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Berlin

Unterkühlung, Schimmel, geplatzte Leitungen: Die drastischen Folgen des tagelangen Stromausfalls

In Berlin herrschen Minusgrade und zehntausende Haushalte haben keinen Strom. Das hat fatale Folgen und kann zu schwerwiegenden Schäden führen: Es drohen Unterkühlung, Schimmel und geplatzte Leitungen. Ein Überblick.

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Aufgrund des Stromausfalls in Berlin sind seit Samstag etliche Rettungskräfte im Einsatz (Symbolbild) (IMAGO/Eibner)

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Der Stromausfall in Teilen Berlins nach einem Anschlag auf die Stromversorgung, zu dem sich die linksextreme Vulkangruppe bekannt hat, wird wohl noch bis Donnerstagnachmittag bei Zehntausenden Haushalten für Stromlosigkeit sorgen. Für die Haushalte in dem betroffenen Gebiet kann dies dramatische Folgen mit teils hohen finanziellen Schäden haben. Ein Überblick.

Heizungen fallen aus – Häuser kühlen aus

Neben strombetriebenen Wärmepumpen, die logischerweise ausfallen, sind auch Gas- und Ölheizungen auf Strom angewiesen. Diesen brauchen sie zum einen für den Zündfunken, zum anderen für die Steuerung und für die Pumpen, um das warme Wasser zu verteilen. Auch Teile des Berliner Fernwärmenetzes können wegen des Stromausfalls keine Pumpen betreiben und so die Wärme nicht in die Haushalte bringen.

Für die betroffenen Haushalte kommt das Problem hinzu, dass für die nächsten Tage Temperaturen von 0 bis minus vier Grad angekündigt sind. Wenn also keine alternative Heizquelle wie beispielsweise ein Holzofen verfügbar ist, kühlen die Häuser langsam aus. Je nach Zustand der Dämmung kann ein Haus unterschiedlich lang die Wärme halten. Problematisch wird es dann, wenn es wirklich in den Häusern friert, da dann die Rohrleitungen platzen können.

Betroffen davon können sowohl die Heizungsrohre als auch die Wasserrohre sein. Dabei spielt es auch keine Rolle, dass die Wasserversorgung in dem Gebiet weiterhin aufrechterhalten wird. Sollte das Haus tatsächlich einfrieren wird daher empfohlen zuvor das Wasser abzulassen, um Schäden abzuwenden (Lesen Sie hier mehr Hinweise). Darüber hinaus kann die niedrige Temperatur in den Häusern, kombiniert damit, dass man eher auf das Lüften verzichtet, die Bildung von Schimmel fördern.

Auch für den Menschen können solch niedrige Temperaturen gefährlich werden und zu Unterkühlungen führen. Zwar ist davon auszugehen, dass der Großteil der Einwohner in den betroffenen Gebieten rechtzeitig ins Warme geht, doch ein Restrisiko bleibt gerade für ältere Menschen, die beispielsweise wegen des Stromausfalls den Aufzug nicht mehr benutzen können und faktisch in ihrer Wohnung eingesperrt sind. Auch für manches heimische Haustier kann der Stromausfall fatale Konsequenzen haben. Bei tropischen Aquarienfischen können je nach Sorte bereits Temperaturen um die 15 Grad tödlich sein. Dasselbe gilt auch für Reptilien.

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Kühltruhen kühlen nicht mehr, Garagentore bleiben verschlossen

Neben den eher ärgerlichen Problemen, dass das heimische WLAN nicht mehr funktioniert und man erst einmal auf den Fernseher verzichten muss, gibt es auch weit gravierendere Probleme. Strombetriebene Garagentore und Jalousien, die zum Zeitpunkt des Stromausfalls heruntergelassen wurden, können nicht mehr geöffnet werden. Für etliche Autofahrer bedeutet dies, dass sie ihr Auto nicht nutzen können.

Während in den Häusern das Problem aufkommt, dass diese auskühlen, gibt es bei Kühlschränken und Kühltruhen das Problem, dass diese nicht mehr kühlen können. Dadurch verderben etliche Lebensmittel. Zwar kann man sich in diesem Fall die niedrigen Außentemperaturen zunutze machen, doch besteht dann das Risiko, dass die verderblichen Lebensmittel antauen.

Öffentliches Leben zusammengebrochen

Ohne Strom keine Ampeln, was die Verkehrssicherheit beeinträchtigt. Straßenlaternen fallen ebenfalls aus. Obwohl dies das Risiko von Einbrüchen eigentlich erhöht, gab es in Berlin in der ersten Nacht des Stromausfalls nur einen Einbruchsversuch, der aber verhindert werden konnte. Möglich wurde dies offenbar dadurch, dass die Polizei mit etlichen Einsatzkräften in dem Gebiet für Sicherheit sorgt.

Bei der Berliner S-Bahn ist das Stellwerk in Berlin-Wannsee von dem Stromausfall betroffen und ausgefallen. Daher können zwei S-Bahn-Linien nicht bis zu ihrer geplanten Endstation fahren, sondern enden bereits früher. Für etliche Berliner bedeutet der Stromausfall darüber hinaus, dass sie nicht arbeiten können. 2.000 Gewerbekunden haben aufgrund des Stromausfalls keinen Strom und können somit nicht arbeiten.

Erst die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, welche Schäden der Stromausfall angerichtet hat und wie hoch der Schaden zu beziffern sein wird. Schon jetzt ist klar, dass die linksextreme Vulkangruppe mit ihrem Anschlag alle Bevölkerungsschichten vom einfachen Arbeiter bis hin zum gut situierten Unternehmer in Berlin getroffen und ihnen Schaden zugefügt hat.

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196 Kommentare

  • Es sind wie immer Nebelkerzen ! Die wesentliche Frage stellt offensichtlich niemand : Nämlich, was hat das Bundeskriminalamt/ Bundesstaatsanwalt in der Causa Vulkanidioten/ Antifa/Linke Gewalt bisher auf die Kette bekommen ? 15 Jahre Terrortaten sind eine lange Zeit ! 15 Jahre erfolglos oder absichtlich weggeschaut?

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    • Danke! Genau das ist der Punkt und die Presse fordert keine Antworten auf offensichtliche Fragen.

      128
    • Nicht nur weggeschaut.
      Der Staat unterstützt doch aktiv diese Terroristen.

      Direkt/indirekt mit Geld, billigen Büros und politischer Unterstützung

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      • und Preisen!

    • Am Ende ist es womöglich noch eine staatlich geförderte NGO.

    • @F. Güttler (ich konnte nicht direkt auf Ihren Kommentar antworten)

      Gutmöglich, dass die USA gewissermaßen als Disziplinierungsmaßnahme nicht mehr jede relevante Information an unseren Verfassungsschutz weitergibt.

      „Wenn ihr Angst vor euren eigenen Wählern habt, dann gibt es nichts, was Amerika für euch tun kann.“ (J.D. Vance 2025 auf der Münchener Sicherheitskonferenz)

    • Natürlich konnten sie 15 Jahre lang nicht gefasst werden: Sie haben 15 Jahre lang die gleiche Vorgehensweise angewendet.

    • Und wieso weiß der Verfassungsschutz nichts?

  • ich kenne kein elektrisches Garagentor, welches nicht über eine manuelle Notentrieglung verfügt…

    • 18.52.
      mal gucken wann und ob die Freigabe kommt. echt zum davonrennen hier mit der automatischen Zensur

    • Das dürfte aber in der Lage auch eher das kleinere Problem sein. Vielleicht schaffen aber solche Ereignisse ein Problembewusstsein.

    • Hallo Igor,
      richtig, aber man müsste erst mal an die Notentriegelung herankommen. Leider ist das Tor zu……

    • ich war vor einigen Jahren mal zufällig im einem Einkaufscenter, als ein Bagger die Hauptleitung killte.
      halbes Gewerbegebiet ohne Saft für Stunden.
      Alles war sofort tot und dunkel(gab kaum Fenster), wir mussten mit Händchen halten durch den Notausgang und das Treppenhaus, mit Beleuchtung durch unsere Handys.
      die ganzen Glassschiebetüren waren zu, nix Notfallgriff.
      zum Glück hatte ich in freien geparkt, den die Parkhäuser waren auch zu, dunkel, Schranken unten und Ticket einlösen…alles Essig.
      irgendwelche Leute haben dann die Schranke zerkloppt und sind raus mit ihrem Fahrzeugen

      1 woche danach stand dann in der Presse, daß tatsächlich „aufmerksame Bürger“ Zeit hatten, das zu filmen und Anzeige zu erstatten… Denunziation halt.

    • Wenn man von innen rankommt.

  • eben gelesen in der B.Z. Berlin
    Steglitz. Nach Polizeiangaben wurden die Polizisten gegen 2 Uhr von einem Zeugen angesprochen – er hatte am Nieritzweg eine Gruppe von Männern beobachtet, die offenbar Einfamilienhäuser auskundschafteten.

    Tatsächlich entdeckten die Beamten einen in der Straße geparkten weißen Fiat, in dem ein Mann am Steuer saß, der Motor war ausgeschaltet.

    Eine Überprüfung ergab, dass der Wagen zur Fahndung ausgeschrieben war und auch die Nummernschilder gestohlen waren. Der 34 Jahre alte Fahrer arabischer Herkunft hatte zudem keinen gültigen Führerschein .Im Kofferraum fanden die Polizisten bei einer Durchsuchung des Fahrzeugs diverses Einbruchswerkzeug, darunter auch einen hydraulischen Spreizer. Auto und Werkzeug wurden sichergestellt, der 34-Jährige vorläufig festgenommen und anschließend auf einem Polizeiabschnitt überprüft. Nach der Feststellung seiner Personalien wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Nach seinen bislang unbekannten Komplizen wird gefahndet

    103
    • Sein Auto und das Werkzeug hat er auch wiederbekommen, vier Stunden später wurden die Beamten zu einem Einbruch gerufen und ermitteln jetzt gegen unbekannt.
      Willkommen in Berlin!
      /S

    • Ein Problem mit dem Räuber und Gendarm Spiel ist, dass die Gendarmen die Räuber immer sofort wieder freilassen.
      Vielleicht muss man ihnen das nochmal sagen?
      „Das Gitter vor der Türe und dem Fenster sorgt dafür, dass potentielle Einbrecher mit Hydraulik Spreizer keine Einbrüche begehen können.“

    • Sowas gibt es nur im besten Deutschland aller Zeiten.

    • Warten wir mal noch ein paar Tage, dann geht das mit den Einbrüchen auch viel effizienter. Vor allem da man diese Personen auch sofort wieder frei lässt.

  • Dieser Stromausfall wird auch einige Menschen das Leben kosten. Alte, Kranke und Pflegebedürftige dürften als erste betroffen sein. Da braucht nur die Sauerstoffpumpe eines COPD-Patienten auszufallen oder ähnliches. Mit jedem Tag ohne Strom steigt das Risiko. Damit ist das auch ein Anschlag, der sich direkt gegen das Leben von Menschen richtet.

    • Das war kein „Stromausfall“!! Das war ein Anschlag auf die Infrastruktur!!

      • Das war Terrorismus – wird nur in B nicht als solcher verfolgt. Bis zum nächsten Mal also.

    • Hinterher fragt man, sind die mit oder am Stromausfall gestorben.

      • 🤣🤣🤣

      • Laufendes Wasser gefriert nicht. Tröpfeln lassen reich.

  • Wie gewählt so gelitten.
    Backup Lösungen sind nicht erwünscht.

    • Laut meinem Wetterbericht sollen es ab Montag bis -5 Grad werden und tagsüber -2 Grad. Da wird es ziemlich schnell richtig kalt im Stübchen, je nach Isolierung. Würde einschätzen, dass innerhalb von 2-3 Tagen so ein Haus komplett auskühlt und wenn auch ein gewisser Rest an Wasser in den Leitungen verbleibt, weil vllt. schon angefroren, dann werden sie platzen.
      Und die Leute, die ohne Handwerker nicht in der Lage sind eine Heizung zu entwässern (rechtzeitig), denen wird die Heizanlage kaputt gehen.
      Post Neujahr, willkommen in der Realität und ja, wie gewählt so gelitten. Man lernt durch Erfahrungen und Schmerz.

      • Stimmt. Eigentlich müssten jetzt Klempner Notdienst schieben. Wenn Rohre platzen, bleibt die Bude noch lange kalt. Heizlüfter haben dann Saison, machen aber auch kein warmes Duschwasser. Außerdem, wenn man sich ausrechnet dass in einem Mehrfamilienhaus sich alle 2-3 Heizlüfter in die Wohnung stellen, gehen wieder die Lichter aus.

      • Demnächst Sondervermögen Wärmedämmung.

      • …dass rohre zufrieren halte ich bei den zurzeit angesagten temperaturen für eher unwahrscheinlich. genauso, wie die befürchtung, dass sich innerhalb weniger tage schimmel bildet (außer, er war schon da und bricht durch). auch/selbst wenn es im haus nur noch eiskalte 2-3 grad hat. unseres (50erjahre ohne dämmung an den fassaden kühlt auch bei dauerfrost im derzeit vorhergesagten ausmaß in einer woche auf max. 4-5 grad herunter). es ist alles wirklich schlimm und gefährlich für leib & leben & hab & gut… das krisenmanagement ist unterirdisch, die strafverfolgung (seit jahren) auch… aber hier: bitte nen gang runterschalten… die leute kommen sonst ja um vor sorge…

        • Kommt auf die die Anzahl der Fenster und die Fenstergrößen an. Äußere gedämmte Fensterläden sind dann Game-Changer.

          0
    • Ihr habt alle so gewählt.
      Viel Spaß damit.
      Nächstes mal euer Kleinhirn einschalten insofern es eines gibt.

      • Lieber das Großhirn, das ist zum Denken, das Kleinhirn regelt andere Sachen.

    • Wer hat den bitteschön diese Terroristen gewählt?

      Und BackUp Lösungen sind auch irgendwo am Ende. Die Brandstifter wussten GANZ GENAU; Was sie da anrichten!

      Wer gibt für solchen Blödsinn „Daumen hoch“ ?????

      -25
      • Man wählt diejenigen, die gegen diesen Terror NICHT vorgehen und die Terroristen sogar noch mit Geld versorgen. Leider wird das in Berlin so bleiben, da die Zusammenhänge nicht erkannt werden, wie Sie ja selbst gerade bewiesen haben.

    • So ein Stuss,den Sie da von sich geben.
      Was ist mit denen,die nicht “ falsch gewählt“ haben?
      Die frieren nämlich auch.

      -26
      • Und die Tiere?

  • Ausgerechnet Apollo News muss das richtig klar schildern. Man denkt nur an die Situation dieser Menschen, das ist zwar schlimm genug, aber über die Folgen sowohl für Gebäude und Menschen denkt kaum jemand nach. Platzende Rohrleitungen z.B. verlängern die Probleme erheblich über Wochen und Monate und ist mit ein hohem finanziellen Aufwand verbunden und auch Schimmel ist genauso schlimm und eine Gefahr für die Gesundheit. Schade, dass nur wenige Menschen Apollo News lesen. Es sollte mal jemand so ausführlich in anderen Medien, die zig-millionenfach gelesen werden, so berichten.

    • Wer selbst für sein Haus verantwortlich ist, weiß das alles. Bei Mietwohnungen hilft dieses Wissen zum Teil auch nicht weiter, da andere Mietparteien oder der Vermieter nicht mitmachen wollen oder sogar gegensteuern.

      • Als Mieter interessiert einen sowas auch nur mittelbar, wenn überhaupt. Den Schaden trägt der Vermieter oder Versicherer. Der Mieter kann sogar noch Mietminderung geltend machen.

      • Wenn man Fachkenntnisse besitzt, kann man auch ohne Erlaubnis handeln. Man beruft sich dann auf „Gefahr in Verzug“.

    • Die Journalisten die das tun, werden von ihren Kollegen anschließend ausgeschlossen und als rechts diffamiert.
      Umgekehrt wird ein Schuh draus: es müssen mehr Merkelzombies und Schlafschafe aufwachen und Apollo lesen.

  • Irgendwie habe ich das ungute Gefühl, dass wir in diesem Winter auf eine gesellschaftliche Katastrophe zusteuern.
    Gasmangel, erwartete Frostperioden, Strommangel durch Ausfall sog. erneuerbarer Energien.

    Und irgendwie beschleicht mich das ebenso ungute Gefühl, dass es Leute gibt, die genau das wollen.

    Die C-Zeit hat gezeigt, wie schwer man einen Notstand wieder loswird, wenn er einmal ausgerufen wurde.
    Den Rest kann sich jeder selbst ausmalen.

    • Das Land wird in kleine Einheiten zerfallen, die sich selbst versorgen können und müssen. Und weil man sich gegen Raubzüge verteidigen muß, wird man wieder Stadtmauern errichten. Willkommen im Mittelalter.

      • Es war so schlecht nicht damals. Und bei weitem nicht so dreckig und rückständig, wie man uns in Fernsehdokus weismachen will.

        • Dass man aber wegen unerwünschter Meinung nicht studieren konnte etc., war für Sie also kein Problem? Seltsam

          -5
      • Das würde so lange dauern und so viel Geld kosten in D, dass man diese Option getrost vergessen. Ich nenne jetzt mal lieber keine Beispiele

        • Leider kann ich auf ihren obigen Kommentar nicht direkt antworten. Wenn Sie aber ruhig und konzentriert meine Antwort auf @Jens Hofmann lesen, dann sollte Ihnen aufgehen, dass sie sich nicht auf die DDR, sondern auf das Mittelalter bezog. Meine Güte, wer lesen kann !

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  • So sehr ich den Anschlag verurteile und so sehr ich die betroffenen Bürger bedaure – so suche und finde ich in diesem Ereignis das Körnchen Gutes, was in jedem Schlechten zu finden ist.
    Tagelange Stromausfälle, egal aus welchem Grund, werden die Menschen zum Nachdenken anregen, wie sehr sich die Gesellschaft in Abhängigkeit moderner Energien begeben und wie sehr sie dadurch ihre individuelle Daseinsvorsorge verloren hat.

    Wir hatten in der DDR mehrmals flächendeckende, winterbedingte Stromabschaltungen, weil unsere Stromerzeugung ausschließlich auf einen Energieträger ausgerichtet war.

    Aber: Die Mehrheit der Bürger hatte Öfen in den Wohnungen, in denen man alles verkacheln konnte, was wärmte. Die stolzen Neubausiedlungsbewohner mit ihrer Fernwärme, die uns so gerne beim Kohlenschleppen belächelten, klapperten in ihren kalten Wohnungen und konnten sich nicht einmal einen Kaffee kochen.

    • totaler quatsch. in der ddr gab es keine stromausfaelle.

      -71
      • Natürlich gab es die!
        Sie wurden nur nie absichtlich herbeigeführt.

        • Silvester 1978/79 saßen wir tief verschneit bei Kerzenschein in der warmen Bude und feierten ohne Fernseher.
          Im Februar 1987 hatten wir fast -30 Grad in der Nacht. Der Tagebau Borna b. Leipzig konnte keine Braunkohle für die Kraftwerke fördern, weil alles eingefroren war.

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      • Du musst es ja wissen.

        • @Es kann nur eine Effi Ost geben: „Du musst es ja wissen.“ Er hat schon recht, er hat nur vergessen, zu schreiben: vorsätzlich durch Terroristen herbeigeführte.

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      • Natürlich gab es auch Stromausfälle in der DDR. Und das zur Genüge. Und es gab auch Ausfälle der Fernwärmeversorgung. Ich war selbst davon betroffen. Glücklicherweise wohnten wir im 11-Geschosser in einer Mittelwohnung. Unsere Wohnung ist nach einem Tag bei strengem Frost nur auf 10 Grad ausgekühlt. In den Außenwohnungen sind die Heizungen eingefroren.

      • In der Tat sehr wenige und kurze. Damit das nicht passierte, wurde die Armee im Braunkohletagebau eingesetzt. Man kann schon bei der Wahrheit bleiben.

      • Waren Sie im Politbüro der DDR tätig, ich bin 1962 geboren und wir hatte öfter Stromausfall, Sie erzählen Lügen.

  • Ich frage mich nur, wie haben unsere Großeltern im und nach dem Krieg überlebt. Ohne Handy und Strom.

    Ok. Da gab es noch Öfen statt Wärmepumpen.

  • bei den Zierfischen wird vor der Raumtemperatur das Fehlen von Sauerstoff durch die ausfallenden Pumpen eher den Exitus bringen

    • Diskusfische sind unter 20 Grad so gut wie tot. Das kann man denen für paar Stunden zumuten. Aber schon nach 24h, spätestens 48h unter 20 Grad geht denen ziemlich sicher das Immunsystem flöten und sie verfärben sich schwarz. Hinzu kommt, daß die Bakterien in den Filtersystemen ziemlich schnell absterben. Damit steigen die Nitrat und Nitritwerte, die Diskusfische schon in geringsten Dosen über den Jordan bringen.

  • In Berlin sollten sie Gott für die relativ milden Temperaturen danken. Wir im Süden haben unter Minus 10-12 Grad!

    • Soll, laut meinem Wetterbericht, ab Montag deutlich kälter werden, in Berlin. Man würde sonst sagen, in der Stadt ist es immer wärmer, aber wenn ganze Stadtteile betroffen sind, dann wird es kalt. Zumindest so kalt oder kalt genug, um starke Schäden anzurichten, je nach Verhalten der Leute dort.
      Aber mag sein, vielleicht bleiben die Schäden am Ende Einzelfälle und alles ist nicht so schlimm. Wir werden es sehen, lesen, hören.

  • Es ist nur mit Humor erträglich: Bei eisiger Kälte und fehlender Heizung frieren die Rohre in den Wänden ein. Die Toilettenspülung funktioniert drei Tage, dann sitzen die Kanalrohre dicht. Wer Eimer und Katzenstreu im Vorrat hat, ist der King, Sägemehl geht auch!

    • Prepper und Camper sind klar im Vorteil. Alle anderen…

      • Bester Kommentar hier!

  • Wohl dem er eine eigene Photovoltaikanlage hat.
    hihi, die Sonne scheint auch nicht!

    • ohne Strom funktioniert die Einspeisung auch nicht.

    • Ohne Stromnetz läuft auch eine PV-Anlage nicht …

      • Meine 4000 Watt Balkonanlage, mit Speicher 8,5 KW, auch wenn nur 800 Watt ins Netz eingespeist werden, benötigt KEINEN Anschluß ans Netz um zu funktionieren. Brauchen die GROßEN Anlagen dass denn?

      • Doch, Schaltung für Notstrom Betrieb erforderlich, hab ich😀.

        • Wir haben das jetzt auch, allerdings muss immer noch die Sonne scheinen, was sie im Winter nur recht selten macht.
          Außerdem haben wir uns noch einen Generator zugelegt.

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    • Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, mit einer eigenen PVA auf dem Dach sei man im Notfall autark.

  • Wettervorhersage bei uns -10 Grad und die Gasspeicher sind schon halb leer. Mein Gasaktien gehen durch die Decke und ich bereite mich auf den Blackout vor.

  • Viel wichtiger ist doch, dass Berlin aus dem „Sondervermögen“ Millionen Bäume pflanzen kann. Resilienz der Infrastruktur ist doch nebensächlich!

    • Stimmt, viele Bäume um das unerträglich heiße Klima abzukühlen. Im Winter jedoch sinnfrei.
      Mein Vorschlag für Wintertemperaturen, (bei Stromausfall) Eukalyptusbäume pflanzen. Diese liefern genug Wärme, denn sie brennen hervorragend.
      Da es in Berlin ja ganzjährig heiß her geht, sollten die Eukalyptusbäume sicher gut gedeien. Sarkasmus? Mit Sicherheit…..

  • Strom im Haus und Heizen mit Öl oder Gas
    Ein Generator aus deutscher Produktion(Können) der mit Gas/Benzin läuft. Beides ist im Fall des Falles zu bekommen. Noch für 749 EUR.
    6 Kw reichen in einem Einfamilienhaus.
    Vom Elektriker muss allerdings einiges am Stromkasten installiert werden damit der Strom nicht ins Netz fließt!
    Auf keinen Fall selber frickeln – Elektriker ist Pflicht.
    Bei yt gibt es reichlich Videos zum Verständnis

    • Die Bewohner von Mietwohnungen werden begeistert sein.

      • Eigentum hat eben auch gewisse Vorteile, soweit es freistehend und einigermaßen gesichert ist.

      • Da geht es gar nicht um Miete oder Eigentum. Wer eine Wohnung bewohnt (Mieter/Eigentümer) hat kaum Möglichkeiten vorzubeugen.
        Wer ein (Reihen)Haus bewohnt kann fast alle machen, um autark zu werden,

        • Doch, jeder kann vorbereitet sein. Man kann einen Generator auf den Balkon stellen, eine große Powerbank haben, einen Gasofen und einen Eimer mit Deckel zum Reinscheißen, sowie einen Gaskocher. Was bleibt denn anderes übrig in einem Land, in dem man sich auf öffentliche Daseinsvorsorge nicht mehr verlassen kann?? Solange immer dieselben gewählt werden?

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    • Nicht vergessen: Genug Frostschutz in der Hausbar.

    • @ Freier Sachse
      tja die Herkunft und Denke ist halt nicht zu verleugnen.
      Aber manche Leute bereiten sich halt vor und verlassen sich nicht auf den Staat.
      War in der Tätärä auch richtig.
      Wer hat der hat, wer nix hat friert und hungert. Fragen Sie mal das Eichhörnchen ihres Vertrauens.

      • @son Sachse: In Berlin frieren die, die alles haben mit denen, die nix haben in trauter Zweisamkeit. Und alle haben eins gemeinsam: ein Regime, das linksextremen Terror pampert. Auf denn, bis zum nächsten Mal, Dummschwätzer.

    • @Tipp für mehrere Tage: Solche Vorschläge könnten vom Blockwart des Regimes stammen. Es soll schließlich niemand auf die Idee kommen, nach den tatsächlichen Verursachern zu fragen.

      • Wenn der Strom ausgefallen ist, ist die Auswirkung gleich, egal wer der Verursacher ist. Ob ein Anschlag oder Blackout wegen Dunkelflaute ist egal, ein Notstromaggregat ist wohl nicht das Schlechteste.

  • Jetzt habt euch doch nicht so
    für die richtige Haltung
    friert man doch gerne.

  • Die Attentäter setzen voraus, dass die in ihrem Bekennerschreiben reklamierte Brandschatzung des Gegebenen straflos bleibt und erklären dort, deswegen berufen zu sein, handeln zu müssen. Die „wirkliche Welt“ (Planck, in: Roos/Hermann (Hrsg.), 2001: 211) kennt solch eine Voraussetzung jedoch nicht. Angesichts dessen könnte der gestern am Samstag, den 3. Januar 2026 in Berlin verübte Anschlag willkürlicher nicht sein. Insofern das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland jedweder Willkür eine Absage erteilt, läuft die sogenannte Vulkangruppe dadurch bloß frontal gegen die Wand. Auf derb Schwäbisch würde man sagen: Die wissen offenbar nicht, wo der „Zimmermann“ (Markus-Evangelium, Kapitel 6 Vers 3) das Loch gelassen hat.

  • Auch wenn Manche da eine gewisse Schadenfreude empfinden:
    Natürlich trifft es sicherlich mit auch Leute, die grünrot gut finden und wählen. Aber da gibt es sicher auch genügend Andere, die diese Sicht nicht teilen.
    Ich empfinde Mitleid mit ALLEN, weil es bei diesen Temperaturen einfach maximal übel ist, ohne Strom zu sein. Da geht es ja nicht nur um Beleuchtung oder TV. Am Strom hängt vieles mehr.
    Und wenn man die Behausung verlässt, könnten Plünderer ihr „Handwerk“ betreiben.
    Es ist wirklich unsäglich, was inzwischen in diesem Land abgeht.
    Vor wenigen Stunden war das dem ZDF nur eine kleine „Randnotiz“ wert. Der ÖRR trägt eine beträchtliche Mitschuld an diesen Zuständen.

    • Die meisten Menschen, äh Personen, lernen nur durch Schmerz und wahrhafte Erfahrung. So schlimm es ist, sollte sich jeder aber mal mit diesen Themen auseinander setzen. Das kann jeder ohne Elektriker zu sein. Aber bei den heutigen weichgespülten oft auch hoch Studierten ist ein Autodidakt nur ein Spinner.
      Nun lernen sie alle kennen, was alles an Strom hängt. Nämlich so gut wie alles.
      Und da man in der Stadt ist, kann man auch nicht mal schnell aus dem Wald Holz holen und ein Lagerfeuer machen bspw.. Zudem wäre es auch Verboten, so wie hier alles verboten ist.
      Irgendwie sollte doch den Personen, Leuten, Menschen klar werden, in welchem Käfig wir uns befinden und irgendwie gefangen sind, wenn es hart auf hart kommt.

      • Nichts werden die lernen,und so weitermachen wie davor.

      • Wird ja auch schwierig mit Zapfsäulen bei Tankstellen, Türen der Supermärkte, Automaten der Banken etc.

  • Leitungen platzen im Haus.
    Schlechten Fasilitimanager oder was?
    Früher hätte der Hausmeister die Rohre vor dem einfrieren geleert.

  • Ich hoffe, man hat daraus gelernt und wird die bundesweite Erwerbspflicht für das großartige Buch des seinerzeit besten Wirtschaftsministers aller Zeiten „Kleine Helden, große Abenteuer (Band 2): Neue Vorlesegeschichten“ einführen.
    Hieraus kann gelernt werden „wie aufregend ein nächtlicher Stromausfall sein kann“. Damit ist die Bevölkerung dann ausreichend auf den Krisenfall vorbereitet.
    Natürlich ist auch dem amtierenden Bürgermeister für sein Krisenmanagement zu danken, im Rahmen der ihm gegebenen Möglichkeiten, war er hier stets bemüht! Frage: werden der gute Wille und die Entschuldigung der Anschlagenden bei der Bewertung positiv berücksichtigt werden?
    Einziger Kritikpunkt: mir ist noch kein Termin für die Demo gegen gefährliche Rechtspopulisten bekannt, die versuchen könnten, diesen Einzelfall zu instrumentalisieren. Da muß die Kommunikation tatsächlich besser werden.

  • Was ich persönlich erschreckend finde, ist die Tatsache, wie verhältnismäßig leicht kritische Infrastruktur zerstörbar ist! Da braucht es kein aufgebauschtes Drohpotential vom „bösen Russen“, der Bomben schickt, wenn simple Brandstiftung durch Teile der eigenen Bevölkerung ausreichen!

    • „wie verhältnismäßig leicht kritische Infrastruktur zerstörbar ist“

      Ganz leicht. Deswegen verstehe ich auch nicht, dass immer behauptet wird, die Täter hätten Insiderwissen gehabt. Einen Tippgeber bei den Berliner Stadtwerken vielleicht.
      Braucht man nicht.

      • Es geht nicht nur um Ihren Aspekt.
        Die Leitung war nicht gegen solche Angriffe geschützt – gar nicht! Einfach offen in einer Kabelbrücke verlegt. Ich meine, das ist so, als läge man die Englischen Kronjuwelen zur Aufbewahrung offen mitten auf den Piccadilly Circus ohne irgendwelche Sicherungsmaßnahmen in der Hoffnung, die werden schon da liegen bleiben!
        Dann kommt als weiterer Aspekt fehlende Redundanz hinzu! Eine Leitung von der Tragweite ohne „Backup“-Leitung in Betrieb zu haben, ist grob fahrlässig!

    • Wenn man das nötige Insiderwissen hat, ist es nirgendwo ein Problem, die kritische Infrastruktur wirkungsvoll anzugreifen. Alle anderen Darstellungen sind „Beruhigungspillen“ für die Bevölkerung. Man kann das Risiko eines Angriffs mit Maßnahmen reduzieren. Diese müssen aber auch verhältnismäßig sein, wenn sie am Ende nicht unbezahlbar werden sollen.

    • Wie dick willst Du diese Infrastruktur denn verbunkern?
      Da waren Fachleute am Werk, keine Hobbybastler!

      • Ich mich nicht daran erinnern, mit Ihnen zusammen im Sandkasten gespielt zu haben!

      • Verbunkern nicht, aber mehr Redundanzen sollten schon sein, auch wenn sie Geld kosten. Jeder Industriebetrieb macht das.

  • nana! Die „Aktivisten“ handeln doch nur Klima-Pro-Aktiv.
    Viel schlimmer ist die Gefahr noch rääääächts!

    • Sie sollten Ihre Satire expressis verbis als solche kennzeichnen. Auch wenn die Mehrheit der Leser das versteht, so tummelt sich hier auch der eine oder andere diesbezüglich Talentfreie herum.

    • Und so fällt auch nicht auf, dass wir in eine totale Gasmangellage laufen.
      Die Füllstände deutschlandweit sind auf historischen Tief (sieh INES). Die Politiker haben alles gewusst und bewusst alles ignoriert und schön geredet.
      Nun verbrauchen immerhin mehrere tausend Wohnungen, im deutlichen Minusbereich Tag und Nacht über Tage, kein Gas. Man muss es nur von der positiven Seite betrachten, dann läuft das schon.

  • Wenn der Handwerker beim elektrischen Garagentor die Notöffnungsfuntion für ein paar Euro vergessen hat, na, ja dann …

  • Eine Demo gegen Rechts, das ist die Rettung

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