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Bad Kreuznach

Zehn Verletzte bei Angriff auf AfD-Stand – zwei AfD-Politiker müssen behandelt werden

Bei einem Angriff auf einen AfD-Infostand in Bad Kreuznach sind zehn Menschen verletzt worden. Ein Mann soll eine unbekannte Flüssigkeit aus einem Fenster auf den Stand geschüttet haben. Nach Angaben der Partei mussten auch die AfD-Politiker Nicole Höchst und Damian Lohr behandelt werden.

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Die AfD-Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst musste nach Angaben ihrer Partei nach dem Angriff auf den Infostand in Bad Kreuznach behandelt werden. (imago images/Christian Thiel)

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Bei einem Angriff auf einen AfD-Infostand in Bad Kreuznach sind am Mittwochnachmittag zehn Menschen leicht verletzt worden. Ein Mann soll eine bislang unbekannte Flüssigkeit aus einem Fenster auf den Stand geschüttet haben. Zwei der Betroffenen kamen vorsorglich ins Krankenhaus.

Der Vorfall ereignete sich nach Angaben des SWR gegen 16.45 Uhr in der Innenstadt von Bad Kreuznach. Der AfD-Stand befand sich im Bereich des Kornmarkts an der Ecke Mannheimer Straße und Mühlenstraße. Die Betroffenen klagten nach Polizeiangaben über Hautreizungen.

Zum Zeitpunkt des Angriffs hielten sich mehrere hochrangige AfD-Politiker an dem Stand auf. Nach Angaben der Partei waren unter anderem die Bundestagsabgeordneten Nicole Höchst und Sebastian Münzenmaier sowie der rheinland-pfälzische AfD-Generalsekretär Damian Lohr vor Ort. Der AfD-Landtagsabgeordnete Joachim Paul erklärte am Abend, Höchst und Lohr hätten behandelt werden müssen. „Soviel zur Lage der Opposition in Rheinland-Pfalz“, schrieb Paul auf X.

Höchst sagte dem SWR, der Stand sei zum Zeitpunkt des Vorfalls gut besucht gewesen. Ein Sonnenschirm habe einen Teil der Flüssigkeit abgefangen. „Wir haben in Bad Kreuznach vielleicht mit einer Demo gerechnet, aber mit so etwas nicht“, sagte die Bundestagsabgeordnete. Die Polizei hat inzwischen einen Tatverdächtigen ermittelt.

Der SWR berichtet unter Berufung auf die Polizei ausdrücklich von einer bislang unbekannten Substanz. Der örtliche AfD-Kreisvorsitzende Jürgen Klein erklärte dagegen gegenüber der Rhein-Zeitung, bei der Flüssigkeit habe es sich wohl um Chlorphenol beziehungsweise ein Desinfektionsmittel gehandelt.

Die Rhein-Zeitung berichtete zunächst von elf Menschen, die von der Flüssigkeit getroffen worden seien. Maßgeblich ist inzwischen die Polizeiangabe von zehn Leichtverletzten, von denen zwei vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht wurden.

Nach Angaben der AfD waren Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst mit mehreren Kräften im Einsatz. Der betroffene Bereich sei anschließend gereinigt und die Flüssigkeit zur Untersuchung sichergestellt worden.

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13 Kommentare

  • Mir fehlt in dem Artikel das Wort „Terrorist“.

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    • Da hat doch nur jemand unsere Demokratie verteidigt.
      „gehen sie bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen“

      0
  • Genau das war doch die Aufforderung Frank-Walthers an die aufrichtigen, anständigen und besseren Menschen unserer Demokratie.

    6
    • An alle Sachsen Anhalter!!!!!! Bitte, bitte macht dem Desaster Dummland ein Ende. Zumindest den Anfang. Ich habe Hochachtung vor euch, das ihr diese Dauerbeschimpfungen von unseren Regierungsdarstellern bis jetzt ausgehalten Habt. Ich wünsche euch alles Gute dieser Welt mit der AFD 💙💙💙💙💙💙💙💙💙💙

      5
  • Mal Zahlen die ungern in den Medien erwähnt werden:

    Gewalt gegen Politiker 1. Halbjahr 2025 68 AfD, 9 SPD, 7 Union, 6 FDP, 4 Grüne und 4 Linke
    64 Mal griffen linke Gewalttäter Vertreter unterschiedlichster Parteien an. Fast immer traf es die AfD (61-mal), dahinter folgen CDU (2-mal) und FDP (1-mal). Sechsmal attackierten Rechtsextremisten Parteimitglieder der Grünen (2-mal), der SPD (2-mal) und der Linkspartei (2-mal). In 27 Fällen verzeichnete das Bundeskriminalamt eine „sonstige Zuordnung“, in einem Fall ging es um „ausländische Ideologie“.
    Antwort auf Anfrage eines Abgeordneten an die Bundesregierung. BT-Drucksache 21/1171

    5
  • Da hat dann wohl wieder „unsere Zivilgesellschaft“ zugeschlagen.

    5
  • Ein Tatverdächtiger konnte ermittelt werden, na immerhin.

    5
  • In der aktuellen Ausgabe von „Meinungsfreiheit“ diskutieren Anna Lehmann (Taz), Hermann Binkert (Insa), Andreas Rosenfelder (WELT) und Moderatorin Nena Brockhaus über die AfD in Sachsen-Anhalt, Umfragewerte, die Rolle der CDU und Steuerpolitik. „Ich glaube einfach an das freie Votum der Wähler“, sagt Hermann Binkert, Leiter des Insa-Meinungsinstituts, bei WELT TV.
    https://www.youtube.com/watch?v=5ccUWiMdtwc 37 Min
    SACHSEN-ANHALT: AfD bei 43 Prozent – CDU verliert mehr an Boden
    – Demokratischer Grundsatz

    0
  • Je nach Machtverhältnissen wird man sich in Deutschland in naher Zukunft mit der Antifa beschäftigen. Eine Einstufung als Terrororganisation ist unausweichlich. Vorbild USA. Den politischen Gegner mit brutaler Gewalt angehen ist terroristisch. Unzulässig in einer Demokratie. Das kennt man nur von autoritären Staaten.

    2
  • Kein Grund zur Sorge, der Verfassungsschutz kennt die Täter. Sogar die Klarnamen, da bin ich mir ziemlich sicher. 6 Uhr 10. Ich hau mich noch mal hin Freunde….

    1
  • „Tun wir was getan werden muss “ (Steinmeier-Rede) ,

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  • Wenn von ganz oben, den Spaltemeier angesagt wird, „zu tun was getan werden muss“ in seiner verwerflichen Rede vom 09.11.25, dann kommen eben solche Täter aus den Löchern, würden manche sagen.

    Aufstachelung, Anstiftung will man juristisch NICHT erkennen, weil es wie gewohnt von den Superdemokraten kommt, würden manche hinweisen.

    WARUM liest man nicht von permanenten Attacken auf die Infostände für den Wahlkampf vom Kartell???
    Zumindest tauchen die hundertfach in „Statistiken“ auf, weil eben Worte in D. oft schlimmer sind als reale Taten wenn es die „Weichei..“ aus der anderen Richtung sind, würden manche sagen.

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  • Ach, in Rheinland-Pfalz gibt es genug „aufrechte Demokratin*innen“, sogar „Omas gegen Klima“ wie man diese Woche in den Regionalnachrichten sehen konnte. Wer sich bspw. die Sauf- und Hetzveranstaltung „Mainz bleibt Mainz“ betrachtet, sieht zumindest, wie verkommen die vermeintlich populären Vertreter dieses Bundeslandes tatsächlich sind.

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