Mandelson-Epstein-Affäre verschärft sich: Großbritanniens Premier Starmer kämpft um sein politisches Überleben
Binnen weniger Tage hat Keir Starmer durch Rücktritte seinen engsten Beraterkreis verloren – hochrangige Politiker seiner Labour-Partei fordern sein Ende als Premierminister. Der Regierungschef kämpft jetzt um sein politisches Überleben.
Der britische Premierminister Keir Starmer fällt immer tiefer in der Mandelson-Epstein-Affäre – neue Veröffentlichungen des amerikanischen Justizministeriums aus den „Epstein-Files“ haben die enge Freundschaft zwischen dem Starmer-Vertrauten Peter Mandelson und Jeffrey Epstein offengelegt.
Binnen drei Tagen hat Starmer deshalb drei seiner engsten Berater verloren: Zunächst trat der Stabschef des Premierministers, Morgan McSweeney, am Sonntag zurück. Kurz darauf räumte auch Tim Allan, der Pressesprecher der Downing Street, seinen Stuhl. Auch der Kabinettssekretär Chris Wormald – der höchste Beamte des Landes – soll laut übereinstimmenden Medienberichten in den nächsten Stunden zurücktreten.
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Sowohl McSweeney als auch Allan hatten enge Verbindungen zu Mandelson – insbesondere McSweeney hatte Starmer Medienberichten zufolge dazu gedrängt, Mandelson Ende 2024 zum britischen Botschafter in den USA zu ernennen.
Doch auch Starmer ist tief in den Skandal verwickelt – schließlich war er es, der Mandelson letzten Endes zum Botschafter ernannte. Zudem soll Starmer von Behörden vor einer solchen Ernennung gewarnt worden sein. Sowohl Starmer als auch Mandelson gehörten zudem dem „New Labour“-Projekt des Ex-Premierministers Tony Blair an.
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Auch nachdem bereits im September vergangenen Jahres erste Veröffentlichungen der „Epstein-Files“ schwer belastet hatten, stärkte Starmer Mandelson zunächst den Rücken – erst nach Tagen der medialen Kritik wurde Mandelson als Botschafter abberufen. Mittlerweile musste der Lord auch seinen Posten im Oberhaus räumen – gegen ihn wird wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch im öffentlichen Amt ermittelt.
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So oder so ist der Aufruhr sowohl in seiner Partei als auch in der gesamten britischen Politiklandschaft groß. Für Starmers Minister bedeutet ein möglicher Rücktritt des Premiers ein zweischneidiges Schwert: Für manche eröffnen sich bei einer Neubildung der Regierung unter einem neuen Premierminister neue Karrierechancen – für andere könnte es das Ende ihrer politischen Karriere bedeuten.
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Vor dem Wochenende sprachen sich bereits die ersten Labour-Parlamentarier für einen Rücktritt Starmers aus. Die Labour-Abgeordnete und ehemalige Schattenministerin Rachael Maskell meinte etwa gegenüber der BBC: „Wir müssen als Partei nun voranschreiten, um sicherzustellen, dass wir diese Unterstützung zurückgewinnen können. Ich glaube nicht, dass uns das mit dem jetzigen Premierminister gelingen kann – es ist unausweichlich, dass der Premierminister zurücktreten muss.“
Ebenso gegenüber der BBC betonte der Abgeordnete Neil Duncan-Jordan: „So kann es nicht weitergehen – wir taumeln von einer Krise in die nächste. Einer der besten Wege für einen Neuanfang ist die Erneuerung der Labour-Partei … und das bedeutet, dass die Führung wechseln muss.“
Die beiden Stimmen aus der Labour-Fraktion gehören nicht zu den einzigen Starmer-Gegnern – es dürften wohl bereits einige für einen Rücktritt des Premiers sein. Öffentlich führte diese Gruppe dann am Montag der Chef von Labour Schottland, Anas Sarwar, ins Gefecht. Auf einer großen Pressekonferenz verkündete Sarwar, das Vertrauen in Starmer verloren zu haben: „Die Ablenkung muss ein Ende haben und die Führung in Downing Street muss sich ändern.“
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Doch übers Wochenende hat bei Starmer ganz offensichtlich der politische Überlebensinstinkt eingesetzt. Der Premier hat bereits am Morgen zum Gegenangriff ausgeholt: An einen Rücktritt scheint er nicht zu denken und gibt sich auch so – am Abend reagierte er bei einer Fraktionssitzung nur indirekt auf die Rücktrittsforderungen seiner Parteifreunde: „Nachdem ich so hart für die Chance gekämpft habe, unser Land zu verändern, bin ich nicht bereit, mein Mandat und meine Verantwortung gegenüber meinem Land aufzugeben oder uns ins Chaos zu stürzen, wie es andere getan haben.“ Er sprach außerdem eine Warnung an seine Gegner aus: „Jeden Kampf, den ich bestritten habe, habe ich gewonnen.“
Nachdem zwischenzeitlich über mögliche innerparteiliche Putschversuche spekuliert wurde – etwa durch Gesundheitsminister Wes Streeting und Energiesicherheitsminister Ed Miliband –, ließ Starmer diese Gerüchte mit seinem Auftritt vor der Fraktion und auch vor seinem Kabinett im Keim ersticken. Mittlerweile haben sich alle Kabinettsmitglieder auch öffentlich hinter Starmer gestellt – eine etwas überraschende Wendung.
Damit scheint Starmer zunächst aus der Gefahrenzone heraus zu sein – doch dieser Schein trügt. Bereits seit Monaten brodelt es innerhalb seiner Partei: Bei der Unterhauswahl im vorvergangenen Jahr hat Labour einen Erdrutschsieg erzielt. Seitdem ist die Popularität der Partei jedoch vollständig eingebrochen: Zu halbherzig geht Starmer die Migrationsproblematik an – auch den wirtschaftlichen Niedergang des Landes konnte er bislang nicht stoppen.
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Viele Labour-Abgeordnete fürchten, wegen Starmers katastrophaler Beliebtheitswerte bei der kommenden Wahl in ihrem Wahlkreis abgewählt zu werden – und für den Premierminister gibt es kaum Anzeichen für Besserung; er hat keine Vision, kein Vorhaben, das die Lage für seine Regierung verbessern würde.
Der Mandelson-Skandal war deshalb ein Katalysator für die Anti-Starmer-Fraktion innerhalb von Labour – bereits das könnte, sollten die Rücktritte von Starmer-Vertrauten anhalten, für einen Rücktritt des Premierministers ausreichen. Selbst wenn Starmer die Mandelson-Epstein-Affäre politisch überleben sollte, ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein neuer Skandal den Labour-Politiker endgültig zu Fall bringen wird. Starmer ist damit nur noch Premierminister auf Abruf – und seine Zeit läuft aus.
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Ich wünsche Herrn Farage allerbesten Erfolg.
Die Moralinsäure bricht sich Bahn
Es heißt „das Moralinsaure“. Boomer
Der hat den Kampf längst verloren.
Wie Merz, Macron.
Leider nicht. Der steckt so tief im inner circle der Mächtigen, dass er weich fällt.
Blanker Neid auf alle die es weiter gebracht haben
was waere, wenn die nachfolgerin shabana mahmood heisst?
muslimisch, pakistanisch, frau.
nicht auszuschliessen.
dann haetten alle recht, die immer behauptet haben, UK werde das erste muslimische land europas mit atomwaffen sein.
https://exxpress.at/politik/erste-muslimische-premierministerin-die-akte-shabana-mahmood/
…das wäre das Ende von London.
Unsinn, Sadigh Khan ist Moselm und seit 2016 Bürgermeister von London. Die nächste muslimische Bürgermeisterin bekommt Berlin. Also Nicht jammern.
@regenrinne- Danke, Sie kamen mir zuvor. Genau das wollte ich eben posten.
Der Link ist super! Sowie alle lesenswerten Artikel von Stefan Beig!
Es soll offenbar die Islamische Republik GB entstehen….
Es wird nichts ändern, wenn Sie eine andere Partei wählen. Es wird nichts ändern, wenn Sie neue Politiker wählen. Es wird nichts ändern, wenn Sie Briefe an Ihre Abgeordneten schreiben. Es wird nichts ändern, wenn Sie vor Regierungsgebäuden protestieren.
Es werden keine sinnvollen Gesetze verabschiedet. Es wird keine Strafverfolgungen von nennenswerter Bedeutung geben.
Nichts ist so, wie es scheint und gar nichts geschieht zufällig.
Nein nicht nur GB, ganz Europa soll moslemisch werden. Das geht natürlich nur, wenn man genügend „Fachkräfte“ importiert. GB ist nur schon einen Schritt voraus.
Eure Kommentare lesen sich wie vom Volkswartbund
In Deutschland hätte er weiter beste Chancen auf eine Wiederwahl 🤷♂️
Richtig, das ist das Wahlvolk im Dornröschenschlaf!
Dank Wählern wie dir
Das Volk will eine andere Politik, auch in GB.
„… ein Rücktritt soll dabei wohl seine Gedanken gestreift haben.“
Endlich hat „Apollo-News“ auch einen Feuilleton-Teil mit Lyrik-Abteilung.
Und was Keir Starmer betrifft: Für mich sind der eigentliche Skandal die Geschehnisse in Rotherham, die Keir Starmer als Chefankläger ignoriert, unterschätzt, vielleicht vertuscht hat.
schon alleine aus diesem Zusammenhang sollte Starmer sofort seine Aktentasche nehmen und abtreten. Es ist eine Schande wie der Grooming-Skandal in GB verschleiert wurde, nur weil es pakistanische Banden waren. Den Kindern hat man nicht geglaubt.
Der Kefir hat auch so eine interessante Physiognomie …
Wenn er zurücktreten muss, wird er in Rheinland-Pfalz oder im Saarland einen Ministerposten bekommen oder Berater bei Bas oder Klingbeil werden.
Starmer, Merz und Macron – drei Politiker die weder ihre Partei noch die Bevölkerung hinter sich haben. Es wäre gut, wenn alle drei zurück träten.
Gute UK 🇬🇧 News Quelle zu Politik und Medien.
https://order-order.com/
Räächts.
Wehe !
Kein Mensch würde sich in die Hände eines Chirurgen oder Gynäkologen (…) begeben, wenn der (auch nur gerüchtemäßig) als wenig fähig bekannt wäre.
Aber Politiker wie Peter Mandelson, Alastair Campbell, Gordon Brown, Tony Blair, nicht zu vergessen: Boris Johnson, deren unbestrittene Affairen, Unzuverlässigkeiten und Schummeleien nicht konsequent aufgeklärt wurden, ausgerechnet die soll man wählen? Verkehrte Welt.
starmer kann aber eigentlich nicht zuruecktreten, weil sonst der kommunistische teil seiner partei den prime minister von uk stellt. anwaerterin angela rayner war schon beim friseur gestern. fotos waren in der daily mail. die city zittert vor den interest rates, die da dann kommen.
Wenn er endlich zurücktritt hat wenigstens Margret Thatcher in Ihrem Grab Ruhe.
Was in dem Artikel fehlt, ist der Hinweis, das Keir Starmer als Staatsanwalt daran beteiligt war, die migrantischen Grooming Gangs zu decken oder nicht hinreichend intensiv zu ermitteln.
Seitdem das, Elon Musk sei Dank, bekannt wurde, hat Keir Starmer enorm an Popularität eingebüßt.
Es wiegt umso schwerer als die betroffenen jungen Frauen aus der englischen weißen Arbeiterklasse kamen, also der Schicht, die die Labour Partei zu vertreten vorgibt.
Es findet in England aber derselbe Wandel statt wie in Deutschland und Frankreich: die ehemaligen sozialdemokratischen Arbeiterparteien werden zu Migrantenparteien, die unbegrenzte Migration und den Ausbau des Sozialstaates bei Erhöhung der Steuerlast vorantreiben.
Keir Starmer hat denn auch viel Energie verwendet um X und Elon Musk zu bekämpfen, die das aufdecken.
Dann wäre Starmer der erste Regierungschef den Elon Musk zu Fall bringt. Verdient, meiner Meinung nach.
„Nachdem ich so hart für die Chance gekämpft habe, unser Land zu verändern, bin ich nicht bereit, mein Mandat und meine Verantwortung gegenüber meinem Land aufzugeben oder uns ins Chaos zu stürzen, wie es andere getan haben.“ Der Gute! Ich könnte Rotz und Wasser heulen vor Rührung!
Weshalb tut die Bevölkerung nichts?
Zweite Französische Revolution jetzt!
Ab mit der Rübe.
Epstein wollte auch eine „Neue Rasse“ entstehen lassen,war schon vor einigen Jahren zu lesen…
Kann weg….
Braucht keiner mehr.. Labour wird als Partei aufhören zu existieren!!
Elon Musk hat völlig recht, wenn er twittert, dass die Geschichte nicht gnädig auf Starmer zurückblicken wird. Starmer wird in die Geschichte eingehen als Tyrann, der tausende und abertausende Briten verhaften ließ wegen NICHTS, aber gleichzeitig den best Buddy eines High-Society-Kinderschänders in Amt und Würden hob.
Starmer und viele seiner Vorgänger wie z.B. Boris Johnson haben so viel Dreck am Stecken, dass der das Gewicht eines Mammutbaumes haben muss. Von den verkommenen Königshausmitgliedern ganz zu schweigen. Aber für mich stellt sich die Frage, was am Ende herauskommt. Ich glaube, nicht viel außer ein paar zweitklassige Rücktritte.
Macron ist vermutlich einer der Haupttäter
Achtung Stasi liest mit!
Auch nicht schlecht: Gerade wollte ich den Namen Habeck erwähnen, da taucht er auch schon ganz vorne auf der Einstiegsseite auf.
Tatsächlich geht es aber nicht um Habeck, sondern um Starmer. Diese beiden Männer haben nur am gleichen Tag Geburtstag, am 2. September nämlich. Aber Lobeshymnen auf Starmer wollte ich ja hier sowieso nicht anstimmen. Insofern paßt der Gebutstagszwilling.
Dieser Starmer könnte sich vielleicht in den Keller begeben und sein haarsträubend aufgeblähtes Ego gleich mitnehmen. Er hat jeden Kampf, den er bestritten hat, gewonnen? Kann durchaus sein. Manchen Leuten fallen die Niederlagen einfach so in den Schoß. Das passiert schon mal. Allerdings verzeichnet der Wikipedia-Artikel über ihn mindestens ein Dutzend Niederlagen. Die Grooming-Verbrechen, die er und seine zahlreichen Vorgänger begehen ließen, noch gar nicht mitgerechnet.
Schreibt doch mal Klartext: Starmer schmeißt seine Angestellten als Bauernopfer raus!
Das ist das Verhalten eines widerlichen Typs den kein geistig gesunder Mensch als Regierungschef will und den auch kein Steuerzahler verdient hat.
Starmer ist ein Radieschenkommunist. Die sind IMMER völlig unschuldig.
Epstein Weinberg Mandelson usw kann das alles Zufall sein