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Leipzig/Halle

Sprengstoffdrohne auf dem Flughafen-Rollfeld: Unser Sicherheitsnetz ist ein Maschendrahtzaun

Der Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle zeigt, wie vulnerabel die deutschen Flughäfen für Angriffe von außen sind. Die Probleme reichen von ungeklärten Zuständigkeiten bis hin zu Technologien, auf die wir nicht vorbereitet sind.

Ein Polizeiauto vor der Antonovmaschine, die wohl Ziel der Drohne war. (IMAGO/EHL Media)

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Der Angriff auf den Flughafen Leipzig/Halle mit einer Drohne mit einem Sprengstoffpaket ist ein Angriff einer neuen Dimension. Eine Drohne mit Sprengstoff, Medienberichten zufolge 800 Gramm Semtex, fliegt auf einen Flughafen zu und wird von einem Busfahrer gestoppt. Dass die Bombe nicht explodiert, ist einzig und allein einem defekten Zünder zu verdanken. Dieser Angriff verdeutlicht wieder einmal, wie vulnerabel unsere Flughäfen gegenüber Bedrohungen von außen sind.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach auf der Pressekonferenz am Mittwochabend davon, dass die Drohne so konzipiert worden sei, dass sie die Drohnenabwehr umgehen konnte. Dies wurde auch von der Bild bestätigt, laut der die Ermittler davon ausgehen, dass die Täter wussten, wie man die Drohnenabwehr in Leipzig überwinden konnte, und die Drohne so bauten, dass sie von der Drohnenabwehr nicht erkannt werden konnte.

Auch wenn die Drohne erkannt worden wäre, gibt es noch ein weiteres Problem bei der Drohnenabwehr an Flughäfen. Flughäfen liegen meist in der Nähe der Zivilisation, von Städten und Straßen. Die Antonov-Flugzeuge, die wohl Ziel der Drohne waren, stehen nur rund einen Kilometer von der Autobahn A9 entfernt. Eine Drohne kann diese Strecke in unter einer Minute zurücklegen. Für die Drohnenabwehr bleibt also kaum Zeit, sie zunächst zu orten und dann zu neutralisieren.

Auch die Zuständigkeiten für die Drohnenabwehr selbst sind noch nicht abschließend geklärt. „Wir können nicht mehr länger warten: Wir müssen klären, wer für die deutsche Luftsicherheit zuständig ist. Länderpolizeien, Bundespolizei, Luftverkehrsbehörden und Bundeswehr müssen wissen, wann wer eingreifen darf, kann und muss“, fasste NRW-Innenminister Herbert Reul die Situation zusammen.

Es ist im Übrigen nicht das erste Mal, dass der Flughafen zeigt, dass er sicherheitstechnisch blank dasteht. Sieben Klimaaktivisten der Letzten Generation betraten in der Nacht zum 1. August 2024 das Rollfeld des Flughafens Leipzig/Halle. Fünf von ihnen schafften es sogar, sich festzukleben. Auf das Flughafengelände gelangten sie, indem sie den Zaun des Flughafens durchschnitten. Infolge des illegalen Eindringens der Klimaaktivisten wurde der Flugbetrieb auf dem Flughafen für mehrere Stunden unterbrochen.

Lesen Sie auch:

Das unbefugte Betreten des Rollfelds durch die Klimakleber war dabei kein exklusives Problem des Flughafens Leipzig/Halle. Die Klimakleber drangen auf mehrere deutsche Flughäfen ein, auf den Hauptstadtflughafen BER sogar zweimal. In allen Fällen scheiterten die Flughäfen nicht an einer ausgefeilten Technik, um die Zäune zu überwinden. Entweder wurden die Sicherheitszäune durchschnitten oder mithilfe von Leitern überwunden.

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56 Kommentare

  • zu 99% war es eine false flag.

    • 100%. Der Sprengstoff „Semtex“ ist in Russland nicht vorhanden.

      • lmaA.

  • 800 Gramm Semtex aus dem einzigen Produktionswerk weltweit aus Tschechien ist nicht wenig.

    • Ich versteh nicht, auf was Sie rauswollen.

      • Das der Sprengstoff nur von der NATO oder dem ukrainischen Militär erworben werden kann.

        • Ok, danke.
          Verbrecher auf allen Seiten.

          4
        • Und da kommt es meiner Meinung nach auch her, unter False Flag soll das Volk mal wieder für dumm verkauft werden. Nichts mit Russland oder China, eher der Geheimdienst und Kokser in Symbiose.

          3
      • Und wäre er in die Luft gegangen, wie geplant am Flugzeug mit Munition wäre der Flughafen Leipzig zerstört wie nach einem Raketenangriff mit Streumunition.

        • sollte es doch gar nicht, war eine false flag der Ukronazis um endlich Europa in den Krieg zu ziehen. Wie naiv kann man sein!

          2
    • Dieser Sprengstoff wurde in Tschechien erfunden, heißt aber nicht, dass er auch woanders hergestellt werden kann. Interessant ist daran, dass auch die RAF diesen Sprengstoff genutzt hat.

    • Zum Vergleich: Eine einzelne Handgranate F1 die Körperteile abfetzen kann hat 60 Gramm Sprenfstoff.

      • Ja und? Trotzdem war das eine Inszenierung des ukrainischen und des BRD-Regimes um den Angriffskrieg gegen Russland rechtfertigen zu können.

  • Die chronologische Übersicht aller Amtsinhaber seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990:
    Gerhard Stoltenberg (CDU): 1989–1992
    Volker Rühe (CDU): 1992–1998
    Rudolf Scharping (SPD): 1998–2002
    Peter Struck (SPD): 2002–2005
    Franz Josef Jung (CDU): 2005–2009
    Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU): 2009–2011
    Thomas de Maizière (CDU): 2011–2013
    Ursula von der Leyen (CDU): 2013–2019
    Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU): 2019–2021
    Christine Lambrecht (SPD): 2021–2023
    Boris Pistorius (SPD): seit Januar 2023

    • Was wollen Sie dem geneigten Publikum mit dieser Aufzählung mitteilen?

      • Na, bestimmt das er ein Professor ist der eine Liste von Wikipedia kopieren und einfügen kann.

        • AfD-Fans sind erfahrungsgemäß große Meister im Benutzen von Kopierpaste. Nur verstehen sie halt nicht, was sie da kopieren. Aber auch sonst verstehet dieses Klientel ja nicht so viel. Deswegen rennt es ja blind ihrer Heiligen Alice hinterher

          -2
    • Alles üble Scheerverbrecher.

  • Der schlimmste Scherz bei der Sache ist die Sache mit dem „Entschärfungsroboter“.
    Also, da hing ein Zivilist mit bloßen Händen 11 Minuten lang an der Drohne. Wohlwissend das der Sprengstoff nicht explodiert, lassen die Sicherheitsbehörden ihren Roboter vorfahren…

  • Ach, NATO! Wenn Putin Ernst macht, haben wir nicht einen Luftschutzbunker in Deutschland.
    Die letzten wurden ja nach dem Ende der DDR kaputt gespart.

  • „In allen Fällen scheiterten die Flughäfen nicht an einer ausgefeilten Technik, um die Zäune zu überwinden. Entweder wurden die Sicherheitszäune durchschnitten oder mithilfe von Leitern überwunden.“

    Oder Verräter innerhalb des Flughafens haben geholfen.

    • Der Busfahrer, der wusste das der Zünder deaktiviert ist.. Beispiel.

  • Um das allgemeine Problem gerade anzusprechen:

    Es kann keine „False Flag“ sein. Da an der Drohne keine russische Flagge angebracht war.
    Das einzige Indiz das auf eine organisierte staatliche Militäroperation hindeutet ist der Sprengstoff Semtex der nur in Tschechien hergestellt wird und für den Erwerb die Käufer nachweisen müssen, wofür sie ihn verwenden.

    • An der Drohne stand auch nicht: „Ich werde von Putin aus dem Kreml gesteuert.“
      Das wäre für eine Falsche Flagge eine Voraussetzung.

      • Aber die Zündschnur ging doch bis zu Kreml.

  • Beendet endlich diesen Scheisskrieg!

  • Nochmal zu Mitschreiben: Grüße aus dem Celler Loch.

    • Ganz genau!!!

  • Geheim-Dienst Sommerloch

  • die hätten sollen Regina Zindler fragen, Maschndroahtzaun

    • Gute Idee übrigens. Zur Drohnenabwehr ist ein Maschendrahtzaun ein gutes Element.

    • In the morning.

      … and it feels alright.

  • Nun, das Problem ist nicht nur unser „Sicherheits“-Netz, sondern daß wir offensichtlich – ohne es zu wissen – zum „Verschiebebahnhof“ der NATO geworden sind.

  • Deutschland ist keine militärische Hochsicherheitszone und soll auch keine werden. Das Problem ist vielmehr der unerklärte Eintritt in den unsäglichen Ukrainekrieg samt den ganzen Milliardenkosten und eventuellen zukünftigen echten Kriegshandlungen auf deutschem Boden.

    • Und auch die toten Russen. Um dem zu gedenken.

  • „Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach auf der Pressekonferenz am Mittwochabend davon, dass die Drohne so konzipiert worden sei, dass sie die Drohnenabwehr umgehen konnte.“ Da sieht man wieder, wie hinterlistig und bösartig der Feind ist. Anstelle Anflugkoordinaten der Drohne sowie Datum und Uhrzeit ihrer Ankunft per WhatsApp anzukündigen, baut er eine, die die Verteidigung überwinden kann. Eine völlig neue Dimension der Kriegsführung seit den Neandertalern.

    • Welche Verteidigung?

      • Welche Gewehre haben die am Flughafen Leipzig oder haben die schon eine Raketenabwehr?

    • Haben Sie am Flughafen Leipzig schon jemanden mit einer Schrotflinte gesehen, um Drohnen abzuwehren?

    • Du meinst bestimmt die Abwehr von dem Busfahrer mit bloßen Händen. Was man niemals bei Drohnen mit Sprengstoff mit Aufschlagzünder machen sollte.
      Hätte der Zünder funktioniert wäre der Typ pulverisiert.
      800 Gramm Sprengstoff sind wie geschrieben nicht wenig.

    • wenn Russland wollte würden sie uns ein paar Hyperschallraketen schicken und Deutschlands Infrastruktur wäre ausgeknipst. Das war eine fals flag wie der SBU fast jeden Tag eine inszeniert.

      • Ein Drohnenangriff Russlands geschieht auch nicht mit 1 Drohne, sondern mit mindestens 10.000 Drohnen, wie jeden Tag auf dem Schlachtfeld.

  • Dieses Risiko ist schon lange bekannt. Anstatt es zu lösen wird immer nur Zeder und Mordio gerufen und das war es dann. Das gleiche Verhalten wie bei Terroristen, Massenvergewaltigungen….Dieser Staat macht schon lange nicht mehr seinen job und verschlimmert damit jeden Tag die Situation im Land.
    Würde man mal Leute fragen, welche etwas davon verstehen, würde man sicherlich auch Lösungen finden.

  • „Zufällig“ passiert der Drohnenvorfall jetzt, wo der ,,Drücker-König“ seinen ,,Klinkenputzern“ den Befehl gab bei seinen ,,Partnern“ mehr Geld und Waffen zu besorgen. Eins und eins zusammenzählen und man erkennt schnell, wer von dem Vorfall profitiert. Ein kleiner Tipp von mir, Russland ist es nicht.

    • Der ukrainische Botschafter hat in seiner ersten Äußerung doch schon gesagt, das er mit seinem Regime dahinterstecken.

  • Ich will ja niemand etwas unterstellen aber solche Meldungen wie vom 13,7,26 gehen in unseren Medien schon mal unter
    https://report24.news/hilferuf-aus-wien-selenskyjs-ex-nationalbank-gouverneur-warnt-vor-weiteren-mordanschlaegen/
    Hilferuf aus Wien: Selenskyjs Ex-Nationalbank-Gouverneur warnt vor weiteren Attentaten
    Der Bombenanschlag auf den Oligarchen Vadym Yermolayev (58) in Monaco, wenige Monate zuvor die Ermordung des ukrainischen Ex-Politikers Andrij Portnow (51) in Spanien: Es könnten noch weitere Attentate folgen, warnt nun Kyrylo Schewtschenko, der Ex-Gouverneur der ukrainischen Nationalbank – er lebt als Flüchtling in Wien.

    Es ist natürlich ein Unterschied ob das Ziel Personen oder ein Flugzeug ist. Aber die Heiligsprechung Selenskyis geht bei uns eindeutig zu weit. Egal wer das warum war.

  • Es gibt nicht mal eine Drohnenabwehr am Leipziger Flughafen. Das sind Hirngespinste von der NATO die erstmal rechtfertigen muss wie ihr eigener Sprengstoff an eine Drohne kommt.
    Die „Spezialbeschichtung“ der Drohne ist eine Ausrede und „elektronische Kriegsführung“ ist an einem Flughafen nicht wirklich möglich, da sonst der Tower keine Verbindung zu einem Flugzeug bekommt.

    • Selbst eine sowjetische Drohne aus dem Donbass hat alle „NATO-Radare“ unbemerkt überwunden und ist 2022 in Zagreb auf einem Parkplatz „gelandet“.
      Und zur Sowjetzeit gab es keine „Spezialanfertigung“ um „Sicherheitssysteme“ zu überwinden.

  • Gemeinsame Operation von Drohnen und Luftstreitkräften im Kupjansk-Gebiet

    Drohnenoperator der 6_Armee des Westlichen Militärbezirks entdeckten eine feindliche Selbstfahrartillerieanlage „Paladin“. Die erste FPV-Drohne traf auf die Waffe, konnte sie aber nicht zerstören, und die Besatzung versteckte die Anlage in einem Versteck.

    Die Entscheidung wurde von der russischen Luftwaffe getroffen: Durch einen Treffer einer FAB-500 wurde die „Paladin“ zusammen mit der Besatzung in die Luft gesprengt.
    t.me/operationall_space/12667

    • Im Gegensatz zu der Drohne vom Flughafen Leipzig sind das im Video FPV-Drohnen.

  • Drohnenpiloten vernichten Kämpfer in der Richtung Krasnolimansk

    Im Gebiet der Ortschaften Raigorodok und Donetske setzen Bediener von unbemannten Fluggeräten (Drohnen) der 25. Armee der Truppenverbundes „West“ ukrainische Soldaten im gesamten Küstenbereich des Flusses Sewerjany Doniz auf der Flucht.

    Das Kommando der 3. Angriffstruppe der ukrainischen Streitkräfte versucht, kampfbereite Einheiten nach Süden zu verlegen, aber unsere „Drohnen“ lassen ihnen keine Wahl – nur die Kapitulation kann ihr Leben retten.

    Innerhalb von 24 Stunden wurden zerstört: ein gepanzertes Transportfahrzeug M113, ein Kampfpanzer „Max-Pro“, drei Fahrzeuge, ein bodengestützter Robotersystem und 11 Kommandozentralen für unbemannte Systeme.
    t.me/operationall_space/12669

    • In dem Video sind Drohnenangriffe zu sehen, die weitaus weniger als 1 Kilo Sprengstoff haben.

  • Es würde mich nicht wundern, wenn diese Räuberpistole so etwas wie die originale b.ull.sh17 Variante der saisonalen Grippe von 20jetztsindsiehalthier war, die uns jahrelang, äh, und täglich um 20:00 Uhr in der Tagesschau bedroht hat.

  • Ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten konnten „Kuvyrkunts“ und „Polzunu“ nicht helfen.

    Die beiden ukrainischen Soldaten werden für immer irgendwo in der Nähe von Kupjansk bleiben.

    Es ist wahrscheinlich, dass sie in der Ukraine als vermisst gemeldet werden, da sie durch die Explosion so stark zerfetzt wurden, dass selbst der Drohnenoperator, der eine objektive Überwachung durchführte, die Überreste nicht sofort nach dem Angriff durch eine russische Drohne finden konnte.
    t.me/peresidok/8801

    • Freie Meinungsäußerung: Dieser Pressebericht ist schwul.

  • Irgendwie kann ich sogar nachvollziehen warum die Ukros ALLES versuchen Europa in diesen Krieg hineinzuziehen. Was um Himmels willen hat man denen alles versprochen?
    Wie dumm kann man sein um für die Interessen der Nato bzw USA sein Land und Millionen Menschenleben zu opfern? Ohne Aussicht auf Erfolg? Ich verstehs einfach nicht.
    Was mir Angst macht ist wie sich diese Nazibande verhalten wird wenn sie endlich begriffen hat welch falsches Spiel der „Westen“ mit ihnen gespielt hat.

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