Martin Plum
„Werden Sie weiterhin so kraftvoll und entschlossen Kurs halten?“, fragt ein CDU-Mann Merz bei der Regierungsbefragung
„Werden Sie weiterhin so kraftvoll und entschlossen Kurs halten?“, wurde Bundeskanzler Merz bei der Regierungsbefragung von einem CDU-Abgeordneten gefragt. Selbst andere Unionsabgeordnete konnten sich das Lachen nicht verkneifen.
Im Rahmen der Befragung der Bundesregierung dürfen nicht nur Oppositionsabgeordnete, sondern alle Mitglieder des Deutschen Bundestages Fragen an Kabinettsmitglieder stellen. So fragte Martin Plum, der CDU-Bundestagsabgeordnete aus Viersen in Nordrhein-Westfalen, ob Friedrich Merz und die Bundesregierung „weiter so kraftvoll und entschlossen diesen Entlastungskurs halten“ würden.
„Keine andere Bundesregierung in der Geschichte unseres Landes“ habe sich „so ambitionierte Ziele beim Bürokratierückbau gesetzt“, setzte Plum an. Treiber dieses „Entlastungskurses“ sei Merz „ganz persönlich“. „Und auf welche Entlastungen dürfen sich die Bürgerinnen und Bürger im neuen Jahr 2026 freuen?“, fuhr der 43-Jährige bei seiner Frage fort.
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Die Heiterkeit in der Unionsfraktion, die sich nach dieser Frage verbreitete, ist im Live-Mitschnitt des Bundestags unübersehbar. Selbst der frühere Staatsminister bei der Bundeskanzlerin, Hendrik Hoppenstedt, der in der letzten Merkel-Regierung für Bürokratieabbau zuständig war und nun als Parlamentarischer Geschäftsführer seiner Fraktion fungiert, brach ob der Frage klatschend in Lachen aus.
Der Bundeskanzler bedankte sich daraufhin bei Plum: „Vielen Dank, Herr Kollege, für die Frage, auch für die Zustimmung dessen, was wir bisher gemacht haben!“ Merz erklärt, er habe seinem Kabinett im November eine Sitzung „zugemutet“, bei der ausschließlich Regulierungen zurückgenommen worden seien. Ein solches Entlastungskabinett solle im nächsten Jahr wiederholt werden. Auch auf Ebene der Europäischen Union gebe es laut Merz dank ihm und der SPD jetzt weniger Regulierung aus Brüssel.
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In einer Nachfrage lobte Plum die Modernisierungsagenda der Bundesregierung als „verbindlichen und konkreten Fahrplan, wie unser Land einfacher, digitaler und handlungsfähiger werden soll“. Von Merz wollte er wissen, „wie sich die Bürgerinnen und Bürger jetzt diesen Prozess der Modernisierung unseres Landes konkret vorstellen“ könnten.
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Das erinnert mich an die letzten Tage der Volkskammer in Berlin.
Das hatte einen Hauch von Loriot
Ich habe an Loriot (nicht nur wegen der Hoppenstedts) gedacht, aber Volkskammer trifftt es deutlich besser. Mir fehlt leider die Heiterkeit dieser CDU-Granden.
Genau die bedingungslose Loyalität, die man von einem CDU-Abgeordneten erwartet. Guter Mann.
Loriot hatte Niveau auf höchstem Niveau – die CDU auf Niwowowo …
diese „spontane Frage“ war vermutlich so spontan, wie viele „Interviews mit zufälligen Passanten“ im Staatsfunk… oder die Aussage, dass ich in ca. 2 Wochen häufiger als sonst „frohes neues Jahr“ wünschen werde.
Solche kleinen Kapitel enttarnen das große Drama Wählertäuschung endgültig.
Der „rechte Merz“, Potsdam, Empörung über die AfD.
Die Groteske wird offensichtlich aber der Deutsche schläft weiter.
Ist das schon die Show oder proben die noch?
Der Bundestag ist schon länger ein Theater, meist mit ziemlich schlechten Schauspielern.
Nun, früher mal unterhielten Narren den Souverän; heute unterhält der Souverän die Narren.
Der Souverän ist das Volk
„…Selbst der frühere Staatsminister bei der Bundeskanzlerin, Hendrik Hoppenstedt, der in der letzten Merkel-Regierung für Bürokratieabbau zuständig war…bricht ob der Frage klatschend in Lachen aus…“
Ist das nicht eine Verhöhnung der Bürger???
Traue niemals Leuten, deren Name auch in einem Loriot-Sketch unbemerkt vorkommen könnte.
Fühlt sich wie eine Verhöhnung an, ist es vermutlich auch, mit einer kleinen Machtdemonstration garniert à la „Wir machen hier was wir wollen, was wollt ihr dagegen unternehmen.“
Schon bei der nächsten NRW-Landtagswahl 2027 sollen 16- und 17-Jährige wählen dürfen. Das Landeswahlgesetz muss nur umformuliert werden. 4 Parteien außer AFD sind dafür.
Früher musste man ins Solarium gehen oder an den Strand um schön gebräunt zu werden. Heute reicht es nur für eine größere Sommersprosse bis zum Hals.
CDU Slapstick nichts anderes.
Merz in der heutigen Befragung: ’seit Tagen nimmt man uns auch international wieder ernst! Das auch wegen unserer verstärkten Rüstungsanstrengungen!‘ …
Hallo Herr Merz , im Keller brennt noch Licht !
Dann machen Sie es bitte aus Herr Plum ; habe ich schon Herr Merz ! Gut gemacht Herr Plum .
Plum – ist das nicht der Halbbruder von Plisch (frei nach Wilhelm Busch)? Wenn ja, würde das so manches erklären…
Das Problem von A.N besteht darin, dass sie immer nur über solche Figuren berichten, was zur Folge hat, dass die Union im Gespräch bleibt und sie damit ihren Stimmanteil sichern kann, egal welche absurden Ansichten ihre Mitglieder zum Besten geben.
Die Geschichte wurde leider nicht zu Ende erzählt…
„Als Martin Plum nach der Fragerunde aufstand um sich auf der Toilette vor dem Spiegel zu übergeben, ist er auf einer dicken Schleimspur ausgerutscht und gestürzt. Glücklicherweise blieb er dabei unverletzt. Er hätte sich das Rückgrat dabei brechen können“
Unmöglich. Wer keines hat, kann sich keines brechen.
da kann er allein hingehen.
Mit Feldtelefon,Botanisiertrommel und Brotbüchse.
Und schon ist der Listenplatz weg. 🙂
Der hat ein Direktmandat.
Nun, der Junge bekommt zwei Fleißbienchen und einen besseren Listenplatz – das war doch wohl der Zweck des Ganzen, oder?
Wie ein Blick in einen Spiegel des Grauens.
Humoristische Einlage …
Ganz große Comedy. Gibts bei der CDU auch den Abgeordneten Plisch?
Wie zu Volkskammerzeiten. Daß mehrere CDU-Abgeordnete geschmunzelt haben, zeigt, wie peinlich ihnen diese Inszenierung war. Mit solchen Auftritten wird die Union weiter Stimmen an die AfD verlieren.
Au da wil ein ganz kleiner aber noch was ganz großes werden.
Wenn die Lüge jetzt die Wahrheit ist, hat er Recht…
Jeder Kaiser hat seine Hofschranzen, die ihm schmeicheln.
Ich gehe fest davon aus das Merz bei seinem Blindflug nur solche Leute um sich geschart hat.
Offizieller Nachfolger von: „Frau Baerbock, wie schaffen Sie es immer so verdammt gut auszusehen?“