das nicht benutzt werden darf. Dann kommen sie mit dem Taschenrechner nicht klar. Schildere nur meine Eindrücken aus 15 Jahren Prüfungstätigkeit für eine IHK (kaufmännisch).
Und die meisten sind nicht mal in der Lage, einfachere Rechnungen im Kopf als Überschlag zu berechnen um eine Vorstellung zu haben wo das errechnete Ergebnis liegen müsste.
Und selbst einfachste Dinge wie Punktrechnung vor Strichrechnung oder Brüche zu multiplizieren oder dividieren sind häufig eine unüberwindbare Hürde. Aber selbt schriftliches Dividieren oder Multiplizieren liegt bei vielen schon nicht mehr drin.
Die Schulen sollten zurück zur Grundlagenvermittlung kommen, dazu den ganzen politischen Mülll, Religion oder Umweltquatsch aus den Lehrplänen verbannen. Dazu wöchentlicher Sport und die Rückkehr zur Benotung ab Klasse 1 sind da unabdingbar.
Und alle, die in der Hauptschule nicht mitkamen, wechselten dann zur Sonderschule und wurden in kleineren Klassen mit mehr Lehrern beschult und kamen so auch zu einem Hauptschulabschluss.
BTW: Wir hatten auch noch am Samstag jeweils 4 Stunden Unterricht und kamen auf eine Wochenzeit von ca. 26 Stunden, zuzgl. AGs.
Klar, ein Smartphone kann auch nur rechnen.
Denn Sinn von Prüfungen haben sie nicht verstanden, wahrscheinlich auch nie eine bestanden.
Erstens das. Zweitens können sie die Berechnungen des Taschenrechners nicht geistig nachvollziehen und ggf. ein Ergebnis, das außerhalb der Logik liegt nicht falsifizieren.
Das ist wohl auch ein Grund, warum sie alles glauben, was man ihnen nur oft genug als richtig antrainiert hat. Sie kommen gar nicht erst auf die Idee, zu fragen, ob das stimmen kann.
falls die den überhaupt richtig bedienen können, da sind ja Zahlen drauf.
Gespräch zwischen zwei Müttern:
„Mein Sohn geht auf die Sonderschule.“
Antwort: „Ja – wenn er das Zeug dazu hat.“
Sehe ich ganz genaus so. Der heutige „Bachelor“ ist vielleicht als Fachidiot in seinem Fachbereich gerade noch auf dem Level eines durchschnittlichen Abiturienten von 1985. In allen anderen Disziplinen, die ein Oberprimaner früher ebenfalls beherrschte, haben die nur den Habeck-Schein.
Die wahre “ Elite “ besteht maximal aus 15-20 % !
Aber uns in Dummland werden fast 70 % als solche verkauft !
Lächerlich das Ganze !
Ganz schlimm ist es in den Gymnasien in Berlin. War mal ein Bericht im Fernsehen. Die sog. Abiturienten sahen völlig ungepflegt und verlottert aus, viele keine Bio-Deutschen.
Dachte zuerst, diese Schüler kämen aus dem Obdachlosenmilieu. Aber nein, es waren die künftigen Akademiker. 🤣
Früher gingen die Letztklässer mit Jackett und Krawatte ins Gymnasium. Ist aber schon länger her. Respekt war damals kein Fremdwort.
Mal ganz ehrlich, hätte man Ende der 70er nicht die NGO eingeführt, hätte auch ich 1983 mein Abi mit einem sauberen Realschulabschluss angucken dürfen . Die Sozen haben der Gesellschaft damit keinen Gefallen getan!
Die Lernschwelle wurde im Laufe der Jahre immer tiefer gelegt und wird immer noch tiefer gelegt. Die Verblödung schreitet voran. Ich bin aber davon überzeugt, dass das alles so gewollt und auch so gesteuert ist.
Im Zuge, dass mittlerweile 45% der Schüler aufs Gymnasium gehen, haben auch die Hochschulen aufgerüstet mit immer neuen Studiengängen, die sich dem Level des geschenkten Abiturs anpassen. Natürlich nicht in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Sondern in den sogenannten Geisteswissenschaften. Alleine im Bereich der PseudoGenderwissenschaft entstanden unzählige vollkommen nutzlose Studiengänge. .
Die Indianerhäuptlinge sind heute alle im Politikwikam untergekommen.
Da sieht man es geht auch anders wie einst klassich. Zeiten sind das.