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„Unsere Bahn“

„Unseriös“: Deutsche Bahn geht auf Hayali-Reportage im ZDF los

Die Deutsche Bahn steht immer wieder wegen untragbarer Zustände in der Kritik – eine Reportage des ZDF thematisiert fehlende Digitalisierung und Sicherheit. Doch die Bahn kritisiert die Reportage nun als „Reportage“.

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Ihre Reportage wird von der Bahn kritisiert: ZDF-Moderatorin Dunja Hayali (IMAGO/Matthias Wehnert)

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In der Reportage Unsere Bahn: geliebt, verflucht – gefährlich? hatten das ZDF und Moderatorin Dunja Hayali Probleme bei der Deutschen Bahn, etwa bei der Digitalisierung und der Infrastruktur, thematisiert. Die Arbeit Hayalis stößt bei der Deutschen Bahn auf massive Kritik – in einer Stellungnahme am Dienstag kritisierte das Unternehmen die Reportage als „unseriös“: Die Doku würde massive handwerkliche Fehler enthalten, Fakten bewusst verschweigen und überwiegend auf Behauptungen basieren.

Die Bahn möchte in ihrer Stellungnahme klarstellen: „Dieser Film basiert in weiten Teilen rein auf Behauptungen und Meinungen und klammert entscheidende Fakten bewusst aus. 43 Minuten lang wird einseitig die angebliche Realität der Deutschen Bahn gezeigt: jede Schwäche, keinen Fortschritt. Jedes Problem, keine Lösung.“ Die Leistungen der Mitarbeiter im Bahnbetrieb seien in keiner Weise gewürdigt worden.

Weiter heißt es in der Mitteilung: „So entsteht keine sachliche Aufbereitung, sondern ein Zerrbild für die Zuschauer. Der Film wird damit weder der aktuellen Entwicklung bei der Deutschen Bahn noch den mehr als 200.000 Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern gerecht, die jeden Tag den Verkehr am Laufen halten.“ In einem Jahr „mit Rekord-Baustellen im Schienennetz, immer mehr Zug-Staus in allen großen Bahnknoten und historischen Hitze-Rekorden“ würden die Mitarbeiter alles dafür tun, dass die Bahn für die Menschen im Land trotzdem funktionieren würde.

Gleich mehrere Fehler würden „die journalistische und fachliche Expertise der Filmemacher stark in Frage stellen“, so die Bahn: So wird der Vergleich zwischen Belgien und Deutschland kritisiert – es würden „Kirschen mit Kürbissen“ verglichen. So entspräche das Netz in Belgien gerade einmal einem Fünftel des deutschen Schienennetzes – zudem sei die vom ZDF genannte Pünktlichkeitsquote von 92 Prozent für den gesamten Zugverkehr tatsächlich vergleichbar mit der Pünktlichkeitsquote der Deutschen Bahn, die bei 88 Prozent liege.

Außerdem würde der Film angeblich die Fortschritte der Bahn bei der Digitalisierung verschweigen. Darüber hinaus wirft man dem ZDF vor, entscheidende Informationen beim Zugunglück in Burgrain von 2022, bei dem fünf Menschen starben, zu unterschlagen.

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Die Deutsche Bahn steht immer wieder in der Kritik: Massive Zugverspätungen, Zugausfälle, schlechte Kundenbetreuung und hohe Ticketpreise sorgen bei den meisten Bahnfahrern immer wieder für massive Frustration. Doch auf Kritik reagiert der öffentliche Konzern offenbar allergisch und wirft dem ZDF lieber vor, „unseriös“ zu sein.

bc

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149 Kommentare

  • „… Fakten bewusst verschweigen und überwiegend auf Behauptungen basieren.“

    Kernkompetenz beim ZDF.

    239
    • Gilt genauso für die DB.
      Die spielt hier, wie beim Vergleich mit der Schweiz, schon wieder mimimi. Wie kann man es wagen den Zugverkehr in anderen Staaten mit dem der DB zu vergleichen. Vielleicht sollte man fairerweise den DB Verkehr in Berlin mit dem in Belgien vergleichen.
      Das wäre für die DB allerdings noch verheerender

      • Hat Berlin noch etwas mit Deutschland zu tun…?

    • Was macht die bloß, wenn sie keine Bodyguards mehr hat?
      Nach Argentinien auswandern?

  • Pünktlichkeit von 88%. Wenn das mal keine Codierung der Bahn ist…

    • Kai Wegner hat um 8Uhr8 telefoniert.

  • ZDF, Reportage, Hayali!
    Finde die drei Fehler!

    • Es heißt Halodri. Und es hätte dieser Filmproduktion nicht bedurft, um zu wissen: Erwarte vom ZDF keine „…sachliche Aufbereitung, sondern ein Zerrbild… „

    • dunja hayali ist eine solch provokante persoenlichkeit fuer viele deutsche, dass selbst der deutschen bahn nun der schlueppergummi platzt. hayali wird es, wie immer, nicht mitbekommen und ihr chef norbert himmler, segnet alles ab.

      • Für Hayali ist Migrantengewalt das Tabuthema Nummer eins: Letztes Jahr sendete das ZDF einen nicht minder absurden verlogenen Beitrag von ihr, in dem handverlesene “Migrationsexperten“ und Akademiker aufgeboten wurden, die kontrafaktisch jeglichen Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Gewaltkriminalität bestritten; Hayali ließ sich darin vernehmen, neben dem „Messerstecher Ali“ müsse unbedingt auch der „Messerstecher Uwe“ erwähnt werden – obwohl es letzteren praktisch nur in ihrer ideologischen Wahnwelt gibt. Mit demselben Bias arbeitete sie nun auch bei ihrem Bahn-Filmchen: Das Sicherheitsproblem rund ums Zugfahren wurde von ihr darin nur in aller Kürze angerissen, indem sie sich vom Zugpersonal schildern ließ, welchen Anfeindungen dieses ausgesetzt sei – was aber ausnahmslos auf Stress und entnervte Bahnkunden zurückgeführt wurde, die schonmal ihren “Frust“ an den Schaffnern und Bistrobediensteten ausließen. Für Hayali ist Migrantengewalt das Tabuthema Nummer eins…

      • Und sie lügt!
        Für Hayali ist Migrantengewalt das Tabuthema Nummer eins: Letztes Jahr sendete das ZDF einen nicht minder absurden verlogenen Beitrag von ihr, in dem handverlesene “Migrationsexperten“ und Akademiker aufgeboten wurden, die kontrafaktisch jeglichen Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Gewaltkriminalität bestritten; Hayali ließ sich darin vernehmen, neben dem „Messerstecher Ali“ müsse unbedingt auch der „Messerstecher Uwe“ erwähnt werden – obwohl es letzteren praktisch nur in ihrer ideologischen Wahnwelt gibt. Mit demselben Bias arbeitete sie nun auch bei ihrem Bahn-Filmchen: Das Sicherheitsproblem rund ums Zugfahren wurde von ihr darin nur in aller Kürze angerissen, indem sie sich vom Zugpersonal schildern ließ, welchen Anfeindungen dieses ausgesetzt sei – was aber ausnahmslos auf Stress und entnervte Bahnkunden zurückgeführt wurde, die schonmal ihren “Frust“ an den Schaffnern und Bistrobediensteten ausließen. Für Hayali ist Migrantengewalt das Tabuthema Nummer eins…

    • Fehler: Es heiß Halali.

  • Wie lange gönnt sich das ZDF noch Hayali und Böhmermann?

    • Solange wie die Machthaber die finanzieren!

    • Zu den beiden wurde schon alles gesagt, wenn ich auch noch meinen Senf dazu geben würde, wäre das justiziabel und ich müsste mir einen Bademantel kaufen.

    • Wie lange gähnt das ZDF noch mit Hayali und Böhmermann? 🙂

  • Ich liebe die niederländische Bahn, und den niederländischen Nahverkehr, auf die ist immer Verlaß.

  • Die haben bei der DB aber schon mitbekommen, dass die Hayali das gemacht hat? Was haben die denn erwartet?

    • Für Hayali ist Migrantengewalt das Tabuthema Nummer eins: Letztes Jahr sendete das ZDF einen nicht minder absurden verlogenen Beitrag von ihr, in dem handverlesene “Migrationsexperten“ und Akademiker aufgeboten wurden, die kontrafaktisch jeglichen Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Gewaltkriminalität bestritten; Hayali ließ sich darin vernehmen, neben dem „Messerstecher Ali“ müsse unbedingt auch der „Messerstecher Uwe“ erwähnt werden – obwohl es letzteren praktisch nur in ihrer ideologischen Wahnwelt gibt. Mit demselben Bias arbeitete sie nun auch bei ihrem Bahn-Filmchen: Das Sicherheitsproblem rund ums Zugfahren wurde von ihr darin nur in aller Kürze angerissen, indem sie sich vom Zugpersonal schildern ließ, welchen Anfeindungen dieses ausgesetzt sei – was aber ausnahmslos auf Stress und entnervte Bahnkunden zurückgeführt wurde, die schonmal ihren “Frust“ an den Schaffnern und Bistrobediensteten ausließen.

  • Zum Thema Sicherheit muß man der Bahn zugute halten, daß sie bestimmte Probleme gar nicht lösen kann und hilfsweise dann mit Alkoholverbot kommt. Das sollte eigentlich ein Weckruf für die Politiker sein, doch da hakt es dann.

  • Immer Versprechungen von Geld nur kommt bei der Bahn nichts an. Politisch gewollt ist die Bahn nicht, wir haben eine Autoindustrie.

  • „Die Doku würde massive handwerkliche Fehler enthalten, Fakten bewusst verschweigen und überwiegend auf Behauptungen basieren.“

    Ist das beim ÖRR was Neues?
    Die haben sich bestimmt im „Framing Manual“ der ARD von 2017 ebenfalls Anregungen geholt.
    Außerdem ist o.g. Vorgehen beim ZDF und insbesondere Hayali systemimmanent!
    Auch, wenn das einigen Richtern entgangen zu sein scheint!

    • Die kann es halt nicht besser. So wie der ganze zwangsfinanzierte Staatsfunk es nicht besser können will..

  • Ui ui ui, die Dunja schon wieder!

    • dunja hajali berichtet ueber die bundesbahn. wow. da werden ab jetzt aber alle zuege puenktlich sein.

    • Hat sie sich die Haare auf der Bahnhofstoilette gemacht? 🙂

  • Nehmt endlich den §20 Abs.4 des GG Ernst ! Es besteht dringender Handlungsbedarf, bevor es zu spät ist.

  • Wer von Halali bzw dem ZDF eine ungefärbte objektive Doku erwartet, der spiele besser Lotto. Da sind die Chancen größer.

  • „Unseriös“: Deutsche Bahn geht auf Hayali-Reportage im ZDF los.“

    Hat ja lange gedauert bis die Bahn das erkannt hat. Großen Teilen der Bevölkerung ist das schon lange bewusst!

    Jetzt kriegt die Karl-Eduard von Schnitzler*In dafür bestimmt auch noch wieder irgendeinen „Medienpreis“ 😉

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    • Klar, den Karl-Eduard-von-Schnitzler-Preis in Gold. Ehrlich verdient.

      • Das ist doch das Mindeste. Der stünde ihr vortrefflich 😉

      • Kann man gut nutzen, wenn man Widerspruch gegen die Gebühr einlegt.

    • Karl-Eduard von Schnitzler, das trifft 150% zu.

  • Jede Firma muss Unterperformer Jahrelang mit durchschleifen, dies ist bei ARD und ZDF auch nicht anders.

    • Mit dem Unterschied, dass in normalen Firmen nur einzelne Leute unterperformen. Beim ÖRR ist die Quote der negativen Performer bei 100%.

      • wann kommt die dunja eigentlich endlich auf dem „traumschiff“ als kapitaenin ?

        • He he he.
          Aber das stimmt schon: Beim ZDF kann jeder Alles.
          Bis hoch zum Chef.

          1
  • Alle beide sind Faktenverdreher — ich glaube weder ZDF noch dem Vorstand der DB

  • Ach, der Staatsfunk ist unseriös? Und das haben die jetzt schon gemerkt?

    Na ja, die Bahn eben. Haarsträubende Verspätung als Geschäftsmodell.

    • hayali sollte mal ein paar jahre als schaffnerin arbeiten. da wacht sie mal auf.

      • Danach hat sie nicht mehr diese freche Atitüde, ehem: große Klappe.

      • Den Einzelfall kennenlernen

  • Wie wäre es mit einer weiteren Reportage, z. B. „Ein Tag im Leben eines Fahrkartenkontrolleurs der DB“.
    Sicherlich würde wieder auf die gefährlichen Männer verwiesen werden, die es ja schon immer gegeben habe. Seltsam nur, dass die sich seit 2015 auf wundersame Weise vermehrt haben, was natürlich nicht erwähnt würde.

  • Das Sprichwort „Schuster bleib bei deinen Leisten“ gilt auch für Dunja Hayali – sie sollte besser bei ihren linksaktivistischen Mainstream-Beiträgen bleiben als sich an Dokumentarfilmen zu versuchen.

  • DB jetzt gesichert ÖRR-kritisch und damit räächtsextrem.

  • Die Unseriöse Verhaltensweise dieser Person dient wohl eher dem Unions-Antidemokratie-Verhalten!

  • Ach, ich glaube, solche Reportagen waren schon immer recht einseitig. Es ist Jahrzehnte her, vielleicht noch zu Zeiten von „Monitor“ mit „Klaus Bednarz“. Da gab es an einem Tag eine Sendung zu den Auswüchsen der Bürokratie und der Einzelfallungerechtigkeit, die Woche darauf dann eine über Vetternwirtschaft bei Behörden. Schön und gut. Doch das war dann immer in einen größeren, abstrakten Zusammenhang gestellt. Es wurde in keinem Fall deutlich, daß Bürokratie eben auch dazu da ist, Vetternwirtschaft zu verhindern, dabei aber halt dann nicht jeder Einzelfall angemessen berücksichtig werden kann et vice versa.

    Klar, eine wirklich ausgewogene und alle Seiten und Argumente berücksichtigende Berichterstattung gibt es nicht und kann es wohl auch nicht geben. Aber das Mindeste, was man erwarten kann, ist, daß der Zuschauer nach der Sendung sagen kann, ja, die Sache sei halt nicht so einfach. Aber das ist eben schon lange nicht mehr der Fall. Es muß immer „Partei ergriffen“ werden…

  • Ich bin kein Freund von Hayali, allerdings ist der ist Zustand der Bahn eine Katastrophe. Über den Einbau der alten Technik auf der renovierten HH – B Strecke bekomme ich Hirnpilz. 70 Milionen für Signalmasten die eigentlich nicht mehr nötig wären, 3100 Stellwerke die mit Relais Technik arbeiten wie die U-Boote im zweiten Weltkrieg. Meiner Meinung liegt es daran das altgediente Parteisoldaten auf diese Posten geschoben werden und dort ihren goldenen Herbst verleben. Ich stimme mit Hayali überein, es muss sich was drehen, aber sie wählt wahrscheinlich die links faschisten und ich die einzige Partei die D noch nicht an die Wand gefahren hat.

    • „3100 Stellwerke die mit Relais-Technik arbeiten“ 3100 bestimmt nicht.

      • Korrekt, es sind nur 1110, allerdings gibt es auch noch einige Stellwerke die noch auf dem Stand vor Relais sind

        • Das wären aber immer noch alle 300 m Strecke ein Stellwerk.
          Und was ist an einem Relais altmodisch oder schlecht?

          0
  • Nicht 1 Wort über den Elefanten im Raum in der „Doku“. War bestimmt sehr aufwendig, diese Details wegzulassen.

    • Kam tatsöchlich nichts über die, die auch gerne auf freier Strecke die Notbremse ziehen? Oder verhindern, dass der Zug abfährt, ist der Kumpel noch nicht im Abteil?

    • Den „Elefanten im Raum“ immer wieder zum verschwinden zu bringen, dürfte den größten Teil der Taler unserer G ierigen E gozentrischen Z entralstelle für politisch Unbildung verschlingen.

  • Das war sicher die KI.
    Oder man hat den Bericht nicht gut genug erklärt.
    Oder man hatte kein Geld zur Recherche übrig, weil die GEZ-Gebühren zu gering sind.
    Außerdem ist Kritik sowieso rechts.
    Und es zählt ja das Gefühl, nicht die Fakten.

    Von daher…..

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