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Bildungsmisere

Nur 15 von 1.223 Berliner Grundschüler bestehen Probeunterricht fürs Gymnasium

Immer weniger Schüler in Berlin bestehen den gymnasialen Probeunterricht – das zeigen Daten, die die Berliner Bildungsverwaltung am Donnerstag veröffentlichte. Demnach bestehen nur noch 1,22 Prozent der Schüler den Unterricht.

In Berlin bestehen nur noch 1,22 Prozent der Schüler den gymnasialen Probeunterricht (Symbolbild). (IMAGO/Funke Foto Services)

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In diesem Jahr bestanden in Berlin lediglich 15 von 1.223 Grundschülern den Probeunterricht fürs Gymnasium – also nur 1,2 Prozent. Zunehmend weniger Kinder bestehen den Probeunterricht. Denn noch im Jahr 2025 betrug der Anteil 2,6 Prozent – bereits das wurde als Klatsche für das Berliner Bildungssystem gesehen. Die neuen Daten gehen aus einer Mitteilung der Berliner Bildungsverwaltung vom Donnerstag hervor.

Diese Entwicklung sieht die Bildungsverwaltung unter der Senatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) positiv. „Die Ergebnisse bestätigen erneut, dass der festgelegte Grenzwert für die Gymnasialempfehlung sorgfältig gewählt wurde und eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lernen am Gymnasium darstellt“, heißt es in der Mitteilung. Die Ergebnisse würden zudem „die hohe fachliche Qualität der Förderprognosen der Berliner Grundschullehrkräfte“ beweisen.

Während zunehmend weniger Schüler das gymnasiale Niveau im Probeunterricht erreichen, scheint zugleich das Bildungsniveau an Berliner Gymnasien zu sinken. So sorgte zuletzt der Bericht für Aufsehen, dass Literaturklassiker wie Goethes „Faust“ oder Werke von Schiller teilweise nur noch in vereinfachter moderner Sprache behandelt werden, wie der Tagesspiegel berichtete.

Lehrkräfte würden dazu beispielsweise auf die Reihe „Einfach klassisch“ des Cornelsen-Verlags zurückgreifen, die sich ursprünglich an Real- und Hauptschüler richtete oder von Schülern als Lernhilfe genutzt wird (Apollo News berichtete).

Zudem plante die Berliner Schulverwaltung zuletzt, dass die Geschichte der DDR und der deutschen Teilung in der Oberstufe nicht mehr verpflichtend behandelt werden muss. Schüler könnten dann ihr Abitur ablegen, ohne in der Oberstufe vertiefte Kenntnisse zu diesem Themenkomplex erworben zu haben. Darüber berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) (Mehr dazu hier).

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72 Kommentare

  • „Nur 15 von 1.223 Berliner Grundschüler bestehen Probeunterricht fürs Gymnasium“
    Richtig muß es heißen: Nur 15 von 1.223 Berliner GrundschülerN …(Päpositionalobjekt im Dativ wegen „von“)
    Es ist wirklich ein Kreuz mit der Bildung in Deutschland.

    • In Berlin sind das „Grundgeschulte:innen“ 😉

    • Die Deklination war in der Tat nicht korrekt – das ‚n‘ im Dativ Plural gehört dort hin. Aber in der Schlagzeile „Nur 15 von 1.223 Berliner Grundschülern…“ ist die Wortgruppe „von 1.223 Berliner Grundschülern“ kein Präpositionalobjekt, sondern ein Attribut (genauer: ein präpositionales Attribut). Es bezieht sich auf die Zahl „15“ und bestimmt diese näher.

      Ein Objekt hingegen würde direkt vom Verb abhängen (z. B. „Ich freue mich auf den Urlaub“ oder „Wir sprechen über das Projekt”).

      Dass nach der Präposition „von“ der Dativ folgt, ist eine reine Eigenschaft der Präposition selbst und macht die Wortgruppe nicht zu einem Präpositionalobjekt.

      • @ Haberer

        Richtig! Wenn man mich früher in ein derart chaotisches Klassenzimmer gepfercht hätte, hätte ich auch das Plutimizieren und Diffusizionieren bestreikt. Zum Lernen braucht es Ruhe und Klarheit. Davon mal abgesehen würde mich interessieren, was ein Plüschtier, das ins Bett eines Dreijährigen gehört, im Klassenzimmer eines Probeunterrichts für das Gymnasium zu suchen hat.

    • Zumal bereits zahlreiche Leser der Frau Fatogun solcherlei bereits mehrfach in die Kommentare geschrieben haben.
      Finde ich sehr problematisch, wenn man doch Journalistin sein oder wenigstens werden will.

    • Nun ist obiger Kommentar schon mehr als einen halben Tag alt und obwohl Kommentare freigabegelesen werden, beläßt man selbst in einer Artikelüberschrift über die Bildungskatastrophe, garniert mit einem sehr viel erklärendem Foto, einen markanten „Sprachfehler“ – was den Ernst der Lage nochmals verdeutlicht. Schade, daß man bei apollo news Korrekturlesen von Artikel scheint’s als Herabwürdigung des Autors versteht und daher unterläßt oder aber von einer Korrektur absieht, um zarte Gefühle nicht zu verletzen. ‚Professionell‘ geht, etwas, anders. Glück auf!

  • Wie sollen die Schüler den Probeunterricht fürs Gymnasium BEstehen, wenn sie kein Deutsch VERstehen?

    • Umgekehrt wird ein Schuh daraus:

      Wenn Schüler in einem Kalifat kein Deutsch mehr verstehen müssen, wozu sollen sie dann noch den Probeunterricht für ein Gymnasium bestehen?

  • Wer braucht denn heutzutage noch Gymnasium? Die wollen doch alle TikToker oder Influenzer werden…

  • In Berlin gibt es nur Einser Schüler!

  • Da werden halt nur 1,2% Ingenieure, Staatsanwälte und Chirurgen. Wo ist das Problem?

  • Das alte System war bewährt. Haupt-, Real-, Gymnasium.

  • Die Politiker werden das Niveau weiter senken, herunter bis zum IQ des Atemreflexes.

    • Ich denke die Politiker dulden einfach keine intellektuelle Konkurrenz- dazu muss das Niveau noch deutlich abgesenkt werden.

      • Um den meisten Politikern intellektuelle Konkurrenz zu machen bräuchte man keinen höheren IQ als eine Amöbe.

        • Bravo, Das stimmt 100%ig.

          2
  • dumm & noch dümmer

  • Das macht den Kohl auch nicht mehr fett!

  • Aber dann 1er Abi für alle fordern. Nunja, wenn man die Meßlatte für das Niveau nicht allzu hoch hängt, geht das. Aber es gibt dann noch immer welche, die darunter aufrecht durchgehen können.

  • Das wären doch gute Anwärter für den Polizeidienst. Auch dort kann wohl kaum einer lesen und schreiben.

    • können aber sehr gut mit der Türramme umgehen.

  • Zukunft Deutschlands….

  • Ganz klar, wo das Problem liegt: Die Anforderung waren höchst unfair und viel zu hoch!! Also: Schnellstens den Level absenken, dann passt alles wieder! ^^

    • Genau, die Schüler sollen sich ihr Abi Zeugnis selber malen oder im Internet bestellen.

      • Auch dies wird die Mehrzahl nicht hinbekommen.

  • Hier lassen sich viele Kommentatoren über ein felendes Dativ-„n“ aus; ich habe aber den Verdacht, dass dabei das verstehende Lesen des Artikels selbst auf der Strecke geblieben ist. Es geht hier eben gerade *nicht* um *alle* Grundschüler (oder eine repräsentative Auswahl), sondern um diejenigen, die seitens der Grundschullehrer *keine* Gymnasialempfehlung erhalten haben. Und wenn von diesen Schülern tatsächlich nur 1.2% eben doch den gymnasialen Probeunterricht bestanden haben, dann spricht das für das Einschätzungsvermögen der Grundschullehrer (gerne auch -innen, die Mehrheit dürfte ja weiblich sein). Das verheerende Niveau der Berliner (und wohl auch der deutschen insgesamt) Schulen und Gymnasien brauche ich hier nicht zu kommentieren.

  • Doch noch 15 … Das reicht ja fast für eine Sexta. Gehen dann eh raus in die Zivilisation.

  • Das ist die Realität an vielen deutschen Schulen:
    „Kampf im Klassenzimmer“, WDR, 2009 (!)
    Oder aktueller:
    „Gewalt an unseren Schulen“, ZDF, 2024.
    „Birgit Ebel – Interview – Mobbing und Rassismus in der Schule, Hyslop 2024
    ‚Hurra, Hurra, die Schule brennt!‘, Fair Talk, 2024
    ‚Deutsche Schulen außer Kontrolle‘, Kritisches Deutschland, 2025

  • Nun, „15 von 1.223 Berliner Grundschüler bestehen Probeunterricht fürs Gymnasium“ – doch so viele?

    Bei der berliner neosozialistischen Bildungsmisere hätte ich – eigentlich – mit einem eindeutigeren Ergebnis gerechnet …

    • Warten Sie ab, bis die 3 islam-kommunistischen Stasi-Parteien erstmal die militante türkische Kommunistin zum Bürgermeister gemacht haben.

  • Die Anforderungen sollten gesenkt werden! Siehe Polizisten deutsch-Diktat. Nix Deutsch.

  • Es ist ein heiteres Beruferaten der Politik, das hier getestet wurde. Man Importiert Fachleute, die den Anforderungen der Deutschen Schulen nicht gerecht werden, warum also Deutschland aufrecht erhalten? Die Rentner aus den Boomerjahren werden dies Land nicht Aufrecht erhalten können!

  • Dafür können sie den Koran auswendig und haben Kopftücher in vielen Farben.

  • Nein, doch, ohhhh!

  • Doch noch 15?

  • „Zudem plante die Berliner Schulverwaltung zuletzt, dass die Geschichte der DDR und der deutschen Teilung in der Oberstufe nicht mehr verpflichtend behandelt werden muss. Schüler könnten dann ihr Abitur ablegen, ohne in der Oberstufe vertiefte Kenntnisse zu diesem Themenkomplex erworben zu haben. “

    Aber mit 16 wählen lassen und in Berlin die Tiktok-Videos mit verlogener kommunistischer SED-Propagada des kreischenden augenklapperden Lippenstifts im Unterricht zeigen…

  • Was sind denn das für Schulen die nicht in Arabsich unterrichten !
    Satiere Ende.

    • Wer Satire schreibt wie Sie, kann sich da locker einreihen.

      • Nomen est Omen.
        Aber eben nicht immer … 🙁

  • Ein weiser Mann namens Don Alphonso sagte mal zutreffend „Berliner oder Bremer Abitur – sowas wie Hauptschulabschluss in Bayern“

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