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Bad Langensalza

Tödlicher Messerangriff bei Massenschlägerei: Syrer soll Algerier erstochen haben – Bürgermeister warnt vor „Vorverurteilung“

In Bad Langensalza ist es am Mittwoch zu einer Massenschlägerei gekommen, nachdem ein algerischer Mitarbeiter gegenüber einem syrischen Barbershop-Inhaber angekündigt hatte, sich selbstständig zu machen. Der Algerier wurde dabei durch einen Messerangriff tödlich verletzt.

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Die Tat ereignete sich in der thüringischen Kleinstadt Bad Langensalza. (IMAGO/F. Anthea Schaap)

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In der thüringischen Kurstadt Bad Langensalza ist es am Mittwochnachmittag zu einer tödlichen Messerattacke gekommen, nachdem eine verbale Streitigkeit zu einer Massenschlägerei eskaliert war: Wie aus einem Dokument, das Apollo News vorliegt, hervorgeht, liegt der Ursprung der Tat in einem Barbershop: Ein 25-jähriger Mitarbeiter aus Algerien kündigte gegenüber dem 26-jährigen Inhaber aus Syrien an, sich selbstständig zu machen.

Kurz darauf sammelte der Syrer mehrere Personen um sich und traf auf seinen Mitarbeiter in einem Café, wo es zur Eskalation kam und die Auseinandersetzung auf die Straße getragen wurde: Mehrere Personen gingen aufeinander los – im Verlauf der Massenschlägerei wurden mehrere Menschen, darunter auch durch Pfefferspray, verletzt. Der 25-jährige Algerier wurde unterdessen mit einem Messer erstochen. Er erlag kurz darauf in einem Krankenhaus seinen Verletzungen – er soll an Hals und Lunge getroffen worden sein.

Wer den Mann erstochen hat, ist noch unklar – laut Polizei wurden mehrere Tatverdächtige festgenommen. Am Mittwochabend erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 19-jährigen Syrer und einen 26-jährigen Syrer (wobei unklar ist, ob es sich dabei um den bereits erwähnten Barbershop-Betreiber handelt), weshalb beide festgenommen wurden.

Zum genauen Tathergang ist noch nicht viel bekannt. Die Ermittlungen der Polizei werden auch aufgrund der Sprachbarriere erschwert: Da die Beteiligten kaum Deutsch können, müssen für die Vernehmungen Dolmetscher hinzugezogen werden. Der Tatort wurde unterdessen abgesperrt und Spuren wurden bereits gesichert. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Mühlhausen ermitteln.

Infolge der Tat rief der Bürgermeister von Bad Langensalza, der parteilose Matthias Reinz, zur „Besonnenheit“ auf. Zwar räumte er ein: „Die Tat ging von zwei Gruppen mit Migrationshintergrund aus.“ Er wolle aber dennoch keine „Vorverurteilung“.

bc

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56 Kommentare

  • Vorverurteilung? Dieses Stadium ist doch schon überwunden. Seit über 10 Jahren wiederholen sich diese Taten. Nun ist es an der Zeit, zu urteilen. Ein Urteil wird nach sorgfältiger Abwägung gefällt. Dazu sind wir nun im Stande.

    • Historischer Vorfall: Bürgermeister warnt vor Bürgermeister-Stigmatisierung
      Nach einer friedlichen Einzelfall-Serie mit leicht erhöhter Messerdichte warnte der Bürgermeister eindringlich vor vorschnellen Schlüssen – insbesondere über Bürgermeister. Es dürfe keinesfalls der Eindruck entstehen, Bürgermeister hätten etwas mit ihren eigenen Aussagen zu tun. Jeder Versuch, Worte mit Realität zu verknüpfen, sei eine gefährliche Vorverurteilung kommunaler Amtsträger.
      „Nicht jeder Bürgermeister, der von einem Einzelfall spricht, ist automatisch ein Bürgermeister, der von einem Einzelfall spricht“, erklärte er. Experten fordern daher mehr Sensibilität gegenüber Bürgermeistern als vulnerabler Minderheit. Die Tat selbst gilt weiterhin als isolierter Einzelfall innerhalb einer statistisch eng miteinander verbundenen Einzelfallkette.

  • Das hat mit einer zivilisierten Gesellschaft eigentlich nicht mehr viel zu tun 🧐

    • Streichen Sie „eigentlich“…

    • Wir leben ja auch nicht mehr in einer zivilisierten Gesellschaft, seit 2015.

  • Und es kommen noch mehr, denn Fachkräfte werden gebraucht.

    • Vor allem Barbiere……

      • Und Stadtbildverschönerer …

      • Ein paar Biere wären mir lieber… auch wenn ich kein Bier trinke.

  • „Er wolle aber dennoch keine Vorverurteilung“

    Was er will ist das eine, was die Realität zeigt eine andere…

    • Wenn diese Schwätzer wüssten, was die Leute wirklich denken und es nur nicht sagen dürfen, dann würden sie sich um solche Lappalien keine Sorgen mehr machen, denn dann sähen sie ganz andere Dinge auf sich zurollen.

  • So lange das untereinander passiert ist mir das völlig egal

    • Wieso ist dir das egal?

      Du musst das befürworten und gut finden. 👍

  • Hat man auch mal die Hinterzimmer des Barbiershops auf Drogen untersucht? Nicht selten dienen die Barbiershops nämlich der Verschleierung vom Drogenhandel. Ich vermute deshalb mal, dass es hier gar nicht vordergründig um die Kündigung ging, sondern vielleicht auch darum ging, dass das lukrative Geschäft verlagert werden sollte.
    Vor gar nicht so langer Zeit hat die hessische Polizei im größeren Stil Barbiershops durchsucht und ist durchaus auch fündig geworden.

    • Oft sind es auch illegale Glücksspielautomaten, die man im Hinterzimmer findet.

    • Tja, die Ankündigung des Algeriers „sich selbständig machen“ zu wollen hat wohl eher nix mit einer originären Tätigkeit in einem Barber-Shop zu tun gehabt.
      Die Schlacht im Cafe, inklusive das Abstechen eines Abtrünnigen durch eine Meute, deuten eher auf Auseinandersetzung von Schwerkriminellen um ihre Reviere und illegale Einkünfte daraus hin.
      Mal schaun was dazu noch rauskommt – oder eher OB dazu noch was rauskommt…

  • Tja, da mußte das Zusammenleben mal wieder neu ausgehandelt werden.

  • Klingt nach einem 1:0 für Deutschland…

    • Eher nach Syrien gegen Algerien mit den Endergebnis 1:0. Der Syrer ist damit eine Runde weiter während der Algerier für immer ausgeschieden ist.

      • Klingt plausibel.

      • Ich gönne keinem der beiden das Weierkommen in die nächste Runde.

    • Und in der „Hydrationspause“ drücken sie uns Werbung und dümmliche Kommentatorensprüche rein.

      • Jedes Eigentor ist willkommen.

        • HERZlich willkommen. Oder wie die Moderatoren immer sagen, wenn eine Mannschaft kurz vor Abpfiff das entscheidende Gegentor bekommt „Trifft sie mitten ins Herz“.

          Mein Nachbar meinte das „Country of origin“ hätte seinen Sondermüll exportiert, damit wir diesen endlagern müssen.

          4
  • Ich danke dem Bürgermeister für dessen Hinweis, niemanden vorzuverurteilen. Diesem klugen Gedanken schließe ich mich an, freue mich, dass Lösungen gefunden wurden, die mir bislang unbekannt waren, um einen Mitarbeiter zum Bleiben zu bewegen. Bisher hatte ich nur Incentives und Gehaltserhöhungen auf dem Schirm. Aber man lernt nie aus.

  • Win win für Deutschland.

  • Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen…

  • Klare Sache ,nur ein AFD Verbot kann helfen ,alles wieder in die richtigen Bahnen zu lenken .
    Damit über sowas nicht mehr Berichtet wird.

  • Die Mantras in unserer Demokratie für die Bürgermeister. Immer wieder schön zu hören.

  • Warum nicht sagen was ist und wenn es tatsächlich falsch sein sollte, kann man ja immer noch wie der ÖRR zurückrudern.
    Lasst uns doch mal eine nicht-besonnene, breite und laute Debatte über Barbershops und ihre Abgründe führen.

  • Kultur wohin man sieht und wohin man geht.
    70% der Wähler sind so in Ekstase sie Vordern ein weiter so bzw. da geht noch etwas mehr!

  • Er wolle aber dennoch keine „Vorverurteilung“ Bla, bla
    Man fragt sich nur mit welchem Geld man sich mit 25 Jahren als Ausländer selbstständig als Barber machen kann.

  • So kann man sich der Konkurrenz auch erwehren……sagt mein Nachbar!
    Ich würde das natürlich nie sagen.
    Mir käme nur ein harmloses „Kalkutta“ über die Lippen….

  • Gibt es eigentlich Listen von Leuten die sich aktiv für die Invasion der Barbaren stark gemacht haben?

    • Ja die gibt es und die wird gut gepflegt. Für später.

    • Nicht nur bei denen; besonders in der Verwaltung sind die schon extrem lang geworden.
      Die Listen gehen von Jütland in DK bis nach Füssen in Bayern quer durch Mitteleuropa…

  • Ohja das liegt mir auch sowas von am Herzen, bloß keine Vorverurteilung, nicht das die Hochintelligenten aufwachen und mal was anderes wählen.

  • wer ist eigentlich gefährlicher? Die Messermänner oder solche Bürgermeister?

  • Ich lach mich tot… Und solche Typen sollen unser Land „führen“ (i.S.v. lenken, sichern, für eine gute Zukunft sorgen usw.). Na, das wird wohl nix mit solchen Typen…

  • Wird im islamischen Kulturkreis die Konkurrenz auf diese Weise ausgeschaltet? Der Bürgermeister hat natürlich recht wenn er vor Vorverurteilung warnt. Denn erstmal muss doch geklärt werden ob es in der isalmischen Kultur genau so zu laufen hat. Wenn ja dann ist ja auch nix passiert.

  • Solange nur ein Algerier das Opfer ist und kein Volksdeutscher ist das alles halb so schlimm.

  • Solange so etwas innerhalb der gleichen „Kaste“ passiert, wäre ich persönlich wohl einer der Letzten, die das verurteilen würden.. Weder vor- noch nachher !

  • Vorverurteilung? Die Fakten sind doch klar.
    Offensichtlich eine armselige Relativierung eines armseligen Mannes, dem langsam keine andere Reaktion mehr einfällt.

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