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Ceuta-Krise

Spanien stellt Ultimatum: Italien soll bis Sonntag Grenzkontrollen beenden

Seit knapp einer Woche hat Italien aufgrund der Ceuta-Krise die Schengen-Regeln für Spanien ausgesetzt. Jetzt droht die spanische Regierung mit „verhältnismäßigen Maßnahmen“, sollte der italienische Nachbar die Grenzkontrollen nicht bis Sonntag wieder beenden.

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Die spanische Regierung unter Premierminister Pedro Sanchez fordert Italien dazu auf, die Grenzkontrollen zu Spanien zu beenden. (IMAGO/Anadolu Agency)

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Als Reaktion auf die Ceuta-Krise setzte Italien am vergangenen Samstag die Schengen-Regeln gegenüber dem spanischen Nachbarn vorübergehend aus. Jetzt droht Spanien der italienischen Regierung. Sollte Italien die Grenzkontrollen nicht bis Sonntag, den 9. August, wieder beenden, so sehe man sich gezwungen, „verhältnismäßige Maßnahmen zum Schutz der Interessen und der Würde seiner Bürger zu ergreifen“, heißt es in einer Mitteilung der spanischen Regierung.

Die spanische Regierung unter dem sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez bezeichnete die Grenzkontrollen Italiens als „unfair“. Zudem wirke die Aussetzung der Schengen-Regeln den Interessen der EU entgegen und würde die spanische Bevölkerung „diskriminieren“, erklärt die Regierung, wie mehrere spanische Medien, darunter eldiario.es, berichten.

Am Donnerstag vergangener Woche kam es zu einem Massenandrang von Migranten in die spanische Exklave Ceuta. In nur wenigen Tagen überrannten bis zu 100.000 Einwanderer die Grenze zur Stadt, die gerade einmal 80.000 Einwohner zählt. Daraufhin verkündete die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni am Freitag, dem 31. Juli, die Aussetzung der Schengen-Regeln und die Schließung der See- und Luftgrenzen zu Spanien.

Meloni hatte bereits im Vorfeld auf X angekündigt, dass Italien „nicht tatenlos zusehen“ werde bei dem, was sich derzeit in Ceuta abspiele. Zudem stellte sie die Aussetzung des Schengen-Abkommens mit Spanien in Aussicht. Für ihr Vorhaben erhielt die italienische Ministerpräsidentin dabei auch aus anderen Ländern Unterstützung, darunter von Finnlands Innenministerin Mari Rantanen (mehr dazu hier).

Hinter dem Massenansturm der Migranten auf die kleine spanische Exklave steckte vor allem staatliches Versagen der linken Regierung. So berichtete die spanische Zeitung The Objective über Warnungen des spanischen Nachrichtendienstes vor einem solchen Szenario.

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Demnach hätten die Behörden frühzeitig wissen können, dass sich eine Gefahr für die Integrität der Grenze anbahnte, taten aber nichts (mehr dazu hier). Auch als die Migrantengruppen Ceutas Grenze überranten, handelte Sánchez zögerlich: Erst kündigte er Hilfe an, verweigerte jedoch die Ausrufung des Ausnahmezustands, woraufhin er dann doch das Militär zur Hilfe anrücken ließ, das am Ende jedoch kaum eingreifen konnte. Die marokkanischen Behörden unterstützten unterdessen die Migrationsströme – ungeklärt ist, welche geopolitische Intention dahintersteckt.

sf

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74 Kommentare

  • Jedes Land ist für seine eigene Grenze verantwortlich. Wer dies nicht ist, trägt die Folgen alleine. So hat das Hunderte von Jahren funktioniert und es gibt dazu keine Alternative.

  • Ideologen gehen immer „all in“. Das definiert sie

    • Danke für den wertvollen Denkanstoß !
      Sie haben ja so Recht .

  • Die EU zerstört sich selbst ! In Kürze …

    • Hoffentlich

    • Sie ist auf jeden Fall massiv dabei. Mit vondenLügen und anderem schweren Gerät.

      • Bald implodiert obendrein der Euro.

    • Otto in den 70ern: „Wenn Sie unsere geliebte Nordgrenze noch länger als Ihre Südgrenze bezeichnen, dann werden wir unsere Nord… nein, Ihre verdammte Südrenze zu unserer Nordgrenze machen! …das bringt die so durcheinander…inzwischen rüsten wir auf und…“

  • Hoffentlich bleiben die Italiener hart. Die Sozis in Spanien haben das Problem
    Geschaffen . Hilfe von der EU war anscheinend auch nicht gewollt.

    • Das sind nicht Sozis, das sind Kommunisten.

  • Italien soll bis Sonntag Grenzkontrollen beenden …… sonst ….
    .
    ………….. wird ab 5.45 Uhr zurückkontrolliert ???

  • Spanien aus der EU werfen !

  • Wir brauchen die sofortige Abschaffung des Schengen-Systems und gründliche Kontrollen an allen Grenzen. Und es muss dafür gesorgt werden dass man die Grenzen nur an den offiziellen bewachten Übergangsstellen passieren kann. Wenn ich sehe, dass man irgendwo im Wald einfach die Grenze überschreiten kann, wird mir flau im Magen. Das ist ja dann gar keine Grenze mehr.

    • Dann noch den Euro abschaffen und alles, womit man den normalen Bürgern die EU schmackhaft gemacht hat, wäre dahin 😄😄

  • Frau Meloni, bleiben Sie standhaft!

  • Wer das migrationspolitische Chaos in Ceuta anrichtet, darf sich über die Quittung nicht wundern. Spaniens Ministerpräsident Sanchez verliert erst komplett die Kontrolle über die Außengrenzen und stellt dann freche Ultimaten nach Rom. Das ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten.

    Giorgia Meloni hat völlig recht, wenn sie dieses Diktat eiskalt abperlen lässt. Italien akzeptiert keine Befehle von Regierungen, die ihre Hausaufgaben nicht machen. Schengen ist kein Freifahrtschein für Kontrollverlust. Wenn Spanien die Grenzen nicht schützt, muss Italien es eben selbst tun. Melonis Kontrollen sind pure Notwehr gegen die blauäugige Tatenlosigkeit aus Madrid. Ein überfälliger Warnschuss für ganz Europa – man kann Meloni nur applaudieren!

  • Er verteilt seine Migranten über die EU… und alle gucken doof zu. Er macht im Alleingang, was die EU nicht hinbekommen hat. Nie mehr Spanienurlaub.

  • Löst dieses kriminelle Konstrukt „EU“ endlich auf – und zurück zu stabilen Währungen.

  • Vielleicht ist das Ganze ein Riesenglück, jedenfalls eine Riesenchance: Dass daran die diktatorische Unrechts- und Willkür EU zerbricht. Vielleicht die letzt Chance?

    • „Spanien stellt Ultimatum: Italien soll bis Sonntag Grenzkontrollen beenden“

      Super! Das Ultimatum des spanischen Premierminister bedeutet hoffentlich, dass Spanien aus der EU austritt, sofern Italien nicht die Politik macht, die der spanische Premierminister den Italienern vorgibt.
      Ich lach mich kaputt über diesen Spanier.

      Es tut mir wirklich sehr leid, dass ich Ende Mai/Anfang Juni meinen Urlaub in Spanien gemacht habe und damit den Spanier Geld gebracht habe.

  • Dreister geht immer. Ich fordere einen internationalen Haftbefehl für Sanchez

  • Hhhääää, wo hat den Italien eine echte (Land-)Grenze mit Spanien???

    • Flugzeuge und Schiffe

      • Da steht im Text zweimal was von „Nachbarn“ bitte mal lesen

        • Aber eben keine direkte Landgrenze oder sollte ich etwas nicht mitgekriegt haben?

          1
  • Schengen Regeln komplett aussetzen.
    Spanien soll das Einfallstor für Afrikaner sein, weil Sanchez es so will. Er entscheidet aber nur für Spanien und nicht für die ganze EU. Das EU Konstrukt ist Müll.

    • Weg mit der EU!!! Grenzen schließen!!! Kein Geld mehr nach Brüssel!!! Ausländer raus!!! Klimawahn verbieten!!!!! Linksgrüne Organisationen verbieten!!! ÖRR abschaffen !!!! Linke Medien verbieten !!!! LGBT-Gedöns unter Strafe stellen!!! Das ist das Patentrezept zur Gesundung der Nation.

      • Bravissimo!!!

      • Ganz nach meinem Geschmack. So muss es kommen, damit Deutschland und auch Europa überleben kann.

  • Von wem wird Sanchez eigentlich geschmiert?

    • Haben Sie doch im Frühsommer sehen können, als sich die „Sozialistische Internationale“, also die menschheitsfeindlichen Kommunisten in Spanien trafen. Unter anderem mit Einpeitscher und Financier Meatball „Antifa-Larsi“.

  • Es sind immer wieder Sozialisten/Ideologen die solche unsinnigen Forderungen herbeifantasieren. Grenze ist Grenze aus die Maus. Wozu gibt es wohl Grenzen?

  • Weil Spanien und vor Allem die EU den Grenzschutz nicht auf die Reihe bekommt, muss jedes Land eben selbst schauen, wo es bleibt. Stehe zu 100% hinter Italien!

  • Der wird immer dreister.
    Spanier können nach wie vor in Italien einreisen, sie müssen sich nur ausweisen können. Und das können sie doch, oder Pedro?
    Diese „Diskriminierung“ hat er selbst zu verantworten.

  • So sind Sozialisten und Kommunisten, Probleme verursachen die andere lösen und bezahlen sollen!

  • Dieses Ultimatum ist eine Unverschämtheit. M E. sollte Italien ab sofort eine Visumpflicht für Spanier einführen.

  • Kein Urlaub mehr, keine spanischen Produkte mehr .
    Das passiert wenn man Stalinisten wählt!!

  • Mit Verlaub: Spanien und Italien sind keine „Nachbarn“.

    • Auf dem Seeweg schon. Und auf dem Luftweg auch.

    • Spanien nein. In Spanien muss man erst noch mit dem Parasitenkamm durchgehen.
      Italien ja. Das sind sie auf dem richtigen weg.

  • Hoffentlich zerbricht diese EU an dieser seit 11 Jahren andauernden Krise! Danach ein Konstrukt der wirtschaftlichen und militärischen Zusammenarbeit; haarscharf gezogene Grenzen. Weg mit den EU-Beamtenwasserkopf und nie mehr einen „Präsidenten:in“ mit Macht über einzelne Staaten in der EU!

  • Sanchez muß weg. Entweder stehen die Spanier jetzt endlich auf, oder sie haben „Ceuta“ verdient.

    • Sanchez wird alle seine Migranten in die EU entlassen! Er hat jetzt schon 1.7 Millionen Illegalen einen Pass gegeben. Die paar hunderttausend nimmt er mit Handkuss und verteilt sie auf die EU. Am 15. August ist „Migrantenflut“.

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