CDU-Familienministerin
Karin Prien will 50-Prozent-Frauenquote im Bundestag: Bei Wahlrechtsreform soll Geschlechterparität geprüft werden
Bundesministerin Karin Prien hat sich für eine verpflichtende Frauenquote von 50 Prozent als Teil einer Wahlrechtsreform ausgesprochen. Die sogenannte Parität wird auch ultimativ aus der SPD gefordert – und könnte der Preis für eine Reform des Ampel-Wahlrechts sein.
Bundesfamilien- und Bildungsministerin Karin Prien hat eine Wahlrechtsreform gefordert – und sich in diesem Zusammenhang auch für eine gesetzlich vorgeschriebene Geschlechterparität auf Wahllisten ausgesprochen.
„Eine Wahlrechtsreform muss kommen“, forderte Prien gegenüber dem Focus. „Wer im Wahlkreis direkt gewählt wird, muss einen Sitz im Deutschen Bundestag erhalten.“ Alles andere führe nur „zu mehr Politikverdrossenheit, denn eine Abwertung der Erststimme im Wahlkreis verletzt das Demokratieprinzip“, sagte Prien. „Im Zuge einer solchen Reform sollte auch geprüft werden, wie ein verfassungsmäßiger Weg zur Parität aussehen könnte“, meinte die stellvertretende CDU-Vorsitzende.
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Die Politikerin aus Schleswig-Holstein ist seit geraumer Zeit eine Advokatin für Quoten und ähnliche Vorhaben. Schon 2011, damals noch als Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, forderte Prien eine CDU-interne Quote. Immer da, wo es „wirklich um Macht“ ginge, würden Frauen keine „Berücksichtigung finden“, beklagte sie damals. Im Sommer 2025 erklärte sie in der ARD-Talkshow Maischberger: „Ich bin ein Anhänger der Parität.“ Die Quote, betonte sie, habe sie „immer befürwortet“. Man müsse „Gleichstellungsstrategien“ weiter verfolgen.
Mit ihrem erneuten Vorstoß trifft Karin Prien einen Nerv – bei den Sozialdemokraten. Die SPD, die als Kanzlerpartei in der Ampel-Koalition die vergangene Wahlrechtsreform vorangetrieben hatte, schickt sich offenbar an, der CDU die Parität als Preis für eine Rückgängigmachung dieser Reform abzupressen.
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So zumindest kann man Äußerungen aus den Reihen der SPD verstehen. „Parität in Parlamenten war immer unser Ziel“, erklärt etwa Bundestagsvizepräsidentin Josephine Ortleb dem Focus – und macht klar, dass ihre Partei sich ohne dieses Ziel nicht bewegen werde. „Wenn das Wahlrecht reformiert wird, dann nur mit Parität.“ Auch die ehemalige SPD-Chefin Saskia Esken fordert: „Wenn wir jetzt das Wahlrecht reformieren, dann sollten wir dafür sorgen, dass Frauen eine angemessene Vertretung im Bundestag erhalten“.
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Kein Problem, Chromosom kann man ja jährlich anpassen.
Viel besser ist, dass sie damit (wahrscheinlich unbeabsichtigt) aussagt, dass es nur zwei Geschlechter gibt. Außer sie meint, 50% Frauen und 50% Männer+26 weitere Geschlechter.
So oder so, Quoten, jedweder Art, sind undemokratisch und mindern Leistung und Intellekt.
Liebe Karin, warum nicht 100 Prozent?
Ich glaube dass diese Frau noch nie gewusst hat was sie gemeint hat oder Aussagen wollte !!
Wobei die Forderung nach Quoten bereits fehlenden Intellekt beweist.
Zusätzlich sollte man eine 50/50-%-Quote für SPD und CDU einführen. Sicherheitshalber!
Oje, jetzt überfordern sie aber Frau Prien, woher soll die denn wissen, was Chromosomen sind?
Das ist in ihrer Grundschule nicht dran gewesen und die Gendertheorie deckt das auch nicht ab.
Hauptsache irgendwie eine Quote durchgedrückt. Wie wäre es mal mit einer Eignung und Qualität für das Amt. Keine Kenntnisse von nichts und kein Berufsabschluss geschweige Berufserfahrung oder gefälschte Dissertationen. Aber ich muss mindestens einen Meistertitel für mein Gewerk vorweisen und mich von diesen „unwissenden Bürokraten“ weiter reglementieren lassen.
Bevorzugung aufgrund Quote statt Chancengleichheit. Ideologie vor Kompetenz. Verfassungswidrig! Totengräber der FDGO.
Sind wir Männer nicht alle auch irgendwie Frauen? Nur weit hübscher als die Prein.
Prien möchte keine Abwertung der Erststimme, anders ausgedrückt: der/die Kandidat/in mit den meisten Erststimmen gewinnt den Wahlkreis. Wie diese (vernünftige) Forderung mit einer Geschlechterparität am Ende funktionieren soll, wird sie erklären müssen. Wie will man sicherstellen, dass 50% der direkt gewählten Abgeordneten Frauen sind? Oder müsste eine Abweichung von der Geschlechterparität über die Zweitstimmen ausgeglichen werden? Oder wählt man gleich einen männlichen Abgeordneten und eine weibliche Abgeordnete für jeden Wahlkreis? Wie soll dann die Verkleinerung des Bundestags gelingen?
Fragen über Fragen…
Die Listenplätze gänzlich streichen. Da passt es wieder. Und würde auch viel erspart bleiben. Kandidaten die nicht mal im eigenen Wahlkreis überzeugen können.
Richtig! Die Zweitstimme ist überflüssig! Die 2 Kandidaten mit den meisten Stimmen in einem Wahlkreis sind für den Bundestag gewählt. Über die Anzahl der Wahlkreise kann man die Anzahl der Bundestagsmitglieder leicht auf 300 begrenzen, also 150 Wahlkreise (nur so als Beispiel).
Die grüne Küchenhilfe KGE bekam lächerliche 3,1 Prozent in ihrem Wahlkreis und mault trotzdem im Bundestag von oben herab rum. Da läuft vieles schief.
Da müssen dann eben welche ihr Geschlecht ändern. 😂🤣
Mir wäre ein Eignungstest, ob die Person über die Mindeststandards des allgemeinenSchulwesens und über grundsätzliche soziale Kompetenzen verfügt, wesentlich wichtiger als die Quote. Gleichzeitig müßte jeder Wahlkreisgewinner ins Parlament einziehen.
Ich möchte eine Quote für:
1.) Abgeordnete, die schon mal richtig in echt die Arbeitswelt persönlich kennengelernt haben und nicht nur darüber gelesen oder davon gehört haben.
2.) 100% Quote für die, die am besten für den Job geeignet sind, egal ob m/w/d
Wie denn?
Das Geschlecht ist doch Selbstbestimmt; auch eine Person mit Penis kann heute eine Frau sein.
stimmt. In England werden jetzt die Eltern nach der Geburt eines Kindes auf dem Anmeldebogen echt gefragt, ob die Mutter des Kindes weiblich ist 🙂 🙂 🙂
Irre ich mich oder hatte das BVerG das nicht in früheren Versuchen seitens dieser Vertreter, der sogenannten „Unseredemokratie“, als verfassungswidrig eingestuft?
Angela Merkel, Ursula von der Leyen, Nancy Faeser, Saskia Esken, Annalena Baerbock, Lisa Paus, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Katrin Göring-Eckardt, Franziska Brantner, Ricarda Lang, Claudia Roth, Renate Künast, Katharina Schulze bis hin zu Terry Reintke, Jamila Schäfer und Jette Nietzard.
Warum muss man angesichts der Vorbildfunktion dieser spektakulären Klasse weiblicher Politiker in Deutschland denn überhaupt noch über eine Frauenquote reden?
Erwähnenswert sind auch Tessa Ganserer und Milla Fester,
weil da noch Luft nach oben ist….ganz vieeeeel Luft und heisse noch dazu 🙂 🙂 🙂
Keine Sorge, dass Kaufhold-Gericht wird diese Fehlentscheidung umgehend revidieren.
Ich bin absolut dagegen.
Ist der Karin nicht ein Mann ??
Auch bei guten Quoten ist es trotzdem gegen das Prinzip der Bestenauswahl.
Warum zeigt ihr hier ein Bild von Arno Dübel?
Im übrigen fordere ich eine 100 % Intelligenz– und Integritätsquote im Bundestag.
Sollte ich mich als Frau etwa darüber freuen?
Nein, sehr sicher nicht!
Ich ziehe grundsätzlich die Befähigung einer Person für eine Position vor, das kann entweder Frau oder Mann sein.
Der/Die Bewerber/in muss nicht Mann oder Frau sein – wir suchen fähige Leute, völlig egal ob diese Leute Homo- oder Heterosexuell sind, nicht Weiße oder Schwarze, nein, wir brauchen fähige Leute, die unser Land und unsere Interessen würdig vertreten.
Ich bin für eine 100% Hirn und Verstand Quote!
Und was ist mit den anderen 62 Geschlechtern?
Die bekommen auch jedes Dingsbumms 50 Prozent, weil Mathe ist völlig überbewertet.
Reform:
Qualifikation! Berufsausbildung / abgeschlossenes Studium + 10 Jahre Berufserfahrung.
Maximale Politikertätigkeiten 2 Wahl-Perioden. (8 jahre)
Keine Berufspolitiker mehr & keine Netzwerk-Politiker mehr.
Minister: Qualifikation in den Bereichen wo sie tätig sind.
Politiker zahlen in Rentensystem ein.
Alle Wahlen sollen gleichzeitig stattfinden.
Mehr Tessas braucht das Volk 🥳
Ich hätte gerne 250 Wahlkreise, in denen sich die Kandidaten der Parteien oder auch Parteilose zur Wahl stellen können. Die beiden Erstplatzierten erringen jeweils ein Mandant und die anderen müssen es halt beim nächsten mal erneut versuchen.
Listenplätze gäbe es dann nicht mehr.
Übertragen auf den heutigen Bundestag nach der letzten Wahl würde die Sitzverteilung dann so aussehen :
SPD : 275
CDU : 185
CSU : 46
GRÜNE : 41
AfD : 24
LINKE : 21
FDP : 2
parteilos : 4
Die Linksextremisten haben die CDU übernommen. Der Prien-Vorschlag ist klar verfassungswidrig.
„Niemand darf aufgrund seines Geschlechtes […] ausgegrenzt oder besser gestellt werden.“ Juckt aber die CDU auch nicht mehr. Wenn es wenigstens kluge und hübsche Frauen wären. Aber es kommt immer nur Fallobst.
Warum sollte das verfasssungswidrig sein, der Anteil der Frauen an der Bevölkerung beträgt 50,6%. Das Ziel ist also völlig verfassungskonform!
Das ist eine polemische Zuspitzung auf niedrigem Niveau.
Karin Prien fordert nach bisherigen Berichten keine sofortige starre 50-Prozent-Quote, sondern eine Prüfung, ob und wie mehr Parität verfassungskonform umgesetzt werden könnte. Ob ein konkretes Modell mit dem Grundgesetz vereinbar wäre, müsste juristisch geprüft und ggf. vom Bundesverfassungsgericht entschieden werden. „Klar verfassungswidrig“ ist das derzeit nicht festgestellt.
Unabhängig davon ist meine persönliche Meinung: Es sollten Leistung, Kompetenz und Wählbarkeit vor dem Geschlecht stehen. Gleichberechtigung heißt für mich gleiche Chancen und nicht zwingend gleiche Ergebnisse. Entscheidend ist, dass die besten Kandidaten ins Parlament kommen, aber am Ende sind es ohnehin nur machtlose Marionetten.
Atlas, was stimmt mit dir nicht?
Du bist echt eine tragische Figur.
Gibts keinen Therapeuten der dir helfen könnte?
Wie will man eine nicht reale Person therapieren? Der ist ein Bot, nix weiter…insofern ist es völlig Wurst, was das Ding von sich gibt…einfach blubbern lassen und nicht beachten…Ist wie in der U-Bahn, da wird man auch oft blöd angequatscht und läßt solche Figuren einfach stehen…
Stark argumentiert! Wie immer.
Was bitte ist „Wählbarkeit“?
Bastelt da irgend jemand eine Liste der genehmen Personen, die „wählbar“ sind?
Soweit ich weiß, besitzt laut GG erst mal jeder Erwachsene das passive Wahlecht und ist somit wählbar. Alles andere entscheidet ausschließlich der Wähler.
In deiner Blase kommen keine Argumente an.
Auweia.
Ehrlich gesagt braucht es weder linke U-Boote wie Karin Prien in der CDU noch ihre Erläuterungen hier zu ihren Aussagen in gewohnter Troll Qualität.
Gefesselt von der Brandmauer sind die Parteien handlungsunfähig geworden.
Mit jedem einzelnen Tag verabschiede ich mich innerlich mehr von diesem Staat und dieser Gesellschaft.
Salvian, DAS unterschreibe ich glatt!
Ich fordere, dass alle Parlamentssitze verlost werden. Es kann nur besser werden.
Sie kümmern sich nur noch um die Flöhe in ihrem Kopf. Um die wirklichen Probleme wollen sie sich nicht kümmern.
Parität auf Wahllisten? In meinen Augen mal wieder ein schwachsinniger Vorschlag, aber bitte nicht vergessen: Wenn die Partei 500.000 Mitglieder hat, von denen lediglich 100.000 Frauen sind, bedeutet dies, von 100 Kandidaten sind 80 männlich und 20 weiblich und eben nicht 50:50.
Alles andere wäre Diskriminierung.
So wie es keinen Rassismus gegen Weiße gibt, gibt es auch keine Diskriminierung von Männern.
Nun, die Problemlösung liegt klar auf der Hand: Losverfahren.
Schlimmer kann es ja kaum kommen.
oder DSDSP–> Deutschland sucht den Spitzenpolitiker 🙂 🙂 🙂 das bringt Quote und macht Spaß. Da können Kaulitz und Kaulitz einpacken….Wetten das?
Jury: Dieter Bohlen…Nur Dieter 🙂 🙂 🙂
Kompetenz kommt wohl als Auswahlkriterium nicht in Betracht?
Mein Gott, die armen Männer die da auch im Bundestag sind.
Gott beschütze sie.
Quote heißt:
Es geht nicht nach Qualifikation und Wählerwillen.
Finde ich nicht demokratisch