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Große Mehrheit

Stadtrat von Birmingham will Israel-Boykott bei Investitionen

Der Stadtrat der englischen Großstadt Birmingham will Investitionen abziehen, wenn es Hinweise auf Verbrechen gegen die Menschlichkeit gibt. Der Antrag ging mit 54 zu 19 Stimmen durch. Die Initiatorin macht dabei kein Geheimnis daraus, dass es ihr vor allem um Israel geht.

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Nosheen Khalid ist eine der Initiatoren. (IMAGO/News Licensing)

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Der Stadtrat der englischen Großstadt Birmingham will Geschäfte mit Israel prüfen und streichen. Mit 54 zu 19 Stimmen brachte der Stadtrat, in dem ein Bündnis aus Liberaldemokraten und Grünen mit der unabhängigen Stadtratsfraktion „Better Birmingham“ regiert, einen Antrag durch, der vorsieht, in Zukunft Investitionen abzuziehen, wenn es „glaubwürdige Hinweise auf Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ gibt. Konkret sieht der Beschluss eine sechsmonatige Überprüfung der bisherigen Investitionen mit anschließenden Optionen zum Rückzug vor.

Bei der Vorstellung der Einigung zeigen die Initiatoren, dass es dabei vor allem um den Boykott von Israel geht. Die anti-israelische Stimmung in der englischen Stadt verschärft sich damit nochmals.

Die Verkündung durch Nosheen Khalid.

Nosheen Khalid, eine der Initiatoren der Idee und Teil der „Better Birmingham“-Fraktion, verkündete die Einigung mit den Worten: „Heute ist ein absolut historischer Tag für den Stadtrat von Birmingham und für die Einwohner von Birmingham. Der Stadtrat von Birmingham ist der größte Rat Europas, und heute hat die Better Birmingham Group einen Antrag eingebracht, in dem Desinvestitionen gefordert werden (…), bei dem es glaubwürdige Beweise für Verbrechen gegen die Menschlichkeit gibt – und wir haben diesen Antrag mit 54 zu 19 Stimmen angenommen“.

Dass es ihr um einen Israel-Boykott geht, verheimlichte sie dabei nicht: „Dies ist ein Tag, auf den die Einwohner stolz sein können, es ist ein Tag, auf den wir zweifellos stolz sind, und es ist ein weiterer Schritt in Richtung der richtigen Entscheidungen und der richtigen Wahlen für die Menschen in Birmingham, für die Menschen darüber hinaus und für die Menschen in Palästina“, fügte sie an. Der Antrag wurde von israelfeindlichen Aktivisten unterstützt, die auf der Straße heftig Stimmung dafür gemacht hatten.

Der Beschluss fällt in eine Zeit, in der Birmingham mit erheblichen lokalen Problemen zu kämpfen hat. Die Stadt hatte 2023 faktisch Bankrott erklärt, nachdem sie eine Haushaltsnotlage gemeldet hatte. Seitdem gelten Sparprogramme und erhöhte Gemeindesteuern. 2025 sorgte zudem ein monatelanger Streik der Müllabfuhr für Müllberge in den Straßen.

Lesen Sie auch:

Schon im November 2025 war Birmingham Schauplatz eines anti-israelischen Boykotts geworden. Der Fußballverein Aston Villa aus Birmingham, der im mehrheitlich muslimisch geprägten Stadtteil Aston liegt, hatte in der UEFA Europa League gegen den israelischen Verein Maccabi Tel Aviv spielen müssen. Die zuständige Polizei der West Midlands hatte das Spiel aufgrund der angespannten Stimmung in der Stadt im Vorfeld der Partie als Hochrisikospiel eingestuft. Auf ihre Empfehlung hin schloss die Sicherheitskommission der Stadt die Fans des israelischen Klubs vom Spiel aus, sodass keine Maccabi-Fans zur Partie ins Stadion reisen durften. Die Entscheidung löste heftige Kritik aus.

jw

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18 Kommentare

  • Das Bild zeigt typische Engländer

    • Ich vermute, dass sind sie bereits.

    • …bald sind sie das…

  • Wir hätten diese Leute nie in unsere Länder lassen dürfen.
    Wenn überhaupt, dann nur strengstens kontingentiert.

    • Die haben ALLE keinen Mehrwert für Europa.

  • Wie wärs mal mit einem Boykott derjeniger, die am 07.Oktober 2023 über 1000 Israelis gemeuchelt haben und die das bejubelt haben…

    • Was sollte man von denen denn boykottieren? Die haben doch seit Jahrzehnten außer Terror nie etwas Nützliches produziert und hängen stattdessen lieber am Tropf wohlhabender Staaten.

      • …haben sie auch wieder recht…, ich dachte evtl. an die bedingslose Einreise zu reduzieren, man darf doch noch träumen…

  • Es findet keine Islamisierung (West-) Europas‘ statt…

  • Das mag der Stadtrat von Birmingham sein, aber Birmingham wird nicht mehr lange so heißen.

  • Komisch schweigen die Biobriten dazu.

  • Nun, der Überfall der Hamas am 7. Oktober 2023 und die Ermordung von rund 1.200 Menschen dürften wohl unter die Kategorie „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ fallen und damit für den Stadtrat von Birmingham nun Anlass genug sein, entsprechend zu handeln und seine „Investitionen“ einzustellen.

  • Feindliche Übernahme: Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht.

  • Wenn das Foto den Stadtrat wiederspiegelt wundert mich nichts. Wenn 54 zu 19 dafür gestimmt haben, muss theoretisch die überwiegende Bevölkerung so aussehen.
    Dass so ein Beschluss sicher auch in Kairo oder Kabul möglich wäre ist denkbar.
    Macht aber nichts, das kratzt in Israel niemanden 🙂
    An Yisrael Chai !

  • Die Islamisierung Europas und der USA schreitet schnell und ungebremst voran:

    1. Einwandern
    2. ruhig verhalten
    3. vermehren
    4. Islamverbände gründen
    5. Sich ständig als Opfer inszenieren
    6. Moscheen bauen
    7. in Schulen dominieren
    8. Parteigründungen
    9. Eigene Feiertage einfordern
    10. „halal“ an Schulen und Kindergärten
    11. unsere Kultur als „Kartoffeln“ diffamieren
    12. Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit einführen lassen
    13. Islamische Lehrstühle an Unis einfordern
    14. Politiker, Bürgermeister und Ministerpräsident stellen
    15. Übernahme

    • Nach der Übernahme erfolgt dann:
      16. Unterdrückung Andersdenkender und Ungläubiger
      17. Einführung der Scharia
      18. Etablierung eines Gottesstaates
      19. Verelendung des Landes

      • Die Liste wird endlos und noch immer ignorieren wir das Problem weltweit!

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