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Trump gibt Besetzung des „Friedensrates” für Gaza bekannt – Deutschland geht trotz Angebot von Wadephul vorerst leer aus

Die US-Regierung hat die teilweise Besetzung wichtiger Gremien zum Wiederaufbau und zur Überwachung des Gazastreifens bekannt gegeben. Deutschland ist bisher nicht vertreten, obwohl Wadephul ein Angebot gemacht hatte, Verantwortung zu übernehmen.

Außenminister Johann Wadephul bei einem Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio im Januar. (IMAGO/AA)

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Am Freitag hat die US-Regierung die Teil-Besetzung zweier wichtiger Gremien bekanntgegeben, die den Wiederaufbau im Gazastreifen regeln sollen, nämlich des „Friedensrats“ und eines „Exekutivkomitees“. Deutschland geht dabei vorerst leer aus – obwohl Außenminister Wadephul noch am selben Tag der Hoffnung Ausdruck verliehen hatte, in den „Friedensrat aufgenommen zu werden. „Wir erwarten, dass dazu jetzt recht bald konkrete Gespräche erfolgen und vielleicht auch eine Einladung”, sagte er am Freitag laut FAZ. Deutschland sei bereit, in der „wichtigen Einrichtung“ Verantwortung zu übernehmen. Wenige Tage zuvor war Wadephul noch in die USA gereist, um sich mit seinem Kollegen Rubio zu treffen, um über Themen wie die Ukraine oder Grönland zu reden.

Die finale Besetzung des „Friedensrates” soll kommende Woche final bekannt gegeben werden – dann trifft sich der Rat erstmals am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Er soll die Arbeit der palästinensischen Technokratenregierung überwachen und internationale Ressourcen mobilisieren, wie es in einer Pressemitteilung des Weißen Hauses heißt. Der neuen Regierung im Gazastreifen (NCAG) gehören 14 Palästinenser an, die keine Verbindungen zur Hamas haben sollen. Diese Palästinenser sollen als neue Regierung von Israel bewilligt worden sein. Wer sie sind, ist noch nicht bekannt. lediglich der Vorsitzende des NCAG gab das Weiße Haus bekannt: Ali Sha’ath, ein ehemaliger Planungsminister der Palästinensischen Autonomiebehörde.

Verbindungsmann zwischen dem „Friedensrat“ und der palästinensischen Regierung soll der bulgarische frühere UN-Nahostgesandte Nikolaj Mladenow sein. Die neue palästinensische Regierung trat erstmals am Donnerstag in Ägypten zusammen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Entwaffnung der Hamas. Bisher weigert sich die islamistische Terrororganisation, ihre Waffen abzugeben.

Dem „Friedensrat” steht US-Präsident Trump vor. Außerdem gehören ihm US-Außenminister Marco Rubio, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und der frühere britische Premierminister Tony Blair sowie weitere Personen an.

Es wurde auch die Besetzung eines anderen Gremiums bekanntgegeben, des „Gaza executive board”. Neben Tony Blair und Jared Kushner gehören dem Gremium auch der türkische Außenminister Hakan Fidan, der ägyptische Geheimdienstchef Hassan Raschad, der katarische Diplomat Ali Al-Thawadi und die emiratische Ministerin Reem Al-Hashimy sowie der israelische Geschäftsmann Jakir Gabay an, wie das Weiße Haus mitteilt.

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Deutschland ist in keinem Gremien vertreten, könnte aber noch Teil des „Friedensrates” werden. Die Gründung der Gremien ist Teil von Trumps 20-Punkte-Plan für Frieden im Gazastreifen, der Ende September veröffentlicht wurde und in zwei Phasen umgesetzt werden soll. Während der ersten Phase wurde ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas geschlossen und die Hamas ließ alle noch lebenden 48 israelischen Geiseln frei. Auch die Leichname von israelischen Geiseln wurden übergeben. 

Phase Zwei, die jetzt beginnt, sieht die Entwaffnung und politische Entmachtung der Hamas vor. Stattdessen soll eine Übergangsregierung gebildet werden. Mitglieder der Hamas, die eine „friedliche Co-Existenz” wollen und ihre Waffen abgeben, können eine Amnestie erhalten oder den Gazastreifen sicher verlassen. Unterirdische Tunnel und Waffenlager der Hamas sollen zerstört werden. Außerdem wird eine „Internationale Stabilisierungstruppe” eingerichtet, die den Gazastreifen sichern soll.

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29 Kommentare

  • Wenn’s ans Zahlen geht, dann sind wir wieder vorn.

    • Wer (eine Regierung oder Teile davon) freie Medien notfalls verbieten möchte, um „Unsere Demokratie“ zu schützen, der gehört in keinen Friedensrat.

  • Wadephul hat ein Angebot gemacht, aber den Johann will keiner dabei haben?
    Er hat ja auch schon viele Millionen vorher zugesagt, jetzt wird er auch gar nicht mehr gebraucht. Vielleicht wird er jetzt auf Grönland gebraucht.

    • Wenn Wadephul daran beteiligt wäre, lautet die erste Feststellung: „Hier kann kein Mensch leben!“

    • Wenn ich diese taube Nuss sehe, dann weiß ich, der taugt zu ger nichts!

      • „taube Nuss“ ist die neue woke Schokoladenkreation von Ritter-Sport benannt nach Wadephul

  • „Trump gibt Besetzung des „Friedensrates” für Gaza bekannt –

    Deutschland geht

    trotz Angebot von Wadephul vorerst leer aus“

    TROTZ…… 😉

    • Wir schicken kein Personal, wir übernehmen die exorbitanten Gehälter dieser Leute, dazu die Kosten für Zement und Moniereisen!

  • Tja, die Zeiten bedeutender, charismatischer Außenminister sind längst vorbei. Eigentlich nicht lustig; wenigstens weiß man, wo man steht. Gehe davon aus, dass die das gar nicht merken.

    • Doch, die merken das schon. Aber sie schieben die Schuld dafür stets auf andere.

  • Eine Witzfigur von Außenminister.

    • Ich möchte lieber weinen.

  • Vielleicht möchte man einfach auf zu offensichtliche Hamas Unterstützer und Antisemiten an Bord verzichten?
    Wer Waffen und Geld an die Hamas liefert, aber Israel boykottiert, sollte sich wirklich nicht über solche Ergebnisse wundern.

    • Genau mein Gedanke.
      Da könnte man ja gleich Annalena schicken.

  • Es soll funktionieren und nicht an Bürokratie ersticken. Gut, dass kein deutscher Politiker involviert ist.

  • Bei der Gaza Konferenz saß Deutschland am Katzentisch.
    Und jetzt noch nicht einmal da.
    Deutschland nicht nur wirtschaftlich auf dem weg in die zweite Liga.

    • Wie kommst Du auf zweite Liga?
      Das war einmal …

  • Wozu sollte Deutschland im Friedensrat vertreten sein? Der hat genug damit zu tun, die von Deutschland bezahlten NGOs zu überwachen.

  • Deutschland braucht keine Rolle in einem Friedensrat. Was soll das! Deutschland hat schon eine Rolle: den Wiederaufbau des Gaza-Streifens bezahlen.

  • Wer möchte Antifaland da schon dabeihaben?

  • Was will der Bremser (um das Wort „Saboteur“ zu vermeiden) What-a-fool da???

  • Deutschland unterstützt die Terroristen weiter und behindert die us-amerikanische Sicherheitspolitik. Derzeit sind wir keine konstruktive Kraft für Frieden und Freiheit.

  • Das Rubio für ihn Zeit hatte…

    • Der Mann ist eben ein erstklassiker Diplomat und Deutschland wäre unter vernünftiger Führung ein bedeutendes Land. Da nimmt man sich ein paar Minuten, um das Gespräch nicht völlig abreißen zu lassen.

  • Wer braucht denn einen Narzissten wie Waterfool mit seinem SPD Outfit?

  • Trump unterstützt keine deutsche Links-Terror-Tyrannen-Politik.
    Deutschland bekommt nicht mal mehr einen Platz
    auf der Reservebank.
    Da können der schlechte Scherz und Whatafool noch so oft um die Welt reisen.
    Sie haben keine Akzeptanz.

    • Und das Geld ist auch alle…

  • Was hat denn Wadephul für die Besetzung des Friedenrates angeboten?
    Ein paar linke Antisemiten und Islamisten der vom Staat finanzierten Antifa?

  • Die deutschen Deppen dürfen ihr Geld abliefern, sonst nichts.

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