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Doktorarbeit

„Schwerwiegender Verdacht“: Stefan Weber erhebt Plagiatsvorwürfe gegen Ex-Ethikratschefin Buyx

Der als „Plagiatsjäger“ bekannte Stefan Weber erhebt in einem neuen Gutachten schwerwiegende Plagiatsvorwürfe gegen Alena Buyx. Die ehemalige Ethikratschefin soll systematisch Sekundärzitate ohne entsprechende Quellenangabe übernommen haben.

Schwere Vorwürfe gegen Ex-Ethikratschefin Alena Buyx (IMAGO/Political-Moments)

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Der als „Plagiatsjäger“ bekannte Stefan Weber erhebt Plagiatsvorwürfe gegen die ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx. Dabei geht es um Buyx’ medizinische Dissertation „Lateralisierung von Aufmerksamkeit bei gesunden Linkshändern und Rechtshändern. Eine Studie mit
funktioneller transkranieller Dopplersonografie (fTCD)“ aus dem Jahr 2005. Buyx, die an der Wilhelms-Universität in Münster promoviert hat, soll darin laut Weber insgesamt 73 Text- und Quellenplagiate begangen haben. Apollo News konnte Webers Gutachten bereits vorab einsehen.

Weber wirft Buyx dabei vor, Literaturreferenzen ungeprüft und ohne Kennzeichnung als Sekundärzitate aus älteren Doktorarbeiten zu übernehmen – das Vorgehen ähnelt auch dem des Ministerpräsidenten Mario Voigt, dem kürzlich aufgrund dessen der Doktortitel durch die TU Chemnitz entzogen wurde (wobei Voigt dagegen vorgeht und ihn so weiter führen darf).

In seinem Gutachten stellt Weber immer wieder Seiten aus Buyx’ Dissertation und aus älteren Arbeiten gegenüber – Buyx soll dabei mehrfach die Struktur und die meisten Informationen vollständig aus der jeweiligen Arbeit kopiert haben. Die in den ursprünglichen Arbeiten angegebenen Quellen übernahm Buyx laut Weber zwar; da sie diese Quelleninformationen jedoch aus anderen Arbeiten übernahm, hätte sie diese zusätzlich als Sekundärzitate angeben müssen, so Weber.

Ein Ausschnitt aus Webers Plagiatsgutachten von Buyx Doktorarbeit (Quelle: plagiatsgutachten.com)

Besonders aus zwei Arbeiten soll Buyx laut Weber plagiiert haben: aus der Arbeit von Kerstin Anneken aus dem Jahr 2003, die an derselben Universität promovierte und auch in der Danksagung von Buyx auftaucht, und aus der Arbeit von Bianca Dräger aus dem Jahr 2001, wobei Dräger ebenfalls in Münster promovierte. Dass Buyx die Quellen selbst nicht gesichtet hat, möchte Weber teils dadurch beweisen, dass sie auch Fehler bei der Quellenangabe der plagiierten Werke übernahm.

Weber kommt zum Schluss, dass bei Buyx ein „schwerwiegender Plagiatsverdacht“ vorliegen würde. Zudem merkt er gegen Ende seines Gutachtens an: „Das Verhältnis von Fließtext und Literaturverzeichnis ist als ungewöhnlich zu bezeichnen. Im Literaturverzeichnis werden 284 Literaturtitel angeführt, davon sind 265 englischsprachig. Zahlreiche Literaturtitel wurden nur im Literaturverzeichnis, aber an keiner Stelle im Fließtext zitiert. Umgekehrt gibt es auch mehrere Literaturtitel, die nur im Fließtext, aber nicht im Literaturverzeichnis erwähnt wurden.“

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Buyx war während der Corona-Krise Vorsitzende des Deutschen Ethikrats und warb in der Zeit für Lockdowns, Maskenpflicht und ein hartes Vorgehen gegen Ungeimpfte. Derzeit lehrt sie an der Technischen Universität München (TUM) und ist auch bei anderen wissenschaftlichen Institutionen wie der Leopoldina und der Charité engagiert. Außerdem moderiert sie beim öffentlich-rechtlichen Sender 3Sat die Sendung Nano Talk.

Bereits in der Vergangenheit wurden Webers Gutachten für Politiker und andere öffentliche Personen zum Problem – als neuestes Beispiel ist dabei Mario Voigt anzuführen, dem sein Doktortitel erst vor wenigen Wochen entzogen wurde.

Ob Weber das Gutachten auf eigene Initiative oder durch einen Auftrag angefertigt hat, beantwortet er gegenüber Apollo News: „Wir prüfen auch bei Aufträgen selbstverständlich stets zu 100 Prozent unabhängig und ergebnisoffen. Wenn es einen Prüfauftrag gegeben hätte, dürfte ich es nicht sagen, da mich die österreichische Gewerbeordnung für Berufsdetektive zur Verschwiegenheit verpflichtet.“

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121 Kommentare

  • Ich bin weder überrascht noch erstaunt.

    191
    • … dass sich Deutschlands Oberethikerin (vermeintlich) zutiefst unethisch verhält.
      Frau Buyx, nachdem, was sie in C-Zeiten so alles von sich gegeben haben, können Sie uns damit nicht ansatzweise enttäuschen.

      134
    • Und ich kann gar nicht sagen, wie sehr mich das freut. Ethikrat ist somit in einem anderen Licht zu sehen…

      • Dazu hätte es dies aber nun wirklich nicht gebraucht…..dass dies eine Systemzutragsorganisation ist, war schon vorher klar….

      • ETHIKRAT – GANZ DOLL UNABHÄNGIG!
        ICH BIN BEGEISTERT:

        Der Deutsche Ethikrat (nachfolgend auch Rat genannt; Vorläufer war von Juni 2001 bis Februar 2008 der Nationale Ethikrat) ist ein unabhängiger Sachverständigenrat…

        Die konstituierende Sitzung fand am 11. April 2008 im Reichstagsgebäude in Berlin statt. 26 Mitglieder werden hälftig von Bundesregierung und Bundestag vorgeschlagen und vom Bundestagspräsidenten für vier Jahre berufen. „Eine Wiederberufung ist einmal möglich.“[3]…
        https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Ethikrat

    • Es ist nicht überraschend.

      Wichtiger sollte man sich aber auch fragen, „Brauchen wir Eliten?“

      Also Bildungseliten, Politikeliten etc. haben nicht einmal einen schmückenden Beitrag für die Gesellschaft im Vergleich zu anderen.

      Und wenn man sieht welch Personalien, deren Agieren meist sogar DIKTIEREN von oben herab auf jene die dann noch diese finanzieren MÜSSEN, die Antwort mancher klar NEIN brauchen/wollen wir nicht.
      Schlimmer noch ist die Realität, selbst bei Überführung KEINE adäquate „Behandlung“ des Sachverhalt. Normalbürger, der sich Vorteile verschafft z.B. Bewerbung und den Joberhalt mit „kreativen Bewerbungsunterlagen“

      https://www.fachanwalt.de/ratgeber/drohen-rechtliche-konsequenzen-bei-luegen-oder-falschangaben-in-den-bewerbungsunterlagen

      Also wo bleibt da Regress, vor allem siehe Link unter Punkt „Berufsrechtliche Konsequenzen“ sind/sollten einige Posten tabu sein. ABER nein bei all den Gutmenschen gilt eben NICHT Art3GG (Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich).

      • Definitiv nein ! Solche “ Eliten“ brauchen wir nicht überhaupt nicht !!!

        • Alle selbst ernannt.

          14
      • Richtig! Vor Allem brauchen wir kein durch die Wissenschaft gelenktes System, welches rechtsstaatliche Demokratien aushebeln kann, aber u.a. interessengesteuert von Milliardären finanziert wird. H.G.Wells schrieb in einem Sachbuch dazu („Die offene Verschwörung“) und Erich Fromm warnte davor in einem Interview und das waren nicht die Einzigen. Selbst AH wollte nicht den Einsatz von Biow., weil er selbst unter Sg im 1.WK leiden musste (wie so viele andere Menschen auch) und man forschte einfach weiter. Man muss sich doch als mitdenkender Bürger die Frage stellen, wer hier tatsächlich über wen regiert und seinen mächtigen Einfluss zu welchem Zweck gar missbrauchen könnte (oder schon hat)? Alles natürlich seriös und wohlmeinend ummantelt – wie der Wolf im Schafspelz.

  • Buyx ist für mich der Inbegriff einer Karriere-Akademikerin, die v.a. politisch Einfluss nehmen will.
    Der Ethik-Rat wurde m.W. von Gerhard Schröder damals zur Frage der Präimplantationsdiagnostik eingerichtet. Soweit meine Erinnerung.
    Unter Fr. Buyx hat er sich nach meinem Eindruck zu einer Art Neben-Regierung oder „Experten“-Regierung entwickelt, die sich zu allem und jedem geäußert hat, sodass ich mich irgendwann fragte, wozu wir in der Demokratie eigentlich noch ein gewähltes Parlament und Abgeordnete haben. Sie und ihr Gremium haben so aus meiner Sicht viel zum schwindenen Demokratievertrauen in Deutschland beigetragen.

    • „Quote“ ist das Zauberwort in der Unseredemokratie!

    • Da waren noch viele andere PSEUDO-Institutionen bzw. „Experten“-Gremien beteiligt bzw. von Seiten der reGIERung ganz bewusst instrumentalisiert:

      Z.B. die STIKO, die Leopoldina,u.a.m.

      • Sie haben die Gerichte nicht aufgezählt, die sich immer weiter verselbständigen und das Parlament überflüssig machen.

    • Die Begrifflichkeit „Karriere-Akademikerin“ finde ich für diesen „Fall“ ein wenig euphemistisch, zumal nichts dagegen einzuwenden sein sollte, dass mit, wohlgemerkt: wissenschaftlicher, akademischer Arbeit Karriere gemacht werden könnte.
      Ich finde hier liegt eher ein exemplarischer Fall von Bologna-Akademiker*in vor, in dem Engagement und Wirkungsrichtung deutlich von Wissenschaftlichkeit, die gleichzeitig allerdings nach außen hin lautstark betont wird, hin zu anderen, priorisierten, Bereichen wegorientiert ist.
      Nicht umsonst wurde Spahn von ihr gleich am Anfang Ihres „Wirkens“ im Ethikrat auf unmißverständliche Weise danach gefragt, wie er es denn gern hätte von ihr.

    • Angeblich könnten Steuergelder in Planned Parenthood und andere internationale Institutionen fliessen:

      https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1134836

      https://de.catholicnewsagency.com/news/23211/cdu-pruft-forderung-fur-planned-parenthood-wegen-moglicher-lobbyarbeit-fur-abtreibung

      https://www.corrigenda.online/leben/millionen-steuergelder-fuer-ippf-wie-die-bundesregierung-den-globalen-abtreibungs-komplex

      https://reem-alabali-radovan.de/2024/11/15/entkriminalisierung-von-schwangerschaftsabbruechen/

      Frauenrechte werden also immer noch gegen das Recht auf Leben von Ungeborenen ausgespielt und unsere Steuergelder mutmasslich, auch international, dafür eingesetzt? Wären diese Gelder nicht besser in der Hilfe von schwangeren Mädchen und Frauen und in der Stärkung der Wirtschaft und somit sicherer Arbeitsplätze und Gehälter und einem funktionierendem Sozialsystem angelegt?

      Siehe CitizenGO-Seite.

    • Technokratie durch sog. Experten ist ein Element der Legitimation totalitärer Herrschaft.

      Die gerne von den Regimeprotagonisten herbeizitierten Experten und Fachleute für nützliche Beliebigkeiten von Unseredemoktatie müssen den politisch aufgeweckten Untertanen ernsthaft Unwohlsein bereiten.

  • Ich freu mich drauf!

    • Herrlich !!! Noch ein e Schaumschläger in entlarvt. Weg mit allen Lügnern und Betrüger innen

      • Die tauchen, schneller, als sie irgendwo „weg“ sind, in einem anderen „Job“ wieder auf.
        Es verschwinden nur die, die sich mit redlicher Arbeit gegen den realitätsrelativistischen Mainstream exponiert haben.

  • Das kann nur Zufall sein.

  • Die Verdienste, die sich Frau Buyx in der Corona-Zeit durch ihr kompetentes, überlegtes, durchdachtes, verständnisvolles und einfühlsames Vorgehen erworben hat, überwiegen bei weitem irgendwelche Plagiatskritteleien.

    • Sie sollten Ironie kennzeichnen.

  • Manchmal ist die Welt einfach schöner als gedacht!

  • Bin gespannt, wie das weitere Prozedere aussieht. Sie gehört ja zu jenem Teil des Establishments, die stets eine geradezu widerspruchslose Hörigkeit der Menschen gegenüber der Wissenschaft einfordert.

    • Vielleicht lässt sich ja bei Dr. Osten auch etwas finden. Auch das wäre für mich nicht verwunderlich.

      • Ist denn seine Doktorarbeit inzwischen trocken?

  • Uiuiui. Auszuschließen ist das nicht..

  • Völlig egal. Wie wir seit der Causa Mettbrötchen wissen, hat eine Überführung keinerlei Auswirkungen mehr in dieser Kleptokratie.

    113
    • Wäre es nicht einfacher die 1 oder 2 Korrekten Doktorarbeiten und Publikationen aus dem Linksextremistischem Altparteienkartell zu würdigen als sich mit der Masse an Plagiaten und Betrügereien rumzuschlagen !
      Ich meine Mittlerweile verdreht doch wohl jeder die Augen wenn sich mal wieder jemand aus dem Altparteien Milieu als Herr oder Frau Doktor vorstellt .

      • Sehr vernünftiger und vor allem pragmatischer Ansatz.

        • nach beweis des plagiats wuerde doch ein kleiner obligatorischer zusatz zum doktortitel genuegen, so das jeder bescheid weiss, wen er vor sich hat.
          Dr. plag. ….. – klingt doch gut …

          11
      • 1. … also, wenn sich jemand mit ‚Doktor‘ vorstellt oder sich am Telefon mit ‚Doktor‘ meldet, dann hat er sowieso einen an der Erbs‘.
        2. Unter Technikern jedenfalls sind die Dr.-med. legendär: https://vroniplag.fandom.com/de/wiki/Übersicht
        3. Jeder, der nicht zurücktritt (…), wenn er erwischt wird, schadet dem Restansehen der Promovierten. In der englischen Welt versteht man deswegen unter ‚to doctor‘ oder ‚doctored‘, daß einer eine Grafik oder einen Bericht oder eine Theorie passend gemacht (…betrogen) hat.

    • Narzisten schmerzt es zutiefst, wenn der edel glänzende Lack ihrer Performance abgekratzt wird. Damit kann man ihnen richtig weh tun und wenn der Stachel böser Erinnerung immer wieder in die Wunde der Eitelkeit gedrückt wird, zeitigt dies auf Dauer die gewünschte Wirkung. Ergo: nicht verfrüht aufgeben. Da geht was!

      • Warum fällt mir gerade die FDP-Blondine im EU-Parlament ein, die sich nach Entzug ihres Titels in Luft auflöste? R.I.P.

  • Qualitätsmängel in der Bildung vom Schüler der Grundschule bis zum Universitätsprofessor.
    So wird das sehr schwierig mit der einzigen Ressource, Bildung, in unserem Land.

    • Sie meinen mit der „einstigen“ Ressource Bildung, oder? Die Reste davon gehen bald in Rente.

  • Stefan Weber schreibt: „Ihre Qualifikation als Medizinethikerin erlangte Alena Buyx erst 2013 mit ihrer HABILITATION zum Thema „Begriffe der politischen Philosophie und ihre Anwendung in Debatten der biomedizinischen Ethik“: Doch ausgerechnet diese HABILITATIONsschrift ist nicht auffindbar.“

    Das ist sehr verdächtig, weil Habilitierte i.d.R. auf so eine gewichtige und oft jahrelange Arbeit stolz sind. Sie haben überhaupt keinen Grund, die Habilitation zu verbergen.

  • „Im Literaturverzeichnis werden 284 Literaturtitel angeführt, davon sind 265 englischsprachig. Zahlreiche Literaturtitel wurden nur im Literaturverzeichnis, aber an keiner Stelle im Fließtext zitiert. Umgekehrt gibt es auch mehrere Literaturtitel, die nur im Fließtext, aber nicht im Literaturverzeichnis erwähnt wurden.“

    Der Klassiker! Natürlich kann man ein Fachbuch gelesen haben, dies bei verwendeter Literatur erwähnen und nicht aus diesem Fachbuch zitieren! Das ist legitim!
    Wenn ich allerdings eine Doktorarbeit schreibe, sind die Erwartungen ein wenig anders! Bei der Thesis im Bachelor und letzendlich auch im Master, geht es nur darum zu zeigen, dass man die Basics des Wissenschaftlichen Arbeitens „einigermaßen“ (Bachelor) bzw. „gut“ (Master) beherrscht! Bei einer Doktorarbeit hingegen muss man schon inhaltlich auch abliefern (Forschung, neue Erkenntnisse usw.) und in Sachen „Wissenschaftliches Arbeiten“ muss das Ding perfekt sein! Scheint hier nicht der Fall zu sein!

    • Das war in diesem, wie auch in anderen Fällen ganz einfach, was die „Perfektion“ betrifft:
      Danach war es der Titel, der perfekt war!
      Darum ging es.
      Dann fehlte nur noch der Job.
      Und genau das passt auch zu dem spezifischen Auftriitt-Gehabe dieser, Dame.

  • Ethikrats Vorsitzende unter Plagiatsverdacht! Besser kann man den Zustand von „unsere Demokratie“ nicht beschreiben!

  • Überall falsche Doktoren – ich kann sie kommen hören.

  • Surprise, surprise…

  • Nein, doch, Ohhh…

  • Wieso bin ich nicht überrascht? Schockiert wäre ich aber erst bei Dr. Merkel.

    • Nö, warum? Da ist so viel im Ungewissen…möglich ist alles, und in den damaligen Verhältnissen durchaus zu realisieren…

    • Die hat keine Ahnung von Physik, sonst würde sie das Wort Quantensprung nicht falsch verwenden.
      watch?v=PrxAPWEwy5c

  • Plagiate gehören doch heute zum guten Ton

  • Sicher hat es die Frau Buyx seinerzeit nur gut gemeint und während Corona doch „alle lieb gehabt“. Können diese Augen hinter ihren Brillengläsern „trügen“ oder hat ihr ein Brillenglas-Unternehmen gar falsche Dioptrien in die Gläser geschliffen?
    Wenn ich nicht schon früher beim Erscheinen der Dame auf dem Bildschirm weggeschaltet hätte, jetzt würde ich es tun, Unschuldsvermutung her oder hin.
    Auf wen ist denn noch Verlaß?
    Da klatscht die Frau Dr. mult. Angela Merkel beim Parteitag, obwohl sie schon im Zug sitzt und das ZDF bekennt sich zur Zusammenarbeit mit der KI.
    Was kommt als Nächstes?

  • Irgendwie scheinen politischer Aktivismus und Plagiieren bei akademischen Publikationen korreliert zu sein.

  • Wenn an derselben Uni (oder sogar an derselben Fakultät?) innerhalb von 4 Jahren 3 Graduierungsarbeiten vorgelegt werden, bei denen eine aus zwei vorhergehenden Arbeiten „zitieren“ oder ganze Passagen adaptieren kann, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit zumindest die Fakultät ein schweres strukturelles Problem, denn die Gutachter wie auch die Promotionskommissionen (da kommen nicht allzu viele Personen in Frage) sollten die Arbeiten an der eigenen Fakultät kennen. Im leichteren Fall hat man die Arbeiten selber nicht gelesen, wobei das auch schon schlimm genug ist. Es wirft aber ein bezeichnendes Licht auf die Qualität „unserer Wissenschaft“ – und dabei vor allem in der Medizin – in Deutschland. Das Datum der Promotion bezeugt, wie lange dieser Zustand schon besteht. Und ich sehe keine Gründe, warum es seither besser geworden sein sollte.

  • Lasst sie in Ruhe, das ist schließlich eine von den Guten…

  • Ausgerechnet die….🤣

  • Die „Ethik“ der Unseredemokratie.
    Ich habe NICHTS anderes erwartet. Ein Kartell bleibt ein Kartell.

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