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Vergütungsangaben

16.500 Euro mehr für ZDF-Intendant Himmler: Gehälter der Führungsspitze steigen weiter

ZDF-Intendant Norbert Himmler erhielt im vergangenen Jahr 399.060 Euro Grundgehalt, 16.500 Euro mehr als im Vorjahr. Auch andere Spitzenkräfte bekamen deutlich mehr Geld, darunter Chefredakteurin Bettina Schausten und Produktionsdirektor Michael Rombach.

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ZDF-Intendant Norbert Himmler erhielt 2025 ein Grundgehalt von 399.060 Euro – 16.500 Euro mehr als im Vorjahr. (IMAGO/epd)

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ZDF-Intendant Norbert Himmler hat im vergangenen Jahr eine Gehaltserhöhung von 16.500 Euro erhalten. Sein Grundgehalt stieg von 382.560 auf 399.060 Euro. Auch vier weitere Mitglieder der ZDF-Führungsspitze bekamen jeweils mehr als 10.000 Euro zusätzlich. Bei den meisten ARD-Intendanten blieben die Grundgehälter dagegen unverändert. Das geht aus den Vergütungsangaben für 2025 hervor.

Zusätzlich zu seinem Grundgehalt erhielt Himmler Sachbezüge im Wert von 5.889,68 Euro für die private Nutzung seines Dienstwagens und eine monatliche Aufwandsentschädigung von 770 Euro. Für Tätigkeiten bei Tochter- und Beteiligungsgesellschaften kamen weitere 14.700 Euro hinzu. Insgesamt summieren sich die ausgewiesenen Leistungen somit auf 428.889,68 Euro. Im Vorjahr waren es noch 415.842,43 Euro.

Auch die Grundgehälter der vier anderen bereits 2024 amtierenden Direktoren stiegen um rund 4,3 Prozent. Verwaltungsdirektorin Karin Brieden erhielt 291.350 Euro und damit 11.990 Euro mehr als im Vorjahr. Chefredakteurin Bettina Schausten bekam 269.830 Euro, ein Plus von 11.110 Euro.

Programmdirektorin Nadine Bilke erhielt 256.440 statt 245.880 Euro. Produktionsdirektor Michael Rombach bekam 277.360 Euro und damit 11.440 Euro mehr als 2024. Für Audience-Direktor Florian Kumb, der 2025 ebenfalls 256.440 Euro erhielt, weist die Vergütungsübersicht des Vorjahres noch keinen entsprechenden Betrag aus.

Bei den ARD-Intendanten blieben die Grundgehälter im vergangenen Jahr weitgehend unverändert. Spitzenverdiener unter den Intendanten war SWR-Chef Kai Gniffke. Er erhielt wie bereits 2024 ein Grundgehalt von 392.530 Euro. Hinzu kamen Sachbezüge im Wert von 8.059 Euro. Seine Gesamtvergütung lag damit bei 400.589 Euro und fiel sogar etwas niedriger aus als im Vorjahr, als er einschließlich Aufwandsentschädigung und Sachbezügen noch auf 403.146 Euro gekommen war.

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Während Gniffkes Grundgehalt unverändert blieb, hatte der SWR die Gehälter anderer außertariflicher Beschäftigter Anfang 2025 um 4,71 Prozent erhöht. Für 2026 war bereits eine weitere Steigerung um 1,23 Prozent vorgesehen (Apollo News berichtete).

Auch BR-Intendantin Katja Wildermuth erhielt mit 340.267 Euro dasselbe Grundgehalt wie im Vorjahr. MDR-Intendant Ralf Ludwig bekam unverändert 280.750 Euro. Beim Hessischen Rundfunk blieb das Gehalt von Florian Hager mit 255.000 Euro ebenfalls konstant. Gleiches gilt für SR-Intendant Martin Grasmück mit 245.000 Euro und RBB-Intendantin Ulrike Demmer mit 220.000 Euro.

Eine Gehaltserhöhung erhielt dagegen die Intendantin von Radio Bremen, Yvette Gerner. Ihr Grundgehalt stieg um 4.464 Euro auf 289.000 Euro. Da ihre Aufwandsentschädigung gleichzeitig sank, erhöhte sich ihre ausgewiesene Gesamtvergütung allerdings nur um 381 Euro auf 294.001 Euro.

Beim WDR kam es durch den Wechsel an der Spitze zu einem Rückgang der Intendantenvergütung. Der frühere Senderchef Tom Buhrow hatte 2024 noch ein Grundgehalt von 427.900 Euro erhalten. Einschließlich Aufwandsentschädigung und Sachbezügen waren dies 453.500 Euro. Seine Nachfolgerin Katrin Vernau bekam 2025 ein Grundgehalt von 348.000 Euro. Mit Sachbezügen belief sich ihre Gesamtvergütung auf 359.500 Euro.

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38 Kommentare

  • Freut euch, der GEZ Zwangsbeitrag wird bald erhöht.

    • Irgendwo muss das Geld für die hohen Betriebspensionen und das Ruhegeld doch herkommen.

    • Mit diesen Gehältern kann man die hohen Energiepreise, die Inflation und gestiegene Wohnkosten locker wegstecken, arbeitslos wir man auch nicht.
      Und der Normalbürger wird weiterhin belehrt, wie gut dieses Land ist.

  • Och, es ist doch alles teurer geworden, nicht nur Lindt-Schokolade. Natürlich braucht es da einen Inflationsausgleich.

    Außerdem: Böhmermann ist weg. Soll uns das nichts wert sein?

    • Ich weiß nicht, wie man so etwas nicht obszön finden kann und entsprechend solche Gehälter nicht deckelt, gleichzeitig aber ständig auf Leute in der freien Wirtschaft einprügelt, die meinetwegen noch viel, viel mehr verdienen, aber eben in der freien Wirtschaft.

  • 16.500 Euro mehr für Hofberichterstattung, Die Zwangsbeiträge gehören endlich abgeschafft.

  • Soviel kann kein Mensch arbeiten, dass er fast 400.000 Euro bekommt!

    • Bei Wirtschaftunternehmen kann man sicher darüber streiten, wobei ich grundsätzlich auf Ihrer Seite bin, falls Sie auch Wirtschaftsunternehmen meinen. Bei einem steuer- oder gebührenfinanzierten Einkommen ist das aber unzweifelhaft so. Sicherlich müßte man sich das Gesamtbild anschauen, aber für solche Gehälter könnte das Gehalt des Bundeskanzlers als Orientierung bzw. Decke dienen. Denn dieser hat – natürlich könnte man da jetzt lange diskutieren – zumindest formal die höchste Verantwortung im Staat.

    • Gewissenlose und skrupellose Systemlinge können das.

  • Goebbels vs Himmler, kein Unterschied.

  • Sie wissen natürlich, welche Politiker diese Gehälter in den entsprechenden Gremien bewilligen.

  • Diese Gehälter sind einfach überzogen! ich denke nicht, das jemand mit +300K im Jahr merkt, dass die Pizza jetzt 15 Euro anstatt 11 Euro kostet. Gehälter sollten in diesem Umfeld gedeckelt sein! Wir reden hier nicht von BASF oder Commerzbank!

  • Für welche Leistungen bitte ?????????????????

  • Ganz nach dem Motto „Man gönnt sich ja sonst nichts…“

  • Wie in der DDR.

  • Da bin ich aber froh, dass auch beim ÖRR endlich der Rotstift angesetzt wird: Nur lumpige 4,3% Gehaltserhöhung. (Ironie off)
    Kann weg, taugt nichts!

  • Darum mag Himmler die AfD nicht so.

  • Rundfunkstaatsvertrag weg.
    GEZ weg.
    Die sollen sich ihre Einnahmen selbst verdienen. In Konkurrenz mit den Privaten Sendern wie RTL. Dann müssen auch die öffentl. Sender Steuern zahlen und ein Himmler muss je nach wirtschaftlichem Erfolg bezahlt werden. Das werden dann mit Sicherheit keine 400.000 € mehr sein. Da muss der Himmler wahrscheinlich noch Geld mitbringen.

  • Nun gönnt ihm doch das bescheidene Zubrot!
    Ja, es geht zwangsweise aus eurem Säckel.
    Aber bedenkt doch mal, wie entschlossen er dafür UunsereDemokratiee stärrkt.

  • Ich mag Himmler.
    Sein Name hat sowas vertrautes.

    MfG
    IM Erika

  • Moin,ob diese Herrschaften oder Gewerkschaftsbosse was rechtfertigt für diese Klientel solche Gehälter. Wären Sie in der freien Wirtschaft ließe ich mir das noch gefallen. Wer von Zwangsbeiträgen oder Beitrag von Mitgliedern lebt ohne Wettbewerb sollte nicht soviel bekommen.

  • Gibt es so etwas eigentlich nur in unserem Land? Haben die beim ÖRR keinen gesunden Menschenverstand mehr?

    • Den hatten die noch nie.

  • das ist immer noch lange nicht alles.
    der wert der fürstlichen altersversorgunbg ist hier nicht beziffert worden.

  • Wenn Selenskyj mit Millionen zugeschüttet wird sollte auch das Propagandaministerium ZDF mehr bekommen.
    Oder doch nicht?

  • Haltung hat halt ihren Preis. Staatsrundfunk kostet umso mehr, je größer das Politikversagen ist. Da gibt es viel zu tun für die Hofbarden.

  • Mit welcher Berechtigung verdienen..sorry,bekommen diese Leute soviel Geld?
    Der ÖRR gehört zu Grabe getragen und dann fallen gelassen!!!!

  • Gute Propaganda, gutes Gehalt….

  • Propaganda gibt’s wohl nicht für lau.
    Unverständlich, wieso die Gehälter steigen, sorgfältige Berichterstattung, Recherche und Prüfung erfordern deutlich mehr Aufwand und Kosten als Fake-News.

  • Deswegen hat er den Blödermann entsorgt, damit es in seinem Säckel klimpert!

  • Sollen sie ersticken an ihrem zwangsabgepressten Geld.

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