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Vorbild Großbritannien

SPD-Gesundheitspolitiker fordert Steuer auf Softdrinks

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Christos Pantazis, fordert eine Abgabe auf stark gezuckerte Getränke. Damit sollen Hersteller dazu bewegt werden, in ihren Rezepturen weniger Zucker zu verwenden.

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IMAGO/dts Nachrichtenagentur

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Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Christos Pantazis, fordert die Einführung einer Abgabe auf stark gezuckerte Getränke. Nach Einschätzung von Pantazis soll die Maßnahme zugleich Hersteller dazu bewegen, den Zuckergehalt ihrer Produkte zu senken.

Ziel des Vorstoßes sei es, ernährungsbedingten Erkrankungen vorzubeugen und das Gesundheitssystem langfristig finanziell zu entlasten. Pantazis begründet seine Initiative mit gesundheitlichen Risiken eines hohen Zuckerkonsums. „Ein hoher Konsum zuckerhaltiger Produkte – besonders von Softdrinks – fördert Übergewicht, Adipositas und Folgeerkrankungen wie Typ-2-Diabetes“, sagte er der Bild. Die geplante Abgabe solle deshalb so ausgestaltet sein, dass sie Anreize zur Veränderung von Rezepturen setzt. „Damit Hersteller einen echten Anreiz zur Rezeptur-Verbesserung haben.“

Vorgesehen ist ein gestaffeltes Modell: Getränke mit mehr als fünf Gramm Zucker pro 100 Milliliter würden einer niedrigeren Abgabestufe unterliegen, Produkte mit mehr als acht Gramm einer höheren. In der ersten Stufe wären rund 20 Cent pro Liter vorgesehen, in der zweiten etwa 30 Cent. Für eine 330-Milliliter-Dose Coca-Cola mit einem Zuckergehalt von 10,6 Gramm pro 100 Milliliter ergäbe sich demnach ein Preisaufschlag von etwa zehn Cent, bei einer Literflasche rund 30 Cent.

Als Referenz nennt Pantazis Großbritannien, wo eine entsprechende Abgabe seit 2018 gilt. Er verweist zudem auf mögliche wirtschaftliche Effekte für Deutschland: „Eine aktuelle Modellrechnung für Deutschland zeigt, dass eine Softdrink-Abgabe über 20 Jahre 10,8 bis 16,0 Milliarden Euro an gesamtgesellschaftlichen Kosten einsparen könnte – darunter bis zu rund 4 Milliarden Euro im Gesundheitssystem“. Zugleich betont er den präventiven Charakter der Maßnahme: „Eine solche Abgabe ist kein Selbstzweck. Sie ist eine gezielte Präventionsmaßnahme, um Übergewicht, Diabetes und andere Folgeerkrankungen zu reduzieren – gerade bei Kindern.“

Rückendeckung kommt aus der Ärzteschaft. Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, erklärte ebenfalls gegenüber Bild: „Die Liste der Gesundheitsschädigungen durch übermäßigen Zuckergenuss ist lang. Gerade Kinder und Jugendliche müssen hiervor in einem präventiven Ansatz geschützt werden. Eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke kann, das zeigen die Ergebnisse anderer Länder, helfen, den Zuckergehalt zu senken und damit den Zuckerkonsum insgesamt.“

ha

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101 Kommentare

  • Ich fordere den Rücktritt eines jeden Politikers der Steuer erhöhen oder auf etwas erheben will.

    • Zum speien ist das. Das einzige, was die Regierung im Kopf hat, ist, den Bürger zu rupfen bis zum geht nicht mehr und die AfD mit allen Mitteln kaputt zu kriegen.

      • Steuer und Abgabenerhöhung sind die neuen Reformen.

        Alle haben doch Reformen gefordert ! Das läuft doch schon sehr gut bei Merz seinem Jahr der Reformen !

    • Bei gleichzeitiger Aberkennung der Pensionsansprüche in Höhe von 2,5% des Abgeordnetengehaltes für jedes Jahr im Bundestag = für 4 Jahre bereits ca. 1.200 Pension im Monat.
      Soviel bekommt eine große Zahl Rentner noch nicht einmal nach 40 Jahren Arbeit.

    • Ich fordere eine Dummkopfsteuer für Politiker.

      Jeder weiß, das die Jugendlichen in England fit und schlank sind, dank dieser Steuer….

  • Ich fordere eine Steuer auf dummes Geschwätz.

    • Wollte ich auch schreiben. Sie waren schneller. Ich wünsche mir, dass die kakophonie dümmlicher, um nicht zu sagen schwachsinniger Beiträge von Politikpersonal aus den Hinterbänken richtig satt besteuert wird. Dieses sinnbefreite Geschwalle geht mir so auf den Sender.

      • Mir auch……

    • @Name der Red…..dann wären die meisten Politiker Sozialfälle

      • Wäre das nicht herrlich? Wieviel Platz gäbe es dann für Könner, Visionäre und kompetente Macher. In solchem Land würde ich gut und gerne leben wollen.

  • Eine Steuer bringt wahrscheinlich nichts.
    Wenn es euch ernst ist, mit der Gesundheit, dann klärt in der Schule darüber auf.
    Macht einen Blutzucker Test auf freiwilliger Basis. (der Lehrer)
    Aber ihr glaubt doch nicht im erst, dass auch nur eine Cola oder ein Energy Drink weniger gekauft (und konsumiert) würde?
    Zudem ist die Gesamtzuckermenge in allen stark verarbeiteten Nahrungsmitteln ein Problem. Es steht alles im „Kleingedruckten“.

    • Der ach so furchtbar gesundheitsschädliche Zucker wird dann durch superduper gesunde Zuckerausstauschstoffe ersetzt.

      • @Vahle
        Ja die Zuckerersatzstoffe sind sicher nicht DIE Ersatzlösung.
        Was aber helfen kann, ist sich mit dem „Kleingedruckten“ auseinander zu setzen.
        Man muss ja nicht gleich zum Ernährungs-Guru mutieren.
        Wer aber heute etwas gesünder leben möchte, muss sich selbst informieren und darauf achten. Und danach handeln.

    • Jeder Hersteller könnte verpflichtet werden, dasselbe Produkt auch mit weniger Zucker anzubieten. Müslihersteller Kölln bewirbt ja schon lange seine Alternativprodukte mit 30% weniger Zucker. Und komme jetzt keiner damit, das wäre zu aufwändig und kostenintensiv für die Hersteller. Wenn ich mir die ganzen Geschmacksrichtungen für Joghurts, Müllermilch, Schokolade etc. anschaue, dann kann es nicht aufwändiger sein, auch noch eine zuckerärmere Alternative zu mixen. Dann kann der Verbraucher selbst entscheiden, zu welcher Alternative er greift. Ganz ohne Steuererhöhung. Momentan hat der Verbraucher diese Wahlmöglichkeit nicht. Aber dadurch hätte der Staat natürlich keine zusätzlichen Steuereinnahmen. Also wird das wohl nicht kommen.

      • Der Verbraucher kann schon jetzt entcheiden, was er will. Wenn ihm zuviel Zucker drin ist: Nicht kaufen.

        Dazu braucht man keinen Vater Staat, der uns unmündige Kleinkinder am Händchen hält.

    • Hört einfach auf, uns erziehen zu wollen.
      Was jemand ißt oder trinkt ist ausschließlich seine Privatangelegenheit.

      • Nächsten wollen sie uns noch vorschreiben, wie oft man am Tag zur Toilette darf.

  • Wenn es um Steuererhöhungen und Abgabenerhöhungen geht, werden andere Länder als Vorbild herangezogen. Wenn es um Steuerabsenkungen und Abgebensenkungen geht, werden keine anderen Länder als Vergleich herangezogen. Auch bei der Rente verhält es sich so, wie wäre es mal die Renten z.B. mit Österreich oder der Schweiz zu vergleichen ?

    • Hier spricht man von Rente mit 70 Jahren.
      In Tschechien z.B. geht man mit 63 in den Ruhestand und auf Renten werden KEINE Steuern erhoben.
      Wird hier totgeschwiegen.

  • SPD-Gesundheitspolitiker fordert Steuer auf Softdrinks. Gut und schön, die Gesundheit der Bevölkerung ist selbstverständlich wichtig, Steuern auch auf alle Süßigkeiten incl. Torten? Und was machen wir dann mit dem vielen Steuer-Geld, das der Staat einnimmt?

    • Sie fragen, was der Staat mit dem Geld machen möchte? Die ganze Welt wartet doch sehnsüchtig nach den vielen Milliarden deutschen Steuergeldes.

    • In die MaMi investieren
      und in alle Welt verteilen.

    • Die Gesundheit ist Privatsache.
      Die Ess- und Trinkgewohnheiten ebenfalls.
      Der Staat hat da seine schmutzigen und klebrigen Pfoten herauszuhalten.
      nde der Durchsage.

  • Die SPD traut Leuten zu, eigenverantwortlich Cannabis zu konsumieren, hält sie aber für zu unreif, selber zu entscheiden, wie viel Limonade sie trinken?

  • Als SPD mit Kostensenkungen in den sozialen Sicherungssystemen zu argumentieren ist so abstrus, dass es wieder lustig wird. Da gibt es effektivere Stellschrauben. Nebenbei: Der Zuckergehalt in Softdrinks wurde per EU-Druck bereits drastisch gesenkt und liegt bei Cola unterhalb von frischem Orangensaft.

  • Das Bild ist leider nicht vollständig, aber für die Einordnung seiner Forderung wäre es schon wichtig zu sehen ob hier jemand etwas fordert, daß er auch selbst entsprechend vorlebt.

  • Also achte immer das weniger Zucker drin ist. Die Zuckerbomben können die behalten, ist dann auch nichts anders mehr drin.
    Bin für eine Zuckersteuer, dann würde ich mehr Süßigkeiten kaufen. Für mich ist das meiste ekelhaft süß. Die Zuckersteuer geht auf in dem Bundeshaushalt, es nicht mehr nachvollziehbar woher das Geld stammt. Für die Krankenkassen wäre das Geld toll.

  • Ich fordere vor jeder neuen Steuererhöhung oder Verödungen von Gesetzen ob Bund, Land und Kommunen sie vorher 10 alte Gesetze streichen müssen bevor ein neues Gesetz eingeführt wird.

  • Das ist doch nichts, was ins Parlament gehört. Zucker, Zähne, Ernährung – darum müssen sich die Menschen selbst kümmern.
    Die untere Politik ist für Schul- und Kantinenessen verantwortlich, wo es das noch gibt. Und da gibt es genug zu verbessern: weg von Nudeln (das ist auch nur Zucker) zurück zu Kartoffeln und Fleisch, damit aus den Kindern auch etwas werden kann und die Angestellten arbeiten können.

  • 🤣🤣🤣 ha ha Pech gehabt…. So etwas trinke ich gar nicht und deshalb haben die durch mich keine Einnahmen… Genau so wie mit Rauchen und Alkohol.. von mir aus kann die Schachtel Zigaretten 50€ Kosten.. Das geht alles zu Lasten der Gesundheit… Wer sich das leisten kann bitte schön.

  • Fructose ist schlechter fuer Insulin als raffinierter Zucker. Und Fruchtsäfte haben gleichviel oder mehr Zucker als Cola. Wann werden Fruchtsäfte verboten?

    • Auch das wird noch kommen!
      Mit digitalen Lebensmittelkarte wird sogar das Wasser rationiert werden. Ohne Rationierung gibt es dann nur noch Insektenfrass. You will eat the bugs!

  • der hat sich so schöne Schlösser in Frankreich gegönnt:

    Die Bevölkerung wurde in 22 Steuerklassen eingeteilt, von sehr hohen Beträgen für den Hochadel bis zu einem Livre für die untersten Steuerzahler, während die ärmsten Schichten befreit waren.

    Na das gibt aber ein Geheul bei den Erziehungspolitikern.

    • Der Sonnenkönig war ein Autokrat dem man immerhin einen gewissen Geschmack nachsagen konnte. Lars und Fritz dagegen…?

  • Was sollte das die Hersteller jucken, die wälzen die Steuer auf die Käufer ab, und fertig.

  • Wenn es um neue Steuern oder Steuererhöhungen geht, ist die SPD nicht zu schlagen.

  • Wenn auf Dummheit eine Steuer beschlossen würde , wären viele Politiker bald arm😃

  • Wieso streicht man nicht die Steuer bei ungezuckerten Getränken? Genau!

  • Es gibt genug zuckerfreie Softdrinks. Alles nur vorgeschoben, hauptsache mehr Geld kassieren können..

  • Es ist wichtig, den Konsum von Alkohol, Getränken mit zugesetztem Zucker, Kaffee, Eis, Süßwaren und Eiern einzustellen (wenn möglich ersatzlos). Der Konsum von Milch und Fleisch (einschließlich Fisch) muss stark reduziert oder eingestellt werden (wenn möglich ersatzlos). Zum Beispiel 40 g Fleisch und 300 g (evtl. verarbeitete) Milch pro Tag (bei einem Erwachsenen).
    https://jlt343.wordpress.com

    -17
    • Nein danke, GENOSSE. Ich ernähre mich so, wie ich möchte, und lasse mir von keinem „Wohlmeinenden“ etwas vorschreiben.

    • Ach, das sind SIE, den ich täglich auf dem Weg zur Arbeit auf der Wiese grasen sehe…

    • eh da Deformer: Backlinking ist der Prozess, bei dem eine Webseite von einer anderen Webseite verlinkt wird. Diese Links, auch als Backlinks bezeichnet, sind wichtig für die Suchmaschinenoptimierung (SEO), da sie Suchmaschinen helfen, die Relevanz und Autorität einer Webseite zu bewerten.
      https://jlt343.wordpress.com lalala
      https://jlt343.wordpress.com
      ..reichts jetzt?

    • Das ist wohl die linksgrüne Ernährungspyramide, keine Eier, keine Milch, kein Fleisch, kein Fisch, kein Zucker. Man darf nur noch das essen, was einem die Natur vor die Füße wirft?

      • Bleiben nur noch Insekten und Karnickelfutter sowie „Gänsewein“.
        Guten Appetit! 😂

      • Am besten auch keinen Alkohol. Aber Cannabis steuerfrei.

    • Lebensreformer: Sie können essen was Sie wollen und nicht essen, was Sie nicht wollen.

      Aber woher nehmen Sie das Recht, mir vorzuschreiben, was ich zu essen habe?

      Immer nach dem Motto: Was mir nicht paßt, muß auch anderen verboten werden?

    • Sozialismus in Reinform. Da das GG gegen Sozialisten jeglicher Coleur geschrieben wurde (damals Nationalsozialisten), sind Sozialisten qua Definition Verfassungsfeinde und agieren, sofern staatliche Stelle oder Justiz (Artikel 1(3) GG), verfassungswidrig.

      Dieses Gelaaber sollte EIGENTLICH den Verfassungsschutz auf den Plan rufen und ein Argument für ein Parteienverbot für die SPD sein, weil das schwerer wiegt, als alles, was gegen die AfD in diversen „Gutachten“ zusammengeschrieben wurde (also rein theoretisch).

    • Eine milde Gabe für den Clickbait Bettler, hier: https://jlt343.wordpress.com

      Clickbait bezeichnet eine Art von Online-Inhalt, der so gestaltet ist, dass er die Aufmerksamkeit der Nutzer anspricht und sie dazu verleitet, auf einen Link zu klicken.

  • Hätt gern eine Zuckersteuer auf Fertiggerichte außer Nachtische und Getränke. 1.500 bis 20.000%.

  • Von Labour lernen heißt siegen lernen. Vorwärts SPD…! Der Abgrund….

  • Die einzige Kreativität unserer Politiker, unser Land betreffend, besteht darin, immer neue Steuern und Abgaben zu erfinden oder bestehende Steuern und Abgaben zu erhöhen.

    Hier wird es mit der „Volksgesundheit“ verklausuliert, „das Gesundheitssystem entlasten“. Als wenn auch nur ein Euro dieser Steuer in das Gesundheitssystem einfliessen würde … ^^

  • Normalerweise sind linke Parteien heutzutage wegen sog. „Fat Shaming“, wozu sie auch jede Form von gesundheitlichen Bedenken gegen Übergewicht zählen. Aber wenn einem das Geld anderer Leute ausgeht, ist das wohl auch egal.

  • Die suchen nichts als Steuererhöhungen, haben im Gegenzug keine Ahnung ob und wieviel am Ende nach dem Aufwand, übrig bleibt.
    Übrig bleibt nur Hilflosigkeit, Ideologie und Einschränkung der Bürger.

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