Oberpfalz
Zwei Behördenmitarbeiter bei Kontrolle getötet: Spezialkräfte nehmen Waffenbesitzer fest
Im oberpfälzischen Berngau konnten Spezialkräfte der Polizei in der Nacht auf Freitag einen 60-jährigen Waffenbesitzer festnehmen. Der Mann soll am Donnerstag zwei Behördenmitarbeiter erschossen und sich anschließend in seinem Haus verschanzt haben.
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Ein 60-jähriger Waffenbesitzer ist in der Nacht zum Freitag gegen 2.20 Uhr im oberpfälzischen Berngau von Spezialkräften der Polizei festgenommen worden. Der Mann soll am Donnerstagnachmittag bei einer routinemäßigen Waffenkontrolle zwei Mitarbeiter des Landratsamts Neumarkt erschossen haben. Anschließend verschanzte sich der Mann stundenlang in seinem Wohnhaus.
Dem erfolgreichen Zugriff durch die Einsatzkräfte gingen stundenlange, erfolglose Verhandlungen durch erfahrene Spezialisten voraus. Bei der Festnahme wurden durch die Beamten Sprengmittel verwendet und Schüsse abgegeben. Dabei wurde der 60-Jährige durch Schüsse der Einsatzkräfte am Bein leicht verletzt. Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks (BR) soll der Tatverdächtige gegenüber der Polizei die tödlichen Schüsse auf die Behördenmitarbeiter eingeräumt haben. Das Motiv für die Tat ist bislang unklar. Auch Kräfte des SEK kamen zum Einsatz.
Gegen 14 Uhr gingen bei Polizei und Rettungsleitstelle mehrere Notrufe wegen Schussgeräuschen in Berngau ein. Einsatzkräfte bargen später vor dem ebenerdigen Wohnhaus des 60-Jährigen, bei dem es sich um einen registrierten Waffenbesitzer handelt, einen durch Schussverletzungen getöteten Mann. Es handelte sich um einen 45-jährigen Mitarbeiter des Landratsamts, der gemeinsam mit seiner 54-jährigen Kollegin für eine Waffenkontrolle vor Ort war.
Auch die 54-jährige kam bei den Schüssen ums Leben. Ihre Leiche wurde erst später von Spezialkräften aus dem Wohnhaus geborgen, in dem sich der bewaffnete Tatverdächtige anschließend verschanzt hielt. Zunächst war lediglich von einer schwer verletzten Frau die Rede. Gegen 22.45 Uhr bestätigte die Polizei schließlich ihren Tod. Nach Einschätzung der Ermittler wurde sie jedoch bereits durch die ersten Schüsse getötet.
Bei derartigen Kontrollen wird unter anderem überprüft, ob Schusswaffen und Munition ordnungsgemäß und sicher aufbewahrt werden. Was genau den 60-Jährigen zu der Tat verleitet hat und welche Motive er hatte, ist nicht geklärt. Nach Bild-Informationen handelt es sich um einen Sportschützen, der legal Waffen besaß. Auch soll er zuvor nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten sein.
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„Das Motiv für die Tat ist bislang unklar.“
Ja, mei.
Unnütze Kontrollen.
Nervtötende Beamte.
Reicht das nicht?
Ob die Kontrolle unnütz ist, lassen wir mal dahingestellt.
Es ist erstmal klar, dass es keinen rationalen Grund und auch keine Entschuldigung gibt zwei Menschen einfach so zu erschiessen. Mit dieser Handlung hat der Täter im Nachhinein jede Kontrolle und auch Schikane von Amtswegen gerechtfertigt. Offensichtlich war er nicht geistig stabil genug um die Anforderungen an den Waffenbesitz zu erfüllen.
Meine Vermutung ist, ohne auch nur eine Information mehr als im Artkel dargestellt zu kennen, das die zwei Beamten tatsächlich Gründe gefunden haben um die Waffen sicherstellen zu lassen. Was sie dann vermutlich auch unmissverständlich und mit wenig Einfühlungsvermögen kommuniziert haben.
Viele passionierte Schützen oder Jäger nehmen ihr Hobby, vor allem im Ruhestand, sehr ernst. Es ist oft der einzige verbleibende Lebensinhalt. Beamten auf Kontrolle verstehen das nicht und auch nicht welchen emotionalen Schock sie auslösen können. Dadurch eskalieren Routinekontrollen dann mitunter.
der kontrollstaat kann manch einen zur verzweiflung und impulsiven handlungen bringen.
moeglicherweise ist er einfach durchgedreht, als die amtsgouvernanten ihre fragen stellten ?
Wahrscheinlich.
Zweifelsfrei eine scheckliche und kranke Tat.
Es handelt sich um einen 60-jährigen Täter mit eigenem Wohnhaus; also vermutlich um einen Deutschen.
Deshalb lautet mein Tipp – anders als bei den vielen anderen grausamen „Einzelfällen“:
Wenn dem Täter auch nur annähernd so etwas wie AfD-Sympathie nachgewiesen oder angedichtet werden kann, wird dieser Fall dem Versuch dienen, allen Waffenbesitzern mit AfD-Nähe den Waffenschein/Waffenbesitzkarte zu entziehen.
Mir fällt da ganz spontan das „Celler Loch“ ein.
Da war die Kugel wohl schneller wie der Verstand. Eine Tragödie die sich da wohl abspielte.
Was ein Idiot!
Das ist wieder viel Wasser auf den Mühlen der Waffen-Verbots-Parteien.
Den Familien der Ermordeten mein Beileid.
Klingt nach Jäger.
Sportschütze! Steht so im Text!
Wer lesen kann ist deutlich im Vorteil.
Waffenfunktionstest with a twist… tja nu… vermutlich einer auf ner Liste von Blausymphatisanten…