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Jahresvergleich

Berlin meldet Verdopplung der Einbürgerungen, Vervierfachung gegenüber 2023

Berlin meldet einen deutlichen Zuwachs bei den jährlichen Einbürgerungen. Gegenüber 2024 liegt eine Verdopplung vor, gegenüber 2023 sogar eine Vervierfachung. Unionspolitiker fordern aufgrund von Betrugsfällen eine Prüfung.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner bei einer Pressekonferenz (IMAGO/Stefan Zeitz)

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Berlin hat erneut einen Höchstwert bei den jährlichen Einbürgerungen erreicht. Wie die Bild berichtet, hat sich der Wert in der Hauptstadt gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt – Zahlen dazu für das vergangene Jahr liegen bislang nur für Berlin und Hamburg vor. Im Vergleich zu 2023 entspricht der Wert in Berlin fast einer Vervierfachung.

Konkret wurden in der Bundeshauptstadt 2025 insgesamt 39.034 Einbürgerungen vorgenommen. Im Jahr 2024 waren es 21.811, 2023 lag die Zahl noch bei 9.041. Hamburg verzeichnet zwar ebenfalls Zuwächse, aber im Vergleich zu Berlin deutlich weniger stark: 11.532 (2025) nach 9.599 (2024) und 7.538 (2023).

Für Deutschland insgesamt liegt für 2025 bislang noch kein aggregierter Gesamtwert vor. Allerdings ist auch hier anhand der Vorjahreswerte ein klarer Trend zu erkennen. So stieg die Zahl der Einbürgerungen bereits von 200.100 (2023) auf 291.955 (2024). Das entspricht ebenfalls einem Zuwachs von fast 50 Prozent.

Hintergrund dieser Entwicklung dürfte auch die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts vom Juni 2024 unter der Ampel-Regierung sein. Damals wurde die reguläre Mindestaufenthaltsdauer als Voraussetzung für eine Einbürgerung von acht auf fünf Jahre verkürzt. Zusätzlich wurde eine beschleunigte Einbürgerung nach drei Jahren ermöglicht – allerdings nur bei besonderen Integrationsleistungen. Diese „Turbo“-Option wurde im Oktober 2025 wieder gestrichen.

Parallel zur Veröffentlichung dieser Rekordzahlen gibt es auch politische Bedenken wegen Betrugsverdachts – insbesondere wegen mutmaßlich gefälschter Sprachzertifikate. CDU-Politiker Daniel Peters fordert daher „die Aussetzung aller Einbürgerungsverfahren“. Alexander Throm, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, verlangt, alle fraglichen Fälle eingehend zu prüfen und laufende Verfahren „für die Zeit der Aufklärung“ auszusetzen. 

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Seit Ende 2025 gilt bereits eine Zehn-Jahres-Sperre: Wer versucht, sich die Einbürgerung mit vorsätzlicher Täuschung zu erschleichen – etwa durch falsche Angaben oder gefälschte Nachweise –, ist für zehn Jahre von der Erteilung einer Einbürgerung ausgeschlossen.

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100 Kommentare

  • Ja super, super. suuuuuuuuuuuuuuuuuuper…
    So wird des Volkes Wille akkurat umgesetzt.

    Lasst uns alle klatschen und tanzen. Ein Tag zum feiern.

    • Einen herzlichen Dank noch an die „lieben“ Kartellparteienwähler. So müssen wir uns wenigstens um unseren UNTERGANG keine Sorgen mehr machen. Ein Sorge weniger….das ist doch was.

      • Ich wollte immer noch einen Funken Optimismus behalten, nur ein wenig. Aber ich denke, das war es jetzt. Game over.

        • Wir werden diesen Zirkus nur mit sehr unschönen Bildern beenden können. Betroffen wären die, die ins Land kommen wollen oder gekommen sind und die Politiker sowie die Justiz.

          14
      • mit dem Koalitionsgeklüngel wird des Wählers Wille neutralisiert

      • Falls ihr Jammerlappen dann endlich mal den Hintern hoch bekommt:

        Ich stehe bereit! HANDELN WIR ENDLICH

    • Das Volk könnte eventuell in Zukunft falsch wählen. Da muss man mit neuen Wählern gegensteuern.

      – War nur Spaß, das würde ja keiner machen sowas.

    • und jetzt soll keiner kommen und schweden wieder als gelungenes beispiel fuer remigration anfuehren .

      obwohl pro kopf 33.000 E remigrationsbeitrag ausgelobt sind, fanden sich im januar nur 272 interessenten.

      und keinem einzigen davon wurde die ausreise im rahmen dieses prgrammes gestattet ! 😂😂😂

      diese menschen werden quasi in schweden festgehalten.
      sie sind einfach zu wertvoll, man kann auf keinen verzichten.

      aber das volk vetraut natuerlich den plaenen der regierung.
      hoffnungslos, wie ueberall.

    • Warum führt Berlin nicht gleich einen arabischen Pass ein? Dann werden die Deutschen in Neu-GAZA eingebürgert? Wählen die Bürger nicht mehr so wie gewünscht, holt man sich halt immer mehr neue Bürger aus dem Ausland.

  • Das sind doch mal Wachstumszahlen
    Ich bin beeindruckt
    und wir können 2026 bestimmt noch besser werden
    da ist noch viel Luft nach oben.

  • Ich finde, Einbürgerungen sollten nur durch eine Bundesbehörde möglich sein und nicht z.B. durch ein Land Berlin.

    Schließlich wird man ja auch Bundesbürger und nicht Landesbürger.

    • Glauben Sie wirklich, daß diese Behörde besser ist?

    • Einbürgerungen sollten verboten werden.

      • Man sollte lediglich seine eigene Staatsbürgerschaft an andere verkaufen dürfen 😂

      • Der Islam und seine Anhänger sollten einfach verboten werden.

    • @ Titus Ja, dort passiert die gleiche Sch…. wie mit den CE-Prüfzeichen. Das können auch Korruptis in Rumänien vergeben und gilt dann in ganz Europa.

  • Da soll mal einer sagen, die CDU und die SPD würden nichts gegen die Ausländerkriminalität unternehmen.

  • CDU wirkt!

  • Man ist so geschockt, dass es fast keine Kommentare gibt…!

    • Was soll man denn noch über Berlin schreiben? Die Stadt gilt längst als abgeschrieben. Hauptsache die bleiben unter sich und breiten sich nicht aus.

      • Ob Sie die Stadt abschreiben, oder „die Linde rauscht“ wie der Berliner so schön zu sagen pflegt.

        Diese Einbürgerungen sind unser aller Einbürgerungen.

        Die deutsche Staatsbürgerschaft, die in Berlin so großzügig verschenkt wird ist ja nicht auf die Stadt beschränkt.

        • Danke Lindblom für diese Belehrung. Das hat niemand von uns gewusst.

          0
    • Weil es vorbei ist…leider…

  • Genau, dafür leben und arbeiten wir. So muss es sein.

  • Der deutsche Pass sollte eine Auszeichnung sein und keine Ramschware!

  • Könnte man in Kombination mit Berlin bitte, bitte die Bezeichnung „Hauptstadt“ vermeiden.
    Es müsste doch dafür eine alternative Bezeichnung geben.
    Mit Hauptstadt verband ich immer Bonn, nie Berlin, dieses …………!

    • Interessant was Sie damit verbinden.
      Diese Verbindung sei Ihnen von Herzen gegönnt.
      Nur, es ändert nichts an den Tatsachen.
      Und vor allem: Mit Sentimentalität (die ja auch mal schön sein kann) ist uns allen, rein praktisch, nicht geholfen.

  • darüber freun sich die echten Berliner ganz bestimmt nicht…. Berlin ist nicht mehr das, was es mal war…Angst und Gefahr an jeder Ecke !

  • Na, das sind doch mal ‚gute‘ Nachrichten. Und da heisst es immer, die Verwaltung in Berlin kriegt nix auf die Reihe……tja, da sind jetzt wohl mal einige Entschuldigungen fällig!

  • Gut gemacht. Wenigstens das klappt in Berlin.

  • Vorschlag für weniger Bürokratie: Ein Pass als Vordruck mit Name, Passbild und Geburtstag für Alle.
    Somit fällt auch eine mögliche Diskriminierung weg.

  • Bin mal gespannt wann wir den ersten Feiertag für den Islam bekommen

    • Kommt alles, gemach, gemach. Vielleicht schneller als man denkt.

    • Bald. Und die erste Islampartei ist auch nicht mehr weit. Oder die unterwanderten Parteien werden einfach umbenannt.

    • Aber exclusiv für Moslems. Alle anderen müssen schaffen gehen.

  • Merkwürdig! Mich lassen sie nicht aus der deutschen Staatsbürgerschaft raus, obwohl ich noch eine zweite Staatsbürgerschaft habe. Warum nur?

  • Ganz wunderbar, ein sinkendes Schiff anzuzünden… aufgrund der vollkommen hysterisch und insbesondere undemokratischen Vorgehensweise sollte es kein Problem sein, die Dinge wieder klarzustellen und sachlich abzuarbeiten.

  • Deutsche Pässe per Konfettikanone verteilen, die Berliner Verwaltung kann durchaus effizient sein, sofern der politische Wille da ist.
    Geliefert wie gewählt.

  • „Wer halb Kalkutta aufnimmt,
    hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta.“
    Peter Scholl-Latour

  • Wenn mich immer weniger wählen muss ich eben selbst dafür sorgen dass es wieder mehr werden.

  • So leicht ist es eingebürgert zu werden, aber wehe es soll mal jemand ausgebürgert werden. Das geht dann bis ganz nach oben und dauert noch Jahre.

  • Das ist so ziemlich das einzigste, was in Berlin wie geschmiert läuft. Klappt wohl nur, wenn der Chef ein Tennisprofi ist.

  • Das Deutsche Asylsystem ist eben ein echtes Erfolgsmodell . Der Rest der Welt wird sich das zum Vorbild nehmen und dem nacheifern – > nicht.

  • Artikelbild, wusste gar nicht das Mario Basler in die Politik gegangen ist.

  • Berlin, das Kalkutta des Nordens.

  • Arm und sexxy – wer will da schon freiwillig wohnen ?

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