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Sachsen-Anhalt

Ulrich Siegmund kündigt Regierungsbildung „bis Ende des Jahres“ an

Ulrich Siegmund hat eine erfolgreiche Regierungsbildung unter Führung der AfD „bis Ende des Jahres“ in Sachsen-Anhalt angekündigt. Derzeit gebe es „sehr viele konstruktive Gespräche“, die jedoch „sehr kompliziert“ seien.

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Siegmund auf der Bundespressekonferenz am 7. September (IMAGO/IPON)

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Der Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, hat in einem Video auf X am Freitagnachmittag angekündigt, dass bis Ende des Jahres eine Landesregierung unter Führung seiner Fraktion erfolgreich gebildet sein soll. Es würden derzeit „sehr viele konstruktive Gespräche“ stattfinden, die „jedoch sehr kompliziert“ seien, schildert Siegmund.

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„Wir gehen davon aus, dass wir Ende des Jahres, im November oder im Dezember eine Regierung hier gebildet haben in Sachsen-Anhalt und auch einen Ministerpräsidenten stellen können“, kündigte Siegmund an. Dieses Szenario sei zwar „noch nicht in Stein gemeißelt“, es sei jedoch „der aktuelle Plan, an dem wir arbeiten“. Erschwerend komme hinzu, dass die Gespräche derzeit „sehr kleingliedrig“ verliefen und angesichts der anstehenden Landtagswahlen und Parteitage in anderen Bundesländern noch viele Details offen seien.

Die AfD gewann die Landtagswahl mit 43,8 Prozent deutlich, verfügt jedoch nur über 39 der für eine Regierungsmehrheit notwendigen 42 Sitze. Wie genau in dieser Konstellation eine AfD-geführte Mehrheit zustande kommen soll, ließ Siegmund in seinem Statement offen. So betonte er nochmals, dass sich außer dem BSW keine andere Partei zu möglichen Sondierungsgesprächen bereit erklärt hatte.

Stattdessen stellte er die Möglichkeit in den Raum, dass Überläufer aus anderen Fraktionen an einer Regierungsmehrheit beteiligt sein könnten. Demnach fänden „nach wie vor sehr viele Gespräche“ mit einzelnen Abgeordneten statt. Aber auch eine Koalition mit einer anderen Fraktion sei „eventuell“ noch nicht vom Tisch. Wichtig sei jedoch vor allem, dass ein solches Bündnis umsetzbar sei und „eine stabile Regierung über fünf Jahre gewährleisten“ könne.

Eine wichtige Voraussetzung hierfür sei, dass die Kernpositionen der AfD durchgesetzt werden könnten. Siegmund zählt zu diesen unter anderem die Kündigung des Medienstaatsvertrags und eine Remigrationswende. Als derzeitigen Nebenschauplatz, der für Verhandlungen entscheidend sein könnte, nennt Siegmund die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern, weil diese aufgrund des sich abzeichnenden Wahldebakels für die CDU, wie Siegmund sagt, „noch einmal sehr interessant werden könnten“.

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Die Aussage deutet zumindest vage an, dass Siegmund darauf zu hoffen scheint, dass die CDU-Fraktion oder zumindest einzelne ihrer Abgeordneten aufgrund der sich zuspitzenden parteiinternen Krise nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern zu einer Zusammenarbeit mit der AfD bereit sind. CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze stellte zuletzt jedoch wiederholt klar, dass er ein solches Szenario für ausgeschlossen hält.

ahz

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23 Kommentare

  • Endlich Bewegung in Magdeburg! Ulrich Siegmund zeigt echtes Rückgrat und kündigt die Regierungsbildung bis Ende des Jahres an. Was lange währt, wird endlich gut! Mit überragenden 43,8 Prozent hat die AfD einen klaren Wählerauftrag bekommen. Dass die Verhandlungen kompliziert sind, überrascht niemanden. Doch der Plan für die dringend nötige Remigrationswende steht. Jetzt müssen nur noch ein paar Abgeordnete der Altparteien Vernunft annehmen.

    • erfreuliche ankuendigung.
      ein bisschen beeilen sollte er sich dennoch. denn merz schlaeft nicht, auch wenn viele michels das zu gerne glauben wollen.

      der setzt seine agenda unbeirrt fort.
      und irgendwann ist es dann zu spaet fuer alles.

      erinnerung:

      **Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz sagte am 11. Juni 2026 beim „Tag des Familienunternehmens“ die Ziele ganz klar:

      „Eine wohlhabende Gesellschaft zu verändern, ist viel schwieriger, als ein Land nach Krieg und Zerstörung wieder aufzubauen.“

      Es geht demnach um den Radikal-Umbau der gewachsenen Gesellschaftsstruktur. Wenn notwendig, durch Krieg**

  • Ich warte noch immer auf die Nachzählungen der Briefwahl.
    ERGEBNIS?

  • Ich vermute, das BSW simuliert freundliche Verhandlungen, bis die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern fürs BSW mit über 5 % glücklich vorbeigegangen sind. Dann wird die Zusammenarbeit plötzlich unmöglich sein.

    • Ich weiß nicht, der Wagenknecht dürfte klar sein, dass sie „ihr“ Thüringer Debakel nicht noch mal wiederholen darf. Das Problem ist eher, dass Siegmund nicht mit einer Minderheitsregierung regieren will.
      Das alles ist noch lange nicht in trockenen Tüchern, aber der Wählerwillen ist extrem stark und das macht mir Hoffnung.

  • Eine kluge Strategie, sich keinesfalls zu früh festzulegen. M-V könnte neue Horizonte eröffnen.

  • Lieber lange genug die Partner ausloten
    und alle Details richtig klären.
    Uli macht es richtig.

  • Ulli,
    Sachsen-Anhalt, unsere Arbeiter und Bauern stehen hinter Dir und unserer Alternative für Deutschland. Wir freuen uns auf diesen besonderen Tag Deiner ersten Amtshandlungen zum Wohle unserer Landsleute.

    An Berlin u. McPom,
    bitte niemals vergessen, von deutschem Boden darf nie wieder ein Krieg ausgehen. Nur die AfD hat dafür einen Eid geleistet!
    Wir haben am 6. November 1989 gemeinsam geschworen, nie wieder Kommunismus oder eine Art von Sozialismus. Wir wollten frei und selbstbestimmt leben, wir wollten offen unsere Meinung sagen dürfen. Wir wollten nie wieder eine neue Stasi, wir wollten keine Überwachung, wir wollten keine Bevormundung. Und wie sieht das Ergebnis nach fast 37 Jahren Deutscher Einheit aus? Die Altparteien haben sich erneut zu einer SED verbrüdert.
    Bitte geht am Sonntag wählen. Nur die AfD steht für das o. g, zu 100 Prozent. Es steht in den Statuten unserer Landesverbände. Es ist uns eine Ehre, dem Deutschen Volk zu dienen.

  • Das klingt alles nach einem Plan und sehr viel Verantwortungsbewusstsein für das Land. Ich wünsche Ulrich Siegmund ein gutes Händchen bei der Regierungsbildung.
    RESPEKT ! 🇩🇪🇩🇪🇩🇪

  • Die Wahlen werden eine Antwort umundinglich machen.

    • wie bitte?

  • Ulrich Siegmund soll sich ruhig die Zeit nehmen, die er braucht, damit endlich einmal eine Regierung gebildet wird, in der Versprechen auch wahr gemacht werden.
    Von zusammengewürfelten Chaotenhaufen hat wohl jeder die Nase gestrichen voll!

  • Abwarten, dem BSW traue ich nicht.

    • Sehe ich auch so.
      Er solle nicht denken daß er unverwundbar sei, auch wenn es Siegmund heißt.
      Es gab und gibt immer Verräter !
      In eine Schlangengrube springt man nicht freiwillig !!!!

  • Das Wichtigste wäre eine Reform der Briefwahl, sodass sie nur noch für echte Notfälle gilt und das „betreute Wählen“ ein Ende hat.

    • Das Wahlrecht gehört völlig umgekrempelt zu werden.
      Nur eine Stimme.
      Parteilisten abgeschafft,um Politiker ohne Mehrheit im Wahlkreis auszuschließen.
      Jeder Gewinner eines Wahlkreises berechtigt zum Einzug ins Parlament,Anzahl der Wahlkreise an die Sitze im Parlament anzupassen
      Fraktionszwang ist unter Strafe zu stellen.

  • Man kann nur hoffen, daß sich die Gesprächspartner als zuverläßig zeigen.

  • Unser Ulli ist einfach der Beste !!!!

  • Klingt total überzeugend 🤣

  • Na, Sven Schulze, dann saufen Sie halt politisch ab. Sie wollen es so und es wird keinen Rettungsring geben.

    • Die HMS-TitanicDU… – …Käpt’n Schulze ist sich sicher, daß keiner von seiner zur Rumpftruppe geschrumpften Mannschaft die warme Messe eines Rettungsdampfers AfD nicht doch dem kalten Tod im Ozesn der Arbeitslosigkeit vorziehen könnte…? Woher er solche Träume wohl nimmt?

  • Beim hauchdünnen 8:7 kann sich Sven Schulze mitnichten sicher sein.

  • Na wenn eine Partei die mit fast 44 % gewählt wurde nicht die Regierung stellt wer dann.?
    Die CSU wurde von ca.83% nicht gewählt.
    Die SPD von ca 90% nicht gewählt ebenso wie die Grünen.
    Und das BSW wurde von ca. 95 % nicht gewählt.
    Also wer hat den nun den Regierungsauftrag in einer funktionierenden Demokratie?

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