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Treptow-Köpenick

42 AfD-Wahlplakate in Berlin beschädigt – Staatsschutz ermittelt

In Berlin-Baumschulenweg sind in der Nacht auf Sonntag 42 Wahlplakate der AfD beschädigt worden. Die Polizei meldete zunächst lediglich beschädigte Wahlplakate „einer Partei“, bestätigte gegenüber Apollo News jedoch, dass es sich um AfD-Plakate handelt.

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AfD-Wahlplakat in Berlin: Auch die in Treptow-Köpenick beschädigten Plakate hingen laut Polizei in mehreren Metern Höhe. (IMAGO/Sabine Gudath)

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Im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick sind in der Nacht auf Sonntag 42 Wahlplakate beschädigt und unkenntlich gemacht worden. Wie die Polizei Apollo News auf Anfrage mitteilte, handelt es sich bei den betroffenen Plakaten um Wahlwerbung der AfD.

Nach Angaben der Polizei waren die Plakate im Ortsteil Baumschulenweg in der Neuen Krugallee angebracht. Sie hingen demnach in einer Höhe von etwa zwei bis drei Metern. Gegen 0.20 Uhr stellte die Besatzung eines Funkwagens die beschädigten Wahlplakate fest, nachdem zuvor ein Hinweis bei der Polizei eingegangen war.

Die Plakate seien mit einer bislang unbekannten Substanz beschädigt und unkenntlich gemacht worden, teilte die Polizei mit. In der ursprünglichen Mitteilung war zunächst lediglich von Wahlplakaten einer Partei die Rede. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts. Dieser ist unter anderem dann zuständig, wenn ein politischer Hintergrund geprüft wird.

Nach Angaben der Bundesregierung wurden im Gesamtjahr 2024 bundesweit 10.613 Straftaten mit dem Unterangriffsziel „Wahlplakat“ registriert. Am häufigsten betroffen waren die Grünen mit 3.068 Fällen, gefolgt von der AfD mit 2.745 Fällen und der SPD mit 2.488 Fällen. Bereits im ersten Halbjahr 2025 wurden 9.462 Fälle erfasst. Am häufigsten betroffen waren demnach erneut die Grünen mit 2.760 Fällen, knapp vor der AfD mit 2.652 Fällen. Dahinter folgten CDU und SPD.

Auch bei Straftaten gegen Parteivertreter war die AfD zuletzt besonders häufig betroffen. Nach Regierungsangaben wurden im ersten Halbjahr 2025 bundesweit 808 Straftaten gegen Vertreter oder Mitglieder der Partei registriert. Damit lag die AfD vor den Grünen mit 514 und der CDU mit 477 Fällen. Auch bei den Gewaltdelikten gegen Parteivertreter führte die AfD die Statistik an.

Lesen Sie auch:

Am 20. September 2026 werden in der Hauptstadt das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlungen neu gewählt. Die CDU von Bürgermeister Kai Wegner liegt in aktuellen Umfragen nur noch knapp vor Grünen, Linken und AfD.

Bei der Wiederholungswahl 2023 war die CDU mit 28,2 Prozent noch klar stärkste Kraft geworden. Die AfD kam damals auf 9,1 Prozent. In aktuellen Umfragen liegt die Partei inzwischen jedoch deutlich höher. Im jüngsten BerlinTREND von Infratest dimap erreichte die AfD 18 Prozent und lag damit gleichauf mit Grünen und Linken sowie nur knapp hinter der CDU mit 19 Prozent. Die SPD kam lediglich auf 14 Prozent.

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32 Kommentare

  • Oh, der Staatsschutz ermittelt… oh Gott oh Gott…
    Wie ermitteln die denn, gucken die alle zusammen aus dem Fenster?

    • @Godzilla: Na ja, es müssen ja schließlich die Verantwortlichen für dieses „gesellschaftliche Engagement“ gefunden werden, um die Einladungen für den Empfang bei Steinmeier richtig zu adressieren.

    • Nein, die gucken sicher nicht aus dem „Fenster“.
      Da fallen mir der Satire Cartoon der drei Affen ein, Nichts sehen, Hören, Sagen…

    • Ja da möchte man gerne mal Mäuschen sein 🙂
      Staatsschutz Berlin im Einsatz !? Gibt es bestimmt bald als Serie in der ARD !

    • Die „Beamten“ werden jetzt vom Strom- und „Klima“-Terror abgezogen…

  • Dass die AfD-Plakate immer so hoch hängen, finde ich schon aus verkehrstechnischen Gründen gut. Oft versperren Plakate einem die Sicht.
    Aber unterm Strich können alle Plakate weg. Nerven nur und helfen niemanden. Oder hat schon mal jemand aufgrund eines Plakates eine Wahlentscheidung getroffen?

    • Wahlplakate sind Markenwerbung. Bei Markenwerbung geht es darum, dass das Produkt im Gedächtnis bleibt.

      Niemand springt vom Sofa, wenn er einen Autowerbespott im Fernsehen sieht und kauft sich das Fahrzeug, weil er total von der Großaufnahme des Fensterhebers überzeugt ist. Aber wenn der nächste Neukauf ansteht, dann weiß er zumindest schonmal welche Hersteller es so gibt und die sind dann erste Anlaufstelle.

      Selbes Prinzip mit Wahlplakaten: eine Partei, von der man erst was „hört“, wenn man sie auf dem Wahlzettel sieht, hat kaum eine Chance auf das Kreuz.

  • Zur Kommunalwahl in NRW durften wir in unserer Stadt auf 29 Plakattafeln kleben. Ich allein habe 145 Plakate geklebt, meine Freunde noch 30 weitere. Auf den Dörfern blieben die Plakate über den gesamten Wahlkampf meistens unbeschädigt, in der Nähe der Gymnasien und am Bahnhof hielten die Plakate oft keine zwei Stunden.

  • Und Monate nach der Wahl wird dann verkündet, man konnte keinen der Antifa und Linksextremisten ermitteln… Verfahren eingestellt …

    • @alfred original: Sie werden sie kennenlernen, keine Sorge. Beim nächsten Empfang, den der Grüßonkel für „Aktivisten“ veranstaltet.

    • So wie immer….

  • Der Staatsschutz ermittelt…
    Vor der letzten Bundestagswahl habe ich zwei Mädchen dabei fotografiert wie sie Wahlplakate der AfD runtergerissen haben. Natürlich habe ich die Polizei geholt. Der einzige Kommentar von denen war , das der Dienststellenleiter entscheidet ob dem nachgegangen werden soll.
    Es ist natürlich nichts passiert obwohl sogar Fotos – die ich denen gegeben habe – vorhanden waren.

    • Ja, auch die Polizei hat nur ein rechtes Auge.

  • Und wenn auf den Plakaten dann vielleicht auch noch gewisse „Kreuze“ hinterlassen wurden, dann ist es eine rechte Straftat!!!!

  • Ja sicher doch, der Staatsschutz wird gar nichts machen!

  • Ich denke, die Wirkung von Wahlplakaten wird überschätzt. Ich habe noch nie eine Wahlentscheidung wegen eines Wahlplakats getroffen.

    Bei uns im Kaff hat die AfD sich das Aufhängen von Plakaten auch gleich ganz gespart und keine schlechteren Wahlergebnisse erziehlt, als im in den Nachbargemeinden.

    Am Lustigsten sind die Wahlplakate, die am Wahltag direkt vor dem Wahllokal aufgestellt werden. Wer sich da hin begibt, hat sein Wahltentscheidung längst getroffen.

  • Nachts sind nur Menschen unterwegs die Bürgergeld beziehen. Linksgrüne Versager.

    • Und Goldstücke, die unsere Renten sichern… *hust*

      • Und demente Boooooomer die von der Kneipe nach Hause torkeln.

        -44
        • Genau, die die mit ihren Freunden gefeiert und ihre eigene Kohle versoffen haben!!
          Die Bedeutung von „Freunde“ und der „eigene Kohle“ erkläre ich Dir dann beim nächsten Mal 😉

          21
        • Haste in den Spiegel geglotzt?

          5
        • Als erstes solltest du dich selbst entsorgen.

          4
  • Warum wird denn da jetzt noch ermittelt. Die Antifa von Berlin war’s und wo die zu finden ist weiß auch jeder… Ach nein halt..😆 die Polizei ist ja natürlich auch Antifa, hab’s vergessen.

  • Berlin, ist das nicht die Stadt, nein, es ist keine Stadt mehr, ist das nicht der Slum, in dem Stimmen geschätzt werden, das natürlich „richtig“? Weshalb also noch einen teuren Wahlkampf veranstalten?

    • Tennis-Wegener möchte so gern mit seiner Liebsten weiter kabinettieren!

  • Hallo Staatsschutz, geht doch mal in die Regierungs Zentralen, denn da sitzen die Auftraggeber! Und im Bundestag sitzt Antifa Lars!

  • Überall wo der Islam herrscht und die Linken, gibts Krieg und Elend.

  • Gegen wen ermittelt der Staatsschutz? Sicherlich gegen die AfD, die sich erdreistet Plakate auf zu hängen…

  • Also neulich gehört, Orte in denen Wahlplakate der AfD hängen bleiben, seien Nazi Orte.
    Darauf ich: Nein, dass ist anders, da wo die Plakate abgerissen werden, sind Rechtsextreme schuld daran.

  • Oha, der SS ermittelt. Jetzt wirds eng für die staatsbewussten Plakat-Stürmer.

  • Da sieht man, wie primitiv die linksgrünen
    Dumpfbacken sind.
    Als ob das Wähler beeinflussen würde, AfD nicht zu wählen.

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