Heike Borufka
Randale in Frankfurt: HR-Journalistin spricht von „erlebnisorientierten jungen Menschen“
Die HR-Gerichtsreporterin Heike Borufka hat die Randalierer in Frankfurt als „erlebnisorientierte junge Menschen“ bezeichnet, die sich „ein bisschen ausgetobt“ hätten. Derweil meint ein Protestforscher im DLF, dass auch Medien und die Bundesregierung eine Mitverantwortung trügen.
Von
Nach den schweren Ausschreitungen in Frankfurt am Main tun sich Teile der öffentlich-rechtlichen Medien offenbar schwer, die Gewalt im Nachgang der bundesweiten „Gen Z regelt“-Demonstrationen klar zu verurteilen. Während eine Reporterin des Hessischen Rundfunks die Randalierer als „erlebnisorientierte junge Menschen“ bezeichnet, kritisiert ein vom Deutschlandfunk befragter Protestforscher die mediale Konzentration auf Gewaltszenen – und spekuliert über ein angebliches politisches Interesse an den Ausschreitungen.
In einem am Sonntag veröffentlichten Interview schilderte die HR-Gerichtsreporterin Heike Borufka ihre Eindrücke von den Ausschreitungen in der Frankfurter Innenstadt: Das stundenlange Katz-und-Maus-Spiel zwischen jungen Männern und der Polizei habe sich zunehmend hochgeschaukelt. Schließlich seien immer mehr Böller geflogen und habe die Aggressivität gegenüber den Beamten sukzessive zugenommen.
„Ich hatte sogar den Eindruck, einige haben da großen Spaß daran“, schilderte Borufka, die die Ereignisse am Samstagabend selbst beobachtet hat. „Wenn es nicht so schlimm wäre, würde ich sagen, das waren erlebnisorientierte junge Menschen mit viel Adrenalin. Vor allen Dingen junge Männer, die sich da ein bisschen ausgetobt haben“, erklärte die HR-Reporterin.
Daneben betonte Borufka aber auch die Gefährlichkeit der Ausschreitungen. Sie sprach von „Jagdszenen“ und berichtete, dass sie selbst mehrfach Schutz suchen musste. Brennende Mülltonnen, umherfliegende Gegenstände und zerstörte Schaufenster hätten die Szenerie geprägt.
Auch der Deutschlandfunk beschäftigte sich ausführlich mit den bundesweiten „Gen Z“-Protesten. In einem am Sonntag veröffentlichten Interview lässt der DLF den Marburger Protestforscher Felix Anderl zu Wort kommen, der Medien und Politik ausdrücklich eine Mitverantwortung für die Gewalteskalation am Wochenende gibt. Erstere kritisierte er insbesondere für ihre vermeintliche Einseitigkeit und ihren Fokus auf besonders gewaltsame und militante Protestformen.
Lesen Sie auch:
„Gen Z“-Randale
„Enthemmte Gewalt von migrantischen Jugendlichen“: Innenminister prüft Protestverbote
Nach schweren Ausschreitungen bei den „Gen Z regelt“-Protesten in Frankfurt spricht Hessens Innenminister Roman Poseck von einer „überwiegend migrantisch geprägten“ Tätergruppe. Der Genehmigung weiterer Jugenddemonstrationen steht der CDU-Politiker skeptisch gegenüber.Frankfurt
„Täter überwiegend migrantisch“: Hessens Innenminister Poseck fordert Aufarbeitung der Gewalt
Der hessische Innenminister Roman Poseck fordert nach den gewaltsamen Ausschreitungen bei den Gen-Z-Protesten am Samstag in Frankfurt am Main harte Strafen für die Täter. Diese seien im Alter von 13 bis 29 Jahren und überwiegend migrantisch gewesen.„Die Art und Weise, wie Proteste beobachtet werden, hat teilweise etwas Voyeuristisches: Es geht immer um die radikalste Aktion, immer um das abseitigste Plakat“, erklärte Anderl. „Gerade auch die Art und Weise, wie es besprochen wird und wie die Polizei mit den Protesten interagiert hat, hat sicherlich einige Leute noch wütender gemacht“, so Anderl weiter.
Artikel über Gewalt würden seiner Einschätzung nach häufiger angeklickt als Beiträge über die politischen Hintergründe. Bereits vor Beginn der Proteste habe sich die Berichterstattung so vor allem mit möglichen Ausschreitungen beschäftigt. „Darüber, was die jungen Menschen eigentlich wollten, ging es fast gar nicht – sondern immer nur darüber, ob es Ausschreitungen geben würde“, kritisierte Anderl. Die Demonstrationen bezeichnete er als „Gerechtigkeitsproteste“.
Anderl vermutet zudem, dass die Ausschreitungen der Bundesregierung in die Karten spielen, weil diese ein Interesse daran habe, die Proteste zu delegitimieren. Belege für diese Behauptung führt der Protestforscher nicht an.
Die Ausschreitungen in Frankfurt hatten sich in den Abend- und Nachtstunden im Anschluss an die dortigen „Gen Z“-Proteste ereignet. Dabei wurden mehrere Geschäfte geplündert und Schaufenster zerstört. Insgesamt wurden 54 Personen im Alter zwischen 13 und 29 Jahren festgenommen und mehr als 100 Polizisten verletzt. Hessens CDU-Innenminister Roman Poseck sprach am Sonntagabend mit Blick auf die Gewalteskalation von einem „gefährlichen Zusammenspiel von gewaltbereiten Linksextremisten und gewaltbereiten jungen Migranten“.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Was würde diese Frau sagen, wenn sich die jungen Leute etwas in ihrer Wohnung austoben würden?
Solche Realitätsverweigerer wachen erst auf, wenn die eigene Hütte brennt.
Und dann rufen sie laut nach der Polizei, die sie ansonsten Bullen und ACAB nennen.
Genauso ist es, inzwischen toben sich diese Typen auch in den GuteMenschenvierteln (in den Großstädten) aus und wenn es nur um Diebstahl und Sachbeschädigung aus Neid geht. Dort werden bald einige Grünenwähler die AfD beim nächsten Mal wählen.
Die würde sich sogar ausziehen und hoffen das sie bereichert wird.
Wenn es der gleiche Beitrag ist, den ich vom HR gesehen habe, dann waren da auch die Gesichter der TÄTER verpixelt. Kann man sich nicht ausdenken. Julian Reichelt meinte heute Morgen treffend zu den Berichten übers Wochenende: Die (vom ÖRR) verhöhnen uns. Den Eindruck kann man tatsächlich bekommen!
Es stellt sich immer mehr die Frage wie wir jemals wieder irgendeine Art von einer rechtsstaatlichen demokratisch toleranten und patriotischen volksgemeinschaft werden sollen .
Die Regierung hetzt die Menschen alle gegen jeden auf .
Der mit der Wehrpflicht hat sich ja z.b längst erledigt !
Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
Würde sie rechte Täter so verteidigen, wäre sie umgehend ihren Job los.
Rechte Täter muss man erst mal finden. Aber kein Problem – wenn man keine findet, werden welche ERfunden. Business as usual bei den Propaganda- & Dressuranstalten.
Jetzt werden auch schon Krawalle und Zerstörungswut vom ÖRR klein geredet und als „ erlebnisorientiert“ verniedlicht. Wer so redet, will nicht mehr ernstgenommen werden.
War doch schon mit den Ereignissen zu Silvester 2015 auf der Domplatte in Köln so. Würde sonst nur „den Falschen“ in die Karten spielen und die große gesellschaftliche Transformation stören.
Als wir junge Kerle waren, waren wir auch erlebnisorientiert. Das Austoben bestand darin, nachts heimlich über den Freibadzaun zu klettern, eine Minute im Wasser zu sein und dann schnell wieder zu verschwinden. Ohne etwas zu zerstören oder zu stehlen. Mann, was fanden wir uns cool! Die Jungs von heute brauchen wohl ein bisschen mehr „Erlebnis“.
…werden.
Mert kommt nicht durch.
Einer kam durch. Mert war es nicht.
Du magst Islamisten und ihre Unterstützer, Breslauer?
Und was für ein ,,Zufall“ oder besser gesagt eine bewusste Ablenkung von den Randalen am Wochenende. WELT meldet : ,,Zwei jugendliche 15 und 19-Jahre alt, vermutlich aus der Neonazi-Szene planten offenbar einen Anschlag auf eine Migrantenunterkunft“. Hier wurde Haftbefehl erlassen aber die Plünderer laufen immer noch frei herum. Deutschland ist wirklich am Ende.
Waren ja auch alle 13j alt und dürfen ihren Geburtstag am 01. Januar zu Hause feiern. Zumindest diejenigen welche die Polizei erwischt hat. Das Geburtstagsgeschenk haben sie sich ja schon genommen.
Dann sollte sie mal die Ladenbesitzer fragen, wie sie diese „Erlebnisorientierung“ sehen!
Vielleicht sollte man unsere Parlamente auch im eine solche „Erlebnisorientierung“ bereichern!
Es ist jetzt also ein Erlebnis Läden zu plündern. Polizisten zu verletzen und in der Innenstadt Brände zu legen und zu zerstören. Bald gibt es noch Freikarten vom Migrationsminister.
Anderl vermutet zudem, dass die Ausschreitungen der Bundesregierung in die Karten spielen, weil diese ein Interesse daran habe, die Proteste zu delegitimieren. Belege für diese Behauptung führt der Protestforscher nicht an. – Das grenzte ja fast schon an übler Nachrede. Wie wird man überhaupt Protestforscher? Laut der Website der Uni Marburg befasst sich der Arbeitsbereich von Anderl „thematisch mit Konflikten um Land, Nahrung und ländliche Entwicklung. Diese Konflikte sind häufig Resultat kapitalistischer Produktionsweisen in den letzten Jahrzehnten, zum Beispiel der industriellen Landwirtschaft. Die Konflikte entzünden sich an konkreten Problemen wie etwa Umweltkatastrophen oder Streit um die Nutzung von Ressourcen und ihrer Verteilung. Soziale Bewegungen spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Sie spitzen Konflikte zu und lenken somit die Aufmerksamkeit darauf und leben häufig auch Alternativen vor.“ Ein weites Arbeitgebiet.
Die sprachliche Relativierung von politisch linksextremer und migrantischer Gewalt schwächt den Rechtsstaat und leistet nicht nur autoritären Tendenzen Vorschub, sondern steht im Zeichen des Totalitarismus.
Dass Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) nicht nur fassungslos und wütend über die Gewaltexzesse ist, sondern sagte, dass es ihm „völlig egal [sei], welchen Pass jemand hat oder wo seine Eltern geboren sind“ und forderte: wer Gewalt ausübe, müsse unabhängig von der Herkunft die volle Härte des Gesetzes spüren, lässt ein klein wenig hoffen, dass sowohl die Linksextremisten als auch die migrantischen Kriminellen nicht von rot-grünen Richtern mit ein paar wohlmeinenden Floskeln wieder in die Freiheit geschoben werden, wo sie dann erneut zuschlagen können.
Das sind Bekenntnisse der eigenen Angst. Gegenüber ihrem Arbeitgeber kann sie scheinbar Realitäten nicht zugeben, gegenüber den Linken schon gar nicht. Natürlich muss sie speziell als Gerichtsreporterin, ständig mit Straftaten und Opfern konfrontiert, Randale und Plünderungen verurteilen.
Hinter dem Angriff auf das Waffengeschäft mit den erbeuteten Attrappen, steckt die Polizei selbst bzw. Verfassungsschutz – munkelt man in informierten Kreisen.
Für Erlebnisorientierte Jugendliche gibt es normalerweise Freizeitparks. Wenn man Kriminelle so verniedlicht, dann dürfen ja alle oder? Ist ja alles nicht so schlimm. Das diese „erlebnisorientierten Jugendlichen“ anderen die Existenz vernichten, wen interessiert das schon.
Die „erlebnisorientierten jungen Menschen“ sollen dann bitte auch in ihren „Erlebnisparks“ bleiben,
Berlin, Hamburg und Frankfurt 🛝
In diesen Städten arbeiten sehr viele Menschen die die Verwüstung jetzt bezahlen dürfen. Die Städte werden nämlich im nächsten Jahr die städtischen Gebühren kräftig anheben. Die Verursacher nehme ich mal an leben sowieso größtenteils von der staatlichen Fürsorge (dem Steuerzahler), ausbezahlt von den Kommunen.
Ob sie auch noch davon genau so redet wenn ihre Sendeanstalt zerstört wird? Oder ihr Zuhause?
komisch im August 2020 gab es auch erlebnisorientierte Menschen die in Berlin zum Reichstag sich bewegten und schauen wollte wo all ihr Geld blieb
da nannte man es wie bei Trump und Bastille,
den Sturm auf den Reichstag
UND bestückt es sogar parlamentarisch mit Lügen, würden manche hinweisen
https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-951842
Der Frau sei als Lektüre „A better Life“ von Lionel Shriver empfohlen..,Sie könnte sich darin entdecken 🤔
Ich hoffe die erlebnisorientierten jungen Menschen machen das mal in der Strasse wo die Dame wohnt.
Eigentlich nicht so dolle,
hätten Sie sich doch in ihrer Wohnung/ grundstück ausgetobt…oder besser gar nicht?
Schuld sind allein wir Kartoffeln, die wir noch immer dulden, mit derartigen gezielten Falschinformationen seit Jahrzehnten belogen und betrogen zu werden – zwangsgebührenfinanziert. Mich eingeschlossen.
Manchen Leuten mit einem stinklangweiligen Leben, z.B. ÖRR-„Journalistinnen“ oder KGE, ist eben nicht zu helfen, die freuen sich natürlich, wenn’s „bunt“ zugeht.
Echte Arbeit holt übrigens wirklich ALLE Menschen wieder auf den Boden zurück…
Hiermit lege ich für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die Deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören.
Ich schließe mich Ihnen da sehr gerne an…..
Der peinliche Provinzsender hr kann und muss weg!
Der hässliche Rotfunk, wie mein Vater schon vor vierzig Jahren zu sagen pflegte.