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Migrationskrise in Ceuta

„Spanien ist christlich, nicht muslimisch“: 1.200 Menschen protestieren vor marokkanischer Botschaft gegen Sanchez

Nach dem massenhaften Grenzdurchbruch nach Ceuta haben rund 1.200 Menschen vor der marokkanischen Botschaft in Madrid demonstriert. Die Teilnehmer warfen Marokko und der spanischen Regierung Untätigkeit vor. Gegen Ministerpräsident Pedro Sánchez richteten sich wütende Sprechchöre.

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Demonstranten protestieren am Sonntagabend vor der marokkanischen Botschaft in Madrid (IMAGO/JNA Press)

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Rund 1.200 Menschen haben am Sonntagabend vor der marokkanischen Botschaft in Madrid gegen die Migrationskrise in Ceuta demonstriert. Die Teilnehmer protestierten gegen die „Passivität“ der Regierungen Spaniens und Marokkos bei der Invasion tausender Migranten aus Marokko.

Zu der Kundgebung unter dem Motto „Defendamos España“ – „Verteidigen wir Spanien“ – hatte die Plattform Sociedad Civil Española aufgerufen. Die Organisation koordiniert nach eigenen Angaben mehr als 150 Verbände. Beginn der Demonstration vor der Botschaft in der Madrider Calle de Serrano war um 20.30 Uhr.

Die Demonstranten trugen spanische Fahnen und riefen unter anderem „España es cristiana, no musulmana“ – „Spanien ist christlich, nicht muslimisch“. Weitere Sprechchöre lauteten „Spanien wird niemals muslimisch sein“ und „Spanien wird nicht verkauft, Spanien wird verteidigt“. Auf einem Plakat stand: „Sánchez, que te vote Mohamed VI“ – „Sánchez, dann soll dich Mohammed VI. wählen“. Der spanische Ministerpräsident wurde lautstark beschimpft.

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An der Kundgebung nahmen Vertreter verschiedener Organisationen und Parteien teil. Der rechte Vox-Politiker Carlos Hernández Quero forderte die sofortige Ausweisung aller illegal eingereisten Migranten sowie eine dauerhafte militärische Sicherung und die Schließung der Grenze zu Marokko. Die Einwohner von Ceuta erlebten ein „auténtico infierno“, ein „wahres Inferno“, erklärte Quero. Spanien erlebe die Wut einer Nation, die „está siendo invadida y traicionada“ – überfallen und verraten werde, sagte der Vox-Politiker.

Auch der Chef der Partei Se Acabó La Fiesta, Alvise Pérez, nahm an der Demonstration teil. Er entrollte ein Banner mit der Aufschrift „A Marruecos ni un metro ni un euro“ – „Für Marokko weder einen Meter noch einen Euro“. Außerdem beteiligten sich die Organisation Hazte Oír, Mitglieder der linken, aber migrationskritischen Bewegung Frente Obrero. Bei einer kleineren Kundgebung vor der Botschaft am Freitag hatten mehrere Teilnehmer den Hitlergruß gezeigt. Unter ihnen war die Neonazi-Aktivistin Isabel Peralta.

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Auslöser der Proteste war der massenhafte Grenzdurchbruch aus Marokko in die spanische Exklave Ceuta. Nach Angaben der spanischen Regierung gelangten innerhalb kurzer Zeit rund 50.000 Migranten in die Stadt. Die Regierung räumte später ein, vom Ausmaß der Einreise überrascht worden zu sein. Zehntausende Migranten wurden inzwischen nach Marokko zurückgebracht, tausende halten sich jedoch weiterhin dort auf.

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34 Kommentare

  • 1200, in Worten eintausendzweihundert, Menschen?!
    Es müssten 1,2 Millionen sein!
    Es ist überall dasselbe!

    Europa dämmert seinem Untergang entgegen…!

    • Ich hoffe die 1200 (offiziell) sind erst der Anfang…

    • Immerhin… Bei uns passiert gar nichts und wenn kommen die Uniformierten…

    • Ich gebe Ihnen da hundertprozentig recht. Der Kontinent ist verloren. Es ist nur eine Frage der Zeit….

    • „Europa dämmert seinem Untergang entgegen“

      Jein – Der Untergang wird planmäßig herbeigeführt und unterstützt von Profiteuren, Mitläufern und zahllosen nützlichen Idioten.

    • Das Problem ist leider, echte Christen sind selten, die meisten nennen sich nur so.

      • Eigentlich brauchts nur Menschenverstand um zu erkennen, dass der Islam nicht bei „echten Christen“ halt machen wird.
        Wir sind alle dran!
        Die islamischen Länder, deren Frauen, bekommen im Schnitt 5-10 Kinder.
        Aber sowas kapiert der Westen einfach nicht!

      • Das Problem in Spanien ist, dass man echte Spanier inzwischen fast suchen muss. Ist so ähnlich wie mit den „echten“ Franzosen in Frankreich!

  • Wären es Deutsche in Deutschland, hätte man sie verhaftet…
    Die Spanier haben wohl doch mehr Rückgrat.

    • Uninformiert oder so?
      Es gibt durchaus nationalistische Kundgebungen in Deutschland.
      Die auch 1500 Demonstranten haben.

  • Das BAMF hat im bisherigen Jahresverlauf bereits über 120.189 Asylverfahren entschieden.

    – Google

    • Aber die Migranten in Ceuta sind doch das Problem!

  • Zuwenige leider!
    Gegen die Touristen die Geld bringen, demonstrieren mehr.

  • Sicher?
    Spanien war schon mal muslimisch.

    • Darauf freust du dich?

    • Und will es offenbar wieder werden. !

  • Wenn Ceuta spanish sein soll, dann ist Gribraltar großbritannisch.
    Logisch.

    • Sag mal, was stimmt mit dir nicht?

      • Weißt du was, Arbeitsloser oder Flame-Kiddy in den Sommerferien.
        FckJudaism

        • Antisemit bist du auch noch?
          Dachte nur ein Verwirrter, aber du sinkst immer tiefer.

          3
    • Das war jetzt wohl ein Versehen, „Deutsche Meinung“, dass Sie irrtümlich einen Satz absonderten, dem man vollinhaltlich zustimmen kann.

      Ceuta ist, war und bleibt spanisch. Genauso wie Gibraltar immer zu Great Britain gehören wird. Wofür nicht nur über 90% der Bewohner abgestimmt haben, sondern auch Spanien -obschon grimmigen Gesichts- sich abgefunden hat.

      • Dann hat aber Marokko auch das Recht mehrere Exklaven in Spanien zu errichten.

      • Und keine Sorge. Königsberg bleibt als Exklave russisch. Als Kaliningrad mit der Region Kaliningrad.

    • So ist es

  • Marokko gibt es schon ein halbes Jahrhundert länger als Spanien.

    Wie sieht es denn mit dem spanischen Gibraltar aus, der englischen Exklave?
    Wann beginnt die spanische Rückeroberung?
    Wenn schon, denn schon.

    -14
    • In England leben etwa 12 Millionen Ausländer. In Marokko etwa 40 Millionen Marokkaner. Wo kommt die Gefahr her?

      Nicht das mal eine rechte Partei in Großbritannien auf die Idee kommen würde Ausländer nach Gribraltar auszufliegen.
      Dort wo alle geimpft sind.

      • Hol dir Hilfe.
        Danke!

  • „Die Zentralafrikanische Republik ist christlich und wird christlich bleiben.“ – PMC Wagner
    t.me/officersunion

  • Ein Europa ohne Nationen als reines Siedlungsgebiet soll es , wenn es nach den Linken und Grünen geht, werden. Seltsamerweise haben wohl auch Uschi und Fritz kein Problem damit, sonst könnten sie ja endlich einmal für sichere Grenzen sorgen.

  • Wann haben die Iberer die Moros wieder aus dem Land gejagt . . . der Mensch vergisst schnell, wie im REst von D-EU. Auf dem Weg in die nächste Diktatur, geht der Esel aufs Eis, weil es ihm zu gut geht…

  • Liebe Spanier, ihr habt bekommen, was ihr gewählt habt. Wenn ihr so blöde wart, auf einen Pedro Sanchez reinzufallen, dann beschwert euch nicht darüber, was für Sachen der jetzt macht!

    • Sanchez ist schon 2021 an der Macht gewesen?
      Das ist mir neu.

  • 1200 Einfaltspinsel

    1) die gegen das islamische Marokko protestieren
    statt nur
    gegen die von den spanischen Wählerdeppen gewählten Islamsierungspolitiker

    2) die nur in einem christlichen Spanien leben wollen und dabei offenbar gar noch nicht mitgekriegt haben, dass Päpste und Bischöfe seit Jahrzehnten eine Willkommenskultur für Millionen Koran- , Scharia- und Kalifatfans fordern, predigen und praktzieren und damit gerne das Islamisierterden in Kauf nehmen

    • Ja, recht hast du. Das Asylrecht entspringt ja auch aus den christlichen Klostern.

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