Wahl-Eskalation in Baden-Württemberg, Iran-Eskalation, Postkolonialer Irrsinn – Bolz & Mannhart
Die Themen diesen Freitag bei Bolz und Mannhart: Die CDU blamiert sich in der Schlussphase des Wahlkampfs, Manuel Hagel zeigt, dass er selbst recht wenig über seine Politik weiß. Der Iran-Krieg verändert die Welt. Und: Berlin schließt das Archäologische Institut und offenbart damit eigentlich den absoluten Kern des Kulturkampfs.
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Das Völkerrecht taugt leider nichts, wenn es Terrorstaaten wie den Iran schützt und stützt. Das Völkerrecht ist nur eine Konstruktion für schwache und hilflose Staaten wie Deutschland, Österreich oder Belgien.
Deutschland brennt.
Der Osten wählt die Feuerwehr.
Der Westen wählt die Brandstifter.
Wie bescheuert muss man sein?
Nur die dümmster Kälber, wählen ihren Schlächter selber.
Die Baden-Württemberger sind meist Schwaben und da klemmt es mit der politischen Intelligenz. Ich hatte schon Hoffnung als die Landwirte auf die Barrikaden gingen, aber jetzt wählen diese Bio-Bauern wieder Schwarz und Grün anstatt Blau.
Sie lernen nur durch Schmerzen nicht durch Denken.
Warum sollte ausgerechnet der Krieg mit Iran besser ausgehen als Afghanistan -Desaster nach 20 Jahren-, Libyen, Irak, Schweinebucht, Vietnam usw.?? Ein toter Mullah führt zu fünf neuen Mullahs, ich verstehe die Naivität und Begeisterung nicht.
Diese Kriegsgeile Besoffenheit hier und auch bei Nius macht mich fassungslos.
Wie weit in Tiefe die vermeintlichen und von Norbert Bolz kritisierten „Glaubenssätze“ in die gesellschaftlichen Verhältnisse inzwischen hineinreichen, wird mehr als augenfällig angesichts dessen, dass allen voran in Blaubeuren als einer der laut Walter Jens ältesten Gelehrtenstädte Württembergs das dortige Heinrich-Fabri-Institut als geistes- und sozialwissenschaftliches Forschungszentrum aus angeblichen Gründen des Brandschutzes einfach zum 1. April 2016 geschlossen worden ist. Seit bereits zehn Jahren findet damit generell kein gedanklicher Austausch mehr statt zu Fragen, die auch künftig für jeden Menschen existenzieller nicht sein könnten. Noch anlässlich der Eröffnung des Instituts am 17. Juli 1985 hieß es, dass der Forschungsakzent notwendig auf der Erneuerungskraft und Eigenständigkeit der Humandisziplinen bis hin zur Medizin liegt, um den darauf aufbauenden Natur- und Technikwissenschaften ein Fundament zu bieten. Das alles ist nunmehr Vergangenheit.
Korrektur: Das Heinrich-Fabri-Institut ist zum 31. Dezember 2016 geschlossen worden.
Die auf eine überaus lange und reichhaltige Geschichte zurückblickende „Blaubeurer Geniepromotion“ (Binder, in: Potthast/Drecoll (Hrsg.), 2018: 72) muss damit fürderhin ohne den erst jüngst von der Körber-Stiftung als unerlässlich bezeichneten Dritten Ort auskommen. Aber an einer freien Entfaltung des je individuellen Genius scheint mittlerweile sowieso kein öffentliches Interesse mehr zu bestehen.
Übrigens: Welch unschätzbaren Verlust die Schließung etwa auch des Blaubeurer Heinrich-Fabri-Instituts bedeutet, lässt sich schon daran ablesen, dass es der zentralen Infrastruktur einer hochentwickelten Industriegesellschaft angehört.
Nur zur Erinnerung: Wilfred Ruprecht Bion machte spätestens im Jahr 1975 auf das Problem aufmerksam. Aus den damaligen Brazilian Seminars sind die Worte überliefert: “ … a good general has to be able to think while he is being fired at“. Das heißt: Generalisten als Träger des zukunftsreichsten Denkens haben geradezu biblisch durchs Feuer zu gehen (Daniel 3,25). Nicht anders verhielt es sich beim Heinrich-Fabri-Institut. Auch dort war ein „thinking under fire“ die tagtägliche Erfahrung. Umso mehr erstaunt, es immerhin mehr als drei Jahrzehnte durchgehalten zu haben, dadurch permanent einem enorm kräftezehrenden Relativismus ausgesetzt gewesen zu sein. Hätte dessen gesellschaftliche Reproduktion ein Ende gehabt, wäre die Schließung zum Schutz des geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungszentrums behördlich erst gar nicht angeordnet worden.
Was der Westen sei, ist gefragt worden. Eine kleine Zufallsauswahl:
Larry Siedentop, Inventing the Individual. The Origins of Western Liberalism, 2014.
Joseph Henrich, The WEIRDest People in the World, 2020
Edward Grant, The Foundation of Modern Sciences in the Middle Ages. Their Religious, Institutional, and Intellectual Contexts, 1996
Edward Grant, A History of Natural Philosophy. From the Ancient World to the Nine-teenth Century, 2007
Hans Joas, Die Sakralität der Person. Eine neue Genealogie der Menschenrechte, 2011
Frank Rexroth, Fröhliche Scholastik. Die Wissenschaftsrevolution des Mittelalters, 2018
Kurt Flasch, Udo Reinhold Jeck, Das Licht der Vernunft. Die Anfänge der Aufklärung im Mittelalter, 1997
Jörg Lauster, Die Verzauberung der Welt. Eine Kulturgeschichte des Christentums, 2014
Martin Rhonheimer, Christentum und säkularer Staat, 2014
Rémie Brague, Europe, la voie romaine, 1999
Philippe Nemo, Qu’est-ce que l’Occident, 2013
Michael Mitterauer, Warum Europa?, 2003
Auch in Bayrisch-Schwaben gehts rund vor der Kommunalwahl. In Königsbrunn und Türkheim wurden Briefwahlunterlagen doppelt verschickt. Für unentschlossene Wähler ideal, oder waren die schon vorab von hilfsbereiten Genossen ausgefüllt?
Die werden nur eingesammelt und durch schon vorab ausgefüllte Stimmzettel ausgetauscht. Die Altparteien wissen wie es geht.
Wie immer: 👍👍💡💡
Licht, im tobenden Ozean der s/w populistischen Dauerverblödung.
Fakten zu den Grünen uund dem CDU Kandidat Hagel:
CDU Hagel war neulich Thema in den mainstream- Medien,
wegen seiner etwas pädophilen Neigungen … ( die er, sagt er inzwischen, abgelegt hat..? )
AFD -Kandidat Frohnmaier sagte deswegen, der
Hagel wäre besser bei den Grünen aufgehoben,
der Partei die jahrelang Pädophilie im Programm hatte !
short
unfassbare Aussage von Hagel
https://www.youtube.com/watch?v=2G9bBmT29tQ
„Özdemir war zumindest bisher nicht wie die anderen Grünen er klang bisher immer noch wie ein ganz normaler Mensch“ Der Herr Bolz hat einen feinsinnigen Humor.
Herr Bolz ist für mich eine der wichtigsten, vernünftigen Stimmen in diesem Land.
In Baden-Württemberg sind aber alle 3 Spitzenkandidaten Berufspolitiker – ohne wirkliche reale Berufserfahrung – und Özdemir steht, was Opportunismus betrifft ganz vorne – hat noch nie was richtiges gearbeitet – man muß nur seine Biographie bei Wiki nachlesen – bei der OB-Wahl in Stuttgart war er nicht angetreten – weil er mutmaßlich auf die Bundestagswahl spekuliert hatte – und so wurde er Landwirtschaftsminister – obwohl er davon keine Ahnung hat – egal – Haupsache Minister – aus meiner Sicht einer der schlimmsten, inkompetentesten Berufspolitiker überhaupt, der nahezu sein ganzes Erwachsenenleben auf Steuerzahlerkosten verbringt.
Vielen Dank, großartig.
Die CDU und ihr Kandidat wird den Wahlkampf verlieren.
Nicht weil die CDU und ihr Kandidat nicht taugen, sondern wegen einem widerlichen schmutzigen Wahlkampf. Angeführt von einer ebensolchen Grünen bis über die beschissenen deutschen Medien, die es nicht unterlassen können ständig von einem ungeheuerlichen Patzer eines Mannes zu sprechen der seine Freude über ein hübschen weibliches Wesen geäußert hat!
Auch ich habe früher lieber mit hübschen Frauen zusammen gearbeitet, ohne der Vater eventueller Kinder zu sein. Einfach weil eine Frau das ist was ich unter schön verstehe.
Man muss nicht alle drei Hände in der Hose haben um so zu empfinden.
Die Grünen sind für mich eine terroristische Sekte, einzig da um unserer eigentlich so schönes Land zu zerstören!