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Wegen linker Schwerpunktsetzung: Union will Mittel für das Goethe-Institut kürzen
Die Union dringt offenbar auf finanzielle Kürzungen beim Goethe-Institut und begründet das neben dem Sparzwang insbesondere auch mit inhaltlichen Vorbehalten gegen eine aus ihrer Sicht zu linkslastige Ausrichtung.
Haushaltspolitiker von CDU und CSU prüfen offenbar weitergehende Kürzungen bei der Finanzierung des Goethe-Instituts. Wie die Welt am Sonntag unter Berufung auf fünf mit den Beratungen vertraute Personen berichtet, wollen Vertreter der Union in den anstehenden Haushaltsverhandlungen darauf hinwirken, dass das Auswärtige Amt zusätzliche Einsparungen bei der Einrichtung vornimmt.
Nach dem aktuellen Regierungsentwurf sollen die Zuschüsse für das weltweit tätige Kulturinstitut – das in rund 100 Ländern Sprachkurse anbietet und kulturelle Programme organisiert – auf etwa 225 Millionen Euro sinken. Im Vergleich zu den aktuellen Mitteln von rund 228 Millionen Euro für 2026 entspräche dies lediglich einer moderaten Reduzierung. Führenden Unionspolitikern geht dieser Schritt jedoch offenbar nicht weit genug.
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Neben dem allgemeinen Konsolidierungsdruck im Bundeshaushalt werden innerhalb der Union auch inhaltliche Vorbehalte gegen die Arbeit des 1951 gegründeten Instituts geäußert, das überwiegend aus Bundesmitteln finanziert wird. Kritisiert wird insbesondere eine aus ihrer Sicht einseitige thematische Ausrichtung. Bei Veranstaltungen im Ausland dominierten häufig als links eingeordnete Schwerpunkte wie LGBTQ-Themen, Klimapolitik oder Migration.
Intern werden zudem Zweifel daran geäußert, ob das Institut seinem im Rahmenvertrag mit dem Auswärtigen Amt festgelegten Auftrag gerecht wird. Dieser sieht vor, ein möglichst umfassendes Bild Deutschlands zu vermitteln. Nach Einschätzung einzelner Abgeordneter zeichne das Goethe-Institut jedoch teilweise ein Bild, das nicht mit den politischen Mehrheitsverhältnissen im Bundestag übereinstimme.
Zusätzliche Dynamik erhielt die Debatte im April durch eine Ausstellung der palästinensisch-amerikanischen Künstlerin Basma al-Sharif im litauischen Vilnius. Die Künstlerin hatte zuvor in sozialen Medien das Existenzrecht Israels bestritten. Das Auswärtige Amt übte deshalb ungewöhnlich deutlich Kritik an der Mitwirkung des Goethe-Instituts; die Institutsleitung äußerte im Anschluss Bedauern.
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Das Goethe-Institut verweist seinerseits auf einen seit 2023 laufenden Reformprozess, „um sich weiter zukunftsfähig aufzustellen und handlungsfähig zu bleiben“. Weitere Mittelkürzungen könnten die Arbeit jedoch erheblich einschränken. „Weniger Mittel haben einen Einfluss darauf, wie umfangreich unsere Kultur- und Bildungsarbeit sein kann beziehungsweise in welchem Umfang wir unseren Auftrag erfüllen können“, so das Institut.
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Aus dem Auswärtigen Amt heißt es, dass der programmatische Kurs des Instituts bereits vorsichtig nachjustiert werde. Mit dem Wechsel an der Spitze – Gitte Zschoch folgte im Juli auf Johannes Ebert – sowie einer für 2027 geplanten neuen Zielvereinbarung sollen die Leitlinien „Freiheit, Wohlstand, Sicherheit“ stärker berücksichtigt werden.
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Die CDU sollte bei NGOs sparen, das Goethe Institut spielt doch nun wirklich kaum eine Rolle. Alles Augenwischerei. Sie sehen ihre Felle schwimmen.
ÖRR Gelder in die Pflegeversicherung, ÖRR weg – ein Radioprogramm auf allen Wellen würde reichen.
3 Mio. weniger dürfte nur die Portokasse betreffen.
CDU-Witz-Aktion.
Diese verkappten verkleben verwokeden Jünger – es ist nicht zum aushalten.
Nun, das „Goethe-Institut e.V.“ wurde in den `50er Jahren nach dem Kriege gegründet, um (lt. Satzung) „die Kenntnis deutscher Sprache im Ausland zu fördern, die internationale kulturelle Zusammenarbeit zu pflegen und durch Informationen über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben ein umfassendes Deutschlandbild zu vermitteln“.
Fraglich bleibt, ob die Aktivitäten des „Goethe-Instituts“ (von denen ich durch einen Studienkollegen in Bombay informiert bin), (noch) den tatsächlichen satzungsgemäßen Zwecken entsprechen. Falls nicht, wäre wohl eine fiskalische Überprüfung der Gemeinnützigkeit des Vereins zielführender als die Diskussion über direkte staatliche Fördermittel.
Der berühmte Sack Reis …
Das Goethe-Institut ist einer der Hauptakteure bei der Vorbereitung der Migrationsagenda mit Sprachkursen in Ramallah, Dakka etc. Seit mehr als 15 Jahren. Durch massenhaft eigene Facharbeitslose können diese entfallen und das Budget sogar um 2/3 gekürzt werden. Sie fördern vollkommen unkritisch einwandernde Männergesellschaften, als wäre das ihr kultureller Auftrag.
Die deutsche Kultur ist zur Tarnung verkommen.
„Bei Veranstaltungen im Ausland dominierten häufig als links eingeordnete Schwerpunkte wie LGBTQ-Themen, Klimapolitik oder Migration.“
Das sind auch Schwerpunkte der Union. Da müßte sie sich selbst Geld kürzen.
@Livi Das Thema LGBTQ-Themen dürften in muslimischen Ländern sicher zu euphorischen Jubelstürmen führen 🙂
Aktuell gibt auch Beratungen zum Einkauf von Kindern im Ausland.
„Wegen linker Schwerpunktsetzung:“
Dann spart beim ARD und ZDF gleich mal knapp 10 MILLARDEN !
Warum nennt man es nicht um? Z.B. Bertold Brecht oder Johannes R.Becher Institut.
Ich lebe seit 6 Jahren in Polen und hier in Warschau hatte das Goethe-Institut ständig Position gegen die damalige rechte PiS-Regierung bezogen und ist alles andere als politisch neutral aufgetreten. Vordergründig über Sprachkurse wurde so subtil auf die polnische Gesellschaft Einfluss ausgeübt. Dass es einigen in der CDU jetzt zu weit geht ist aber a) zu spät und b) auch irgendwie scheinheilig
Das Goethe Institut ist doch auch von Linken unterwandert, oder?
* Fehlende Gesamtzahl: Es existiert kein zentrales Register für NGOs. Schätzungen gehen von Zehntausenden zivilgesellschaftlichen Vereinen, Stiftungen und Verbänden aus, die als NGOs arbeiten.Mrd.-Beträge im Bund und EU: Allein große Bundesprogramme wie „Demokratie leben!“ (mit Budgets von über 180 Millionen Euro jährlich) oder
* europäische Fördertöpfe der EU-Kommission (die im Rahmen von Prüfungen des Europäischen Rechnungshofs Milliarden an NGOs vergaben) verdeutlichen das Volumen.
*Intransparenz und Kritik: Kritiker und parlamentarische Anfragen (wie jüngst von Fraktionen im Bundestag) bemängeln regelmäßig, dass Behörden oft keinen vollständigen, transparenten Überblick über die Gesamtsummen und die politische Neutralität aller geförderten Organisationen haben.
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Alle Steuergelder einstampfen, sollen sie sich über Spenden finanzieren!
Zweckentfremdung von Steuergeldern für ideologische Projekte.
Dem Goethe-Institut wird das Geld gekürzt, weil es zu linkslastig ist?
Das sind ja ganz neue Töne. Eigentlich wird doch alles Linkslastige mit Fördermitteln zugeschüttet.
Es ist mal wieder Wahlkrampf – und keinen interessiert es.
Damit reißt diese seltsame Union das Wahl-Ruder wirklich herum; wahrscheinlich eine kulturstabilisierende Annalena-Wende (360º) mit Klingbeil-Anker …
Ich werde sowieso nie Kartell wählen aber ich erwarte eigentlich schon, daß mit zunehmender Stärke der AfD und zunehmender Schwäche der Union allmählich mal die konservativeren Parteimitglieder zu meckern anfangen und wie mal versprochen aus der linken Ecke raus wollen. Davon merkt man nur leider noch nicht viel.
551 offene Fragen und bisher verschwindend wenig Bewegung.
Wie kommt die CDU nur Lichtjahre zu spät auf solche Ideen?
Fast alle Institutionen, die öffentliche Gelder beanspruchen, sind inzwischen linksgrün unterwandert.
Die CDU bzw. ihr Noch-Merz hat mehrmals verlauten lassen, dass man sich nicht mit der AfD einlassen könnte, weil man sich damit eine Schlange an den Hals lege, die die CDU erwürgen würde (sinngemäß).
Die Wahrheit ist doch die, dass die CDU sich die Schlange schon seit Merkel selbst an den Hals geheftet hat, indem sie Regierungen mit den Grünen und der Rumpf-SPD eingegangen ist. Diese linksgrüne Schlange hat alle Lebenskraft aus der CDU abgesaugt, so dass diese einst stolze Partei wie ein bleicher Zombie entkernt durch die deutschen Lande irrlichtert.
Die CDU hat die Schlange gemästet, indem sie der linksgrünen Übernahme der Kultur tatenlos zugesehen hat. CDU-Finanzminister haben gern die Steuerschatulle geöffnet, wenn die Linksgrünen herumgeplärrt hatten, dass sie für ihre Kulturideologen mehr Geld brauchen würden.
Wenn man wirklich sparen will, dann streicht man mal kräftig die 4 Milliarden der GIZ zusammen. Veruntreuung und mögliche Terrorfinanzierung dürften ja als Begründung ausreichen, um den Verein von Schäfer-Gümbel (SPD) zumindest mal massiv zu verkleinern.
Auch ist es längst überfällig, dass Schäfer-Gümbel wegen all der Vergehen in seinem Hause abgesetzt wird.
Mal wieder die übliche Unions-Nebelkerze. Mal wieder vor einer Wahl. Wieder mal will die Union ihren restlichen Wählern suggerieren, sie sei ja trotz linker Politik konservativ. Na, wer drauf reinfällt, darf sich beglückwünschen.
„… Schwerpunkte wie LGBTQ-Themen, Klimapolitik oder Migration.“
Der Reputationsschaden im Ausland wird viele Jahre benötigen, um wieder ernst genommen zu werden. Der ganze Schwachsinn ist ein Spiegelbild der heutigen Politik.
Abschaffen, ganz einfach.
„…seit 2023 laufenden Reformprozess…“ Na und genau um den geht’s. Endlich ist mal wer aufgewacht. Wenn Deutschland sonst nichts beizusteuern hat, …
Das Goethe-Institut ist längst zu einer linksgrünen NGO umfunktioniert
Alles unter der den Augen der CDU. Wie auch die unzähligen anderen NGOs, Institute, Organisationen, Vereine, Stiftungen und Medien, die in den letzten 15 Jahren entstanden sind oder umfunktioniert wurden.
Ich dachte immer so Firmen, Institute Unis, Schule, Verwaltung, generell auch der Staat, das wäre überparteilich.
Politik wird dann in Parteien, auf Demos, bei Wahlen oder Kundgebungen etc. gemacht.
Jetzt haben die Kommis den Laden, egal wo im „Westen“, zersetzt bzw. übernommen.
Das kannst dir schon noch als „Zivilgesellschaft“ oder „Anti-Faschismus“, „Linksliberal“, oder die „Mitte“ verklären, aber es ist halt Kommunismus.
Goethe Institut? Kann weg, macht Politik für Deutsche in Deutschland.
Das ist aber haram!
Verstehe nicht, wie die SPD mit ihrer Oberflächlichkeit und ihren Neidkampagnen mit Goethe zusammenbringen kann
prüfen offenbar …
Dass ich nicht lache! Ein strenger Blick von Bärbel und die CDU knickt sehr schnell wieder ein.