Werbung:

Industrierezession

Warum Akademiker keine Jobs mehr finden – und die neue Flucht in die Selbständigkeit keine Lösung ist

Werden die Deutschen wieder Unternehmer? Tatsächlich offenbart die Flucht in die Selbstständigkeit vor allem die Krise am Arbeitsmarkt – gerade im Akademikersegment. Selbst Ingenieure und Informatiker geraten zunehmend in den Abwärtssog.

Gerade bei Akademikern steigt die Zahl der Arbeitslosen (imago images/Schöning)

Werbung

Deutschland befindet sich am Beginn des neunten Jahres seiner Industrierezession. Seit Mitte 2018 ist die Produktion in den Schlüsselsektoren der deutschen Ökonomie rückläufig – ihr Rückgang summiert sich inzwischen auf etwa 15 Prozent; in Einzelsektoren wie der Chemie sind es etwa 25 Prozent. Das sind dramatische Werte, die keine Konjunkturdelle beschreiben. Es geht längst um die Ausmaße einer echten Strukturkrise.

Am Arbeitsmarkt zeigt sich das gleiche Bild: Waren es zu früheren Zeiten in der Regel ungelernte Arbeitskräfte oder frisch eingestellte Mitarbeiter, die im Konjunkturtal ohne Job dastanden, so trifft es seit einiger Zeit vermehrt auch Akademiker aus dem naturwissenschaftlichen und technischen Bereich.

Die Arbeitslosenquote unter Akademikern insgesamt stieg zum Jahreswechsel von 2,9 auf 3,3 Prozent beziehungsweise auf rund 335.000 Betroffene. Besonders deutlich zeigt sich das bei den Ingenieuren: Im vierten Quartal 2025 waren laut dem VDI-/IW-Ingenieurmonitor 58.392 Ingenieure und IT-Fachkräfte arbeitslos gemeldet – ein Anstieg von 16,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr und der höchste Stand seit Beginn der Erhebung im Jahr 2011.

Im Jahresdurchschnitt des vergangenen Jahres waren rund 54.000 sogenannte IKT-Fachleute arbeitslos gemeldet – IKT steht für Informations- und Kommunikationstechnik; darunter versteht man vor allem hochqualifizierte IT-Fachleute. Das waren 12.000 oder 27 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch im laufenden Jahr hat sich an der Situation nichts geändert. Speziell in Informatikberufen ist die Zahl der offenen Stellen im Vorjahresvergleich um 33 Prozent eingebrochen. In Ingenieur- und Informatikberufen zusammengenommen dürften mittlerweile weit über 60.000 Personen ohne Arbeit sein.

Gleichzeitig sank die Zahl der offenen Stellen um 18,2 Prozent auf 96.780. Besonders hart traf es die Ingenieure im Bereich der technischen Forschung und Produktionssteuerung: Dort stieg die Arbeitslosigkeit binnen eines Jahres um 32,9 Prozent, während sie im Bereich der Maschinen- und Fahrzeugtechnik um 34,0 Prozent zunahm.

Lesen Sie auch:

Die wachsende Arbeitslosigkeit weist in diesem speziellen Fall darauf hin, dass in Deutschland nicht mehr in die Zukunft investiert wird – weder in Infrastruktur noch in Hochtechnologie. Es ist nicht zu übersehen: Ingenieurswissen verlässt das Land. Von den rund 290.000 Menschen, die im vergangenen Jahr Deutschland den Rücken kehrten, waren zwei Drittel jünger als 40 Jahre, und drei Viertel von ihnen verfügten über einen Hochschulabschluss.

Deutschland erlebt einen wahren Brain Drain. Wir sehen es jeden Tag: Brückenprojekte werden vertagt, Großprojekte wie der BER oder Stuttgart 21 werden fast zu ewigen Bauruinen. Und es ist stets das Gleiche: Die Kosten laufen auf ungeheuerliche Weise aus dem Ruder, niemals wird ein Zeitplan eingehalten. Deutschland verdummt im Zuge der Abwanderung seiner klugen Köpfe und verliert die Fähigkeit, mit dem immer schnelleren Fortschritt mitzuhalten.

Vielen bleibt nur noch die Flucht vom Angestellten zum Unternehmer. Häufig ist dies keine echte Chance, sondern eine aus der Not geborene Entscheidung. Der DIHK-Report Unternehmensgründung 2026 zeigt für 2025 zwar deutliche Zuwächse bei Gründungsberatungen und -gesprächen, aber die zentrale Botschaft ist nicht „Aufbruch“, sondern „Flucht nach vorn“. Die IHKs meldeten 2025 rund 143.756 Einstiegsgespräche im Gründungsservice (+13 Prozent) und 27.637 Gründungsberatungen (+15 Prozent).

Fast die Hälfte der Gründungskonzepte weist kaufmännische Defizite auf, 44 Prozent haben die Finanzierung nicht gründlich durchdacht. 36 Prozent der Gründer geben an, sie wollten sich vor allem aus Mangel an beruflichen Alternativen selbständig machen – so viele wie seit elf Jahren nicht mehr. DIHK-Präsident Peter Adrian warnt daher explizit vor falscher Euphorie: Es handle sich nicht um einen unternehmerischen Boom, sondern um einen Krisenmodus, in dem Selbständigkeit als letzter Ausweg erscheint.

Das Erlahmen des Unternehmergeistes in Deutschland zeigt sich auch an der rückläufigen Patentdynamik. Jahr für Jahr sinkt die Zahl der beim Europäischen Patentamt angemeldeten Patente, im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent, während sie weltweit um etwa 27 Prozent zulegte. In den einstigen Kernsektoren deutscher Prosperität – Maschinenbau und Chemie – fällt die Zahl besonders stark, während die Computertechnik immerhin einen kleinen Aufschwung erlebt.

Ein weiteres deutsches Sonderproblem ist das unüberschaubare Förderwesen. Viele Menschen gründen Unternehmen, weil ihnen staatliche Subventionen versprochen werden – eine klassische Marktverzerrung, die knappes Kapital verbrennt und Ressourcen in die falschen Kanäle lenkt.

In einer marktwirtschaftlichen Ordnung steht der Unternehmer als innovativer und antreibender Motor im Zentrum des Geschehens. Seine Innovationskraft und die Fähigkeit, in einer komplexen Handlungsmatrix eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen, bilden die Grundvoraussetzung für Wettbewerb und die bestmögliche Versorgung der Märkte mit Gütern und Dienstleistungen, die letztlich den Bedürfnissen anspruchsvoller Kunden gerecht werden müssen.

Eine freiheitliche Gesellschaft sollte aus diesem Grunde ihr Unternehmertum kultivieren und das Prinzip der Selbständigkeit hochhalten. Es ist bezeichnend für unsere Zeit, dass Politiker wie zuletzt Arbeitsministerin Bärbel Bas versuchen, politisches Kapital aus Klassenkampf-Rhetorik und Unternehmerfeindlichkeit zu schlagen. Ressentiments verkaufen sich politisch – gerade in Deutschland – noch immer allzu gut. In Deutschland ist definitiv etwas ins Rutschen geraten.

Es ist keine Lösung, wenn Ingenieure, Informatiker oder Manager nach einem Jobverlust aus schierer Not die Selbständigkeit als Ultima Ratio zur Existenzsicherung wählen. Nicht jeder ist zum Unternehmer geboren. Im Einzelfall mag daraus durchaus eine Erfolgsgeschichte werden. Deutsche Ingenieure sind nach wie vor Spitzenklasse.

Das Wissen aus dem früheren Beruf, bestehende Netzwerke und nicht selten auch der Mut der Verzweiflung werden so manches erfolgreiche Projekt hervorbringen. Ob dies jedoch zur Regel wird – angesichts des wachsenden Heeres arbeitsloser IT-Fachleute, Ingenieure und Manager –, muss bezweifelt werden. Ist die Selbständigkeit nicht mehr Ausdruck unternehmerischer Ambition, sondern vor allem eine Reaktion auf einen sich dramatisch verdüsternden Arbeitsmarkt, sollten wir nicht allzu viel Hoffnung in die Gründungsstatistiken setzen.

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

188 Kommentare

  • Deutschland hat zu teure und zu unsichere Energie und ist insgesamt zu bürokratisch. Deswegen investiert niemand und die Betriebe schließen.
    Was aber noch dazu kommt: überall werden viel weniger Juniorstellen für Akademiker benötigt, weil die KI schon vieles übernehmen kann. Ein Akademiker gewinnt erst durch Berufspraxis an Verwendungsfähigkeit. Der Abschluss an der Uni bringt nicht viel. Da werden sich viele besser neu orientieren.

    118
    • Es ist gut so, dass Akademiker keine Arbeitsplätze mehr finden!

      In Deutschland gibt es nämlich viel zu viele Akademiker. Das Handwerk klagt, dass zu wenig bzw. auch vollkommen ungeeignete Bewerber zur Verfügung stehen.

      Die Steuerzahler können nicht gezwungen werden, über 50% eines jeden Altersjahrganges ein Studium zu finanzieren.

      Es wird Zeit, dass den Deutschen ihr liebstes Steckenpferd weggenommen wird, nämlich das vermeintliche Recht, (fast) jedes Kind zum Abitur führen zu dürfen und anschließend studieren zu lassen.

      Wenn sanfter Zwang nicht hilft (Berufsberatung), dann muss man auf brutale Wirkung und Wirklichkeit setzen, nämlich Arbeitslosigkeit nach einem Studium.

      89
      • Deutschland hatte zu viele Akademiker aus den Geschwätzwissenschaften, nicht aus dem technischem Bereich, da muss man genau hinschauen, das ist der große Unterschied.

        193
        • @ Selberdenker
          Deutschland hat schon ein Problem, seit der hochangesehene Dipl. Ing. , zugunsten Bachelor und Master abgeschafft wurde.

          29
        • Das ist das eine, der absolute Qualitätsverlust ist das andere. An einer bekannten sogenannten technischen „Eliteuniversität“ werden niemals Noten UNTER 2,3 vergeben ….. könnte sonst passieren, der Prüfling klagt. Überall linker leistungsfeindlicher Irrsinn. Übrigens Lehrstühle werden besonders gerne an Frauen vergeben wegen der Gleichstellung, nicht Qualität. Da greifst dir an den Kopf.

          62
      • Gerade die technischen Studiengänge und Informatiker braucht eine funktionierende Wirtschaft.
        Wir brauchen einen NC und weniger Lehrstühle bei Jura, weil da weit über den Durst ausgebildet wird. Auch brauchen wir weniger Politikwissenschaftler. Gender Studies kann vorübergehend erst mal ganz weg, weil auch da weit über Bedarf ausgebildet wurde. An den Unis muss ausgebildet werden, was gebraucht wird und nicht worauf die Leute Lust haben.
        Mittlerweile haben wir 25% Studienabbrecher. In den naturwissenschaftlichen Fächern sogar 50%. Da stimmt das ganze System nicht mehr. Manchmal ist sogar der Spiegel mal für etwas gut. Dort wurden die Zahlen veröffentlicht.
        https://www.spiegel.de/panorama/bildung/uni-in-diesen-faechern-brechen-besonders-viele-ihr-studium-ab-a-d2ab4b79-0f3d-4a59-b73b-47a175ed697c

        48
      • Das Problem ist nicht, dass jeder an die Universität darf.
        Das Problem ist, dass die Anforderungen so weit gesenkt wurden, dass ein IQ von 70 für den Abschluss reicht, um die Vorgabe von „85% eines Jahrgangs mit Bachelor“ zu erfüllen.
        Es gibt nicht zu viele Akademiker, es gibt zu viele Leute mit bedeutungslosen Zetteln. Gestalten wie den Komödianten mit 24-seitiger Promotionsschrift, der für das tumbe Volk einen irren Wissenschaftler darstellen sollte und deshalb zuerst zum Prof und dann zum Minister gemacht wurde, kann man nicht als akademisch qualifiziert betrachten.

        39
      • Ja, und ein Studium ist auch generell nur sinnvoll, wenn Menschen ein sehr hohes intellektuelles Potential haben. Ein Studium muss um volkswirtschaftlich sinnvoll zu sein, auf eine Karriere als Fach- oder Führungskraft oder ein wissenschaftliche Karriere hinauslaufen. Den dafür erforderlichen IQ besitzen vielleicht 20% der Bevölkerung.
        Wir haben uns Akademiker gezüchtet, die ihr eigenes Fach nicht gut verstehen – man sieht es überall – und wir haben völlig unnötige Fächer erfunden, damit auch die etwas studieren können, für die selbst ein normaler Beruf schon eine Überforderung wäre. Das wird keine Zukunft haben.

        12
      • Alles klar, damit outen Sie sich als degrowth und Ulrike Hermann fan boy.
        Wer nicht versteht, dass die Ingenieure die Vorarbeit leisten, damit Handwerker sorgenfrei arbeiten können, der scheint noch nie in einem Handwerksbetrieb mit einer mehrstelligen Beschäftigtenzahl gearbeitet zu haben.

        Falls Sie nur einfach den Artikel nicht gelesen haben oder Sie den Unterschied zwischen Ingenieuren und Geisteswissenschaftler nicht kennen, sei Ihnen verziehen.

        7
      • Akademiker sind promoviert! Das Abiplus-Publikum gehört nicht dazu!

        -2
        • Nein, Akademiker haben einen Uni-Abschluss. Promovierte sind davon nur eine Teilmenge. In manchen Fächern (Medizin, Chemie) eine sehr große Teilmenge zwar, aber eben nur ein Teil.

          Nebenher: Abbruchquoten von >50% waren auch vor 40 Jahren zB. in Physik schon durchaus üblich. Genauso wie Abitur für Überforderte. Im Unterschied zu heute bekamen die allerdings auch nur Noten so um 4, und keinen inflationären 1.irgendwas-Schnitt.

          Früher bekamen Leute noch vermittelt überfordert zu sein. Heute werden Anforderungen bis auf 0 gesenkt, nur um niemand zu überfordern und damit zu „benachteiligen“.

          12
    • 1% weniger Energie kostete 0.98-0.99% Wirtschaftsleistung und Zero-CO2 oder CO2 Neutral bedeutet Vorindustriell also 1820 – da waren wir 1 Milliarde stellt sich dir Frage bei 8 Milliarden wer von den 7 löst sich freiwillig in Luft auf?! Selbständig?! Das bedeutet gerade in den ersten 3 Jahren 70 Stunden die Woche plus… Das sind die meisten nicht bereit zu arbeiten – mein Mitleid hält sich in Grenzen. Geht das weiter hier mit dem Energieverlust werden wir nicht nur vom Stadtbild zu Kalkutta sonden auch von der Wirtschaft dann können alle Hühner züchten und Hirse anbauen…

      15
    • Ganz einfach auf den Punkt gebracht: weil es schon viel zu viel Sesselpupser gibt. Keine Sau will mehr richtig arbeiten. „Genderwissenschaftler, oder Diversitätsforscher“, wer braucht denn sowas?

      12
    • „Du lernst nicht für die Schule, sondern fürs Leben!“
      „Bildung ist wichtig.“
      „Je höher die Ausbildung, um so sicherer dein Arbeitsplatz.“
      „Akademische Berufe sind die Zukunft.“

      Ja, es ist schon erstrebenswert als Ingenieur oder Doktor der Ökonomie Taxi zu fahren, Lebensmittel an „der Tafel“ auszugeben, oder Bürgergeld zu beziehen.

      1
    • Deutschland wird in erster Linie durch Skinhedbanden ruiniert die in allen Großstädten Jagd auf Schwarze Menschen machen. Welche High Performer möchte da noch nach Deutschland kommen wenn er damit rechnen mus wegen seiner Hautfabe proutalisiert zu werden.

      -132
      • Wenn ein Elternteil vier Beine hat. Boomerang: Ja

        27
      • das sind doch die mit dem Messer

        36
      • Geh zum Arzt, bitte.

        19
      • Den Arktikel haben Sie nicht verstanden. Wir haben arbeitslose Fachkräfte im Bereich der guten Qualifikation. Diese Menschen finden ganz unabhängig von der Hautfarbe keine Arbeit oder verlieren ihre Arbeit. Gerade in diesen Bereichen hatten wir Fachkräftemangel und nun haben wir Arbeitslose. Wir brauchen keine Afrikaner mehr, wenn wir selbst genügend Fachkräfte haben.

        31
        • @Boomerang. Was hat es für dich persönlich für einen Mehrwert hier offensichtliche Lügen zu erzählen? 5.2 gibt keine einzige Erhebung dies bezüglich wieder. Und die Jobs, die durch Flüchtlinge/Ausländern geschaffen werden, sind in der Regel Betreuung eben genau dieser Flüchtlinge/Ausländer.

          19
        • Du kappierst einfach nichts Oppah die Arbeitsplätze müssen erst mal GESCHAFT werden und laut Statistischem Bundesamt schaft jeder afrikanische Zuwanderer im Schnitt 5,2 neue Arbeitsplätze.

          -56
      • @ Bo0omerang
        Das zeugt nicht von einem klaren Verstand. Zu viele Drogen, zu viel Alkohol, psychische Störung oder alles auf einmal und ein Schreiberling der Grünen?

        42
      • ich habe schon sooo lange keinen offensichtlich Rechten mehr gesehen, dass ich das einfach nicht glauben will 😉

        14
      • Die Zeiten sind Gottseidank schon lange vorbei.
        Waren Sie für viele Jahre im Koma, oder warum sind Sie bezüglich Kriminalstatistik, gesellschaftlicher Verschiebungen und Vorkommnisse, nicht auf dem neuesten Stand?

        18
      • Ziemlich schwache Orthographie, nicht wahr?

        18
      • BoOomerang, die einzigen die Menschenjagd machen sind ihre Freunde von der Antifa. High Performer, was auch immer sie damit meinen, kommen bestimmt nicht nach Deutschland wegen den Steuern und bei soviel Arbeitslosen brauchen wir auch nicht noch mehr Leute.

        9
      • Das ist doch wohl Satire. Die letzten Neonazis und Skinheads wurden von den Asylanten in den 1990er Jahren regelrecht von der Straße gefegt. Seitdem sind die Großstädte fest in der Hand der ausländischen Drogenmafia.

        8
      • High performer „you make my day“ – danke habe selten so gelacht in letzter Zeit. Schauen Sie mal in den World-IQ index oder bei den Nobelpreisen außer denen für Frieden – wieviele der angeblich gejagten da wiederzufinden sind… Komm das haben Sie geschrieben um hier einen Minusrekord aufzustellen oder glauben sie wirklich was Sie her schreiben?!

        7
      • In welchem Kino haben Sie denn den Science-Fiction-Film gesehen?

        6
      • Joooo……ist klar🤣🤣🤣
        Auch für Dein Problem gibt’s gute Psychiater!

        6
  • Gerade gestern ein langes Gespräch mit dem Obermieter (29, Bachelor Wirtschaft) gehabt. Er wird wohl der Kündigungswelle im jetzigen Maschinenbaubetrieb zum Opfer fallen. Er hat eine Bewerbung in einem großen Konzern abgegeben. Die Rückmeldung war, „Vor Jahren wären Sie auf den vordersten Bewerbungsplätzen gelandet. Wir haben momentan mindestens vier Bewerber mit Doktortitel auf die Stelle. Es tut uns leid, Ihnen absagen zu müssen.“

    72
    • Was bitte kann ein bachelor Wirtschaft?

      36
      • Das ist so gut wie nichts. Merkel hat uns auch das hochwertige Diplom kaputtet.

        38
        • Auch Diplom in BWL war schon fast nichts.
          Es gab in den ’90 eine solche Schwemme an BWlern, das die einfach nur die gelernten Kaufleute ersetzt haben.
          Warum selber einen Kaufmann ausbilden wenn man einen fertigen Betriebswirt für das selbe Geld bekommt.
          Daher kommt ein Großteil der „Generation Praktikum“. Damit man sich als BWLer von anderen absetzten kann und in der Praxis einsetzbar ist brauchte man eben Praktika. Idealerweise Abschluss unter Regelstudienzeit mit Auslandssemester und Werkstudententätigkeit. Ohne wurde man Sachbearbeiter für Nebensächlichkeiten ohne echte Karrierechancen.
          Den Übergang zum Bachelor hat man bei BWL kaum gemerkt. Die brauchen immer noch Praktika usw.
          Jetzt gibt es einfach nur noch viel mehr Spezialisierungen. Was früher erst im Hauptstudium statt fand ist heute ein eigener Studiengang.
          Masterstellen für Betriebswirte gibt es auch fast keine. Als Doktor BWL wird man eigentlich nur an der Uni gebraucht.

          14
        • @schnuersi:
          Oder man landet im Fernsehen als Werbeikone für Matratzen…

          3
        • Das Dipl. abzuschaffen, halte ich noch heute für Quatsch. Hatte ja auch ein gewisses Qualitätsmerkmal. Mit der Umstellung ist das alles etwas unscharf geworden.

          11
      • In den angelsächsischen Ländern endet die Schule früher, ein Bachelor ist dann der erste akademische Schritt und entspricht etwa dem früheren deutschen Abitur plus ein Vorstudium im jeweiligen Fach. Die Absolventen gehen dann meist arbeiten und entsprechen im Fall „Wirtschaft“ etwa unserem Industriekaufmann.

        17
        • Das hat nichts mit Wessi-Ossi zu tun sondern damit, das Firmen bzw Chefs und Manager generell alle ihre Angestellten für dämlich halten.
          Es wird überall und ständig versucht Mitarbeitern mehr Verantwortung aufzudrücken, mehr Leistung abzuverlangen aber keinen Cent mehr zu bezahlen.
          Es wird versucht einen zu verarschen wie man dabei steht.
          Das traurige ist, die finden immer einen Depp der das mitmacht.

          6
        • @ Fischkopp2

          Der Versuch ist typisch, weil Frauen generell für viel weniger arbeiten. Das ist so ein Emanzipationsproblem. Damit drücken sie die Löhne insgesamt. Wenn ein junger Mann mit einer normalen Frau ausgeht (also z.B. fast alle mit Migrationshintergrund) erwartet die selbstverständlich, dass er zahlt. Es ist ja klar, das er was will, während sie darüber entscheidet.
          Männer müssen immer so planen, dass sie grundsätzlich die Familie ernähren könnten, Frauen arbeiten um sich „selbst zu verwirklichen“, was immer das sein soll.

          2
        • Meine Frau hat „Wirtschaftskaufmann“ gelernt. Damals gab es noch keine „Kauffrauen“…
          Nach 20 Jahren Arbeitserfahrung in einem Wessibetrieb, sollte sie den BWL-Wessi-Finanzbuchhalter ersetzen.
          …für den halben Lohn!
          Fazit: Wessis halten die Ossis immer noch für dümmer als sie selber sind!

          4
    • Augen auf bei der Berufswahl und beim Wählen. Wer Grün gewählt hat hat ALG 2 verdient

      47
      • Wer Grün gewählt hat, soll die Parkanlagen sauber halten!
        Hier werden laufend städtische Mitarbeiter, auch für Reinigungsarbeiten gesucht.

        34
    • Alter; Du bist so eine billige und trübe Nummer …

      42
  • Ohne Autoindustrie und Kernkraftwerke braucht Deutschland Sozialarbeiter und keine Ingenieure !

    67
    • Genau, das sind die oben genannten 5,2 Arbeitsplätze die in der Verwalteng neu geschaffen werden.

      31
      • @ Mitdenker LOL der war gut…

        7
    • Sozialarbeiter kommen von Linken Unis und wählen Links, damit der Steuerzahler noch mehr abdrücken muss. So gelingt das nie. Sozialarbeiter versprechen immer eine Lösung es braucht nur noch mehr Kurse und noch mehr Geld. Auch wenn es Millionen pro Kopf kostet.

      15
    • Grüne NGO Betriebe leiten

      19
    • WER BEZAHLT DIE sOTŹIALdingsbums…?

      9
      • Du. Das ist deine Aufgabe. Du bist zum Malochen und Zahlen auf der Welt.

        -17
        • Die Apolloleser verstehen Sarkasmus und deinen Zynismus nicht.

          3
    • Ich bin nicht so überzeugt von diesem Ansatz, ich denke eher es wird Polizisten brauchen, und zwar solche, die von der Schusswaffe Gebrauch machen.
      Allerdings gilt für beides, dass wir es nicht haben können, wenn es die Industrie nicht mehr gibt, weil wir dann kein Geld mehr für Servicejobs haben. Alles Geld kommt aus dem Primärsektor.
      Das ist so ein Beispiel für „Deutscher, lern Wirtschaft“.

      2
  • Haben Küchenhilfen bessere Chancen?

    41
    • Geschick im Umgang mit dem Messer eröffnet heute erstaunliche Karrieren.

      42
    • Früher gab es den dummen Spruch: Wer nichts wird, der wird Wirt…. Heute kommt man problemlos immer noch bei Linken, Grünen und Sozen unter. Mit Sicherheit aber nicht als erfolgreicher Wirt.

      21
      • Wer nichts wird,
        der wird Wirt.
        Und ist ihm dies nicht gelungen,
        so macht er in Versicherungen.

        14
    • Nur wenn sie so strunzblöd sind das sie keine Kritik verstehen.

      4
  • Am Ende finden nur die einen Job die etwas können. Jetzt findet wieder Auslese statt.
    Wird weitergehen, und auch bei niedriger qualifizierten Berufen.

    35
    • Ein Bachelor als Kloputzer wäre ok.

      6
      • Ganz so tief wird der Bachelor er nicht fallen. Wenn Bildung entwertet wird, bzw. Titel im günstigst vergeben werden, trifft es alle.
        Jetzt muss dann noch das Gehaltssystem angepasst werden. Die wenigsten die sich für eine Fachkraft halten (auch Handwerker) erwirtschaften den Gegenwert der auf der Rechnung steht.

        4
        • Das ist nicht richtig!
          Der Titel Architekt ist an einen Master geknüpft. Ein Bachelor in Architektur ist kein Architekt und darf auch nicht als solcher Arbeiten.
          Das waren genau die DInge, an denen man sehen konnte wie sehr man bei dem Übergang vom Diplom zum Bachelor rumgemurkst hat.
          Denn ursprünglich war für Architekturstudenten der selbe Masterschlüssel wie für alle vorgesehen: maximal 25 % der Absolventen. Das die 75 % dann keinen berufsqualifizierenden Abschluss (denn das ist der Bachelor) haben hat man nicht bedacht.
          Genau genommen sollte ein Bachelor im Maschinenbau auch kein Ingenieur sein. Das wäre erst der Master. Da die Ingenieursverbände sich aber anders verhalten haben als der Architektenverband ist das heute kein Problem.

          7
        • Der Bachelor ist schon gefallen als er eingeführt wurde. Der Architekt hat jetzt einen BA in Science LOL

          5
  • Ehrlich gesagt empfinde ich ein Land voller Selbstständiger (minimale steuerliche Belastung vorausgesetzt) schon als Ideal. Eigenes Risiko und Leistungsbereitschaft vorausgesetzt schneidet jeder besser ab.

    9
    • Aber wenn der Großteil mangels Wirtschaftswachstum scheitert, ist die Selbständigkeit nur der Zwischenschritt zur Grundversorgung. Armes Deutschland

      3
  • Für gewisse Akademiker ist die Frage nach Arbeitslosigkeit oder Beschäftigung unterhalb des eigenen Qualifikationsniveaus schon seit Jahrzehnten eine Thema (Diskussionen begannen in den 1980er-Jahren): Wenn sie einen Abschluss in Germanistik oder Geschichte haben und hatten (ohne Lehrer werden zu wollen), dann war das nie einfach. „Sie müssen da sehr gut sein, niemand sucht eine schlechte Historikerin“, so Jörg Baberowski in einem Interview. Aber auch wenn sie etwa als Jurist ohne Prädikatsexamen vor 20 Jahren eine Arbeitsstelle suchten, war das kein leichtes Unterfangen.

    6
  • „In Deutschland ist definitiv etwas ins Rutschen geraten.“ Ja, was genau?

    3
  • Nun, wie sang schon Hanne Wieder – aus der „Dreigroschenoper“: „Wie man sich betten, so liegt man – Es deckt einem da keiner zu! (vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=kJs9CfNsx0o)

    20
  • Selbst wer auf Bio-Tierhaltung umgestellt hat–hat Probleme.
    Wegen der Dürre wird Bio-Tiernahrung knapp.
    In BW dürfen Bio-Landwirte ihre Tiere–nach Antrag–mit normalem Futter füttern.

    Zu viel Regulierung, zu viel Green Deal–zu viel falsche und viel zu frühe Entscheidungen.

    Wie soll man 80 Millionen Menschen ernähren, mit Strom im Winter versorgen…..unseren Sozialstaat finanzieren?
    Zu viel Studierte… die Warnungen „von unten“ wurden alle ignoriert.

    Vielleicht ist es die letzte Chance…noch einmal genau über alles nachzudenken.

    17
    • Wer zu dumm ist Tommaten auf dem Balkong zu züchten kann immerhien auswandern.

      -49
      • Klar nach Somalia oder Marokko oder in den Gaza-Streifen. Und was ist eigentlich „Tommaten“ oder „Balkong“? Such dir mal lieber Dosenfutter mit mehr Hirn.

        18
      • @BoOomerang

        Mag keine Tomaten und Pizza und FischMäckies wachsen bei mir nicht auf dem Balkon.

        2
      • Sie sind ein wahrlich hochintelligenter Zeitgenosse… vermutlich haben Sie sieben Sylvester an der Unität stuckatiert, nicht wahr ?

        1
  • 3% ist nicht viel aber die Tendenz ist schlecht. Es gibt Länder mit Jugendarbeitslosigkeit von +30%. Wer z.B. Genderwissenschaften studiert ist selbst schuld und mehr Respekt für Handwerk tut Deutschland sehr gut. Zudem macht sich niemand 360-Gedanken über KI – viele feiern es Blind ab. Was machen die Menschen, falls KI in 5 Jahren einige Jobgruppen wirklich zu 100% übernimmt? Werden die dann alle Straßenbauer oder Altenpfleger? Das Thema Arbeitsmarkt ist sehr sehr komplex und einige Politiker und LinkedIn-Gurus machen es sich sehr einfach indem sie laut und undifferenziert Migration rufen oder alle zum studieren animieren!

    12
    • Die Ironie ist doch, dass Genderwissenschaftler leichter eine Anstellung finden als Ingenieure. Denn die ersten leben von der immer weiter forcierten Umverteilung und die letzteren kann der Staat nicht brauchen.

      Das Handwerk bekommt auch nicht mehr Respekt nur weil es mehr davon gibt. Ganz im Gegenteil. Wenn es als letzte Möglichkeit und Notnagel gesehen wird, ist das dem Ansehen eher abträglich.
      Wenn es immer mehr Handwerker gibt werden auch die Preise und somit Verdienstmöglichkeiten fallen.

      Ob KI bestimmte Jobs übernimmt ist für Deutschland eigentlich unrelevant. Uns gehen die wetschöpfenden Arbeitsplätze verloren. Ohne die gibt es kein Geld für gar nichts. Wir werden bald nicht mal mehr den Strom bezahlen können, den man für den Betrieb von KIs braucht.

      7
    • Jetzt können wir die ganze Migrationsagenda in die Tonne treten. Ist doch prima. Und der Unternehmerverband schielt auch schon Richtung AFD.

      8
    • Vielleicht werden die alle Podcaster. Mal sehen, wo wir dann in 10 Jahren stehen!

      4
      • Gibt es denn irgendwelche Podcasts, die nicht schon jetzt von KI produziert werden?

        2
        • Aethervox (Ehrenfeld)
          Bester Podcast von und mit Christian Schneider.
          Salzig, witzig, authentisch.
          Ich zahle gern und FREIWILLIG um seinen Ideen zuzuhören.

          1
  • Die Akademikerflut und den Handwerkermangel haben die Altparteien zu verantworten. Sowohl Schröder, vor allem aber Merkel setzte den Begriff ‚Fachkräfte‘ mit ‚Akademikern‘ gleich. Unter Schröder wollte niemand zugeben, dass durch die unsägliche Abschaffung der Arbeitslosenhilfe, jede Menge Fachkräfte in Hartz lV landeten. Auch Merkel fand das wohl ganz praktisch. Ständig wurde erzählt, dass vor allem Geringqualifizierte zu Hartz IV Empfängern gehörten. Als qualifiziert wurden nur Akademiker betrachtet. Die Wirtschaft stellte kaum jemanden ohne Studium ein. Das hatte zur Folge, dass viele Eltern darauf drängten, dass ihre Kinder studieren. Der normale Beruf war bis ca. 2020 nichts wert. Heute bekommen wir die Quittung für eine derart verfehlte Politik.

    8
  • Deutschland weltweit vorletztes Ziel bei Auswanderern. Das sagt eigentlich alles.

    5
    • ….arbeitswilligen Auswanderern…

      7
  • Das ist die Folge, wenn man meint: Jedes Kind: Abitur und studieren!

    4
    • Ich war 30 Jahre im Handwerk selbstständig. Handwerk ist Knochenjob. Man steht in ständigem Vergleich, in Konkurrenz mit Schwachmaten, Pfuschern, Lügnern und Betrügern. Man arbeitet 60 Stunden / Woche, ist Zahlmeister und kostenloser Arbeitsslave fürs Finanzamt. Mein Gewerk wurde in letzten 20 Jahren durch Regulierung und erzwungene sowie völlig übertriebene „Umweltschutzmaßnahmen“ stranguliert.
      Die Zulieferindustrie hat fleißig jede noch so große Dummheit mitgemacht.
      Ich habe dieses Jahr die Firma zugemacht.
      Aber ich habe keine Lust mehr für all die Parasiten aus Berlin und Brüssel; für all die Linken, Woken und Beamten zu aufzustehen und mich von ihnen veraraschen zu lassen.

      8
      • In den 90er wurde es zum Volkssport! Handwerkerrechnungen nicht zu bezahlen.
        Aus den fadenscheinigsten Gründen! Gerichte sind erst dagegen eingeschritten, wenn der Handwerker schon mindestens ein Jahr insolvent war.

        2
  • Das ist das Ergebnis von Schröders Agenda 2010. Die Akademiker sind in immer größerer Zahl arbeitslos, weil eine Wirtschaft so viele einfach nicht braucht. Dafür fehlen dem Arbeitsmarkt Handwerker. Jeder Akademiker der jetzt Arbeitslos ist sollte sich über legen ob er als gelernter Handwerker auch arbeitslos wäre und was ihn seine jetzige akademische Arbeitslosigkeit an Wohlstand kostet, den er sich erhofft hat. Meines Erachtens ist ein Handwerksberuf sicherer und nachhaltiger als ein akademischer Grad. Von der künftigen Altersarmut werden in der Hauptsache Akademiker betroffen sein.

    3
    • Ich denke, man sollte zweigleisig fahren, sofern das möglich ist. Vor Kurzem hatte ich ein Gespräch mit einem Migranten aus Afghanistan. Er macht zur Zeit eine Ausbildung zum Elektroinstallateur. Nach Abschluß möchte er einige Jahre im Beruf arbeiten und Erfahrung sammeln. Danach Elektrotechnik studieren und dann zurück gehen, um seine Heimat aufzubauen.
      Der junge Mann ist ziemlich motiviert und wird seinen Weg gehen. Dieses zweigleisige Modell, Berufsausbildung und Studium halte ich für den besten Weg. Man hat später viele Optionen…

      2
    • Als Handwerker finden sie jederzeit beliebig viele Jobs. Das Problem ist, dass sie in Deutschland kaum davon leben können und einen niedrigen sozialen Status haben. Familie und Hausbau sind fast unmöglich geworden. Wenn sie aber bereit sind, in die skandinavischen Länder zu gehen. eröffnen sich Ihnen als Handwerker hervorragende Möglichkeiten.

      3
      • Das Problem ist eher, dass niemand sich mehr in einem Handwerksberuf die Hände schmutzig machen will. Ein Handwerker, der sein Fach versteht – gleich welches – und Einsatz zeigt, ist immer noch gesucht und kann durchaus davon leben. Allerdings handelt es sich nach wie vor um richtige Arbeit, dann macht man doch lieber „etwas mit Medien oder Werbung ………“

        3
  • 😁🔥 Hunderte Menschen radeln nackt durch Berlin

    In Berlin radelten an diesem Sonntag Hunderte Menschen splitterfasernackt durch die Straßen, um für Toleranz und Selbstakzeptanz zu demonstrieren. Die Polizei sprach von rund 500 Teilnehmern. Laut der „Bild“ sollen es sogar 700 gewesen sein.

    Die Veranstalter wollten das alte Motto der FKK „Nackt sind wir alle gleich“ etwas abwandeln, wie es auf der Internetseite heißt. Es gehe um Vielfältigkeit der menschlichen Körper anstatt Konformität. Es solle ein Zeichen gesetzt werden für „Toleranz und Selbstakzeptanz, Naturverbundenheit und Schutz der Umwelt sowie für Inklusion und Vielfältigkeit“.
    https://t.me/satellit_de/71738

    -29
    • Führte der Weg auch durch Neuköln? ^^

      39
      • Am Bundestag vorbei. Danke der Nachfrage.

        -9
    • Und? Wir sind alle nackt, unter der Kleidung…. so what?

      5
    • „Kinder zwischen nackten Erwachsenen
      Auch Kinder sind bei der Nackt-Demo dabei. Solange sie von ihren Eltern begleitet werden, sei dies für die Polizei in Ordnung, sagt einer der Polizisten gegenüber der Berliner Zeitung. Dass die Kinder später auf Agenturfotos zwischen unbekleideten Erwachsenen zu sehen sind, liege demnach in der Verantwortung der Eltern.“
      https://www.berliner-zeitung.de/article/nur-mit-helm-und-turnschuhen-berliner-starten-erstmals-zum-nackt-radeln-10270132

      -8
    • Das muss man unabhängig von der Quelle mal gesehen haben. xD

      -14
    • Wenn es wenigstens knackige durchtrainierte Menschen gewesen wären.
      Das ist nichts fürs Auge, sondern eher abschreckend. Es gibt Bilder die will man einfach nicht sehen.

      16
      • „Wir gedenken der Schlacht im Teutoburger Wald, bei der unsere Vorfahren die Römer durch den Anblick ihrer entblößten Leiber in die Flucht schlugen…“ 🤣

        11
        • Die nackten Kinder scheinen es dir ja angetan zu haben, so oft wie du sie erwähnst.

          3
        • Zumindest waren Kinder unter den Demonstrierenden. Ihr Flamer-Kiddys.

          -10
  • Hmm, zu diesem Thema hätt ich mal ’ne Frage:
    „so trifft es seit einiger Zeit vermehrt auch Akademiker aus dem naturwissenschaftlichen und technischen Bereich.“:
    Frage: Betrifft es die „Akademiker“ der Geschwätzwissenschaften, aka „Gender, Soziologie u.ä“ in ähnlicher Weise wie die MINT-Leute?
    Hintergrund der Frage:
    Ich selber, mittlerweile in Rente, jedoch meiner ehemaligen Firma noch verbunden, kenn das Thema Entlassungen/keine Neueinstellungen bei IT-lern/Maschinenbau-Ings natürlich schon lange. Es ist so wie hier beschrieben.
    Derweil stellt man hier in der Stadt immer mehr Leute ein, also so „Sozialarbeiter“, „Integrations-Beauftragte“, usw. – also „Absolventen“ von so Sachen – da gibt es offensichtlich kein Problem für diese Art „Akademiker“???

    42
    • Sozialarbeiter, Integrationsbeauftragte, etc. und Beamte schaffen keinen Mehrwert. Sie kosten der Allgemeinheit nur viel Geld.
      Geld, das Deutschland eigentlich nicht mehr hat. Ohne Industrie und Wertschöpfung kommt kein Geld mehr rein. Also macht man Schulden.
      Jeder, der elementare Mathematikkenntnisse besitzt, weiß, dass eine solche wirtschaftsfeindliche Politik in die Staatspleite führt.

      46
    • Tja – das sind dann wohl die neuen Jobs die versprochen wurden.

      15
  • Die Debatte hier zeigt mir recht deutlich, dass es noch jahrelang weiter bergab gehen wird. Wenn schon bei einem guten Medium wie Apollo News so viele weltfremde Leute kommentieren, möchte ich gar nicht wissen, was bei den Abonnenten von SZ und Zeit für Zeug rauskommt…

    21
  • Bei mir: in Bonn chemischen Mischbetrieb gehabt, Tensidchemie. Autopflegeprodukte, das Geschäft lief, war zwar nur ein Kleinbetrieb, aber ich konnte davon (gut) leben und die Lebenshaltungskosten finanzieren. Je nach Auftragslage musste 24 Stunden durchgearbeitet werden, um Fristen einzuhalten. War alles kein Problem, es hat Spaß gemacht und war keine Belastung. Mietvertrag der genutzen Halle lief aus, wollte auf eigenem Grundstück (Sankt Augustin) weitermachen. Dieses konnte ich mir mit meinen Einnahmen nach 3 Jahren schon kaufen. Dummer Weise in einem Wohngebiet, nicht vorher drüber nachgedacht. Bauvoranfrage für eigene kleine Halle im Rathaus gemacht. Der zuständige Beamte dort:“Wir brauchen keine Arbeitsplätze, wir brauchen Wohnraum. Abgelehnt.“ Leider habe ich im großen Umkreis um Bonn keine Halle gefunden mit Nutzungsänderung auf Chemie. Bude zugemacht. Und jetzt weiter spekulieren warum es Arbeitslose gibt….In Deutschland nie und nimmer mehr ein Gewerbe gründen.

    20
    • tja heute sieht man in Flugdrohnen „unicorns“ vor 20 Jahren wurde man im Gründerzentrum „ausgelacht“ ( bedenke da gabs kein DJI zeugs ) nun man hat locker 10 Jahre verpennt solche „Macher“ zu erkennen , zu fördern(!) usw

      Nun irgendwann hat man eben auch keine Lust sich diesen Affenstall anzutun inkl der zudem totalen Überregulierung … nur eine gecloste Firma ist eine gute Firma hierzulande.

      Innovation Fähigkeit ist schon als Angestellter ein Riesenproblem 2x erlebt im Sinne wie entsorgt man die im Grunde Zukunft der jew. Firma .. und bei Bewerbungen ist zb Bosch “ Guten Leuten muss man absagen “ eine Generaldenke in den HRs

      1
    • „Dummer Weise in einem Wohngebiet, nicht vorher drüber nachgedacht.“
      Aha. Aber den Staat für das eigene Scheitern verantwortlich machen?

      -5
      • Das passiert vielen, weil die Regelungsdicht so hoch ist. In Deutschland muss man erstmal die Regulierungen studieren, bevor man auch nur die Hand hebt. Ein Freund von mir (hochintelligent, gerade Uni abgeschlossen) machte sich mit dem Thema seiner Abschlussarbeit als Berater selbständig. Aufträge kamen sofort massenhaft rein. Aber: er hatte beim ausfüllen der Gewerbeanmeldung einen Fehler gemacht und seine erwarteten Einkünfte real angemeldet. Dadurch wurde sofort ein extrem hoher Vorschuss von Steuern fällig und er war Pleite, bevor er richtig starten konnte. Er hat es dann noch einigermaßen gerettet, aber nach einem Jahr ist er in eine gute Anstellung bei einem Konzern gewechselt. Es geht ihm heute gut, aber nicht so gut, wie es ihm gehen könnte, und Deutschland hat eine vielversprechende Unternehmung weniger.

        2
      • Mein lieber Ami, bitte meine Worte nochmal nachlesen, besser noch erklären zu lassen. Wo habe ich den „Staat“ für mein scheitern zur Verantwortung gezogen? Wo genau? ICH wollte weiter machen, aber der von Ihnen in Schutz genommen „Staat“ wollte keine Arbeitsplätze sondern Wohnraum. Wenn Sie schon den Sinn eines Textes nicht verstehen, wollen oder kognitiv können, dann halten Sie sich doch mit Urteilen raus aus der Kommentarspalte. Oder ist es Ihnen zu gefährlich arbeiten zu gehen, dann noch mit vollem wirtschaftlichem Risiko einen eigenen Betrieb zu führen? Hier die Fresse aufreißen, ohne überhaupt verstanden zu haben was das Grundprinzip des Beitrages ist, zählt man(n) dann zu den „Fachkräften“ die hier Meldung geben ohne Hirn und Verstand? Wie lange sind Sie evtl. schon arbeitslos und leben auf Kosten anderer? Um 09:16 Uhr einen Kommentar abzugeben heißt ja wohl Zeit zu haben….Im Gegensatz zu Ihnen muss ich jetzt zur Arbeit. Danke für Nichts.

        0
  • Ein wesentliches Problem bleibt völlig unerwähnt. In den letzten drei Jahrzehnten sind selbst in produzierenden Unternehmen, insbesondere in den großen Konzernen die Entscheidungsebenen von Ökonomen und Akademikern selbst mit alleiniger geisteswissenschaftlicher Ausbildung regelrecht gekapert worden. Die Personabteilungen sind voll mit ihnen und rhetorisch sind sie meist den „technischen“ Leitern der Personal suchenden Fachabteilungen überlegen. Sie wissen es dann besser, wenn eine Nachbesetzung eines Ingenieurs infrage steht oder die bisherige Ingenieursstelle doch auch vermeintlich mit einem günstigeren staatl. geprüften Techniker besetzt werden könnte. Leiter mit natur-, mathematisch- oder ingenieurwissenschaftlicher Qualifikation haben in diesen Zeiten ein ganz schlechtes Standing. Denn es werden über ihnen immer weniger, die noch wissen oder zumindest noch eine leise Ahnung haben, was das eigentliche „Kunstwerk“ von Ingenieuren ist. Es ist schlicht Ignoranz eines eitlen Managements.

    35
    • Bla bla typisch unwissender Boooooooooooooooooooomer.
      „Im Ingenieör verkörpert sich die Mittelmäßigkeit“ – Thomas Mann in einem Brief über den „Zauberberg“.
      Wir Künstler haben den Überblick oder wie Grönemeier es sagte wir sind das Herz und die Seele. Ingeniöre sind gut für die Umsetzung der technischen Details aber ohne Fürung durch Künstler sind sie so hilflos wie umgedrehte Schildgröden.

      -45
      • Hätten Sie ebenso reagiert, wenn ich statt des Begriffs „Kunstwerk“ das Synonym „Können“ verwendet hätte? Denken Sie einmal darüber nach! Ich fasste ihn sogar in „Hochkommata“ ein. Mir war nicht bekannt, dass nur „Künstler“ im eigentlich Sinne das Ergebnis ihres Schaffens mit „Kunstwerk“ bezeichnen dürfen.

        3
      • Ist ihre Rechtschreibschwäche angeboren oder haben Eltern und System versagt?

        8
        • Wenn er Thomas Mann so verstanden hat wie er schreibt, hat er nix begriffen. …legasthenische Dysleksie..

          2
        • Die hab ich mir hart erarbeitet um euch Schwächlingen meine Verachtung zu dämonstrieren
          PUNK RULEZ

          -11
      • Wenn man etwas besonders Dummes hören will, muss man einen einen Künstler nur nach seiner politischen Meinung fragen.
        (Marcel Reich-Ranicki)
        (Oder man fragt einen Bo0omerang)

        2
      • Sie sind Künstler? Das glaube ich gerne, Lebenskünstler.

        1
      • Thomas Mann hat recht.
        So mancher Dipl.-Ing. glaubt aber, er sei der größte Welterklärer.

        -2
        • Sagen wir, Thomas Mann hat da einen Punkt. Aber Mann setzt auf viel höherem Niveau an. Z.B. würde er den Dipl. Ing. als notwendige Basis sehen, zu dem aber etwas hinzukommen muss. Und dabei dachte er bestimmt nicht an die linken „Kulturschaffenden“ von heute.

          1
  • „Vielen bleibt nur noch die Flucht vom Angestellten zum Unternehmer. Häufig ist dies keine echte Chance, sondern eine aus der Not geborene Entscheidung.“

    Ja was denn sonst ? Wenn ich fuer niemanden mehr arbeiten kann dann bleibt:

    a) Selbstaendigkeit
    b) Buergergeld beziehen wie es die eingestroemten Fachkraefte vormachen

    Einfach von Ingenieur oder Informatik auf Genderwissenschaften oder Gleichstellungsbeauftragter umzustellen kann auch nicht jeder.

    18
    • Die weitaus bessere Alternative ist

      c) in ein Land gehen, in dem ein deutscher Dipl.-Ing. anständig bezahlt wird.

      4
  • Ackerdemicker?

    21
    • Sicher erfolgreicher Studiengang in Genderwissenschaften… 😀

      22
      • Oder vier Jahre abgebrochenes Theologiestudium, danach Frist-Class-Küchenhelfer….

        8
      • woher soll ich wissen was der Kolbe denn stuttiert hat

        -24
  • … was da heutzutage als „Akademiker“ verkauft wird hat nicht mal ansatzweise etwas mit Akademiker zu tun. Somit der Großteil dieser Studienabgänger zu Recht keine Anstellung finden.

    Die Gesellschaft ist an einem Punkt angekommen, an dem wieder Leistung und Qualität gebraucht wird . . . . Faule und Dumme kann sich ein richtiges Unternehmen nicht mehr leisten, bei dem Mindestlohn und den Lohnnebenkosten, von den sonstigen dazu kommenden Arbeitsplatzkosten ganz zu schweigen.
    30 Tage „Urlaub“, Krankheitstage, „Fortbildung“, etc.

    52
    • Sie haben natürlich Recht. Man nennt das Phänomen „Wohlstandsverwahrlosung“. Der Volksmund sagte früher, „wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis“.
      Wir müssen diese ziellose Stütze für alles und jeden abschaffen. Unterstützung bekommt nur, wer

      1. Bürger ist. „Echter“ muss man inzwischen dazu sagen. Da sind ein paar Einbürgerungen passiert, die nicht haltbar sind.

      2. In unverschuldeter Not ist.

      Alle anderen können sich Arbeit suchen oder gehen.

      4
    • Dein Name ist Pogrom haha. Ihr alten Motzer glaupt wenn ihr sotzialfeindliche Parolen gröhlt würde man euch für eisenharte Multi Manager halten. Aber wenn eure Parolen mal umgesetzt werden wird Heulen und Zähne Klappern sein denn ihr seit SCHWACH.

      -62
      • Genau: stark wird man wenn man seine Arbeitskraft NICHT einem Unternehmer gibt der durch mich ein Luxusleben führt. Mit Bürgergeld usw. wird man stark, unabhängig, und hat Zeit für Demonstrationen gegen………

        20
      • wenn man keine Ahnung hat, dann einfach mal die ….

        20
        • warum tust dus dann nicht

          -44
      • Rechtschreibung kickt hart.

        11
        • PUNK RULEZ

          -16
      • Geh zum Arzt, bitte….

        13
  • Gott schütze das ehrbare Handwerk.
    Handwerk hat goldenen Boden.
    Gilt wohl auch heute noch.

    37
    • Leider auch nicht mehr in allen Bereichen. Noch in vielen Bereichen, ja. Aber auch dort dürfte die KI in den nächsten Jahren in vielen Bereichen einschlagen (zB Bauwirtschaft und viele damit verbundenen Gewerke)

      5
  • Als Selbständiger sage ich Ihnen, Thema verfehlt und aber genauso. Es gibt nach wie vor Möglichkeiten. Aber dafür muss man wissen, was man kann und will. Wenn mein eigener Sohn sagt, er übernimmt den Laden, wenn er regelmäßig an seinem Kite-Slot trainieren kann, jage ich ihn zum Teufel, ist gerade so passiert. MfG

    18

Werbung