Strafprozess gegen Antifa
„Alle zusammen gegen den Faschismus“: Eltern und Freunde feiern die Hammerbanden-Angeklagten im Gerichtssaal
Vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf hat der Strafprozess gegen sechs mutmaßliche Mitglieder der linksextremen Hammerbande (Antifa Ost) begonnen. Sie sollen brutale, hinterhältige Angriffe auf Rechte verübt haben. Ihre Familien und Unterstützer feierten sie dafür.
Mit frisch geföhnten Frisuren und strahlenden Gesichtern kommen die fünf jungen Frauen in den Hochsicherheitssaal des Oberlandesgerichts Düsseldorf. Meterhohe, dicke Glaswände trennen sie von dem prall gefüllten Zuschauerraum, in dem ihr Erscheinen zu Entzückung führt. „Die sehen so schick aus. Wow“, sagt eine noch jüngere Frau zu ihrer Sitznachbarin. „Der Pony“, kommentiert diese. „Luca sieht echt krass anders aus.“ Es fliegen Kusshände. Die Angeklagten sind sichtlich gerührt.
Als eine von ihnen den einzigen männlichen Mitangeklagten, der ebenfalls strahlt, in den Arm nimmt, gibt es unter den rund 150 angereisten Freunden, Familienangehörigen und Unterstützern kein Halten mehr. Sie kreischen vor Begeisterung und stimmen klatschend die rhythmisch vorgetragenen Parolen „Free all Antifas“ und „Ihr seid nicht allein“ an.
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Das antifaschistische Familientreffen, das wie das Sommerfest einer Waldorfschule wirkt, steht im herben Kontrast zu dem, was die Bundesanwaltschaft den sechs Anfang- bis Mitte-Zwanzigjährigen vorwirft: Sie sollen planvoll und aus dem Hinterhalt heraus vermeintliche und tatsächliche Rechtsextremisten überfallen und übel zugerichtet haben. Die Anklage lautet auf versuchten Mord, gefährliche Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Es ist der zweite große Strafprozess gegen die sogenannte „Hammerbande“ oder „Antifa Ost“, der am Dienstag am Oberlandesgericht Düsseldorf begonnen hat.
Fünf der den Angeklagten zur Last gelegten sieben Überfälle geschahen in Budapest, die beiden anderen zuvor in Erfurt. Die sechs ostdeutschen Linksextremisten sollen im Februar 2023 in die ungarische Hauptstadt gereist sein, um Jagd auf Neonazis zu machen, die sich dort zum jährlichen „Tag der Ehre“ versammelt hatten. Am Düsseldorfer Gericht firmiert der Prozess daher unter dem Stichwort „Budapest-Komplex“. Ein weiteres mutmaßliches Mitglied der Gruppe, Simeon „Maja“ T., wurde nach Ungarn ausgeliefert und steht dort vor Gericht.
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Der Vater von T., Wolfram Jarosch, tritt offensiv dafür ein, seinen sich als „non-binär“ definierenden Sohn zurück in die Bundesrepublik zu holen, um ihm eine Haftstrafe in Ungarn zu ersparen. Jarosch ist Lehrer an der Jenaplan-Schule Jena, die sowohl sein Sohn als auch zwei der in Düsseldorf Angeklagten als Schüler besucht haben: Emilie D. und Paula P. (beide 23). Auch ihre mutmaßlichen Komplizen Nele A. (23) und Luca S. (24) stammen aus Jena. Die beschauliche Universitätsstadt in Thüringen ist eine Brutstätte linksextremer Radikalisierung.
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Sie stammen aus links-grün-bürgerlichen Verhältnissen. Ihre Eltern sind Antiquare, Kinderärzte, Naturwissenschaftler an der Universität, Rechtsanwälte und Lehrer. Der Vater des aus Leipzig stammenden Angeklagten Moritz S. (23) ist am dortigen Universitätsklinikum Professor und hat sich zum zweiten Vorstandsvorsitzenden eines neu gegründeten Vereins wählen lassen, in dem sich die Eltern der mutmaßlichen Hammerbanden-Mitglieder organisieren. Erster Vorsitzender ist der Vater der Jenaerin Paula P.
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Zum Prozessauftakt in Düsseldorf trugen die Eltern der Angeklagten, die seit Monaten in Untersuchungshaft sitzen, farbige T-Shirts, auf denen ein großes Herz und der Schriftzug „family & friends“ aufgedruckt war. In einer Sitzungspause traten zwei von ihnen vor die Fernsehkameras. Die Mutter von Clara W. (25) las eine Stellungnahme vor, in der sie beklagte, dass das Verfahren am Oberlandesgericht Düsseldorf geführt wird „statt an einem Amtsgericht in Wohnortnähe der Familien“. Sie kritisierte, dass das Verfahren „von Seiten der Bundesanwaltschaft sehr aufgeblasen worden“ sei und endete mit der kämpferisch vorgetragenen Antifa-Parole: „Alle zusammen – gegen den Faschismus.“ Kein Wort des Bedauerns, kein Anzeichen von Scham für die skrupellosen, teils lebensgefährlichen Gewalttaten, die den sechs jungen Leuten vorgeworfen werden. Es wirkte eher so, als wären die Eltern sogar stolz darauf.
Es gibt ein Video, das die erschreckende Brutalität und eiskalte Entschlossenheit der Hammerbande zeigt. Zur herzlich-familiären Atmosphäre im Zuschauerraum des Oberlandesgerichts Düsseldorf stehen diese Aufnahmen in einem schwer zu begreifenden Widerspruch. Sie stammen von einer Überwachungskamera eines Modeladens in Erfurt, in dem vor allem die in der rechten Szene beliebte Marke Thor Steinar angeboten wird.
Am 23. April 2022 überfielen laut Bundesanwaltschaft Mitglieder der Hammerbande „zeitgleich in Erfurt, Magdeburg, Halle und Schwerin ‚Thor-Steinar‘-Ladengeschäfte“. Eine der auf dem Video aus Erfurt zu sehenden vermummten Angreiferinnen ist den Ermittlern zufolge Emilie D., die andere sei noch nicht identifiziert. D. soll das Geschäft bereits zwei Wochen vor der Tat ausgespäht haben und dann als Teil einer sechsköpfigen, arbeitsteilig organisierten Gruppe angegriffen haben.
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Das Video zeigt, wie die vermummte Person, die D. sein soll, eine sich dem Hosenständer zuwendende Verkäuferin plötzlich von hinten am Hals zu Boden reißt und dann gemeinsam mit der zweiten Vermummten zuschlägt. „In der Folge schlugen die beiden Angreiferinnen auf die am Boden liegende, lautstark um Hilfe schreiende und sich windende Geschädigte ein“, schilderte es die Bundesanwaltschaft in ihrer Anklage. Emilie D. habe die Verkäuferin mit mindestens 15 gegen den Kopf und Oberkörper gerichteten Schlägen misshandelt. Die zweite Angreiferin schlug mindestens 20 Mal mit einem Teleskopschlagstock auf ihr Opfer ein.
Zwei andere Hammerbanden-Mitglieder sollen den Eingang des Geschäfts bewacht haben, zwei weitere kamen nach hinten und sind auf dem Überwachungsvideo zu sehen. Eine von ihnen versprühte laut Anklage ein Farb-Bitumen-Gemisch mit einem Feuerlöscher. Die andere Person, bei der es sich der Bundesanwaltschaft zufolge um die in Ungarn angeklagte Maja T. handelte, sprühte dem am Boden liegenden Opfer zum Abschluss des Überfalls Reizgas ins Gesicht.
Die Verkäuferin „erlitt durch die ihr zugefügten Misshandlungen diverse Verletzungen“, trugen die Ankläger vor. „Die gegen den Kopf gerichteten Verletzungshandlungen waren, wie die Angreifer wussten, angesichts Angriffsrichtung, Anzahl und Folgen potenziell lebensbedrohlich.“ Die Geschädigte sei bis Oktober 2022 arbeitsunfähig gewesen und leide unter einer behandlungsbedürftigen posttraumatischen Belastungsstörung.
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Das alles hörten sich die Angeklagten, ihre Angehörigen, Freunde und Unterstützer in Seelenruhe an, ohne dass in ihren Gesichtern irgendein Ausdruck des Bedauerns zu erkennen war. Genauso die Schilderungen der fünf Angriffe auf insgesamt acht Opfer in Ungarn, die ebenfalls aus dem Hinterhalt heraus und planvoll in Arbeitsteilung (Späher, Kommandoführer, Angreifer, Absicherer) begangen worden sein sollen. In zwei der Budapester Fälle seien die vor Ort ausgewählten Opfer lebensgefährlich verletzt worden, so die Bundesanwaltschaft. Das Muster der Angriffe sei zuvor bei Szenario-Trainings eingeübt worden.
Die Rechtsanwälte der Angeklagten, jeder der sechs Angeklagten wurde von zwei Verteidigern begleitet, meldeten sich am ersten Verhandlungstag nur mit allgemein gehaltenen Erklärungen zu Wort. Sie warfen der Bundesanwaltschaft ein überzogenes, politisch motiviertes Verfahren vor und widersprachen dem Vorwurf des versuchten Mordes. „Militanter Antifaschismus“, so ein Anwalt, ziele gerade nicht darauf, „Nazis zu töten“. Ein anderer sagte: „Selbst die Justiz im stramm rechts-autoritären Ungarn verfolgt die Taten nicht als versuchtes Tötungsdelikt, sondern als Körperverletzung.“
Der vorsitzende Richter Lars Bachler ließ keinerlei eigene Bewertung der Anklagevorwürfe erkennen. Mit den Angeklagten ging er betont rücksichtsvoll um und äußerte seine Sorge, dass ihnen durch die US-amerikanische Einstufung der „Antifa Ost“ als ausländische Terrororganisation Nachteile drohen. Weil die Angeklagten zum Teil als Heranwachsende unter das Jugendstrafrecht fallen können, stand – zum Schutz vor der Trump-Regierung – sogar ein Ausschluss der Öffentlichkeit im Raum. Doch daran haben die Angeklagten und ihre Unterstützer kein Interesse. Sie wollen den Prozess öffentlich führen. Denn in ihrer Weltsicht entlarven sie so die Staatsmacht als Wegbereiter des Faschismus.
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Nun, Jenaplan-Schule …
… damit können viele wohl nichts anfangen.
„Jenaplan“ ist ein staatlich genehmigtes Projekt der Reformpädagogik, bei dem die Schüler (in der Theorie) selbst bestimmen, ob, wann und was sie wie lernen. „Unterricht“ im herkömmlichen Sinne gibt es nicht und der „Lehrer“ ist auch nicht der Vermittler und Erklärer, sondern nur noch der „Bildungscoach“, den der Schüler kontaktieren kann, wenn er das will.
Deshalb gibt es auch nur individuelle Leistungskontrollen, bei denen geprüft wird, ob bzw. inwieweit der Kenntnisstand des Schülers den selbstgesteckten Zielen seines eigenen Lern- und Bildungsplans entspricht.
Ich hatte schon länger Zweifel an diesem Konzept und die „Ergebnisse“ scheinen meine Skepsis zu bestätigen.
Dann wundert mich nichts mehr, warum es in Jena so viele Links-Etremisten, Terroristen und Voll-Idi…n gibt. Danke für die Erklärung !
Ich bedanke mich auch für die Erläuterung. Selbstbestimmtes Lernen ist grundsätzlich ein, für mich, wünschenswertes Konzept – wenn es ideologiefrei betrieben wird. Bei Jenaplan ist das wohl so schief gelaufen, dass es allle Vorurteile gegen diese Unterrichtsform bestätigt.
Ich frage mich, warum es hier so viele ‚Likes‘ gibt.
Selbstbestimmt Lernen kann man z.B. in einer Bibliothek.
Wie soll denn ein Schüler, der in 99% der Fälle keine Ahnung hat, selbst entscheiden, was für ihn gut wäre? Das tut er nur mit der Wahl der Schule, den Fachrichtungen und den vorhandenen Angeboten, z.B. an Vorlesungen.
Das ist eindeutig nur schöne Formulierung und die Lehrer, welche sogar die Eltern waren, haben auf die Schüler eingewirkt und sie indoktriniert.
Das zeigt sich schon daran, dass die Eltern stolz darauf sind, wenn das eigene Kind durch den vermeintlichen Klassenkampf im Gefängnis sitzt, einfach nur krank!
Kurz gesagt, eine Brutstätte für arrogante, egozentrische Psychopathen.
Das die Angeklagten derart gut gelaunt auftreten und deren „Family & Friends“ ein wahres Event feiern, lässt erahnen, dass ein „Deal“ bereits längst vereinbart ist.
Wenn man sich erinnert, wie radikal seitens der Justiz Zuschauer „angefasst“ wurden und werden bei Prozessen im Zusammenhang mit corona, dann wirkt die hier beschriebene Grosszügigkeit eigenartig. Eines der Merkmale von Demokratien ist die Gleichheit vor Gericht. So lernen es Schüler in der 8. Klasse.
Ich glaube, dieser Lehrstoff wurde gestrichen.
„So lernen es Schüler in der 8. Klasse.“
Wirklich?!
Ja, war in den 80ern auf dem Gymnasium noch so. Heute lernt man vermutlich, daß Weiße im Gerichtssaal auf Grund der Unterdrückungs- und Kolonialhistorie keinerlei Rechte haben und LGBusw. als „grundsätzlich unterdrückte Personen“ sich alles erlauben können.
Die stehen alle auf der Terroristenliste der USA.
Könnten also zu jeder Zeit von den USA quasi einkassiert werden.
Was sind das nur für Eltern?
Feiern ihre herangezogenen Straftäter wie Helden.
Das ist nicht mehr meine Welt.
Na ja, die Eltern haben sie zu dem erzogen, was sie jetzt sind. Es ist ihnen gelungen, ihre Erziehungsziele auf ihre Kinder zu übertragen. Sie haben also allen Grund zu feiern.
Was ist das für eine degenerierte Justiz, die so einen Zirkus zulässt???
die justiz in D ist weisungsgebunden und ueberdies viele jahre lang ganz bewuusst mit den *richtigen*, systemtreuen leuten infiltriert worden.
die koennen nicht anders.
schlimm ist, dass die waehler jahrelang dieser degeneration zugeschaut, und ihr sogar durch ihre wahl immer wieder vorschub gegeben haben.
Es wurde ja auch durch mindestens 80jährige Gehirnwäsche dafür gesorgt, daß die Wähler mehrheitlich genauso degeneriert sind. Das ist nur bei vielen hinter der kleinbürgerlich-verklemmten Fassade nicht so aufgefallen.
@Deichgraf: Der Autor dieses Beitrags berichtet doch von einem antifaschistischen Familientreffen, ohne Anführungszeichen. Dann ist doch alles bestens, Antifaschismus unterstütze ich uneingeschränkt. Sie etwa nicht?
Moin, und das alles im Namen des Volkes. Da kommen mir die Tränen.
Da wird nicht viel rauskommen.
Fraglich ist für mich ob die Eltern in ihren Funktionen hilfreich für die Entwicklung junger Menschen sind.
Aber das ist Deutschland.Wenn zwei das gleiche tun ,ist es lange noch nicht das gleiche.
Eigentlich sollten die alle im „stramm rechts-autoritären Ungarn“ vor Gericht stehen. Denn dort herrscht’s tatsächlich noch stramm der Rechtsstaat. Und nicht die stramme Haltungsjustiz.
Die Einlassungen des Richters im letzten Abschnitt sind für mich schockierend. Da kann man sich den Prozess eigentlich auch sparen. Das Urteil steht bereits. Es wird wie im Fall von Lina E. mit einem an Milde kaum zu überbietenden Urteil enden.
Bei dieser Justiz muss man ja noch dankbar sein, wenn die Opfer nicht bestraft werden.
Mit den erwartbaren Urteilen werden sie es.
da merkt man mal wieder, dass es kaum noch Psychotherapeuten bzw. Terminvergaben gibt
Hier versuchen Zuschauer das Gericht zu beeinflussen, nicht mehr. Am Ende werden wir sehen ob Justitia unabhängig ist. Bei den Tatvorwürfen müssten mehrjährige Haftstrafen ohne Bewährung herauskommen.
Das diese Gruppe nicht als Terrororganisation eingestuft ist, ist ein Skandal.
„Am Ende werden wir sehen [sic!] ob Justitia unabhängig ist.“ Sie Scherzkeks, Sie!
… hat ja schon geschrieben: „müssten“.
Abgesehen davon bemisst sich die Strafe nicht nach dem Tatvorwurf, sondern nach den im Verfahren bewiesenen vom Gericht erkannten Rechtsverstössen.
Wir werden am Ende einen Vergleich wagen können. Schauen wir einfach, was bei der kuscheljustiz in Bedaz rauskommt und was in Budapest rauskommt.
„Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“.
Ich kann nur hoffen, dass die Richter und Staatsanwälte sich davon null beeindrucken lassen.
Der Vater von T., Wolfram Jarosch, tritt offensiv dafür ein, seinen sich als „non-binär“ definierenden Sohn zurück in die Bundesrepublik zu holen, um ihm eine Haftstrafe in Ungarn zu ersparen.
—-
Der Vater sollte eigentlich wissen, dass „T.“ keine Haftstrafe in Ungarn droht.
Ungarn hat längst rechtlich verbindlich erklärt, dass „T.“ die Strafe nach einer Verurteilung gemäß ungarischen Rechts in einer deutschen Haftanstalt absitzen können wird.
Das sind Linksextremisten, da ist es Pflicht, gegen Ungarn zu hetzen.
Ein schönes Beispiel wie politisch zerrüttet und morbid die Deutsche Gesellschaft von „UnsererDemokratie“ manipuliert wird!
Schlimmer als in der DDR die wussten wenigstens wer sie verarscht und manipuliert hatte.
Der Vergleich mit der DDR ist nur zum Teil passend. Hier steht eher der Nationalsozialismus und der Faschismus Pate.
Nein, der gewalttätige angebliche Antifaschismus war ein Lieblingskind der SED.
„Antiverschissmus“ war eine tragende Säule der SED. Er gehörte per definitionem zu dieser Kommunisten-Diktatur.
@Anrigreen das ist ja der Schwachsinn und da beissen sich die Hunde in den eigenen Schwanz. Die NAZIS waren Linke und Sozialisten und wen sie das nicht glauben fragen sie den mehrfach ausgezeichneten Historiker Götz Aly oder den jüdischen Publizisten Chaim Noll. Darum stimmt der Vergleich mit der sozialistischen DDR.
Natürlich. Man kann auch die zahlreichen Originalzitate lesen, die das zweifelsfrei belegen. Als wäre es nicht schon dadurch zweifelsfrei belegt, daß es von den restlichen Sozialisten bestritten wird.
Nochmal: Die „Rechten“ der damaligen Zeit waren die Monarchisten, die von den Nazis — wie von allen Sozialisten — genauso gehaßt wurden, wie alle echten Demokraten.
Zitat Joseph Goebbels: „Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke. Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock.“
(In: Der Angriff, Gauzeitung der Berliner NSDAP, 6.12.1931, zit. nach Wolfgang Venohr: Dokumente Deutschen Daseins: 500 Jahre deutsche Nationalgeschichte 1445-1945, Athenäum Verlag, 1980, S. 291)
Das mit den Eltern ist echt krass. Da würde ich auch genau differenzieren, ob das wirklich alle Eltern sind (schon ein Elternpaar, das es anders sieht, sollte in einem Nebensatz unauffällig erwähnt werden).
Für Eltern ist sowas gewöhnlich eine Tragödie, wenn sich ein Kind so entwickelt. Jedenfalls dann, wenn das – wie politisch verbohrt auch immer – solche „an sich intakte“ (die Psychologen wissen es besser) Mittelschicht-Familien sind wie im Artikel beschrieben.
Diese Situation ist nichts Neues. Das war bei der RAF so und auch die Mutter von Lina E. hat ihre Tochter im Prozess gefeiert. Irgendwo muß diese vollkommene Verblendung und moralische Verwahrlosung ja herkommen.
Das ist wie bei einem Boxkampf, vor dem Kampf demonstrieren beide Siegeszuversicht. Tolle Musik, reißen die Arme hoch als ob sie gewonnen haben, genießen den Auftritt und Applaus…
Innerlich Hoffnung und Panik.
Ich würde die Reaktion der Eltern nicht überbewerten. Natürlich ist sie objektiv unschön, aber subjektiv verständlich. Wenn sich die Eltern mit Abscheu von ihren Kindern wenden täten, würden wir dann noch Menschlichkeit erkennen können?
Nur mal so zitiert (hat hier wohl keine Auswirkungen): § 140 StGB: Belohnung und Billigung von Straftaten. Wer eine rechtswidrige Tat „2. in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten eines Inhalts (§ 11 Absatz 3) billigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“
23jährige Gewaltverbrecher und Jugendstrafrecht???
in oesterreich gaebe es jetzt stimmen, die sagten: ab in den steinbruch und mal richtig arbeiten, dann vergeht ihnen der irrsinn.
Ja, so ist das. Bei konservativen und corona Prozessen wird jede volte zur Verschärfung genutzt und bei linken läuft der Weichspüler
Is‘ ja hammer-, hammerhart 😉
Das war nur ein kleiner Versprecher.
Sie wollten natürlich nicht ‚gegen‘ sagen, sondern ‚für‘.
Was geht nur in diesen Köpfen vor und was ist von Ideologien zu halten, die Gewalt als legitimes Mittel ansieht.
Was wäre wohl, wenn der alte Bibelgrundsatz: Auge um Auge und Zahn um Zahn“ angewendet würde?
Das waren noch paradiesische Zeiten.
US Strafrecht anwenden – in 15 bis 20 Jahren wären sie wieder frei.
„Denn in ihrer Weltsicht entlarven sie so die Staatsmacht als Wegbereiter des Faschismus.“
Zumindest das stimmt. Nur anders, als die es meinen.
Nicht „Wegbereiter“, sondern Nutznießer.
Das Highlight des Artikels ist der „Antifa-Pfarrer“. Sachen gibt’s. Wie er sich wohl sein christliches Weltbild zusammengezimmert hat?
Der Kampf gegen unser Gesellschaftssystem ist in vollem Gange. Die Kommunisten sowie deren Sympathisanten auf der Berliner Regierungsbank müssen als terroristischer Beobachtungsfall behandelt und der Zugang zu den Parlamenten verwehrt werden. Leider mit diesem Zentralkommitee und seiner Junta nicht zu machen. Tear down these Wall !
Das muss man sich mal vorstellen. 12 Verteidiger für 6 Angeklagte, deren barbarische Taten nachzuweisen sind, und dieses menschenunwürdige Verhalten dieser Angehörigen, Freunde und Unterstützer. Ich bin sprachlos.
Zitat: „Ihre Eltern sind Antiquare, Kinderärzte, Naturwissenschaftler an der Universität, Rechtsanwälte und Lehrer.“ Wie können Menschen nur so werden?
Moin , altes Sprichwort “ Der Umgang formt den Menschen. “
Die Leute die denen solche Spinnereien vermitteln gehören ebenfalls vor Gericht..
„Die“ waren schon immer so. Bei der Seuche fing es so richtig an, die Masken sind gefallen.
Die sind wohl auch FDJ-sozialisiert.
Aus manchen DDR-Köpfen bekommt man den Sozialismus nicht heraus, besonders bei den DDR-Privilegierten (Professor, Anwalt, etc.)
@Glashaus: Glauben Sie etwa, dass die Mengeles und Parteigenossen jemals aussterben? Die heutigen sind genau wie die früheren (frei nach HM Broder). Lediglich seine Methoden passt der Faschismus gezwungenermaßen der Zeit an, solange er glaubt, es tun zu müssen. Es ist lebensgefährlich anzunehmen, die Idee der Lager existiert in deren Köpfen nicht mehr.
Da muss man neben dem Mengele aber auch noch den Herrn Epstein erwähnen. Ob der auch PG war? H.M.Broder würde den natürlich weglassen.
Nennt sich das nicht „Billigung einer Straftat“?
Eltern wollen anscheinend die grässlichen Gewalttaten ihrer Kinder zu Heldentaten erklären.
„Der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum“.