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Nach Landtagswahl

SPD in Bayern bei 6 Prozent – Ampel-Parteien verlieren immer mehr an Zustimmung

Die Ampel-Parteien verlieren in immer mehr Bundesländern an Zustimmung. In Bayern ist die SPD nach den Landtagswahlen gar auf 6 Prozent gefallen, wie neue Umfragewerte zeigen. Auch in Sachsen, Brandenburg und Thüringen, wo dieses Jahr Wahlen stattfinden, muss die Ampel in Umfragen herbe Verluste einstecken.

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Bildquelle: Olaf Kosinsky, Wikimedia Commons via CC BY-SA 3.0

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Kurz nach der Landtagswahl in Bayern, wo die SPD im Vergleich zur Wahl 2018 leicht auf 8,4 Prozent verlor, zeigen Umfragen ein noch desaströseres Bild der Ampelparteien. So würden aktuell gerade einmal 6 Prozent die SPD wählen in Bayern. Innerhalb von drei Monaten büßte die Kanzlerpartei damit ganze 2,4 Prozentpunkt ein und steht diesem Trend kurz vor dem Abstieg unter die Fünf-Prozent-Hürde – und damit das parlamentarische Ende der SPD im zweitgrößten Bundesland.

Auch die Grünen verlieren in den Umfragewerten 1,4 Prozent, die FDP rangiert bei 3 Prozent und ist spätestens seit der Landtagswahl im vergangenen Oktober in der bayerischen Landespolitik in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Überraschend konnte die CSU noch einmal stark zulegen und kommt mit vier dazugewonnenen Prozentpunkten auf ganze 41 Prozent.

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Anders sieht es in Sachsen aus. Hier konnte die AfD durch einen Sprung auf 37 Prozent die CDU überholen, während die SPD 4 Prozent verlor und so unter die Fünf-Prozent-Hürde rutscht, wo sie sich mit der FDP ein Schicksal teilt.

Ein ähnliches Bild zeigt sich in Thüringen: Auch hier konnte die AfD stark zulegen, während die SPD und FDP drei beziehungsweise zwei Prozentpunkte verlieren und um einen Einzug in den Landtag bangen müssen. In Brandenburg hält sich die SPD stabil bei 27 Prozent, während die FDP bei bedeutungslosen 2,5 Prozent liegt. In allen drei Ländern wird im kommenden September ein neuer Landtag gewählt.

Am ehesten stabilisieren sich die Grünen: Bei den vergangenen Wahlen in Bayern und Hessen konnten sie jeweils zweistellige Ergebnisse einfahren, in Sachsen und Brandenburg kommen sie auf etwa 7 Prozent, nur in Thüringen rangieren sie mit 3 Prozent und zunehmenden Verlusten unter der Fünf-Prozent-Hürde.

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