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Pax Europa

„Zack, hast du ein Messer im Hals“: Verletzter Stürzenberger-Mitstreiter berichtet von vereitelten Anschlägen

Moritz, ein Mitstreiter von Stürzenberger, schritt bei der heimtückischen Messerattacke in Mannheim selbstlos ein und wurde dabei schwer verletzt. Er erlitt einen Stich in den Oberschenkel, bei dem die Hauptschlagader nur um Haaresbreite verfehlt wurde.

Quelle: Screenshots via Livestream von Michael Stürzenberger

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Der YouTuber und Ex-Islamist Irfan Peci, der sich bei der islamkritischen Bewegung Pax Europa (BPE) engagiert, hat am Montagabend ein Interview mit einem jungen Mann namens Moritz veröffentlicht. Moritz war einer von Stürzenbergers Mitstreitern, die bei der heimtückischen Messerattacke von Sulaiman Ataee einschritten und dabei selbst verletzt wurden. „Mit drei, vier Leuten sind wir auf den drauf“, erklärt Moritz. „Wären wir nicht so viele gewesen, ich weiß nicht, ob noch jemand gestorben wäre“.

Peci betont, dass der Täter am Freitag abgewartet habe, bis die Polizei sich ein Stück wegbewegt hatte – dann habe er Stürzenberger in einem Moment angegriffen, in dem dieser alleine stand. Wie auch im Livestream des sichtbar, ist Moritz einer der ersten war, der zu Stürzenberger rennt und versucht den Angreifer aufzuhalten – zusammen mit einem Mann namens Konrad, dem Sulaiman Ataee das Messer in den Brustkorb rammt. Konrad ist nach einer Not-Operation inzwischen außer Lebensgefahr (lesen Sie hier mehr).

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Moritz berichtet, dass der Angreifer ihn ebenfalls mit dem Messer traf – er stach ihm nur knapp über der Kniescheibe in den Oberschenkel. Wie man auch im Livestream von diesem Tag sehen kann, bleibt Moritz trotz starker Schmerzen stehen. Er geht nicht zu Boden und wollte sich auch nicht setzen – schließlich sei nur wenige Meter von ihm entfernt ein Mann „in einem Blutrausch“.

„Es war ein Terroranschlag“

„Die Austrittswunde ist genauso groß wie die Eintrittswunde“, berichtet Moritz. „Der hat mir das mit einem Zug durchgehauen“. Das alles habe sich innerhalb weniger Sekunden abgespielt. Als es vorbei war, wurde Moritz in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Dort habe man ihm erklärt, dass der Täter sein Messer nur knapp unterhalb von Moritz Hauptschlagader einstach. Auch er selbst sei dem Tod also nur um Haaresbreite von der Schippe gesprungen. „Wenn die durchtrennt gewesen wäre…, dann will ich gar nicht wissen, wie viel Blut ich dann verloren hätte“, so Moritz. Wäre die Klinge nur ein bisschen anders in sein Bein eingedrungen, hätte er außerdem bleibende Schäden davon getragen.

Dass Sulaiman Ataee, wie es berichtet wurde, bisher noch nie strafrechtlich in Erscheinung getreten sein soll, bezweifelt Moritz. Schon die Präzision seiner Stiche beweise laut dem jungen Mann, wie geübt der Täter im Umgang mit der Waffe ist. Der junge Mann stellt außerdem klar, dass es sich bei dem Angriff, um einen „Terroranschlag“ gehandelt hat. Einer, bei dem der Täter möglicherweise ganz bewusst erst während des Livestreams zuschlug.

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Zumindest, so berichtet Moritz, sei das Team von BPE schon rund eineinhalb Stunden vor der eigentlichen Kundgebung vor Ort gewesen – genau wie Sulaiman Ataee. Das beweisen auch Videoaufnahmen, die ihn auf dem Mannheimer Marktplatz zeigen. Der Täter habe mit seiner Cap, dem Rucksack und vor allem seiner Brille anfangs harmlos gewirkt habe – er sei den Kundgebungsteilnehmern zunächst nicht aufgefallen.

Laut Moritz hat es also schon vor der eigentlichen Kundgebung Möglichkeiten für den Anschlag gegeben. Warum Ataee nicht zu diesem Zeitpunkt „zugeschlagen“ hat, ist unklar. Es erscheint möglich, dass der Afghane gerade auf die öffentliche Wirkung seiner Tat aus war.

Anschläge in der Vergangenheit vereitelt?

In dem Interview vermutet Moritz, dass Michael Stürzenberger und seine BPE-Kollegen schon vielen potenziellen Anschlägen in letzter Sekunde entkommen sind. Interviewer Peci, der bei den veranstaltungen zum Teil ebenfalls zugegen war, erklärt: „Es wurden wirklich massig, dutzende junge muslimische Migranten in der Nähe von Kundgebungen mit Messer angetroffen“. In diesem Zusammenhang berichtet Moritz von einem Fall in Wuppertal, in dem laut Pressemitteilung der Polizei ein Messer zwischen Jugendlichen ausgetauscht wurde. Gerade bei den Kundgebungen der BPE, die auf Interaktion mit den Zuschauern beruhen, könnte es sehr schnell zu tätlichen Auseinandersetzungen kommen: „Zack hast du ein Messer im Hals“, so Moritz.

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Mannheim war bisher „definitiv der Höhepunkt“ der Gewalttaten, erklärt der junge Mann weiter. Doch schon früher sei es gegenüber Michael Stürzenberger und der Bürgerbewegung zu teils heftigen körperlichen Angriffen gekommen. Es seien schon mehrfach Leute „auf uns losgestürmt“ oder hätten „Michael in den Gorilla-Griff“ genommen. Es seien Attacken mit Böllern, Eiern und anderen Gegenständen erfolgt.

Der Politik macht Moritz derweil schwere Vorwürfe. Sie habe die Bluttat vom Mannheimer Marktplatz erst ermöglicht. Ständig hätte man Vertreter und Erkennungszeichen wie etwa Fahnen von SPD, Grünen und Linken bei Gegenkundgebungen der Antifa gesehen. Eine „sachlich-inhaltliche Diskussion“ sei nie möglich gewesen. Seiner Erinnerung nach sei man – obwohl man inzwischen schon nahezu jede größere Stadt in Deutschland besuchte – noch nie mit Vertretern der Regierung ins Gespräch gekommen.

Trotz der schrecklichen Ereignisse in Mannheim denkt Moritz – und scheinbar auch das restliche BPE-Team – nicht daran, kürzerzutreten. Im Gegenteil. Moritz erklärt: „Es ist so schweine gefährlich sich mit diesen Leuten zu beschäftigen, aber… es ist wichtiger denn je und dieser Anschlag ist das beste Beispiel, warum unsere Arbeit so wichtig ist.“ Seine Narbe sieht er als Beweis seiner Zivilcourage.

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