Ungarn
Viktor Orbán ruft nach Razzia bei Fidesz zu „nationalem Widerstand“ auf
Eine Razzia in einem Fidesz-eigenen Rechenzentrum hat den früheren Ministerpräsidenten Viktor Orbán dazu veranlasst, zum „nationalen Widerstand“ gegen die Regierung aufzurufen. Er sieht die Vorgänge als „politisch motiviert“ an.
Von
Ungarns früherer Ministerpräsident Viktor Orbán ist nach der Razzia in einem Rechenzentrum seiner Fidesz-Partei am Mittwoch erstmals nach der Wahlniederlage vor die Presse getreten und hat zum „nationalen Widerstand“ gegen die Regierung aufgerufen. Sein Aufruf galt insbesondere dem neuen Regierungschef Péter Magyar; in Ungarn habe sich nämlich ein „autoritäres Regime“ etabliert. Er und seine Partei wollen alle friedlichen Mittel einsetzen, um dagegen vorzugehen.
Bezüglich der Durchsuchungen in einem Rechenzentrum richtete Orbán eine klare Botschaft aus. Seit gestern sei ihm „klar geworden, worum es hier geht“; es handele sich um ein „politisch motiviertes rechtliches Verfahren, das darauf abzielt, Fidesz rechtlich handlungsunfähig zu machen“, erklärte der Fidesz-Chef vor der Parteizentrale am Dienstag.
Werbung
Dem vorausgegangen sind Durchsuchungen in einem parteieigenen Rechenzentrum im Süden Ungarns. Die Staatsanwaltschaft des Verwaltungsbezirks Bács-Kiskun ließ laut dem Fidesz-nahen Medium Blikk die gesamte interne Kommunikationsdatenbank durchkämmen. Laut einem Justizsprecher erfolgte der Schritt im Rahmen der Ermittlungen wegen Veruntreuung beim Nationalen Kulturfonds während Orbáns Regierungszeit. Laut Orbán seien die Server beschlagnahmt worden. Die Korruptionsvorwürfe wies er von sich. Des Weiteren nannte er das neue politische System „illegitim“. „In Ungarn hat wieder das Zeitalter der Tyrannei begonnen“, behauptete Orban.
Premierminister Magyar setzt seinen harten Kurs gegen Korruption, der sich vorrangig gegen Fidesz und Viktor Orbán richtet, rücksichtslos fort. Als eines seiner zentralen Wahlversprechen kündigte Magyar an, die Korruption im Land bekämpfen zu wollen. Dafür verabschiedete die Regierung bereits mehrere Maßnahmen.
Neben einer Beschränkung von Amtszeiten, der Reform des staatlichen Nachrichtensenders und der Verdrängung Orbán-treuer Staatsbeamter soll dies gelingen. Zuletzt mündeten diese Anstrengungen in der Entlassung des bisherigen Staatspräsidenten Tamás Sulyok. Mittels einer Verfassungsänderung, die er selbst unterzeichnete, endete seine eigene Amtszeit vorzeitig. Sulyok war jahrelang enger Wegbegleiter und Vertrauter des ausgeschiedenen Viktor Orbán. Wie grundsätzlich und tief der von Magyar initiierte Staatsumbau greift, können Sie hier lesen.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Orban einer der letzten Staatsführer in Europa der für das eigene Volk regierte.
In Ungarn findet eine Art Kulturrevolution a la Mao statt: TISZA-Regierung schließt Ungarns einzige konservative Bildungseinrichtung – Keine internationalen Reaktionen. Interessanter Artikel!!!
https://ungarnheute.hu/news/tisza-regierung-schliesst-ungarns-einzige-konservative-bildungseinrichtung-keine-internationalen-reaktionen-70594/
Naja – in Deutschland werden derzeit massig Oppositionspolitikern das passive Wahlrecht durch die Hintertür entzogen und dies nicht etwa von einem Gericht , sondern der regierenden Konkurrenz – leider ebenfalls ohne internationale (oder nationale) Reaktionen.
Dummland ist dabei die stärkste treibende Kraft.
Du weißt halt weder was über Orban, noch Ungarn, sondern liest nur solchen Murks im Internet. Misch dich nicht ein. Kümmere dich um deine eigene kleine Existenz.
Még egy érvek nélküli seggfej is írhat ide.
Mal schauen, wie lange es dauert, bis die Ungarn begreifen, dass Magyar ein Uschi-Uboot ist.
Also jetzt EU konform auch in HU. Nur noch den Teuro einführen und dem UA Krieg freudig zustimmen. Dann ist er der beste Kumpel von unserem UA Kanzler Pinocchio. Nur noch Krieg kann unseren unsäglichen UA Kanzler retten, da er alles aber auch wirklich den ganzen Rest von D vor die Wand gefahren hat. Jetzt bekommt er auch noch die Zustimmung von HU. Arme Ungarn, ihr ward so ein freies Land. Schaut euch die Weltwoche an. Eine hervorragende Analyse von Klöppel.
Würde mich nicht wundern, wenn diese Durchsuchung mit dem Segen aus Brüssel veranlasst wurde um mögliche Informationen aus Orbans Regierungszeit zu finden um ihn selbst nachhaltig zu vernichten – zu lange hat er sich dem Diktat der Kommission widersetzt.
Das sieht mir doch hier nach einer lang geplanten Aktion seitens des neuen Machthabers aus. Was es ganz und gar nicht besser macht. Aber, das Volk hat diesen Mann gewählt und nun müssen sie damit leben,leider. Das kennt man ja. Herrn O. – er ist sicherlich auch kein Engel und hat Fehler gemacht – wünsche ich Kraft und Durchhaltevermögen. Er ist noch jung und könnte bei den nächsten Wahlen, wenn die bis dahin nicht abgeschafft wurden, was ich nicht hoffe, wieder als Gewinner hervorgehen.
Was ich bisher aus Ungarn mitbekommen habe, ist Magyar gar nicht mal so schlecht meiner Meinung nach. Sollten die Vorwürfe der Korruption stimmen, sind das legitime Schritte. Aber gut, das ist auf jeden Fall ein Thema, bei dem es sich lohnt genauer hinzusehen.
Ach was, ATLAS.
„Was ich bisher aus Ungarn mitbekommen habe“
„meiner Meinung nach“
Typisch. Ungarn existiert für euch nur als Unterhaltung und „meine Meinung“ bedeutet dann mehr, als das, was die Ungarn für ihr eigenes Land wollen.
1. Es ist höchst verdächtig, daß die Korruption von Orbán et al. überhaupt nicht mit konkreten Beispielen illustriert wird. Ist es nur dumpfes Geraune für Tisza-Gläubige? 2. Fast immer deutet ein berserkerhaftes Wirken auf einen vom Wahlvolk nicht gewollten gewaltsamen Umsturz / Putsch hin.
Die Menschlein wollten Veränderung, natürlich auch ohne sich selber zu informieren geschweige den selber zu denken, denn auch genau zuhören um zu hören was gesagt statt geredet wird, ist mittlerweile auch zu anstrengend. Nun man kann sich ja deer Hoffnung hingeben, dass Alles besser wird, darf aber NIE vergessen, dass es entgegen aller Hoffnung viel, viel schlechter werden kann, ja sogar Exitus eintritt ist möglich. Hoffnung allein ändert halt nix, sie ist nur ein schöner Gedanke wie etwas in Zukunft werden könnte, wenn dieser schöne Gedanke real werden würde.
Ist wie in Deutschland, wie gewählt so geliefert..
Herr Orban war einer der wenigen der für sein Land und die Menschen war.
Es ist schon krass, wie schnell und radikal Marionettenparteien der EU ein Land umkrempeln um es dauerhaft zu binden und die Ureinwohner zu unterdrücken. Diese Radikalität müssen auch rechte Parteien nach Machtübernahme an den Tag legen, da linke sofort Richter usw. austauschen um dauerhaft an der Macht bleiben zu können und das Rechtssystem zum Machterhalt missbrauchen. Sieht man bei fast allen westlichen Ländern.
Das endet mit Populisten immer so. Auch in Polen.
Die spucken immer große Töne, liefern nichts, sind korrupt wie eine Diktatur im nahen Osten, plündern das Land, bis dann mal der Geduldsfaden reißt und alle im Knast landen.
Wer immer noch zu Orban steht könnte wirklich so komplett verblödet sein diesem Aufruf zu folgen.
Schliessen Sie nicht von sich auf andere was die Intelligenz angeht.
Moin, ATLAS.
So ist es @ Isorph. Orban, der Clown im WH, Milei, Rutte, Weidel, vdLeyen usw., alles eine Mischpoke. Steckst du die in einen Sack und haust mit dem Knüppel drauf, triffst du immer den Richtigen.