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Automobilhersteller

Abschied vom eigenen Auto: VW könnte Kapazität für bis zu eine Million Fahrzeuge pro Jahr abbauen

Volkswagen stellt sich auf einen weiteren Einschnitt ein: Konzernchef Oliver Blume prüft den Abbau von Produktionskapazitäten im Umfang von bis zu einer Million Fahrzeugen jährlich. So wird der Abschied von der Individualmobilität beschleunigt.

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Volkswagen will seine weltweiten Produktionskapazitäten weiter deutlich senken. (IMAGO/STEINSIEK.CH)

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Der Automobilhersteller Volkswagen verschärft seinen Sparkurs. Nach einem Bericht des Manager Magazins prüft Konzernchef Oliver Blume den Abbau weiterer Produktionskapazitäten von bis zu einer Million Fahrzeugen jährlich. Der Konzern produziert bereits seit Jahren unter früheren Planwerten. 2025 lag die weltweite Produktion bei 8.866.144 Fahrzeugen. Zielgröße laut Blume: von über 12 Millionen auf nachhaltig 9 Millionen Fahrzeuge pro Jahr.

Volkswagen hat 2025 nur noch ein operatives Ergebnis von 8,9 Milliarden Euro erzielt, nach 19,1 Milliarden Euro im Vorjahr. Die operative Marge sank auf 2,8 Prozent. Der Umsatz blieb mit 321,9 Milliarden Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Für 2026 erwartet der Konzern nur begrenztes Wachstum.

Im ersten Quartal 2026 gingen die weltweiten Auslieferungen von VW um 4 Prozent zurück, in China um 15 Prozent, in den USA um 20,5 Prozent. Nur Westeuropa entwickelte sich besser. Besonders hart trifft VW China, lange Zeit den wichtigsten Gewinnbringer. VW hat dort 2024 seine Spitzenposition an BYD verloren und ist 2025 sogar auf Rang drei hinter Geely zurückgefallen. Jüngere Käufer greifen zunehmend zu heimischen Marken.

Für Deutschland ist der Umbau ohnehin schon in vollem Gang.  VW vereinbarte Ende 2024 mit dem Betriebsrat den Abbau von mehr als 35.000 Stellen bis 2030; Reuters spricht inzwischen konzernweit von rund 50.000 Jobs in Deutschland bis 2030, wenn man Audi und Porsche einbezieht. Schon 2024 wurde für die deutschen Standorte ein Abbau von rund 700.000 bis 734.000 Einheiten Kapazität vereinbart.

In Wolfsburg soll die Produktion auf weniger Linien konzentriert werden, der Golf wird ab 2027 in Mexiko gebaut. In Dresden endet die Fahrzeugproduktion Ende 2025, in Osnabrück läuft die Fertigung des T-Roc Cabrio Mitte 2027 aus. 

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66 Kommentare

  • VW wird weitgehend von der SPD in Niedersachsen und der Gewerkschaft kontrolliert.
    Dort also kann sich der Arbeiter bedanken, der sich keinen VW mehr leisten kann und bald auch kein Auto mehr aus China.

  • Corona hat gezeigt, dass man zwingend ein eigenes Auto braucht.

    • , dass man zwingen ein eigenes Auto braucht: Ja aber eben kein VW. Sie haben die ganze Technologie nach China gebracht und jetzt werden sie Pleite gehen und niemand wird es interessieren. Es gibt ja noch andere Auto Konzerne.

  • CDU wirkt!

    • Ich bin der Echte!
      Leg dir einen eigenen Nick zu

      • Nein, ICH bin der echte! Ihr seid beide bloß Kopien!
        👶🏼

        • NEIN! ICH!

          -4
    • Fast keine Autos mehr in Deutschland.
      Rikschas und Eselkarren auf den verfallenden Strassen.
      .
      Der feuchte Traum im Schlüpfer der Grünen.

  • Der letzte macht’s Licht aus.

    • Es grünt so grün in Deutschland ist alles hin. Die neue Wertschöpfung kommt von der Front.

  • Konzernchef Oliver Blume prüft den Abbau von Produktionskapazitäten im Umfang von bis zu einer Million Fahrzeugen jährlich. So wird der Abschied von der Individualmobilität beschleunigt.

    Bin verwirrt mit diesen Satz.
    Dann fahre ich halt eine andere Marke.
    Darf der Deutsche Autofahrer nur VW fahren ?

    • Was der Deutsche so darf? Ich hab‘ in meinem Leben jenseits von Mietwägen noch nie einen VW gefahren. Die paar Versuche waren freundlich ausgedrückt „wenig erbaulich“. Hier bei uns gibt’s noch eine Menge Fahrzeuge der Generation Käfer aber spätestens mit dem Golf III endete die Volkswagenpräsenz hierzulande. Kaum zu glauben – ein Land fast ohne Volkswagen und wenn dann mit chinesischem Kennzeichen…

    • Das mit dem KdF-Wagen für alle hat aber ein anderer Kanzler eingeführt.

  • Mir egal, habe mich 2001 von VW verabschiedet, und werde nicht rückfällig.

  • Wieso produziert VW keine Windräder, Drohnen, Lastenfahrräder, Wärmepumpen?

    • Machen jetzt auf Kübelwagen 2.0
      Ist lukrativer, der Staat zahlt.

      • Wenn der Lenkwinkelsensor klemmt ab in der Werstatt. Der E – Kübel ist so krumm und schepp wie das G36 Gewehrvon H&K.

  • Ich verweise einfach mal auf diese Studie:https://swiss-lean.ch/blog/volkswagen-vs.-toyota-ein-effizienzvergleich
    Bei Toyota habe ich 15 Jahre Garantie auf den Motor,wo gibt’s das noch?
    Einfach mal auf die Toyota Homepage gehen und unter Garantien suchen

    • Auch bei Elektrokutschen ist Qualität und ein günstiger Einstiegspreis zu finden.

      Aion UT von GAC – Ein Preis von rund 28.000 Euro soll den Einstieg erleichtern. Zudem gibt es acht Jahre oder 200.000 Kilometer Garantie. Ende 2026

      • Ach Jahre Garantie oder 200000 Km gibt nur jemand der Qualität liefert.
        Da wirste keinen deutschen Autobauer finden.
        Was soll ich da mit so einer abgewohnten H-Laube rumfahren. Meine Frau will auch keine 30 Jahre alten Möbel in der Wohnung.

      • Mal an ein Fahrzeug mit H-Kennzeichen gedacht? Mercedes W201-Baureihe, kann jede bessere Dorfwerkstatt reparieren, Ersatzteile gibts wie Sand am Meer. Noch zwei Jahre, dann wird mein Leasingfahrzeug abgegeben, dann suche ich mir den schönsten 190er Benz (nein, keinen 2.3-16er) den ich kriegen kann. Der lebt dann solange ich lebe. Sch***** auf hochkomplexe E-Fahrzeug und überzüchtete 3-Zylinder-Downsizing-Motoren. 👍

  • …. und jetzt noch die gewerkschaftlich organisierte 20-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich hinterherschieben …
    .
    Dann kann die linksextreme Parteienlanschaft mit der 15-Stunden-Woche nachlegen.

  • Dadurch, dass sich die soziale Einheit aus zuvor im Betrieb vom Einzelnen zu erbringender Arbeitsleistung und am Monatsende vom Unternehmen dafür zu zahlendem Geld sich nicht einseitig auflösen lässt, wären wenigstens die Werker bei VW schon aus Gründen der schieren Redlichkeit aufgefordert, die Frage zu beantworten, ob sie ihres Lohns würdig sind. Allein die Gewerkschaftsparole „Wir sind es wert!“ genügt dafür nicht im Geringsten. Liegt weiterhin dazu kein Beleg vor, bleibt auch künftig Europas größter Industriebetrieb bloß ein Fass ohne Boden, in das die Gelder gleich bündelweise hineingeworfen werden können, ohne dass es jemals plumps macht. Letztlich ruiniert sich das Personal auf diese Weise ohne das Zutun Dritter lediglich selbst. Insofern ist es fast schon ein Akt der Verzweiflung angesichts einer drohenden Vermögenslosigkeit, zu dem sich der dortige Vorstandsvorsitzende inzwischen veranlasst sieht, weniger Fahrzeuge herzustellen.

  • VW kann es wie andere deutsche Unternehmen auch machen:
    Preiswert in China produzieren lassen, deutsches Schildchen drauf und zum Markenherstellerpreis in Deutschland teuer verkaufen.
    Fällt bei vielen Produkten keinem auf.

  • Man braucht ja nicht unbedingt ein deutsches Auto. Übrigens haben die Chinesen jetzt das größte Problem bei Robotern gelöst — Die können jetzt laufen wie ein Mensch, gewinnen inzwischen sogar einen Halbmaraton gegen Menschen. Es wird interessant werden. Was will ich damit sagen: Solange sich Europa um den Plastiknippel bei Plastikflaschen und anderen Getränkeverpackungen kümmert sieht es schwarz für die Zukunft in Europa aus.

  • Was ist nur aus VW geworden. haben die Manager versagt?

  • Leute, kauft euch gute, ersatzteilversorgte, robuste Gebrauchte. Was man hat, das hat man. Und notfalls fährt ein Auto immer noch mit Sprit – nicht mit ner Zulassung.

  • Scheint so das die Wolfsburger am Mittellandkanal in einer begrenzten Welt der Vorstellungen leben. Begrenzt durch heimische Politik.

  • Ich würde mir im Moment eher die Hand abhacken als einen Vertrag für ein neues Auto zu unterschreiben. Das Geld bleibt im Moment im Haus. Und noch dazu ein Fahrzeug des Staatskonzerns … nein danke.

  • Sollen sie halt Lastenräder bauen

  • Das Vorzeigemodell von VW, der Golf, kommt in Zukunft aus einem Entwicklungsland auf der anderen Seite der Halbkugel? Dann wird der 7er der letzte gewesen sein und werde in Zukunft gleich zu den ausländischen Marken greifen!

    • Das vorige Vorzeigemodell, der Käfer, wurde in Brasilien hergestellt.

  • Die Konkurrenz wird es freuen. Da VW in ihrem Portofolio sich eh mehr Richtung Mittelklasse/Oberklasse bewegt (ein wirklich günstiges Auto findet man dort nicht mehr), wird der Kleinwagenmarkt eben von den Mitbewerbern abgedeckt. Kia, Hyundai, Dacia etc. haben entsprechende, auch qualitativ angemessene Fahrzeuge. Die hochpreisigen Firmenfahrzeuge decken dann Audi (zwar auch VW-Konzern, aber in Konkurrenz mit) BMW, Mercedes, Volvo, Lexus, Range Rover… ab. VW schaufelt sich weiter sein Grab!

  • Sie wollen schwereres Gerät bauen. Kein Problem wir kaufen in China!

  • Abschaffung der Individual-Mobilität=Rückkehr zu der DDR-Planwirtschaft mit all ihren Nachteilen welche schon mal zum Landes-Untergang führten

  • Nichts ist unmöööööglich …

  • Falsche Überschrift – richtig wäre: Abschied vom deutschen Auto…

  • Es waren die immer noch Regierenden,die dieses Desaster angerichtet haben mit ihrer absurden Klimapolitik.Und nun sollen die so ruinierten Hersteller auf Kriegsproduktion umstellen (wie Ende der Dreissiger) u. Lohnfertiger für die Chinesen werden. Aber es ist nicht nur die etablierte Politik,es sind auch die Konzerne selbst.Die Nieten in Nadelstreifen sind vom gleichen woken Transformationseifer besessen wie die Altparteienpolitiker.Vor Blume hatte bei VW Elektroherbert das Sagen,der riesige Milliardensummen,die nun weg sind,für die irre Elektro-Only-Strategie verpulverte,mit Rückendeckung des Porsche-Clans wohlgemerkt.Diese Konzerne agieren aber sicherlich nicht völlig irrational,schließlich konnten u. können (in Zukunft für Rüstungsproduktion) sie hierzulande fette Subventionen abgreifen für ihre zerstörerischen Pläne u. das Geld in anderen Weltgegenden investieren. Währenddessen stürzt die inländische Wertschöpfung viel schneller ab,als die Deutschen es realisieren.
    M.G.

    • Und nun sollen die so ruinierten Hersteller auf Kriegsproduktion umstellen (wie Ende der Dreissiger) — Das geht auch nur bis es knallt! Wir Älteren wissen noch, wo das hingeführt hat.

  • Wie krank dieses Land ist. Man wirbt also damit, dass man Kapazitäten und somit Arbeitsplätze abbauen kann. Unfassbar.

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