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„Volle Kanne“

„Tax the rich“: Prinzen-Sänger Krumbiegel träumt davon, Elon Musk zu verprügeln

Der Frontmann der Musikgruppe „Die Prinzen“, Sebastian Krumbiegel, hat sich im ZDF für eine härtere Besteuerung von Reichen ausgesprochen. Dabei spielte er auf eines seiner Lieder an, in dem er Elon Musk verprügelt.

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Sebastian Krumbiegel zu Gast bei „Volle Kanne“ (Foto: Screenshot via zdf.de)

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Der Sänger und Frontmann der Leipziger Musikgruppe „Die Prinzen“, Sebastian Krumbiegel, hat sich in der ZDF-Sendung Volle Kanne für eine härtere Besteuerung von Reichen ausgesprochen. Es sei die moralische Pflicht von wohlhabenden Menschen, weniger Privilegierten zur Seite zu stehen und deshalb auch mehr Steuern zu zahlen. „Es wäre doch so einfach. Verteil das Geld gerechter. Tax the rich“, sagte Krumbiegel.

Er selber zahle gerne Steuern und sehe deshalb Personen wie Elon Musk, die ihm zufolge Steuern eher vermeiden wollten, kritisch. Als ihn der Moderator Florian Weiss damit konfrontierte, dass Gutverdiener bereits jetzt eine hohe Steuerlast tragen, spielte Krumbiegel auf sein Lied „Elon Musk (zahl einfach deine Steuern!)“ an.

„Das stimmt ja eben nicht. Ich habe ein Lied auf dem Album auch, auf dem ich davon schwadroniere, dass ich den Traum hatte, Elon Musk zusammengeschlagen zu haben. Und dass ich mich dabei so gut gefühlt habe und dass ich das alles nur aus Liebe getan habe“, sagte Krumbiegel.

Vor allem Milliardäre wie die Familie Quandt, die nach wie vor die Mehrheitsanteile an BMW hält, sehe er deshalb besonders kritisch. „Ey, die sollen was abgeben. Und da bin ich wirklich so Robin-Hood-mäßig drauf.“ Zwar sei er sich darüber im Klaren, dass seine Aussagen als populistisch interpretiert werden könnten, aber er sei von der Richtigkeit seiner Annahmen dennoch überzeugt.

Aus diesem Grund könne er auch nicht nachvollziehen, warum gerade bei Bürgergeldempfängern gekürzt werden solle. Auch politische Haushaltsdebatten halte er generell für unnötig, weil die Probleme schlicht durch Umverteilung von reich zu arm gelöst werden könnten. „Ich verstehe das alles immer nicht. Ich denke echt immer, es wäre doch eigentlich alles so einfach, wenn man die Kohle gerechter verteilen würde. Wenn die, die mehr haben, denen, die weniger haben, was abgeben. Das ist doch so eine einfache Rechnung“, sagte Krumbiegel.

ahz

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159 Kommentare

  • „Alle schlechten Menschen helfen einander, darin liegt ihre größte Stärke.“
    (A. I. Solschenizyn)

    110
    • Darf ich hier daran erinnern, dass die Obergrenze der Besteuerung von Einkommen einst bei 53 % lag?

      • Richtig bis 1974.
        1975 bis 1989 betrug der Höchststeuersatz 56%

        • Ist richtig: Der Spitzensteuersatz griff damals erst bei 120.000 DM Jahreseinkommen.

          Das hat im Übrigen ungefähr dem Preis des Hauses meiner Eltern entsprochen – eine kleine Durchschnittshütte.

          Inflationsbereinigt wären das heute etwa 350.000–400.000 € Jahreseinkommen.

          Und jetzt soll der Spitzensteuersatz schon bei 70.000 € greifen.

          Soviel mal dazu.

          53
      • Heute sind wir bei 42 %.
        Die Absenkung wurde von den vorherigen Regierungen durchgeführt.
        Sozen und Schwarze waren dabei immer der gleichen Meinung.

        • lies mal wikipedia (below): nach fall der mauer und dem ende der ddr (1990) trat sebastian aus der kirche aus. sein name geht auf johann sebastian bach zurueck.

          „Sebastian Krumbiegel wurde 1966 als Sohn der Musikwissenschaftlerin und ehemaligen Direktorin des Bach-Museums Cornelia Krumbiegel – der Tochter der Opernsängerin Philine Fischer – und des Chemikers Peter Krumbiegel in Leipzig geboren und somit Teil der Musikerfamilie Fischer-Sannemüller-Krumbiegel.
          Sebastian Krumbiegels Vorname geht auf Johann Sebastian Bach zurück.] Er wuchs in einem christlichen Elternhaus auf, trat allerdings 1990 aus der Kirche aus.“

          0
  • Sein in 2024 geschätztes Vermögen belief sich auf 8 Millionen Euronen.
    Kann er ja schon mal die Hälfte abgeben.
    Die GKV nimmt auch Spenden und Erbschaften entgegen.

    128
    • Warum? Ein Facharbeiter Gehalt ist doch genug, laut seiner Gesinnung. Der Rest ist weg. Kleine Wohnung und ein Kleinwagen sind für Herrn K. genug.

      • Wie soll der denn bitte in ein kleines Auto kommen?

        • Soll er ein Cabrio nehmen. Kann er oben raus gucken. Obwohl das für die Passanten nicht schön ist im vorbeifahren in diese Fresse zu schauen.

          24
      • Dafür müßte „er“ doch erstmal irgendwas können, was ein Facharbeitergehalt wert ist…

      • Platte in Hellersdorf und Trabbi vor der Tür reicht doch.

      • … alles nur geklaut, Facharbeitergehalt und 60 Prozent für so einen Systemling ….

    • Dieser Kasperl ist wie die anderen Gutmenschen.
      Selber halten sich diese Typen nicht an ihre eigenen Regeln

    • Für einen ordentlichen Friseur scheint es dennoch nicht zu reichen. Meinen Sohn hätte ich so nicht aus dem Haus gehen lassen.

    • 56% freiwillig. Wird dieser Maulheld nicht machen

    • @ na dieser obersaechsische schlagersaenger fehlt nun grade noch. mit seinem time-tunnel punky-hairstyle und den hasenzaehnen ist er nicht grad ein aushaengemaskottchen fuer sachsen.

      • Die männliche Petra Pau. Gruselig.

  • Ich schäme mich dafür in der Vergangenheit bei den Liedern der Prinzen mitgesungen zu haben.
    Man mag mir bitte vergeben.

    • „Alles nur geklaut“ gibts auch von Berliner Weisse
      Das ist eh die bessere Version 🙂

    • Tomanner und Gefolgschaft durch linke Felder.Fürchterlich dies Truppe.

      • ein lied hiess „schwein sein. war gegen reiche wessis. nun sind sie selber welche.

    • Warum schämen? Wieso? Das zeugt doch von Charakter, Sie haben sich weiterentwickelt. Ich habe mit 20 auch einmal die Grünen gewählt. Ja und? Heute habe ich f Politiker nur Verachtung.

  • Finde ich gut, dass er sein gesamtes Einkommen den Bedürftigen spenden möchte

  • Acht Millionen hat er? Gebt mir diese acht Millionen, ich gebe mindestens vier davon an mein Dorf oder verteile es sonst, kein Problem.

  • Warum sollte man über diesen D-Klasse-„Promi“ weiterhin berichten? Das ist die Druckerschwärze bzw. die Elektronen im Bildschirmpixel nicht wert.

    127
    • Und das Piktogram oben ist ja auch selbsterklärend.;)

      • Sachsen kann wahrlich stolz auf diesen schlagersaenger aus leipzig sein.

  • Warum spendet er dann nicht selbst die Hälfte seines Vermögens, ist doch angeblich alles so leicht? Oder lieber immer nur die anderen?

  • Wenn man etwas besonders Dummes hören will, muss man nur einen Künstler nach seiner politischen Meinung fragen.

    Sollte da echt was dran sein?

    • etwas besonders Dummes (…) Künstler (…) politische Meinung …
      Davor haben schon einige gewarnt, die sich mit Künstlern im Alltag auskennen.

      • @ in der DDR hiess die kunstrichtung „sozialistischer realismus“. udo lindenberg durfte den „sonderzug nach pankow“ nicht im republikpalast (palast der republik) singen. das gebaeude hiess auch „erich’s lampenladen“ und an den waenden hingen die oelgemaelde der DDR-staatskuenstler, auf der buehne im kleinen theater trat vera oelschlaegel auf (verheiratet mit einem politbueromitglied, der der bis dahin unbekannten frau den job besorgt hatte). das oel kam allerdings aus der befreundeten sowjetunion, so dass es mit den vielen lampen im palast nie probleme beim leuchten gab. verdienter staatskuenstler der ddr – so hiess der titel, den man bekommen konnte wenn die kunst den genossen gefallen hat.

    • 100% 100% 100%

  • „Ey, die sollen was abgeben. Und da bin ich wirklich so Robin-Hood-mäßig drauf.“

    .

    Dabei vergisst er, dass Robin Hood zwar den Armen gegeben hat, es aber von der Regierung genommen hat, nicht von den Reichen.

    • Welche Regierung? Dem Sherrif von Nottingham?

      Die Regierung, der König, war außer Landes auf einem Kreuzzug.

    • Robin Hood hat es nie gegeben. Er ist eine Fantasy-Figur aus alten englischen Balladen,
      „Umverteilung“ ist ein gefährliches sozialistisches Codewort und wird meiner Ansicht nach inzwischen viel zu oft und zu undifferenziert in ungeeigneten Zusammenhängen verwendet. Aber der sagt das halt weil es seinen Fans gefällt und er mit denen Geld verdient. Allerdings sollten Schlupflöcher zur Steuervermeidung geschlossen werden die dem Normalo nicht zur Verfügung stehen-da gibt es schon Ungerechtigkeiten.

    • „Er“ vergißt das nicht, sondern „er“ weiß schlicht nichts außer verlogenen Hetzparolen aus der Mottenkiste des Kommunismus.

      Wenn „er“ irgendwas wüßte, würde „ihn“ das schließlich nur daran hindern, „seinen“ Neidhaß auf richtige Menschen zu projizieren.

      • Links ist in dieser Blase tres chic.

        Aber er wird seine Millionen natürlich nicht teilen…

  • Jemand hat das Rheingold gefunden…?

  • Elon Musk als Privatperson ist in Deutschland nicht steuerpflichtig.

  • Wer bitte ist Herr Krumbiegel?

  • Ist er mit seiner Band nicht früher in FDJ-Hemden aufgetreten?

    • oktoberclub ? „sag mir wo du stehst“….

  • Ja, verteilen wir doch alle angesparten Vermögen gerecht unter allen sich-in-Deutschland-aufhaltenden… alle wären reich und niemand müsste mehr arbeiten. Wir könnten uns aaaalles leisten und auch noch so richtig schön das Klima schonen.

    Also ich bin froh, dass wenige auf viel Geld sitzen und es nicht schaffen das auszugeben. Nur so läuft das System noch einigermaßen.

  • Schade, daß die Hubertusburg in Wermsdorf umgewidmet wurde. Früher waren teilweise klinische Abteilungen dort. Nein, ich meine nicht die Kinderabteilung.

  • Der Herr Musk muß nicht verprügelt werden, das wäre dann wohl eine Gewalttat.
    Entweder er zahlt ordentlich Steuern aus seinen persönlichen Gewinnen oder ab nach Hause.
    Dies gelte so für alle Unternehmen in Deutschland.
    Natürlich auch immer schön in die Sozialkassen einbezahlen, womit nicht der Arbeitgeberanteil gemeint sei.

    -19
    • Soweit bekannt ist, zahlt er die Steuern, zu denen er laut Gesetz verpflichtet ist. Warum sollte er mehr zahlen als er muss?

      Und was bedeutet für dich „ordentlich Steuern“? Ein sehr unbestimmter Begriff.

      Das Problem sind ganz und gar nicht zu wenige Steuern, das Problem sind die unverschämten und unnötigen Ausgaben des Staatsapparates.

  • Diese Omas gegen Rechts…

  • Aber Musk und Konsorten geben Hunderttausende Jobs und tragen das Risiko. Würde dann der Krumbiegel helfen wenn er dann Pleite ginge ,oder ist es nur einfacher Neid…!?

  • Irgendwie erinnert mich dieses Bild an eine Nordkoreanische Frisur im oberen Machtbereich.

    • @SchwarzRotGold: Die Schwabbelbacken passen auch dazu.

  • Im gleichen Gespräch reagierte er auch den vorgelesenen Zuschauerkommentar

    „Nein, danke, heute wieder Antifa-Parolen zum Frühstück“

    mit der patzigen Retour:

    „Ja, Mirko … ‚Antifa‘. Bist du Faschist, oder was?“

    Paßt wunderbar zur These, daß Anti-Faschismus nur der umgenannte Fasschismus ist: wer nicht für uns ist, ist komplett gegen uns und muß bekämpft werden. Das ist ja das radikale Kollektivdenken des Faschismus, nur halt mit Orwell’schen Umbenennungen.

    https://www.merkur.de/boulevard/bist-du-faschist-oder-was-prinzen-saenger-kontert-im-zdf-zuschauer-kritik-zr-94284739.html

  • Ohne Anette Humpe würde der aufgeblasene Wichtigtuer bei McDonalds Burger wenden. Und immer, wenn die ursprüngliche „Karriere“ bei solchen Luftpumpen ein verdientes Ende gefunden hat, bewerben sie sich mit linken Parolen und dümmlichen Zoten für Jobs und wiederholten Einladungen beim ÖRR. Die Liste solcher „Künstler“, die es bei ausbleibenden Erfolgen mit der „linken Masche“ versuchen, um dann weiter vom ÖRR gepusht zu werden, ist ellenlang (und wird seit zwei Jahrzehnten von Grönemeyer angeführt). Linker Abschaum!

  • LEIPZIG / MAINZ – Eine „Prinzen“-Rolle zu viel: Wegen Gewaltfantasien in der ZDF-Sendung „Volle Kanne aufs Maul“ darf Sebastian Krumbiegel beim nächsten „Prinzessinnen“-Album in den Pausen nur noch im Sitzen pinkeln. Sender und Band wollen damit „eskalationsfreie Entleerungskonzepte“ fördern. Insider berichten bereits von einschlägigen Workshops.

  • Hässlich, ich bin so hässlich, so grässlich hässlich:
    Ich bin der Hass!
    Hassen, ganz hässlich hassen, ich kann′s nicht lassen:
    Ich bin der Hass!

    113
    • Danke für den Ohrwurm aus der Jugend… DÖF..Und ich düse, düse düse im Sauseschritt

    • Diese Zeilen passen doch wunderbar zu diesem Typen.

    • Düseschritt bring Krückstock mit…

  • Der Millionär Krumbiegel ist genauso falsch nach links abgebogen wie der Millionär Grölemeyer.

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