Quartalsergebnis
VW rutscht weiter in die Krise: Gewinn um 28 Prozent eingebrochen
Die Gewinne des VW-Konzerns sind im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 28 Prozent eingebrochen. Bereits zuvor kündigte VW-Chef Blume an, aufgrund hoher Kosten neue Sparmaßnahmen zu ergreifen.
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Die Krise des VW-Konzerns spitzt sich weiter zu. Jetzt meldet Volkswagen im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahr einen Einbruch des Nettogewinns um insgesamt 28 Prozent. Während der Gewinn im Jahr 2025 noch bei 2,2 Milliarden Euro lag, fällt er nun auf knapp 1,6 Milliarden Euro.
Zudem sank das Betriebsergebnis um 14,3 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Auch der Umsatz des Konzerns fiel um 2,5 Prozent auf 75,1 Milliarden Euro. „Wir haben im Volkswagenkonzern ein großes Kostenproblem“, erklärt Konzernchef Oliver Blume angesichts der schlechten Zahlen gegenüber Bild.
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Blume prognostiziert gegenüber der Zeitung: „Die Risiken werden nicht abnehmen. Der Wettbewerbsdruck wird in Zukunft noch weiter steigen.“ Der VW-Chef begründet den Einbruch in einer Mitteilung: „Kriege, geopolitische Spannungen, Handelsbarrieren, verschärfte Regulatorik und ein harter Wettbewerb sorgen für Gegenwind“.
Erst am Mittwoch verkündete VW, im Hinblick auf die hohen Kosten zusätzliche Sparmaßnahmen zu ergreifen. In einem Schreiben, das der dpa vorliegt, wird Konzernchef Oliver Blume mit den Worten zitiert, dass die VW Group eine starke Substanz habe. „Allerdings verdienen wir heute nicht genügend Geld mit unseren Fahrzeugen, um unsere Zukunft nachhaltig zu finanzieren.“ Deshalb wolle er, dass in einer „Strategie 2030“ die Neuaufstellung geregelt werde.
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Erst in der vergangenen Woche wurden weitere Sparziele des VW-Konzerns öffentlich. Nach einem Bericht des Manager Magazins prüfte Konzernchef Oliver Blume den Abbau weiterer Produktionskapazitäten von bis zu einer Million Fahrzeugen jährlich (mehr dazu hier). „Überkapazitäten sind für unser Unternehmen langfristig nicht tragfähig“, sagte er gegenüber dem Magazin.
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Ein Wirt zwingt die Stadt zur Prüfung ihrer Vergabepraxis. Sollte EU-Recht greifen, müssten die großen Festzelte neu vergeben werden – und das bisherige Modell aus Brauereien und Wirten wäre nicht mehr gesetzt.Die neuen Zahlen treffen Volkswagen nicht überraschend, sondern sind Teil einer längeren Krise. Schon 2025 war der Gewinn massiv eingebrochen. Der Konzern hatte deshalb bereits Ende 2024 ein umfassendes Spar- und Umbauprogramm vereinbart. Unter dem Titel Zukunft Volkswagen sollen bis 2030 mehr als 35.000 Stellen an deutschen Standorten sozialverträglich wegfallen. Zugleich sollen Produktionskapazitäten dauerhaft um 734.000 Fahrzeuge reduziert werden. Ziel sind Einsparungen von mehr als 15 Milliarden Euro jährlich. Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen wurden damit zunächst abgewendet.
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Werksschließungen und weitere Massenentlassungen werden die Folge sein. Und NEIN, das ist nicht nur Irankrieg, Putin, Ukrainekrieg, Trump, Energieprobleme und andere Ausflüchte: Das ist eine seit langen Jahren völlig verfehlte Geschäfts- und Modellpolitik, die sich nach allem und jedem gerichtet hat wie Politik, Klima (!), Umwelt, Befriedigung von Lobbygruppen und und und.
Nur: An den Kunden (sic!), der die Produkte des Konzern mit seinem sauer verdienten Geld kaufen soll … an den hat dabei anscheinend kaum einer gedacht. Und der … will so nicht mehr. Zieht Euch mal ganz warm an, Leute.
Das stimmt. Es hat natürlich ganz andere Gründe. Obwohl er mittlerweile geflüchtet ist, der Herr Kinderbuch-Autor, ist er ja nicht weg. Sein Wirken liegt auf diesem Land wie eine Bleiplatte, welche dieses Land nun mehr und mehr erstickt. Sein Name – Robert Habeck. Verkleidet als Wirtschaftsminister, ruinierte er praktisch im Alleingang mit ein paar Komplizen den einstigen Wirtschaftsgiganten innerhalb von drei Jahren und ist seither auf der Flucht. Und niemand in der Politik redet da drüber. Erst recht nicht die CDU. Was sagt uns das?
Sollen sie doch VW Bussie zur Bussifizierung bauen ,die werden doch benötigt..
Vielleicht möchte der Kunde das Produkt nicht?
Nur so eine Idee.
Natürlich: „ Kriege, Spannungen, Handelsbarrieren…“ sind schuld. Mit einem Wort: Trump und Putin. Wer sonst? Trump hat ja auch beschlossen, den Konzern voll auf „Klima“ zu drehen und Autos zu bauen die keiner will. Und wahrscheinlich war es Putin, der absurde Löhne im VW-Stammwerk festgelegt und beschlossen hat, Jahrzehntelang an Überkapazitäten festzuhalten. Und wahrscheinlich sitzen die beiden, und – ach ja – auch noch der argentinische Präsident Milei 🤣im Aufsichtsrat von VW.. Und nicht die Gewerkschaften und das Land Niedersachsen. Denen der „Kampf gegen Rechts“ und das Wetter („Klima“) schon seit Jahrzehnten wichtiger ist als die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter und das Gend ihrer Aktionäre.
Chinesische E-Autos sind eben besser und günstiger als „Volks“wagen.
Im Grunde haben die chinesischen eAutos die gleichen Probleme in der Benutzbarkeit, Haltbarkeit, Wartung, Preis, Wertverlust, Wartung, Lademöglichkeit usw, wie deutsche eAutos.
Ja, nur hat VW ein zusätzliches Problem, die Software reift nicht. Die haben mittlerweile die 3. Platform. Hinzu kommt billige Haptik und Qualitätsprobleme.
Was sind das für dumme ausreden? Die Märkte wo Chinesische EVs abgesetzt werden sind viel stärker von Benzinpreisschwankungen betroffen als Europa und viele BYD Modelle haben nicht nur mehrere Batterien gleichzeitig geladen, sondern auch einen Hybridantrieb, sollte sich wirklich keine Ladesäule finden. Den Rest ziehst du dir aus den Fingern und erwähnst Wartung zweimal. Hauptsache irgendwas mies reden wollen.
Nach der SPD Logik müsste VW einfach mehr Schulden machen und die Löhne eröhen.
Das freut mich.
Da ich ja wählen kann, wie ich will, ohne dass sich in so vielen Bereichen fundamental etwas verändert, bleibt mir nur noch Zynismus als Genugtuung.
Weiter so in den Untergang.
Deutschland ist im Niedergang, und das unaufhaltsam.
Schön.
Bevor der deutsche Staat die Ursachen dafür bekämpft, stellt man lieber auf Rüstungsindustrie um.
Die ist auch viel umweltfreundlicher. Die Panzer laufen ja mit E-Motor 🫣
Das habe ich mir schon nach dem Dieselskandal gewünscht aber es ist ja ein Staatskonzern…
Wer in Asien unterwegs ist wundert sich darüber nicht. Deutschland ist im letzten Jahrhundert stehen geblieben.
letzte Rettung Panzerproduktion
Und das trotz oder vielleicht doch wegen solcher Koryphäen wie Frau Hamburg im Aufsichtsrat? Mitleid hält sich sowas von in Grenzen bei diesen selbstgeschaffenen Problemen, welche ihnen jetzt voll auf die Füße fallen.
Die pösen pösen Kunden
Kein Problem für VW. Das Werk Osnabrik bekommt jetzt vom Staat Aufträge für Rüstungsgüter.
In den anderen heiligen Hallen kommen die Chinesen und produzieren kostengünstige E-Mobile.