Andreas Dressel
„Wir haben die arbeitende Mitte verloren“: SPD-Finanzsenator fordert tiefgreifenden Kurswechsel
Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel kritisiert den Kurs seiner Partei nach dem Wahldebakel in Baden-Württemberg und mahnt eine Rückbesinnung auf die „arbeitende Mitte“ an. Mit seinem Appell stellt er sich demonstrativ gegen die Berliner Parteiführung.
Während die SPD-Führung in Berlin offenbar um strikte Disziplin innerhalb der Partei bemüht ist, zeigt sich Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel unbeeindruckt von derartigen Kommunikationsvorgaben. Auf Facebook kommentierte der SPD-Politiker das schwache Abschneiden seiner Partei bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg offen. Das Ergebnis – 5,5 Prozent der Stimmen – sei „schmerzhaft“, aber keineswegs überraschend, schreibt Dressel.
In seinem Beitrag analysiert der Hanseat die Ursachen des Debakels mit klaren Worten. „Dass wir zwischen Grünen und CDU zerrieben wurden, ist nur ein Teil der Wahrheit“, erklärt Dressel. Auf Grundlage von Umfragedaten der ARD sieht er die zentralen Probleme tieferliegend: „Wir haben in vielen Bundesländern – vor allem im Süden und Südosten der Republik – die arbeitende Mitte verloren.“
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Damit stellt Dressel eine Diagnose, die in der SPD nach seinen Worten längst nicht alle teilen. Besonders an den linken Parteiflügel richtet er den Appell: „Wann begreifen das einige – insbesondere im linken Flügel – in der SPD-Bundestagsfraktion und im Parteivorstand der SPD endlich und handeln entsprechend? Wann schwenkt die SPD auch beim Sozialstaat endlich auf einen dringend nötigen Reformkurs, der die arbeitende Mitte in den Fokus rückt und in den Kassen von Bund, Ländern und Gemeinden auch wirklich zeitnah kostendämpfend spürbar wird?“
Die Wortmeldung kommt zu einem heiklen Zeitpunkt. Laut einem Bericht der Bild soll die Parteispitze ihren Mitgliedern bis nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März untersagt haben, eigenständig politische Forderungen oder Kritik zu äußern. Ziel sei es gewesen, den Wahlkampf nicht durch interne Debatten zu gefährden.
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Dressel, der in der Tarifrunde 2025/2026 als Hauptverhandlungsführer der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auftrat, hält sich dennoch nicht zurück. Statt zu schweigen, empfiehlt er seiner Partei, sich an erfolgreichen Beispielen zu orientieren: „Warum orientiert man sich nicht endlich an den Bundesländern, in denen die SPD noch in der Lage ist, in der Mitte Wahlen zu gewinnen – zum Beispiel in Hamburg vor einem Jahr?“ Dort hatte Bürgermeister Peter Tschentscher mit 33,5 Prozent ein starkes Ergebnis erzielt und die Koalition mit den Grünen fortgesetzt.
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Ihr seid nicht zerrieben worden, ihr habt euch einfach von eurer Wählerschaft entfernt.
Und BW wird noch lernen müssen wie wichtig ihnen ihre Industrie eigentlich ist.
Die Wähler sind ja nicht verloren, sie wählen nur woanders und anders…
Ich bin ja schon fast fest davon überzeugt, dass die SPD nur noch Wähler aus dem Pool derer generiert, welche garnicht mehr dieses unterirdische Personal in ihrer Gesamtheit erfassen kann.
Dann wird es leider zu spät sein.
Sozialisten oder Kommunisten leben im System vom System alle anderen dürfen für das System arbeiten und die haben keine Lust mehr für Parasiten zu arbeiten oder diese gar zu wählen. Und Staatsdiener oder Leute die Ihren Namen tanzen können gehören halt nicht zur Wertschöpfungskette. Diese Wiederum wählen den Selbsterhalt für sich und Ihre Brut nämlich die SED-Parteien.
Dressel ist doch unschwer erkennbar ein Geschichtskomiker, ein Chelm, von pesonderer Knade und außengewöhnlichen Teiming 🙂
Diese – huch! – aufgepoppte Sozenschwalbe nicht ernstnehmen.
Einfach nicht ernstnehmen.
Nochmal: Einfach nicht ernstnehmen.
Wohlfühl-Tipp an alle.
Das sehe ich auch so.
Sozen sind prinzipielle Umverteilungskünstler von fleißig zu faul. Was ja auch kein Wunder ist, wenn man auf der faul-Seite steht. Ich kenne keinen Sozen, der sich für andere ein Bein ausreißen würde. Deren Geschäft ist das Klagegeschrei über diese „verdammte Ungerechtigkeit“, dass Fleißige mehr Geld verdienen als Faule. Damit generieren und puschen sie ihre faule Wählerschaft, die sie selbst erhalten soll. Deshalb steigt auch unsere Staatsquote kontinuierlich an.
Die SPD hat nicht nur die Arbeiter verloren. Mit Faeser hat sie die Meinungsfreiheit begraben, indem sie den Verfassungsschutz instrumentalisierte. Sie hat den deutschen Pass verramscht. Sie hat die Majestätbeleidigung wieder eingeführt. Die SPD hat ein ungerechts Bürgergeld geschaffen. Sie hat die illegale Zuwanderung nicht gestoppt. Sie hat das gigantische Sondervermögen gefordert. Sie verhindert einen gerechten und arbeitnehmerfreundlicheren Steuertarif. Lauterbach hat die Krankenhäuser in die Insolvenz getrieben.
Kurzum die deutschen Sozialisten können es nicht!
Sehr gut! Danke! Ich fasse kurz zusammen: Die SPD hat ihren Niedergang mehr als verdient!
m.E. nicht nur die SPD…
Politiker wie Faeser,Klingbeil und Co. sind das Ende der SPD…
Helmut Schmidt hötte solchen Leuten nicht mal die Hand gereicht.
Bitte nicht die „schöne“ Bärbel vergessen, die die Arbeitgeber als Feinde behandelt, oder als Gegner
Schmidt wäre heute in ser AfD.
Schmidt wäre ganz gewiss nicht in der AfD!
Wieso steht dieser Kommentar nicht ganz oben, Apollo?
Naja immerhin ist er ja freigegeben…. das ist nicht ganz selbstverständlich hier
Tschentscher als leuchtendes Beispiel für Realpolitik zu vermarkten ist surreal. Hamburg hatte die längsten und härtesten Lockdowns bundesweit, den „Klimaentscheid“, hat das modernste Kohlekraftwerk Europas eingemottet etc.
„Eingemottet“? – Ich dachte, das sei sogar gesprengt worden …?
Ja, die Kühltürme wegsprengen ist als PR-Stunt sehr beliebt bei B90. Die sind aber aus Beton und lassen sich recht einfach ersetzen, das technische Innenleben von Kraftwerken leider nicht.
“ Hamburg … hat das modernste Kohlekraftwerk Europas eingemottet …“ Falsch ! Sie haben es GESPRENGT !!!
Ich empfinde das genauso, wie Sie.
Und sach mal dazu:
Hier ist ein SPDler „am Winseln“.
Und zwar nicht etwa, weil er womöglich erkannt hätte, daß die Bundespolitik der SPD desaströs ist, sondern rein deswegen, daß die Wähler in großen Teilen jedenfalls von der SPD-Politik „die Schnauze voll haben“. Und möglicherweise zukünftig um Posten und Pfründe fürchten müssen
Das soll jetze nicht etwa „für CDU“ sprechen.
Sondern insgesamt gegen den SPD-CDU-Klüngel im Bund.
Hat der Mann offensichtlich nicht begriffen.
Vermutlich isser relativ dumm.
Na, jedenfalls hat er sich mal trotz Maulkorb-Erlaß der Führer:Innen in dieser eigenartig abgedrifteten Partei trotzdem geäußert.
ABBA: Die eigentlichen Probleme hat der offensichtlich gar nicht erkannt, geschweige denn auch addressiert!
Wie so üblich, also bei so Partei-Politikern.
Ob ihm/der „SPD“ was nützt?
Ich wage Zweifel.
Obwohl: HH und dessen Wähler? Scheinen mir zumindest etwas „eigenartig“.
Aber was weiß ich schon….
Genial:
Hier ist ein SPDler „am Winseln“.
Und alle diese Typen werden nicht zur Rechenschaft gezogen.
Dazu fällt mir nur das pädophilen und kriminelle Zionistennetzwerk Epstein ein.
Das System Epstein: Sie alle gehören zu einem weltweit agierenden Club!
Ich hoffe, dass die Epstein-Bombe eine große reinigende Feuerwalze auslöst. Aber auch wenn sie furchterregend und zerstörerisch sind, sind Waldbrände doch ein Mittel der Natur, um Totholz zu beseitigen und Platz für etwas Frisches und Neues zu schaffen.
Sollten sich die Sozis ehrlich machen, dann müssten sie sich eingestehen, dass der Großteil des Personals ausgetauscht werden müsste. Wie im Zitat beschrieben, „Politik beginnt mit der Betrachtung der Wirklichkeit“, sehe ich nur wenige, die dieser Wirklichkeit standhalten bzw. überhaupt die Qualifikation mitbringen.
Und glauben Sie im Ernst dass dann qualifiziertes Personal zur Verfügung steht? Bei diesem Bildungsniveau?
Too little – too late
Genau! Es ist zu spät.. und wer zu spät kommt… den Rest kennen wir. Es ist vorbei für diese Partei wie es auch schon für die liberale war. Die anderen werden folgen. Eine komplette Erneuerung der politischen Institutionen steht auf dem Plan.
Genau wie das große Vorbild der Brandmauer, die Berliner Mauer. Nur 40 Jahre Brandmauer hält das Land nicht mehr aus, da ist es vernichtet
Das Land hält keine Sekunde länger aus……Kontrollverlust auf allen Ebenen…..
Leider nein, denn:
Es wird nichts ändern, wenn Sie eine andere Partei wählen. Es wird nichts ändern, wenn Sie neue Politiker wählen. Es wird nichts ändern, wenn Sie Briefe an Ihre Abgeordneten schreiben. Es wird nichts ändern, wenn Sie vor Regierungsgebäuden protestieren.
Es werden keine sinnvollen Gesetze verabschiedet. Es wird keine Strafverfolgungen von nennenswerter Bedeutung geben.
Ich hoffe, dass die Epstein-Bombe eine große reinigende Feuerwalze auslöst. Aber auch wenn sie furchterregend und zerstörerisch sind, sind Waldbrände doch ein Mittel der Natur, um Totholz zu beseitigen und Platz für etwas Frisches und Neues zu schaffen.
Nichts ist so, wie es scheint und gar nichts geschieht zufällig.
Noch so ein Spezial Pastetenpartei Deutschlands (SPD) Mitglied oder war es Ohneglied?
Komm, Dressel, pack ein.
Keiner mag euch.
Wer arbeitet, wählt AfD. Fertig.
Jeder Arbeitnehmer der AfD wählt schadet sich selbst.
Das die AfD der Wirtschaft mehr schadet als die Altparteien ist kein Argument.
Auch im Bezug zum Antisemitismus nehmen sich alle Parteien nicht viel.
Die einen sind es offen, die anderen ermöglichen Antisemitische Kultur und Politik mit €100 Milliarden .
Die Materialien zeigen, dass Epstein ein Vertreter des zionistischen Rassismus war, der sich hochmütig über die „Gojim“ (als „Untermenschen“ betrachtete Nichtjuden) lustig machte, die an seinen Orgien teilnahmen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse in Gaza hat der Zionismus zudem endgültig jedes Recht auf irgendeine moralische Legitimität verloren.
Jahrzehntelang nach den Schrecken des nationalsozialistischen Holocausts brachte die Welt dem jüdischen Volk Mitgefühl entgegen. Doch nun ist die Menschheit schockiert darüber, wie dieser Kult der Verehrung des Gedenkens an das Leiden des jüdischen Volkes vom Staat Israel und dem weltweiten zionistischen Netzwerk genutzt wurde, um ein System globaler Erpressung und Kontrolle aufzubauen. Auf den Rassismus der Nazis antworteten die Zionisten der gesamten Menschheit mit derselben rassischen Überlegenheitsideologie (in Palästina ist dies am deutlichsten sichtbar). Und das ist eine echte Explosion, ein Schock für die Menschheit.
Die SPD ist mit Helmut Schmidt gestorben!
So ist es. 1980 hat Helmut Schmidt gesagt: „Wer die Grünen wählt, der wird sich später mal bitterste Vorwürfe machen“.
Schmidt war nicht nur ein guter Kanzler, er hat schon 1980 gewusst, was uns die Grünen bringen werden. Und „seine“ SPD hat sich mit den Grünen verbrüdert.
Sie müssen es nur besser erklären.
Wie viele Jahre hat das gedauert, um diese Erkenntnis zu finden?!?
Keine Erkenntnis, nur mal wieder heuchlerisches Wahlkampfgetöse, auf das die Wähler hereinfallen sollen – und auch wieder werden.
Das ist jedesmal das selbe. Kaum sitzen die Sozen auf dem absteigenden Ast, wird irgendein „Versöhnlicher“ ins Feld geschickt. An der prinzipiellen Ideologie ändert sich nichts. Kennen wir schon, brauchen wir nicht!
Genau so ist es.
Bei 5% in BaWü hat man eigentlich fast Alle verloren. Es gibt auch kaum noch „Arbeiter“, die man mit der Sozi-Arbeiter-Story hinterm Ofen hervorlocken könnte. Arbeiter in BaWü sind überdurchschnittlich häufig Facharbeiter mit Brutto oberhalb 70k. Die wählen mittlerweile eher Grün/Schwarz oder Blau.
Das oberhalb von 70k hat sich bald auch erledigt nach weiteren 4 Jahren schwarz/grün.
Das ist ja eigentlich ein Treppenwitz.
Die SPD kämpft mit den Gewerkschaften für stetig höhere Löhne, und plötzlich zählt sich die Arbeiterschaft zu den Besserverdienenden und kehrt ihrem politischen Mäzen den Rücken. Tja, sowas kommt von sowas. Da haben die Sozen mal nicht aufgepasst.
Als Moorburg als eines der effektivsten und modernsten Kohlekraftwerke der Republik im März 2025 in die Luft gesprengt wurde, wäre die Beherzigung des angeführten Schumacher-Zitats im Vorfeld des Irrsinns vielleicht auch hilfreich gewesen: Larmoyantes Gejammer angesichts des flächendeckenden Trümmerhaufens ist nämlich das eine – ‚Betrachtung der Wirklichkeit‘ ist das andere…
Die SPD hat einen Finanzsenator?
Was es nicht alles gibt. Was macht der so?
Sondervermögen und Sonderkosten
Sauer verdientes Steuergeld zum Fenster rausschmeissen. Für Klimashit zum Beispiel.
Eine ‚arbeitende Mitte‘ wird es bald nicht mehr geben…
Ihr habt die arbeitende Mitte nicht verloren, ihr habt sie vergrault!
Wer noch bereit ist, sich das einzugestehen, wird nicht viel an der Situation ändern können!
„Sozis in den Tagebau!“ war eine gängige Parole auf den Straßen von 1989. Ach herje, nein! Das hieß ja „Stasi in den Tagebau!“. Wie konnte mir diese Verwechslung nur passieren?.
Sie haben sie nicht verloren, sie haben sie bekämpft und diesen Kampf hat die SPD verloren.
Kein Arbeiter wählt noch SPD. Ehemalige, ja. Ansonsten einige im ÖD. Arbeiter und Menschen, die Arbeit suchen, wählen AfD.
Die SPD hat nicht die Arbeiter „verloren“, sondern sie verachtet die Malocher. Weil die nicht einsehen wollen, wie toll ihre Arbeitsplatzverluste und die deutsche Ent-Industrialisierung sind und wie wunderbar die Arbeitslosigkeit und das Bürgergeld für alle dem Weltklima bis hin zum letzten Pinguin am Südpol aufhelfen…
Nun, ob es wohl nicht besser „coeo“ heißen müsste …?
Oder „cogito ergo sum“ – ich denke, also bin ich, Rene Descartes ?
Genau das Unterbinden von internen Debatten macht diese Partei komplett unwählbar. Heißt es doch im Klartext: Wir pfeifen darauf, ob unsere (potentiellen) Wähler unser Programm mögen, wir machen einfach immer weiter.
Späte Einsicht wenn die 4,9 % drohen. Da ist doch lang vorher vieles schiefgelaufen.
Die ach so umworbenen Minderheiten bringen halt nicht mehr zusammen.
Nein, der dumme Wähler ist schuld.
Er versteht die tolle Politik der Sozen einfach nicht.
Nein. Denn die Betrachtung der Wirklichkeit würde reichen, ist ein Trugschluss der Epoche Aufklärung: Reflexivität würde zur Vernunft führen.
Zitat: „Es gibt keine empirischen Beweise dafür, dass mehr Wissen oder Intelligenz oder Reflexivität … Werte / -Nutzen-Diskrepanzen auflösen könnte.“
Quelle: Keith E. Stanovich, Myside Bias
Verhalten wird überwiegend von Gefühlen gesteuert und nicht vom Verstand. Deshalb reicht beispielsweise die Betrachtung der Wirklichkeit nicht aus, um eine Sucht zu beenden. Dafür ist Übung notwendig, um implizites Wissen zu entwickeln.
Die aktuelle Epoche kann einen Trugschluss (z.B. diesen) nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.
Das Foto sieht ja aus wie ein Tennisball.
Katja Mast-SPD, nachdem sie 2025 erst im 2. Wahlgang in den Parteivorstand gewählt wurde
Zitat:
Veränderung beginnt mit uns – dafür werde ich meinen Beitrag im Parteivorstand leisten. Mir ist es ein Herzensanliegen, dass wir es als Partei klar auf die Agenda nehmen, den Menschen in unserem Land wieder Zuversicht und Sicherheit durch unseren Sozialstaat geben.
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„Zuversicht und Sicherheit durch unseren Sozialstaat“
Zuversicht und Sicherheit kann nur durch Arbeit kommen.
Durch eine stabile Wirtschaft.
Durch Rahmenbedingungen für Arbeitgeber, die das zahlen guter Löhne ermöglichen.
Zuversicht und Sicherheit durch Arbeit, damit jede Kommune ihre sozialen Aufgaben–wie Kita und Schulen, Nahverkehr-Wohnungsbau-bezahlen kann.
Zuversicht und Sicherheit durch Arbeit–und nicht durch vorgezogene unerfüllbare Klimaziele, die nie erfüllt werden können und nur die Wirtschaft ruinieren.
Zuversicht und Sicherheit durch eigenständiges Leben das macht Menschen stark und zu Vorbilder für Kinder.
Es ist positiv, dass sowohl FDP als auch SPD ihrem Ende entgegengehen. Das negative ist dabei nur, dass es bei der SPD noch etwas länger dauert.
Immer ein guter Rat es ist, einem Politiker kein Wort zu glauben, bevor ein Ergebnis geliefert er hat — und das so gut wie nie passiert.