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EU-Verordnung

70.000 Arbeitsplätze bedroht: Lkw-Anhänger müssen CO2-Emissionen durch geringeren Luftwiderstand reduzieren

Eine EU-Verordnung sieht vor, dass Lkw-Anhänger ihren Luftwiderstand reduzieren und dadurch die CO2-Emissionen senken sollen. Mehrere Unternehmen klagen dagegen. Denn 70.000 Arbeitsplätze seien bedroht.

Hersteller von LKW-Anhängern sollen die Emissionen reduzieren, ansonsten drohen hohe Strafzahlungen. (Symbolbild) (IMAGO/Manfred Segerer)

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Seit 2025 müssen Hersteller von Autoanhängern die Aerodynamik verbessern und so die CO2-Emissionen reduzieren. Die EU-Fokussierung auf die CO2-Reduktion greift damit auch auf Fahrzeuge über, die keinen Motor haben. Begründet wird die Gesetzesvorschrift damit, dass durch einen höheren Luftwiderstand beim Fahren der CO2-Ausstoß des Zugfahrzeugs größer wird. Falls die Hersteller die Vorgaben nicht einhalten können, drohen hohe Strafzahlungen.

Deshalb haben mehrere Lkw-Verbände im September Klage vor dem Europäischen Gerichtshof eingereicht. Die EU-Richtlinie sieht vor, dass Sattelanhänger ihre CO2-Emissionen um zehn Prozent reduzieren müssen. Die Quote wird nicht angehoben. Ab 2030 müssen auch andere Anhänger ihre Emissionen um 7,5 Prozent reduzieren.

Doch Lkw-Unternehmen sehen durch die Regelung die Gefahr massiver Kostensteigerungen. Wie eine Interessengemeinschaft von acht klagenden Lkw-Herstellern im September in einer Pressemitteilung schrieb, drohen Mehrkosten von 40 Prozent pro Sattelanhänger wegen hoher Strafzahlungen. Denn ab 2030 würden „4.250 Euro pro Fahrzeug und Gramm CO₂-Emissionen pro Tonne/Kilometer“ drohen, so die Unternehmen.

Die Verordnung in ihrer jetzigen Form würde 70.000 Arbeitsplätze gefährden, weil der Verkauf von Anhängern zunehmend unwirtschaftlich werde. Die Unternehmen kritisieren vor allem das VECTO-Trailer-Modell, mit dem der Luftwiderstand gemessen werden soll. Theoretische Veränderungen wie eine abgesenkte Höhe würden besser bewertet werden, ohne die realen Auswirkungen zu berücksichtigen: weniger Ladefläche und mehr Leerfahrten.

Die Regelung zu den Anhängern ist Teil der Verordnung (EU) 2024/1610 über die Emissionsreduktion bei schweren Nutzfahrzeugen, die auch Lkw, Stadtbusse und Reisebusse betrifft. Gegenüber früheren Verordnungen wurden die Vorgaben verschärft, um so „emissionsfreie“ schwere Nutzfahrzeuge zu fördern. Faktisch also Elektro-Lkw und Elektrobusse. Die Fahrzeuge, die weiterhin mit Verbrennungsmotor arbeiten, sollen dann „nachhaltige erneuerbare Kraftstoffe“ verwenden.

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Bis 2029 sollen die Emissionen um 15 Prozent reduziert werden, ab 2030 um 45 Prozent und ab 2040 um 90 Prozent. Für Stadtbusse gelten noch einmal strengere Regeln: Bereits ab 2035 sollen alle Busse CO2-neutral sein. Die Verordnung zeigt wieder einmal, dass die EU in ihrem Drang nach Kontrolle in zahlreiche Bereiche hineinregiert – egal, ob es wirtschaftlich sinnvoll oder technisch plausibel ist.

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123 Kommentare

  • Korrosion und Schwerkraft würde ich auch verbieten, es erhöht die Reibung und damit den co2-Austoß. Die Welt kann so einfach sein. Und diese Techniken sind auch hervorragend für den Export. Dass da noch keiner drauf gekommen ist,…

    176
    • Was glauben sie wie viele Beamte bei der EU Zertifizierungsorgie alleine wieder gebraucht und bezahlt werden müssen ? Die erschließen sich gerade einen Gigantischen neuen Markt für EU Bürokratie und Einnahmequellen .
      Danach kommen Wohnwagen Bootstrailer und Privatanhänger dran ! Die ganze Sache an sich wird zig Tausende von neuen Beamtenstellen schaffen .
      Im Grund braucht am ende ja alles was sich nicht von selbst bewegen kann so ein Zertifikat !! 🙂

      136
      • Das Selbstbewegliche kommt auch noch dran.
        Abstehende Ohren gehören bald der Vergangenheit an.

        • Wie sieht es eigentlich mit dem Windwiderstand von Baumaschinen und Landwirtschaftsmaschinen aus ?
          Das sind die CO2 Baustellen der Zukunft ! 🙂

          44
        • Das erledigen aerodynamische Monster-Roboter mit Solarpanelenverkleidung. Sieht dann aus wie ein glänzender Zeppelin der die Felder frisst. Sowas wie eine Monster-Raupe Nimmersatt.

          24
    • Leute: Befreit Euch von der EU. Befreit Euch erst einmal geistig von den Euch übergestülpten Lügenkonstrukten und der Angstmacherei.

      108
      • Ich habe Angst, und zwar Angst dass ich mich so richtig erkälte. Im Keller geht die Heizung nicht und die Temperaturen entsprechend der mittleren Temperatur des März. Wann kommt endlich die Klimaerwärmung? Ist Greta vielleicht eine „Eisheilige“?

        • Was sind das eigentlich für Idioten, die sich so was ausdenken?

          27
  • Der menschenerdachte Klimaschwindel dient nur dazu, das Land und die Wirtschaft zu zerstören.

    136
    • …und der Michel wählt diese Hasser und Zerstörer noch…

    • WEF WHO GATES SOROS eine Einheitssekte mit Ziel der totalen Kontrolle über alles.
      Dr. No iat ein Waisenknabe dagegen.

  • Die Arbeitsplatzvernichtung geht ungebremst weiter. EU muss dringend reformiert werden, sonst braucht diese EU kein Mensch mehr.

    101
    • Die eu braucht auch jetzt schon kein Bürger und reformierbar ist die auch nicht.

      151
    • Die Großbäckerei Lieken hat angekündigt, ihr Werk im Essener Stadtteil Borbeck bis Ende des Jahres zu schließen. Rund 120 Beschäftigte verlieren damit ihren Arbeitsplatz, wie der WDR berichtet.
      Das Unternehmen produziert dort unter anderem die Marken „Lieken Urkorn“ und „Golden Toast“.
      Das Unternehmen mit Hauptsitz in Sachsen-Anhalt begründet den Schritt mit einem schwierigen Marktumfeld und zu hohen Energiekosten.
      In den kommenden Tagen sollen weitere Gespräche mit den Betroffenen stattfinden – verbunden mit Abfindungsangeboten. (tonline)

      • Ob die ehemaligen Beschäftigten von Lieken dann weiter die Altparteien wählen?

    • Hier muss nichts reformiert, hier muss nur noch aufgelöst werden.
      Das Problem: Für Deutschland ist das aber wie die Wahl zwischen Pest und Cholera.
      Während die Südländer dadurch eine zweite Luft bekämen, würde das exportfixierte Deutschland mit seiner wackeligen Energieversorgung und mit Millionen importierter Fachkräfte noch schneller über die Klippe springen.

    • raus aus EUbrüssel

    • Das Problem ist, dass dieser EU Wasserkopf seine Legitimation aus dem Erfinden von Verordnungen bezieht. Da sitzen hunderte von Beamten und machen sich jeden Tag Gedanken um Bestimmungen, Richtlinien, Verordnungen, Gesetze. Würden sie diese Flut von Gängelungen reduzieren, würden sie sich selbst überflüssig machen. Darum wird es auch niemals einen Bürokratieabbau geben. Zumal die deutsche Beamtenseele immer noch eins obendrauf setzt. Große Konzerne unterhalten ganze Abteilungen, die sich mit diesem Unsinn auseinander setzen, den Mittelstand erwürgt es.

      • So ist es!
        Dieser Apparat muss sich selbst erhalten, dafür tut er alles.
        Dieser Apparat ist ein Monster – als wäre eine fremde Macht auf der Erde gelandet.

    • Alle 100 verlorene Industriearbeitsplätze in Deutschland gibt es im Gegenzug 1 neuen Beamten in der EU und einen neuen in Deutschland ! 🙂
      Muss sich wohl irgendwie rechnen ??

    • Die wurde noch nie gebraucht. Die drittklassigen Politiker dort haben schon sehr viel unsinnige Verordnungen in Umlauf gebracht. Die leben dort wie Maden im Speck und aus lauter Langerweile die das Volk und ziehen sich daran hoch.

  • Dexit ist der Weg.

    • Wäre der Weg – ohne diverse Betonköpfe.

    • Aber doch nicht bei Handelsbilanzüberschüssen von >200 Mrd. € p.a.!
      Bevor Deutschland seine Binnenmarktschwäche nicht überwunden hat, ist der Export unter dem Euro der letzte Strohhalm.

    • D wird das letzte Land sein, was in der EU verbleibt, selbst wenn alle anderen EU-Mitglieder schon ausgetreten sind, wird D noch EU-Mrd. in die Ukraine und den Rest der Welt verpulvern. Wetten?

  • Zu viele haben die Auswirkungen dieser wohlwollend klingenden „Klimaneutralität“ unterschätzt und merken es jetzt, wie übergriffig diese Regulierungen ALLE Bereiche betreffen wird.
    Da aber mittlerweile alles in Gesetze gegossen wurde, wird es auch erbarmungslos durchgezogen.

    Hier die Notbremse zu ziehen, wird noch sehr schmerzhaft werden.

    • „…wird es auch erbarmungslos durchgezogen.“
      Mit einigen Ausnahmen, die sie selbst und ihre Lebensweise betreffen UND die Kriegswirtschaft, die totale Aufrüstung um die stärkste Armee Europas zu sein. Und vorallem daran erkennt man die ganze Verlogenheit, außer die Panzer fahren künftig elektrisch, aus den Kanonenrohren kommen Knallerbsen und die Soldaten schießen mit Pfeil und Bogen!

    • Das Problem sind die vielen Leute die mitmachen und sich im vorauseilenden Gehorsam eine Wärmepumpe und ein E-Auto zulegen. Wenn die Mehrheit nicht mitmachen würde, hätten die keine Chance. Genau wie damals bei der einrichtungsbezogenen Impfpflicht.

  • Ich bin mir absolut sicher, dass die EU-Behörden die Anhänger-Konstruktionsvorschläge zur Reduzierung des Luftwiderstands gleich mitgeliefert haben. Auch haben sie Verbesserungen in der Motorentechnologie den Lkw Herstellern übermittelt, in denen Kraftstoffeinsparungen von mindestens 10 Prozent realisiert werden können. Des Weiteren sind den Lkw-Reifenherstellern ebenfalls Verbesserungsvorschläge zur Reduzierung des Rollwiderstandes in der Größenordnung von nahezu 20 Prozent bei gleichzeitig hälftiger Abnutzung durch verbesserte Kunststoffmischungen der Pneus zugestellt worden.

    Carpe diem.

  • 1 Arbeitsplatz bedroht: EU muss ihre Verordnungen durch Einsatz von mehr Intelligenz reduzieren.

  • Ist es die Aufgabe der EU das Klima zu retten oder für die Bürger und Wirtschaft der EU sinnvolle Rahmenbedingungen zu setzen?

  • Austritt aus der EU. Sofort !!

  • Eigentlich wollten die doch nur die AfD-Anhänger einbremsen.

    • AfD verbieten – alternativlos!

  • Was denkt man sich noch alles aus?
    In Dresden habe ich sogar schon eine Pferdekutsche gesehen. Es geht vorwärts, immer nur vorwärts.

  • EU auflösen!

    Wirtschaftsunion ohne Kommission, ohne Kaiserin, ohne EU-Parlament!

    60 000 Beamte entlassen ohbw Ersatz.

    • Danke für den guten Tip. Darauf sind wir noch gar nicht gekommen. Werden wir gleich erledigen.

  • ich habe EUbrüssel nicht gewählt

  • 1) Die LKW-Hersteller sollen von den EU-Bürokraten erst mal einen gerichtsfesten Beweis verlangen, dass es ein CO2-Problem geben soll.
    2) Bei einem 30-Tonner und 80 bis 100km/h spielt der Luftwiderstand gar keine Rolle, sondern nur der Rollwiderstand und Steigungen.

  • Alle EU-Gelder umgehend auf Eis legen und den DEXIT erklären.

  • Während die Wirtschaft abgebaut wird, bläht sich der „Geldkopf“ in der EU immer mehr auf. Was kommt danach? Krieg und da spielt co2 keine Rolle.

  • Alle Firmen sollten aus Protest ihre LKW einfach eine oder zwei Wochen stehen lassen!

    • Nur noch LKW Unternehmer aus nicht EU Staaten beauftragen – Problem gelöst.
      EU Deindustrialisierung ist oberstes Ziel der EU.

    • Einfach…

  • Dann fahren sie halt nicht mehr.

  • Neue EU-Verordnung: Die Fahrer müssen auf mindestens 8 von 10 Kilometern die Luft anhalten, um co2 zu sparen.

  • Komischerweise haben die schärfsten „Kämpfer gegen Ausbeutung“ nichts gegen die EU…

  • “ „emissionsfreie“ schwere Nutzfahrzeuge “ – wann hört diese Täuschung endlich auf?

  • Klar wird es wieder Probleme geben, aber die Aussage der Speditionen ergeben keinen Sinn.
    Die Regierung müsste evtl. Gesetze anpassen, damit alternative Maße erlaubt sind. Ansonsten braucht man doch am Hänger nicht viel tun, sondern eher das Führerhaus ändern und von Kastenform in Richtung Tesla Semi gehen. Dann an die Zugmaschine sowie am Ende des Hängers noch Windleitbleche setzen und man wäre zumindest die nächsten Jahre sicher.
    Mehr Effizienz und Ressourcenschonung ist eh besser als alles stumpfsinnig auf Elektro umstellen zu wollen. Vermutlich werden die 90% auch wieder mehrfach nach hinten verschoben und vielleicht hat sich bis dahin das „Klima“ von selbst erledigt, weil wir dann plötzlich wieder vor dem Erfrierungstod stehen…

  • Wenn der Heu-Transport auf der Landstraße in eine Polizeikontrolle gerät … “ sie wissen warum wir sie anhalten? CW Kontrolle …“

  • Vor wenigen Jahren wurden sie, wegen ihres Jobs, gefeiert, heute will man ihnen genau diesen Job nehmen.
    Interessante Politik.
    Weder sind die Fahrer für den Luftwiderstand verantwortlich, noch können sie konstruktiv etwas verändern, sind aber willkommene Opfer der Politiker.
    Eine traurige Darbietung, was diese Links-Grüne Regierung sbliefert.

  • Nur in Deutschland.
    Der Rest der Welt macht ganz normal weiter.
    Kauft ein Ablass, kauft ein Ablass, kauft ein Ablass.

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