Forsa-Umfrage
Wegen hoher Spritpreise: 82 Prozent der Grünen- und Linken-Anhänger befürworten ein Tempolimit
Wegen der anhaltend hohen Spritpreise befürwortet die Mehrheit der Deutschen ein Tempolimit auf Autobahnen und Landstraßen. Besonders unter Anhängern der Linken und der Grünen erfreut sich die Idee großer Beliebtheit.
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Mehr als die Hälfte der Bevölkerung befürwortet wegen der anhaltend hohen Spritpreise ein vorübergehendes Tempolimit auf Autobahnen und Landstraßen. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL und Stern hervor. Demnach stehen etwa 51 Prozent der Gesamtbevölkerung einer temporären Geschwindigkeitsbegrenzung positiv gegenüber. Große Unterschiede ergeben sich zwischen den Geschlechtern und bestimmten Wählergruppen.
So geben etwa zwei Drittel der Frauen an, ein Tempolimit von 80 km/h auf Landstraßen und 120 km/h auf Autobahnen zu befürworten. Unter den Männern stimmt dieser Aussage lediglich ein Drittel der Befragten zu. Ein ähnliches Bild ergibt sich beim Vergleich der Altersgruppen. Hier sprechen sich 62 Prozent der über 60-Jährigen für eine Geschwindigkeitsbegrenzung aus. Unter den 30- bis 59-Jährigen findet die Idee hingegen keine Mehrheit.
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Der Unterschied zwischen den Wählern der einzelnen Parteien fällt besonders deutlich aus. So befürworten nur 19 Prozent der AfD-Anhänger ein entsprechendes Tempolimit; unter den Anhängern der Grünen und der Linken sind es hingegen 82 Prozent.
Nach Angaben des Umweltbundesamts könnten durch die hier diskutierte Regelung etwa 3,2 Milliarden Liter Diesel und Benzin jährlich eingespart werden. Laut einer Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace könnte eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h auf Autobahnen und 80 km/h auf Landstraßen dem durchschnittlichen Haushalt eine jährliche Ersparnis von rund 240 Euro bescheren, wie die Welt berichtet.
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Hintergrund der derzeitigen Debatte sind die infolge des Iran-Kriegs stark gestiegenen Benzinpreise. Eine wichtige Ursache dafür sind die massiven Störungen des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Routen des internationalen Ölhandels. Wegen der militärischen Lage ist der Transport von Öl dort derzeit erheblich eingeschränkt, was die Preise in die Höhe treibt.
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Ich kapier’s einfach nicht: Ein jeder, der am Lenkrad sitzt, kann selbst bestimmen, wie schnell er fährt. Warum fahren die Tempolimit-Anhänger nicht einfach ihre 120/100/80? Solange sie dabei den Verkehr nicht aufhalten, ist das rechtlich völlig legitim. Aber nööööö, es muss mal wieder ein Verbot her – natürlich, ist ja Wokeland!
Naja, die meisten Leute geben halt in Umfragen sozial erwünschte Antworten…
Vor allem fahren die meisten sowieso kaum schneller als 100 km/h. Sind als gar nicht betroffen.
Jeder der regelmässig auf der Autobahn fährt weiß das kaum noch wirklich schnell gefahren wird. Zum einen weil es aufgrund der Verkehrsdichte schlicht nicht geht, dann haben wir an vielen Stellen Tempolimits und da wo man schnell fahren könnte tut es kaum einer.
Meiner Beobachtung nach haben viele Fahrer auch schon auf die hohen Benzinpreise reagiert und fahren noch langsamer als ohnehin schon.
Das toll, schön gerechnete Tempolimit wird praktisch nichts bringen, wenn man es in einem vernünftigen Rahmen hält. Also 120 oder 130 km/h auf der Autobahn. Die fährt jetzt schon nur noch ein Bruchteil.
Mit 100 km/h hätten wir dann schlagartig das schärfste in ganz Europa.
Wie das flächendeckend überwacht werden soll und wie und wo auf schnell die ganzen Schilder herkommen und was das kostet bleibt auch unklar.
Das Tempolimit soll Geld in die Kassen spülen.
Wenn sich fast alle dran halten, werden die Beträge immer weiter angehoben, es geht ja ums Geld produzieren.
Wir sind hier in Dummland und damit wir moralisierend für die ganze Welt bleiben sollten wir alle nur noch 50 fahren
Wobei hier mal wieder die genaue Fragestellung interessant wäre. Es macht ja einen Unterschied ob ich frage: Sind sie für ein Tempolimit? oder Sind sie für ein temporäres Tempolimit um die Wirtschaft in Deutschland zu retten und das Aussterben der Einhörner zu verhindern.
Temporäres Tempolimit – und was käme danach? Natürlich ein dauerhaftes Tempolimit. Bislang ging das Spielchen von Grünen und Linken so: Forderungen nach Tempolimit – abgelehnt, Forderung – abglehnt. Und so weiter. Eines Tages: Forderung – angenommen. Das gilt dann im besten Deutschland aller Zeiten für immer. Hauptsache, man kann die Bürger wieder erziehen und ihnen dieses und jenes „verbieten“.
Abgesehen davon fahren viele mit Blick auf die hochbesteuerten Spritpreise zur Zeit eher etwas spritsparender und wenn sie ein E-Auto fahren, auf der Autobahn ohnehin – im Hinblick auf die Akku-Reichweite. Woher kommt in diesem Land nur diese triebhaft anmutende Sehnsucht, andere durch Reglementierungen aller Art nach dem eigenen Weltbild erziehen zu wollen? Eigentlich eine rhetorische Frage, wenn man sich die Taktgeber in Politik und Medien vor Augen hält.
Moin, nur mal nebenbei in der DDR gab’s in Transportbetrieben die sog. Sprit und Reifenprämie. Wer sparsam und schonend gefahren ist hat finanziell profitiert.
Wir hatten eine Top Verkehrstechnologie aber eine schlechte Technik. Heute ist es umgekehrt.
@Gottlieb…
soll das ein Witz sein?
Wir brauchen keine Sprit und Reifenprämie für Speditionen, denn die Regeln das schon selber. Die profitieren direkt und unmittelbar von möglichst effektiven Ressourceneinsatz. Die Brauchen keine staatlichen Stellen und Bürokratie, die ihnen auf die Schulter klopft und sagt, das die ihren Job gut machen.
In der DDR brauchte man das, weil es eben KEINE Rückkopplung über Kosten, Preis und Gewinn gab. Da brauchte man Bürokraten um das Verhalten der Arbeiter, die sonst machen was für sie individuell am bequemsten ist, zu reglementieren und maßzuregeln.
Das hat null mit Verkehrstechnologie oder Technik zu tun und alles mit nicht funktionierendem Sozialismus.
Mh, in der DDR mußte man sich auch kennzeichnen, mit einem großen A für Anfänger!
Schlecht war die Technik nicht. Gab ja sogar einen Turbinenwartburg.
Die Grünen und Linken möchte immer wieder jede Chance nutzen, um die einzigen Werkzeuge anzuwenden, die sie haben:
verbieten und teurer machen
Das wär voraussetzen, das 82% der Linken und Grünen Verstand hätten,… was absurd ist.
Nein, sie verstehen es tatsächlich nicht. Den Tempolimit-Anhängern geht es um das „Gutmenschentum“, welches nicht besagt, nur selbst Gutes zu tun, sondern andere Mitmenschen dazu zu zwingen und zu nötigen Gutes zu tun, ihrer Ideologie zu folgen, ob er will oder nicht. Nur so erntet der Gutmensch „Dopamin-Karma“ und kommt in den Himmel. Es ist eine Sucht. Diese Leute sind psychisch krank.
Deshalb wird es auch nach einem Tempolimit nicht aufhören – sie brauchen den nächsten Dopamin-Kick.
Ein vorübergehendes Tempolimit wird so temporär sein wie der Soli.
Hier in NRW braucht man kein Tempolimit, die Straßen sind kaputt und dauernd ist irgendwo ein Stau.
So vorübergehend wie die Schaumweinsteuer, die Kaiser Wilhelm II. 1902 einführte.
Gekommen um zu bleiben. Die Nazis setzten diese 1933 zunächst aus, führten sie aber später zur Rüstungsfinanzierung wieder ein und sie blieb uns mit einer kleinen Nachkriegsunterbrechung bis heute erhalten und schlägt aktuell mit gut einem Euro pro Flasche zu Buche. Bei der aktuellen Schönsauf-Politik eine ordentliche Einnahmequelle.
Jeder Vernünftige kann Richtgeschwindigkeit fahren, ohne dass die anderen eingeschränkt werden. Es geht doch darum, das deutsche Alleinstellungsmerkmal „Freie Fahrt für freie Bürger“ einzuschränken, um der deutschen Autoindustrie den endgültigen Todesstoß zu versetzen. Wie schrieb Poschardt: Die Autobahnen, der Showroom der deutschen Autoindustrie….dieser Showroom, der weltweit Vertrauen in deutsche Ingenieurskunst weckt, soll weg. Aber wie immer, der Deutsche begreift nicht, zu spät oder ist überzeugter Industrieabschaffer.
Die grüne Ideologie rult. Es gibt nur grün, egal wer gewählt wird.
Wir ersticken an ökowoker Pseudomoral.
„Jeder Vernünftige kann Richtgeschwindigkeit fahren, ohne dass die anderen eingeschränkt werden.“
Das ist falsch. Verkehr ist ein chaotisches Zusammenwirken vieler Teilnehmer. Das Verhalten jedes Teilnehmers hat Auswirkungen auf die andern. Wenn ich auf der mittleren Spur mit 120 km/h eine Lkw-Kolonne überhole und plötzlich ein Lkw von der rechten Spur auf die mittlere ausschert, muß ich abbremsen. Ich warte eine Lücke auf der linken Spur ab und ziehe nach links rüber, um den Lkw zu überholen. Jetzt kommt von hinten einer mit 160 km/h angefahren. Er muß abbremsen und ärgert sich, weil ich „seine“ Spur blockiere. Ich ärgere mich, weil er so dicht auffährt, daß es, wenn ich bremsen müßte, zu einem schweren Verkehrsunfall käme. Er gibt mir die Lichthupe, aber ich kann noch gar nicht wieder auf die mittlere Spur wechseln, weil ich inzwischen zwar schon vor dem Lkw bin, aber ihn nicht schneiden will. Der Raser hält mich für den Schuldigen. Ich halte den Lkw und den Raser für die Schuldigen.
Das Leben ist voller Herausforderungen. Sie schaffen das.
Die Blitzer stehen dann an den freien Stellen.
Gibts dieses Schild wirklich? Wenn ich 120 fahre, schütze ich das Klima? Ich fall vom Stuhl.
Angesichts der brandneu und blitzsauber wirkenden Signaljacken und den wenig nach körperlicher Arbeit aussehenden Beteiligten tippe ich eher auf ne NGO-Aktion – nix Offizielles.
Es geht nicht um Spritsparen, Umweltschutz, Unfallvermeidung !
Es geht darum, anderen etwas zu verbieten.
Der hier oftmals und richtig vorgeschlagenen Eigenverantwortung traut man nicht; in erster Linie deshalb nicht, weil sie nicht öffentlichkeitswirksam zu vermarkten ist.
Wegen der hohen Kriminalitätsraten: 99% der AfD-Anhänger lehnt Syrer als „strategisches Gut“ in Deutschland kategorisch ab.
Tempolimit bitte auch für Fahrräder, es kann nicht sein, das finanziell Bessergestellte mit ihren teuren E Bikes schneller den Berg hochkommen wie andere. Auf alle Fälle sollte erst mal auch eine Fahrradsteuer gestaffelt nach Ausstattung des Antriebs eingeführt werden, um die damit verbundenen Möglichkeit des schnelleren Vorankommens einzelner Privilegierter von staatlich Seite einzugrenzen und auch im Zweiradverkehr ein sozial gerechtes Gefüge zu schaffen.
Maximal 5 km/h, damit sich Zufussgehende:innen:aussen (also Fussgänger) nicht benachteiligt fühlen.
Die Templimitfans können doch mit dem Zug/Bus fahren.
Es wird unterm Strich mal wieder rein gar keinen Effekt haben, da die Autofahrer im Schnitt sowieso nicht mehr als 130 fahren. Es wird auch wenig an der Unfallstatistik ändern, da die meisten Unfälle in den Städten und die häufigsten Unfälle mit Toten auf den Landstraßen zu verzeichnen sind.
Es ist rein ideologisch motiviert – einen rationalen Grund gibt es dafür nicht. Es wird auch nicht mehr Sprit gespart.
Das einzig Positive daran aus meiner persönlichen Sicht ist, dass es auf den freigegebenen Strecken auf der Autobahn dann etwas entspannter zugehen könnte. Ich gehöre auch zu der Fraktion, die lieber entspannt mit 120-140 km/h fährt.
Ein allgemeines Tempolimit befürworte ich trotzdem nicht, da es situationsabhängig schon von Vorteil sein kann, etwas schneller fahren zu können und das ohne irgendwen zu gefährden. Ich brauche das nicht, aber es gibt eben Leute, die das gerne tun. Es ist ein Aspekt der persönlichen Freiheit und den sollten auch „Schleicher“ wie ich mit verteidigen.
Ein Tempolimit ist das letzte was es jetzt braucht.
Jeder kann selbst entscheiden, wie schnell er fährt.
Jedoch haben wir immer noch über 1 Euro Klimasteuern auf jeden Liter.
Am Klima selbst ändert sich nichts, wenn Benzin oder Diesel besteuert werden.
Es ist schlicht eine staatliche Einnahme Quelle um unnötige Ausgaben, wie Migration, NGOs oder eine völlig irre „Energiewende“ zu bezahlen.
Dazu kommt eine schier endlose Liste an Steuerverschwendungen, wie z.B. Entwicklungshilfe in alle Welt, Radwege in Peru und dergleichen mehr.
Sparen an diesen Stellen, tut niemandem hier im Land weh und wäre auf der Ausgaben Seite die Stelle wo man ansetzen sollte.
Durch diese Einsparungen können und sollten wir die Steuern auf Benzin & Diesel wenigstens um 1 €/L senken.
Je mehr, je besser.
Auch um unsere Logistik Betriebe zu retten.
Im Grunde ist günstige Energie immer die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg.
Die grüne Klima Ideologie steht dem entgegen.
Warum brauchen wir immer Regelungen?
Man kann doch selbst effizient fahren.
Das machen auch 97% der Menschen.
Verbote sind der Luststab der Grünen.
Die meisten Grünen fordern ein Tempolimit, sofortiges Verbrenner-Verbot und noch höhere Spritpreise
Es gibt schon genug dauerhafte Tempolimits auf den deutschen Autobahnen, zusätzlich zu den vielen never ending Baustellen .
Macht lieber die Bahn wieder fit und zuverlässig, das war sie nämlich vor gar nicht so langer Zeit einmal, dann nutzen auch sicherlich wieder mehr Leute diese Alternative.
Nach Berechnungen der Universalgelehrten Clara Hausverstand ließe sich mit einem Tempolimit für E-Autos das Reichweitenproblem weitgehend (!) lösen. Dürfte ein E-Auto höchstens 70 km/h fahren, käme es im Schnitt bis ans Ziel. Dadurch ergäbe sich für Besitzer dieser Fahrzeuge ein enormes Einsparpotential, da nicht an teueren Ladesäulen unterwegs getankt werden müsste. Ingeressant auch: Da der Anteil der BEV rund 4% am Gesamtbestand der Kraftfahrzeuge ausmacht, spart dadurch jeder Haushalt im Schnitt 1/25 an Mobilitätskosten. Genial!
Nur um sicherzugehen: Das oben ist eine ironische Abrechnung mit der absurden Greenpeace-Studie, die trotz ihrer absurden Berechnungsgrundlagen aktuell weite mediale Verbreitung erhält.
Ich bin eigentlich für ein Limit, nicht aus so unsinnigen Gründen, sondern einfach zur Vermeidung schwerer Unfälle. Die Kosten für schnelles Fahren trägt ansonsten jeder persönlich und ich denke, dass die auch zu sinnvollem Verbrauch anregen.
Das ist jetzt schon der Fall. Alles jenseits der Richtgeschwindigkeit und du bist bei unklarer Faktenlage mit 50% dabei. Meine Kosten steigen nicht exorbitant nur weil ich schnell fahre… und das mache ich gern und viel… also so um die 200 rum.
Also in den 70ern war das normal mit 200 auf der Bundesstraße wenn es schön gerade aus ging,und die Autos waren nicht so sicher wie heute…Airbag ect.gabs da noch nicht,aber es hat Spass gemacht…..
Also, Sie wollen Ihren Nachbarn zu einem „Sinnvollen Verbrauch“ Erziehen…Warum, und mit welchem Recht? Weil es Ihrem Weltbild entspricht?? und weil Sie, wie 70 % anderer Deutscher, auch Den Klima Schwachsinn glauben?
Wieso will ich jemanden erziehen? Geht doch aus dem Kommentar gar nicht hervor. Sie entscheiden wie sie fahren, tragen aber die Kosten und wenn sie besonders schnell fahren eben hohe Kosten.
Das ist natürlich ein Punkt, dann dürfte aber auch keiner mehr Skifahren, Bergsteigen etc. Und auch Radfahrer können schwere Unfälle verursachen, zumal sie heutzutage viel schneller sind als die, die wirklich „strampeln“!
Kommt drauf an. Und zwar darauf, ob z.B. durch Verbot des Ski-Fahrens eine signifikante Senkung des Risikos für andere zu erwarten ist und ob ein Verbot verhältnismäßig ist. Sich selbst darf man natürlich gefährden. Von daher hinkt der Vergleich schon ziemlich.
Dann schauen Sie sich mal die Unfallschwerpunkte und Ursachen an: Innenstadt, insbesondere Fahrradfahrer ohne Licht/Helm/Selbsterhaltung, sowie Landstraßen, insbesondere Alleen mit scharfen Kurven, rutschigem Laub, Dorfdisco um die Ecke.
Das ist ja logisch, weil in der Innenstadt mehr Menschen unterwegs sind. Mit Ihrer Art der Argumentation könnte man auch sagen: Wir brauchen keine 50 innerorts, denn die meisten tödlichen Unfälle passieren in der heimischen Wohnung.
Das ist für die Frage des Tempolimits unerheblich, weil es bei den beschriebenen Sachverhalten gar nicht wirkt. Die Frage muss sein, ob das Limit die Unfallgefahr auf Autobahnen signifikant senkt. Sie hätten z.B. argumentieren können, dass Unfälle auf der Autobahn sehr selten sind und daher keine signifikante Senkung zu erwarten ist. Ob das stimmt lasse ich jetzt offen.
Also wir lernen. Der Staat macht durch Steuern und Steuern auf Steuern ein Produkt für viele extrem teuer und benutzt dann das Preisargument um Einschränkungen zu fordern.
In diesem Fall nicht der Staat, das sind wir alle, sondern in diesem Fall die grüne Klima Lobby, die es zu bekämpfen gilt.
Grüne Klimapolitik tötet die Wirtschaft und die Freiheit der Bürger
Und damit auch unseren Wohlstand.
Da ich mit meinen diversen Autos (40 bis 75 PS) nie schneller als 130 gefahren bin, eher 120, kann ich nicht beurteilen, wie man sich bei niedrigen Geschwindigkeiten fühlt, wenn man 200 oder 300 PS unter dem Hintern hat und die Karre 250 kmh fahren kann. Mein Motto: Leben und leben lassen. Leben lassen bedeutet allerdings, dass man es mit dem Rasen nicht so weit übertreiben sollte, dass man andere Verkehrsteilnehmer erschreckt oder sogar gefährdet. Ein generelles und dauerhaftes Tempolimit nur wegen temporär hoher Spritpreise einzuführen, halte ich für Unsinn. Das bringt weder der Umwelt etwas noch dem ominösen „Klima“. Wenn man es schaffft, ein temporäres Tempolimit (etwa zwischen 130 und 150 kmh) durchzudrücken, wird daraus ganz schnell ein zeiotlich unbegrenztes. (Was aus meiner Kleinwagen-Fahrersicht aber auch keine Katastrophe wäre.)
Fast vergessen: Ich hatte mal ein Auto mit sagenhaften 90 PS (tdi). Bei dem habe ich irgendwann die Höchstgeschwindigkeit gestestet und bin nach 10 Km Anlauf auf abschüssiger Autobahn auf unglaubliche 170 km/h gekommen. 130 finde ich auf jeden Fall wesentlich angenehmer. 😊
Auch ich hatte diverse – schwach motorisierte – Autos (40 – 75 PS). Da war ich auf der Überholspur eher ein Verkehrshindernis. Dann hatte ich eines mit sagenhaften 150 PS. Wichtiger für mich war die Beschleunigung als die Höchstgeschwindigkeit. Die Diskussion um ein Tempolimit gab’s damals auch schon. Ich hätte nichts gegen 130 Km/h wie in (fast) allen EU-Ländern gehabt. Wenn wir nach Österreich oder Italien gefahren sind, war es dort immer entspannter zu fahren. Es kommt halt auch immer auf die Verkehrsdichte an. Viel wichtiger finde ich ein generelles(!!) LKW-Überholverbot auf 2-spurigen Autobahnen. Viele schlimme Unfälle entstehen doch deshalb, weil auf der Überholspur schnell gefahren wird, und plötzlich ein LKW einen anderen überholen will. Generell gehört der Schwerlastverkehr reduziert. Schließlich gibt’s nachweislich zu viele – sinnlose – Transporte. Aber nicht nur in diesen Punkten hat die Speditionslobby das Sagen bei uns.
Schnell fahren hat nichts mit „rasen“ zu tun. Mehr so mit mangelnder Fahrzeugkontrolle.
D’accord! Ich dachte mir schon, dass meine Wortwahl nicht allen gefallen würde.
Ich bin mal gespannt, wann der erste shreibt: „Hast Du keinen Friseur, dem Du das erzählen kannst?“ Rein prophylaktisch: Nein, den habe ich nicht. 😉
„Vorübergehendes Tempolimit“???
Das wird genauso wenig zurückgenommen wie die Erhöhung der Tabaksteuer um die vorübergehende Spritpreisbremse zu bezahlen!
Wie immer wurde von den Ideologen nicht zuende gedacht.
Kleiner Tipp mit großer Wirkung für deutsche Speditionen:
Ganz erheblich sind die vielen kleinen Transporter aus den östlichen EU Ländern, welche nur Zubringer für den Schwerlastverkehr in D. sind. Würden die großen LKW die Ware selbst abholen, kämen gut 80% weniger Dieselkraftstoffverbrauch in den Speditionsbereichen zusammen
Was für ein Sparpotential, ganz ohne Tempolimit.
Zuerst 100, dann 50, dann 30, dann….kein Auto mehr
„Nach Angaben des Umweltbundesamts könnten durch die hier diskutierte Regelung etwa 3,2 Milliarden Liter Diesel und Benzin jährlich eingespart werden.“ – Nie im Leben… wenn ich Autobahn fahre, fahre ich 2/3 langsamer als 120. Weil ich irgendwo stehe, weil eine 60er Baustelle seit gefühlten Jahren nicht fertiggestellt wird oder oder oder. Und von der Durchschnittsgeschwindigkeit reden wir besser nicht. 🤪
Endlich habe ich einen Boliden der auch schnell sein kann und nun die schon wieder mit dem Tempolimit.
Bin dagegen!
Dann fahr auf den Hockenheimring etc…
Gilt für Lastenfahrräder!
Moin , wer auf Deutschlands Straßen unterwegs ist braucht kein Tempolimit.Ein normales Fahren ist gar nicht mehr möglich und das seit Jahren.
Baustellen , Strassenbeschaffenheit sowie Umleitungen und diverse Wahlgeschenke die den Strassenverkehr behindern sind schlicht an der Tagesordnung.
Wenn man durch die Orte fährt merkt man sofort wer im Rathaus sitzt. Auf der vielbefahrenen A4 von Gera nach Görlitz erreicht man eine Durchschnittliche Geschwindigkeit von 68 kmh.
Auf den Autobahnen ist es überall das gleiche.
Tausende LKW behindern täglich die Strassen. Deshalb ist das fordern eines Limit Populismus.
Ich gehöre auch zu denen, die schon lange für ein Tempolimit auf Autobahnen eintreten, aber nicht aus ideologischen Gründen, weil man so das Klima schützen würde oder wegen anderem Unfug, sondern aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Verkehrsflusses.
Seit die Spritpreise explodieren, nehme ich auf den Autobahnen ein „freiwilliges Tempolimit“ wahr. Wenn es an den Geldbeutel geht, wird der ein oder andere doch noch vernünftig. Und schon spüre ich ein entspannteres Fahren. Die Hektik, das Drängeln, die gefährlichen Situationen haben deutlich abgenommen. Wer unbedingt den „Kick“ braucht, kann Extremklettern oder Tiefseetauchen machen. Er muß nicht andere Menschen gefährden.
Ich bin eigentlich auch ein Befürworter der Straßenregelungen a la Schweiz.
Allerdings bin ich explizit dagegen, den Grünen und ihrer Ideologie auch nur einen cm nachzugeben. Das füttert sie mit Dopamin und verstärkt die Sucht nach weiteren Verboten.
Manchmal ist es „der Kick“, der einen schnell genug zum Ziel bringt.
Ja, und das Gefühl von Freiheit, welches man ansonsten immer weniger verspürt.
Ich habe bemerkt, dass ich, seit in Corona Gesetze am laufenden Meter gecancelt wurden, das auch ein wenig für mich angenommen habe: Bei offensichtlicher Einsamkeit entwickle ich eine schlimme Rotgrünschwäche.
Mein Beitrag zum Umweltschutz;)
Auf kürzeren Fahrten wirkt es sich nicht merkbar aus, ob einer konstant 120 km/h fährt, so möglich, oder die Höchstgeschwindigkeit seines Autos maximal ausreizt, wo möglich. Und wenn ich jetzt von Basel nach Hamburg fahre, spielt es dann wirklich eine Rolle, ob ich dafür 8 h 26 min oder 7 h 49 min brauche?
Wenn man halt um 12 da sein muss und es ist schon 5 vor schon;)
und wieder werden wir in unserer Freiheit eingeschränckt.