Fehlender Reformwille
„Bitter enttäuscht“: Mittelstand deutlich unzufrieden mit der Regierung Merz
Eine aktuelle Befragung des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft zeigt eine tiefe Enttäuschung unter Unternehmern. Große Mehrheiten zweifeln am Reformwillen und an der wirtschaftspolitischen Kompetenz der Bundesregierung.
Ein Jahr nach der Bundestagswahl stellt der deutsche Mittelstand der Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz ein denkbar schlechtes Zeugnis aus. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) hervor, für die Ende Januar 1.175 Mitgliedsunternehmen befragt wurden. Demnach glauben knapp 64 Prozent der Unternehmer nicht, dass die Bundesregierung die politischen Voraussetzungen für eine Wirtschaftswende schaffen kann.
Besonders deutlich fällt die Kritik am wahrgenommenen Reformwillen der Koalition aus. Rund 79 Prozent der Befragten erkennen nach eigenen Angaben kein engagiertes Bemühen der Bundesregierung, für den Mittelstand relevante Probleme anzugehen. BVMW-Bundesgeschäftsführer Christoph Ahlhaus spricht von einer tiefen Enttäuschung in den Betrieben. „Ein Jahr nach der Bundestagswahl sind mittelständische Unternehmer bitter enttäuscht – und fühlen sich wie im falschen Film. Wo bleibt der angekündigte Aufbruch?“, sagte Ahlhaus.
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Die Umfrage dokumentiert auch einen erheblichen Vertrauensverlust in personelle Zuständigkeiten innerhalb der Bundesregierung. So gaben 75 Prozent der Unternehmer an, die Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Gitta Connemann, nicht zu kennen. Weitere 18 Prozent erklärten, sie habe bislang nichts für den Mittelstand getan. Ahlhaus nahm dies zum Anlass, die Personalentscheidungen an der Regierungsspitze offen infrage zu stellen, und erklärte, der Bundeskanzler müsse sich die Frage stellen, „ob er die richtigen Personen an Bord habe“.
Auch mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung überwiegt der Pessimismus. Eine deutliche Mehrheit von 81 Prozent der Befragten rechnet in diesem Jahr nicht mit einem spürbaren wirtschaftlichen Aufschwung. Lediglich 11 Prozent äußerten sich optimistisch. Vor diesem Hintergrund stoßen auch weitere Gesprächsformate der Bundesregierung auf Skepsis. 83 Prozent der Unternehmer halten zusätzliche Wirtschaftsgipfel im Kanzleramt oder im Wirtschaftsministerium für überflüssig. Die Begründung: Es sei genug geredet worden, die Probleme seien bekannt. Nur 11 Prozent glauben, dass weitere Treffen einen Durchbruch bringen könnten.
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Insgesamt zeichnet die BVMW-Befragung das Bild eines Mittelstands, der sich von der Bundesregierung nicht gehört fühlt und zentrale wirtschaftspolitische Versprechen bislang als unerfüllt ansieht.
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Dann sollten diese Unternehmer mal aufhören die Union zu wählen.. Vielleicht klappts ja dann?
Genau, die wahre Macht, der Financier, zeigt sich „enttäuscht“, statt sich konfrontativ zu drohen entweder Besteuerung und Bürokratie weg – sonst Massenarbeitslosigkeit und KEINE Steuerabgaben von den Unternehmen.
Denn Unternehmer können wirklich NUR unternehmen, wenn sie KEINE politischen Fesseln haben.
Nachtrag was KEIN unternehmen ist, um Subventionen zu betteln, weil es anders das Unternehmen nicht existent bleibt.
Das letzte mal das man auf Deutschem Boden es mit Planwirtschaft versucht hatte ging das nicht ganz so gut aus .
Aber was soll es ! Wir sind uns ja nicht zu schade es auf kosten der Allgemeinheit eben nochmal zu versuchen ! Ist ja nur Geld und Lebensarbeitszeit des Michels !
Vielleicht hilft die Farbe grün ja diesmal besser als zuvor rot ?
Aba, aba, abaaaaaaa ….diesmal wird – angeblich – ALLES besser, das ist beim Sozialismus IMMER so.
Und obwohl der Sozialismus überall auf der Welt die Völker wirtschaftlich an die Wand gefahren und die Menschen in Armut und Elend gestürzt hat, wird es eben jedes Mal vermeintlich „besser“, weil Sozialisten – so behaupten sie – aus den früheren Fehlern etwas gelernt hätten.
Wären die praktischen Resultate nicht so ein Elend, könnte man in der Tat über so viel blanken Unsinn lachen.
Der Arbeitsmarkt kommt weiterhin nicht in Schwung. Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte, waren im Januar 3.085.000 Menschen ohne Job. Das sind 177.000 mehr als im Vormonat. Die Quote liegt nun bei 6,6 Prozent – 0,4 Prozentpunkte mehr als im Dezember.
Bayern, Hessen und Baden-Württemberg stellen „Drei-Löwen-Allianz“ vor: Die Ministerpräsidenten Söder und Rhein sowie der baden-württembergische CDU-Spitzenkandidat Hagel kündigten eine Wirtschafts- und Technologieoffensive an.
Man sei Zugpferd in Deutschland, aber auch Lastesel, so Söder.
Er bezog sich auf den Länderfinanzausgleich, der zu 90 Prozent von den drei Ländern getragen wird.
Söder forderte eine neue Föderalismus-Kommission, um die Solidarität in Deutschland neu auszutarieren.
die haben einen Magneten von der CDU/CSU eingesetzt bekommen. Das führt dann unweigerlich immer zur Stimmabgabe zugunsten der Unionsparteien
Diese sogenannten Unternehmer sind seit mehr als einem Jahrzehnt die aktiven Handlanger des Niedergangs von Deutschland!
Viele sind eben genauso dumm wie ihr „rettender Anker“.
Es gibt nicht viele Unternehmer, die Betriebswirtschaft UND Politik begreifen.
Umgekehrt ist es genauso.
Auch der Mittelstand könnte über Alternativen zur Union nachdenken.
Das werden die bestimmt schon längst tun . Dauert nur etwas . Die Union wird Implodieren wie die SPD .
Ja, und vollkommen verdient!
muss nicht sein.
moeglicherweise gehoeren viele dieser mittelstaendler zu der art von deutschen, die zwar gegen die regierung merz sind, nicht aber gegen die CDU im allgemeinen.
sie werden wieder CDU waehlen, in der hoffnung, ein anderer kanzler wirds schon richten.
Glauben Sie angesichts der mittlerweile öffentlichen Methoden (Wahlausschluss, etc.) tatsächlich noch an die Richtigkeit von Wahlergebnissen bzw. den Umfragen?
Die gescheiterte Überprüfung des Ergebnisses durch das BSW spricht doch Bände.
Ist das derselbe Verband, der vor wenigen Wochen noch die einzige Partei, welche gegen den wirtschaftlichen Crashkurs konsequente Opposition betreibt, beschimpft hat ?
… glaube, es war die Untergruppe Familienunternehmen
Bin mir nicht sicher, aber war es nicht der Verband der Familienunternehmer?
Ach was 😂😂😂
Das hörte sich irgendwie heute bei der Rede von Reiche im Bundestag anders an. Oder habe ich nicht richtig zugehört?
„Wo bleibt der angekündigte Aufbruch?“, sagte Ahlhaus.
>>> Hoffen und Harren macht Menschen zu Narren <<<
„Wirtschaftswende“ klingt so nach Klimawandel.
Die sollten besser von Wirtschaftsrettung sprechen, das birgt weniger Missverständnisse.
Gut, das Du alles begreifst und uns mitteilst
Herr Ahlhaus ist doch seit Jahrzehnten Mitglied der CDU. Er sollte seine Kritik beim Bundesparteitag der CDU in Stuttgart im Februar 2026 vortragen. Allerdings ist da bereits Leisetreterei angesagt, weil man den aktuellen und künftigen grünen Koalitionspartner in Baden-Württemberg nicht erschrecken will.
Wann werden diese Leute aufwachen?
Die meisten kennen nicht einmal Frau Connemann.
Ich lese da ziemlich viel Anspruchsdenken heraus.
Aber evtl. erhört unsere Demokratie jetzt ihr Flehen.
Und was wird dieser „enttäuschte Mittelstand“ jetzt faktisch tun, außer „Beleidigte-Leberwurst-Reden“ zu halten ?
Der Mittelstand hätte vor Jahren rebellieren können! Hat er aber nicht gemacht! Er ist brav der Herrin und den Herren hinterhergelaufen!
Dem Mittelstand wird bereits seit Jahren das Leben zur Hölle gemacht und immer mehr den Börsennotierten Unternehmen zugeschanzt.
Ich frage mich schon seit sehr langem wofür wir uns dieses Kostenmonster Kartellbehörden noch leisten.
Mittelständler werden beobachtet wie Schwerverbrecher, damit diese sich ja nicht preislich absprechen – die Großkonzerne können machen was sie wollen. Beste Beispiele der Einzelhandel (4 große Aldi, Lidl/ Schwarz, EDEKA & Rewe) oder 10 mal wechselnde Preise an den Tankstellen.
Der Mittelstand war und ist zum Teil noch der Wirtschaftsmotor und genau das stinkt der Elite, ist eben schwerer kontrollierbar.
Echt? Das kann doch eigentlich nicht sein. Wenn ich eine Versager Partei wähle, was soll denn da anderes bei rauskommen? Versteh ich nicht.
Die Mittelstandsvereinigung muss sich die Frage gefallen lassen, wann sie denn konkrete Forderungen öffentlich gestellt hat, die der Mittelstand benötigt. Das wäre die Forderung nach einer komplette Beendigung der verfehlten Wenden und Transformationen (von Energie über Bildung bis Migration, etc.). Die Forderung nach einer 180 Grad-Wende der Wenden muss deutlich und öffentlich in Tagesschau etc. gestellt werden, z.B. im Rahmen eines Live-Interviews. Dann muss die Forderung nach der kompletten Abkehr von CO2-gesteuerter Klimapolitik kommen und die Forderung nach der Abschaffung von Ministerien und Entlassung sogenannter Beauftragter. Nur dann ist Bürokratieabbau möglich. So lange der Herr Vorsitzende das nicht äußert, besteht keine Basis für den Angriff auf die CDU.
Aha, 11% sind scheinbar zufrieden und äußerten sich optimistisch. Vermutlich diejenigen, die brav den europäischen Regularien grüner Politik ganz besonders folgen und dafür zum Lohn zur Genüge gepampert werden. Dafür sorgen ja schon die Grünen, die durch Merz jetzt alles mit Erfolg einzuklagen wissen. Dem Rest der Unternehmen scheint es aber noch zu gut zu gehen, denn ansonsten hätten sie schon längst mal über das Ende der Brandmauer nachgedacht, anstatt der CDU/CSU bis zum bitteren Ende in den Ruin zu folgen. Bis dahin hält sich mein Mitleid in Grenzen. Die einzig wahren Leidtragenden werden nämlich nur ihre Mitarbeiter sein, die dann um ihre Arbeitsplätze bangen müssen.
Frage – welche Parteien hat der sogenannte Mittelstand denn gewählt ????
Aber immer dran denken: ja nicht die AfD wählen, dann dann wird alles noch viiiiiieeeeel schlimmer. Ironie off.
Trotzdem wählen die meisten Unternehmer weiterhin „richtig“. Was war nochmal die Definition von Wahnsinn oder Dummheit?
Och neee….und warum werden die Reden des Hr. M. immer noch beklatscht bei den diversen Gipfeln usw. ?
Wohl Sorge, die Subventionen könnten nicht mehr so fließen….
Sie machen eisenhart weiter. Diese ganzen Diskussionen sind Schall und Rauch …
„Ein Jahr nach der Bundestagswahl sind mittelständische Unternehmer bitter enttäuscht – und fühlen sich wie im falschen Film. Wo bleibt der angekündigte Aufbruch?“, sagte Ahlhaus.
Hr. Ahlhaus Sie hätten besser der Fr. Dr. Alice Weidel vor den Wahlen zuhören sollen. Alles was der Bundeskanzler nach einem Wahlsieg machen will, kann er nicht umsetzen weil er mit der SPD koaliert.
Kommen die Steuergeld Subventionen nicht mehr bei euch an oder wird hier wieder nur Bon Bon BonBon Bon (bla bla bla) abgehalten?
Fritze muss den nörgelnden Mittelständlern seine Politik nur besser erklären….
Der Mittelstand hat sich nie gegen die Planwirtschaft der letzten Regierungen positioniert. Kein Wort gegen die Brandmauer. Kein Wort gegen die massenhafte Migration ohne Fachkräfte.
Kein Wort gegen die wahnhafte Klimaideologie. Kein Wort gegen den Irrsinn aus der EU.
Und eigentlich soll ja auch die politische Richtung (Sozialismus) nicht geändert werden, sondern nur die Subventionen gesteigert werden.
Sie kapieren es einfach nicht
🤞 Da müssen jetzt die Mittelstandsklatschhasen noch mehr und lauter applaudieren!
Vielleicht klappt es ja dann! 🤣🤣🤣🤣
Nicht so bescheiden, Herr Ahlhaus, Sie brauchen sich nicht wie ein Aal winden und wenden! Auch SIE haben gegen die AfD gehetzt, was das Zeug hält! Mein Mitleid hält sich in engen Grenzen. Dann säuft Deutschland im Allgemeinen und der dt. Mittelstand im Speziellen eben ab. Ihr habt es euch redlich verdient.