Auch Südwesten betroffen
Zwei Drittel der behördlichen Katastrophenschutz-Anlaufstellen in Berlin nicht einsatzbereit
31 von 45 behördlichen Not-Anlaufstellen, die im Falle eines großflächigen Stromausfalls aktiv werden sollen, sind nicht voll einsatzbereit. Davon betroffen sind auch die Anlaufstellen im Südwesten Berlins, wo es zu einem fünftägigen Stromausfall kam.
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Die behördlichen Katastrophenschutz-„Leuchttürme“ sollen im Fall großflächiger Krisen, wie tagelanger Stromausfälle, den Bürgern in Berlin als Anlaufpunkt für Informationen dienen und Notrufe weiterleiten können. Doch 31 von insgesamt 45 „Leuchttürmen“ sind nicht einsatzbereit, wie eine Übersicht des Senats laut Tagesspiegel zeigt. Darunter auch die drei Katastrophenschutz-Leitstellen in den Rathäusern Steglitz, Lankwitz und Zehlendorf. Dennoch konnte während des Stromausfalls im Januar im Rathaus Zehlendorf eine Not-Anlaufstelle eingerichtet werden.
Die Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf, die Grünen-Politikerin Maren Schellenberg, bestätigte gegenüber dem Tagesspiegel, dass die Anlaufstelle noch nicht vollständig einsatzbereit ist. Räumlichkeiten, Personal und Technik seien vorhanden, jedoch seien einige Fragen berlinweit noch nicht abschließend geklärt worden. Sie sagt: „Dazu gehören das Kommunikationskonzept, die geordneten Zugangskanäle zu den Rettungsdiensten und die Nachbetankung der Netzersatzanlagen beziehungsweise Notstromaggregate.“ Sie hofft, dass die offenen Fragen noch 2026 geklärt werden.
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Zu den Aufgaben dieser „Leuchttürme“ heißt es auf der Webseite des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg: „In den Katastrophenschutz-Leuchttürmen werden lagebezogene Informationen an die Bevölkerung weitergegeben. Bei einem Ausfall der Telekommunikation (Telefon, Mobilfunk) können Notfallmeldungen der Bevölkerung aufgenommen werden, um sie an die Einsatzbehörden weiterzuleiten.“
Bereits 2015 wurde in Steglitz-Zehlendorf eine Studie durchgeführt, wie diese Anlaufstellen organisiert sein könnten. So wurde darauf hingewiesen, dass nach Möglichkeit auch Dolmetscher, Ersthelfer oder eine Kindernotbetreuung vorhanden sein können. Die Anlaufstellen sollen in Gebäuden wie Ämtern eingerichtet werden, die notstromversorgt sind. Unklar ist, ob die Rathäuser Steglitz und Lankwitz über ein Notstromaggregat verfügen. Gegenüber dem Tagesspiegel verweist die Bezirksbürgermeisterin lediglich auf ein einsatzbereites Aggregat im Rathaus Zehlendorf.
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Dieses Notstromaggregat ist mit 15.250 Litern Kraftstoff betankt und könnte je nach Auslastung zwischen acht und achtundvierzig Stunden laufen. Schellenberg warnt davor, die Rolle der stationären Anlaufpunkte für die Bürger überzubewerten: „Sie können weder zur Versorgung der Bevölkerung noch zur umfassenden Bereitstellung von Strom oder Wärme etc. genutzt werden.“
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Dafür sind die Meldestellen gegen „rechts“ Tag und Nacht einsatzbereit….
und kosten mehrere 100.000.000 Euro jedes Jahr.
Ob da Geld versickert ?
Da keine öffentlichen Geschäftsberichte vorhanden sind.
Ein Glück das ich Tütensuppen und Ravioli’s aus der Dose habe… Haferflocken und Knäckebrot… Wasser in Flaschen ein Batterieradio…. Die gekochten bunten Ostereier habe ich auch, die sind lange haltbar und Sauer eingelegtes Gemüse in Gläser’n ,natürlich auch Kerzen ,Batterien ,Feuerzeuge und Streichhölzer und natürlich auch ein Tranchiermesser man weiß ja nicht bei den ganzen Wölfen heutzutage die vermehren sich ja auch…. Steakmesser und ein Kartoffelschälmesser würden auch gehen…. Achja als Teetrinker habe ich natürlich losen schwarzen Tee auch den kann man im Notfall einfach in Wasser tun und man bekommt dann Cold Brouwed ICE Tee.
Leute, kauft mehr Apostrophe.
Oh, hey, Klasse! Das bedeutet doch 1/3 der Stellen sind einsatzbereit. Das ist mehr als ich Berlin zugetraut hätte 😛
Oder, noch optimistischer: bei 2/3 kann im Ernstfall erst gar nichts schiefgehen
„… mehr Vertrauen soll das Volk wieder haben…“
Sagt Marcel Fratscher.
😂🤣🤣😂
Ja , die Dummheit in Berlin ist wirklich Grenzenlos . Da helfen keine Pillen .
Immer diese lebensfrohen und gesunden Gesichter des Sozialismus
Dafür haben sie viele queere Projekte. Auch sehr wichtig. Immer die richtigen Prioritäten setzen.
„Dazu gehören das Kommunikationskonzept, die geordneten Zugangskanäle zu den Rettungsdiensten und die Nachbetankung der Netzersatzanlagen beziehungsweise Notstromaggregate.“
Also vereinfacht gesagt: Sie haben keine BOS Funkkanäle geklärt oder mit wem sie wann sprechen sollen (Hallo BNetzA?!) und sie haben noch keine Firma gefunden welche ihr(e) Aggregat(e) mit Diesel nachfüllt.
Alleine in meiner kleinen Stadt wurden 3 Hochbunker vollgestopft mit Material aufgelöst.
Containerweise wurde Ausrüstung, Verbandsmaterial um alles was dazugehört entsorgt.
Die eigene Verwaltungsstruktur wurde aufgelöst und der Fuhrpark war weg.
Die Bunker wurden verkauft und daraus teure Geschäftsraume oder Wohnungen gemacht.
Wie gut das neue Konzept geklappt hat konnte jeder gut beim Ahrtahl 2021 sehen.
Vielen Dank!
Nachtrag:
Und vieles was damals entsorgt wurde wird heute vom BMI empfohlen privat zu horten.
Ich weiß nicht mehr weiter!
31 von 45 behördlichen Not-Anlaufstellen sind nicht voll einsatzbereit.
Für Berlin ist das doch schon ein Erfolg.
Da müssten ne Menge Ermittlungsverfahren eröffnet werden. Aber es passiert? Rein gar nichts…
Wenn ich die Umfragen zur möglichen Wahlausgang nach ! dem Blackout von Teilen Berlins anschaue scheinen die Berliner einen Reiz am Abenteuerlichen zu finden und gerne mit Katastrophenszenarien zu experimentieren. Nun denn, nur zu, offenbar geht in Berlin noch Schlimmeres. Nur sollten sie das unter sich genießen und nicht auf „Solidarität“ bauen. Meine jedenfalls haben sie nicht.
Nun, wenn sich personelle Unfähigkeit derart ausgebreitet hat, kann man die Probleme nur noch mit einem Wohlfahrtsausschuß lösen …
Balin, wie es leibt und lebt. Und diese Grünliche am Relativieren, Schönreden, Rudern.
„Super“ Tip das mit den „nach Möglichkeit verreisen“ – ich faß es nicht, wie solche Leute ticken.
Wer glaubt, solchen Politikerinnen die Stimme geben zu müssen, braucht sich im Ernstfall nicht zu wundern.
Sagen wir mal Atze Schröder hat inhaltlich Recht und die Anlaufstellen bringen eh nicht so viel. Welche Alternative zur Notversorgung der Bevölkerung hat sie vorzuweisen? Stromausfall –> alle verreisen –> massive Schäden + Plünderungen
Wenn Berlin die Gelder aus dem Finanzausgleich verfrühstückt, ist kein Geld für Pflichtaufgaben, wie den Katastrophenschitz, da. Bäume zu pflanzen mit Ausgleichgeldern ist keine Kunst, sondern Steuermissbrauch! Und das ist nur ein Beispiel!
„die Nachbetankung der Netzersatzanlagen beziehungsweise Notstromaggregate.“ Darüber brauch die sich keine Gedanken machen. Sind eh alle in der UA.
Ich lach mit tot. „Sie hofft, dass die offenen Fragen noch 2026 geklärt werden.“
Seit 2015 Zeit gehabt und 2/3 der Stellen sind nicht einsatzbereit.
Ich glaube ich verreise und komme 2027 zurück.
Schellenberg bekommt sicher die Ehrenmedallie der Sowietunion.
Wer im digitalen Zeitalter noch mit “ Leuchttürmen “ Informationen weitergeben will, satt für Strom aus Kernkraftwerken zu sorgen, will zurück ins frühe 20. Jahrhundert, als Politoffiziere noch Autorität hatten.
Diese gnadenlose Funktionärin hat erste Hilfe durch die Bundeswehr verhindert, als die Anwohner warme Unterkünfte und warmes Essen benötigten.
Sie würde über Leichen gehen, nur um ideologische Dogmen zu verteidigen.
Nun hat sie Angst, dass ihr die AfD auf die Schliche kommen könnte.
Darum mauert diese Scharfrichterin.