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Bedrohung durch China

„Signal an autoritäre Führer“: In Taiwan wird Trumps Verhaftung von Maduro gefeiert

Taiwan wird von China unter Druck gesetzt – angesichts der US-Verhaftung von Maduro zeigt man sich nun erleichtert: Die Aktion würde ein Signal an den chinesischen Staatschef Xi Jinping senden: Die USA seien bereit, ihre Interessen mit Militärmacht zu verteidigen.

Von

Ordnete die Verhaftung Maduros an: US-Präsident Donald Trump (IMAGO/MediaPunch)

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Die taiwanische Regierung hat die Verhaftung des venezolanischen De-facto-Staatschefs Nicolás Maduro durch die USA positiv aufgenommen – und das, obwohl Kritiker der Verhaftung auch in Deutschland davor gewarnt hatten, durch die Verhaftung Maduros sei für die Volksrepublik China ein Präzedenzfall zur Invasion des Inselstaats geschaffen worden.

So berichtet das amerikanische Bloomberg unter Berufung auf taiwanische Sicherheitskreise, dass man in Taipeh die Aktion als „ein wirksames Abschreckungsmittel gegen Pekings Aggression und eine rechtzeitige Erinnerung an die Fähigkeit der USA, mit chinesischen Waffen ausgerüstete Streitkräfte zu besiegen“ werte.

Trump habe durch die Festnahme gegenüber Chinas Staatschef Xi Jinping und anderen Diktatoren seine Bereitschaft signalisiert, militärische Macht in internationalen Angelegenheiten einzusetzen, die für die US-Interessen von zentraler Bedeutung seien. Darunter wird, angesichts der neuesten Nationalen Sicherheitsstrategie der USA und der damit einhergehenden Umstrukturierungen im Pentagon, sicherlich auch Taiwan fallen (mehr dazu hier).

Erst Ende Dezember hatte die Volksrepublik erneut massive Militärmanöver vor der Küste Taiwans durchführen lassen – die insgesamt sieben Zonen, in denen es auch zu Übungen mit scharfer Munition kam, waren größer als bei früheren Manövern. Sie umschlossen die Insel nahezu vollkommen – eine Andeutung auf eine mögliche Blockade Taiwans. China reagierte dabei unter anderem auch auf Waffenverkäufe, die wenige Tage zuvor durch die USA an Taiwan genehmigt worden waren (mehr dazu hier).

Die Volksrepublik betrachtet Taiwan als „untrennbaren Teil Chinas“ und fordert seit Jahren eine angebliche „Wiedervereinigung“ des Inselstaats mit dem chinesischen Festland – und das, obwohl Taiwan seit 1949 de facto einen eigenen Staat bildet.

Lesen Sie auch:

Die USA hatten am Samstag in einer nächtlichen Operation in einem Handstreich den bisherigen De-facto-Staatschef Venezuelas, Nicolás Maduro, außer Landes gebracht. Maduro, der sein Land seit Jahren autoritär regierte, muss sich nun vor einem amerikanischen Gericht wegen einer Reihe von Vergehen im Rahmen von „Narco-Terrorismus“ verantworten. Bei den Angriffen sollen rund 80 Menschen aus dem Sicherheitsapparat des Maduro-Regimes getötet worden sein – lediglich zwei US-Soldaten wurden unterdessen verletzt. Maduro gilt als Verbündeter der Volksrepublik und des Kreml-Regimes von Wladimir Putin.

bc

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23 Kommentare

  • Die Überschrift ist irreführend. Öffentlich gefeiert – im Sinne von Jubel-Kundgebungen – wird in Taiwan gar nichts. Leider steht auch nicht im Artikel, wer genau in Taiwan diese Ansicht teilt.

    Tatsache ist, dass Taiwan in der China-Frage ziemlich gespalten ist. Die als chinafreundlich geltende KMT-Vorsitzende Cheng Li-wun hat zum Beispiel Präsident Lai Ching-te davor gewarnt, den Konflikt zu eskalieren, um nicht dasselbe Schicksal wie die Ukraine zu erleiden (natürlich durch eine Invasion seitens der VR China und nicht durch Russland).

    In Taiwan kursieren sogar Gerüchte, China habe mit Trump einen Deal gemacht: Wir überlassen euch Venezuela, dafür bekommen wir Taiwan. Das ist vermutlich nur eine Verschwörungstheorie, aber es zeigt, dass es da ganz klar Befürchtungen gibt.

  • „In Taiwan wird Trumps Verhaftung von Maduro gefeiert“
    Das könnte man auch anders lesen.
    Vorschlag : „In Taiwan wird Maduros Verhaftung durch Trump gefeiert“

    • Neee…da steht, dass Trump von Maduro verhaftet wurde

    • Klares Deutsch war noch die Stärke der ‚Redaktion‘.

  • „In Taiwan wird Trumps Verhaftung von Maduro gefeiert“

    Warum jubeln die, sie könnten die nächsten sein.

    • @Die oberste Direktive warum die jubeln frage ich mich auch Trump wird nie im Leben in den Taiwan Konflikt eingreifen.

      Trump ist nicht so debil wie sein Vorgänger Biden der schon einmal davon schwadronierte amerikanische Bodentruppen nach Taiwan zu entsenden.

      Nicht auszumalen wen Biden noch US-Präsident wäre.

      • Wenn die @Direktive und der @Löffel ihr ganzes geopolitisches Wissen leuchten lassen… China droht seit Jahren, aber das ist die Putinisten natürlich kein Thema.

        • Suchen Sie sich eine Arbeit oder ein sinnstiftendes Hobby.

          2
        • @Waldschrat meine Ausführungen sind zutreffend und man kann es googeln. Biden drohte im Taiwan Konflikt mit amerikanischen Bodentruppen in Taiwan.
          Aber das ist für den Realitätsverweigerer Waldschrat zuviel Fachwissen dies richtig einzuordnen.

          -1
        • Sind die „Putinisten“ hier mit uns im Raum? Oder ist das nur wieder der übliche tiefenverlogene, mangels Argumenten und Kinderstube hingerotzte Ad-Hominem-Dreck von dir und deinesgleichen?

          -1
        • @Löffel
          Das weiß ich. Ist aber realpolitisch vollkommen irrelevant, immer gewesen; im Gegensatz zu China, dem Sie wahrscheinlich genauso in den … kriechen werden wie dem Kriegsverbrecher im Kreml.

          -3
        • Ach, @Personengratin. Mangels Kinderstube und Argumenten zähle ich Sie auch unter die Putinisten. Ich kann ja nix dafür, wenn Sie dem, was die Leute hier schreiben, nicht ins Auge schauen können.

          -3
      • Ich hoffe doch sehr, dass die USA Taiwan nicht für ein Handelsabkommen mit der VR China opfern.

    • Taiwan?

  • Na die Feiern weil bei ihnen nur der Artikel von AP zu lesen war 😀😁😅😂

  • Seit Jahrtausenden übertragen Gesellschaften ihre Eigenverantwortung an vermeintlich wohlwollende Eliten, z.B. Gurus, Kirchen, Staat, Politiker, … und bejubeln anschließend wie Kleinkinder, wenn der Weihnachtsmann (wohlwollende Elite) eigennützig handelt, z.B. andere Eliten angreift.

    Die Sehnsucht nach einer wohlwollenden Elite ist die Ursache und nicht die Folge, wenn bejubelt wird, warum die Elite die Sehnsucht erfüllt, z.B. andere Eliten angreift.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann die Sehnsucht nach einem Weihnachtsmann nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

    • gähn

  • Hmmmmm – man kann das auch ganz anders sehen: China und Rußland haben Interessen, Resourcen und Leute in Venezuela. Trump wird sicher vorher mit Xi gesprochen haben im Sinne eines deals: die Monroe-Doktrin gilt für Beide, und wir kegeln gemeinsam den Ivan ‚raus. Ich würde aktuell keinen cent in Taiwan investieren – dead man walking!

  • Der korrupte Sozialist Maduro tanzte noch 3 Tage vor seiner
    Verhaftung durch US Truppen fröhlich im Linksextremen Staats-propaganda Fernsehen Venezuelas …
    Bei uns auch bekannt als Linker Staats- ÖRR ..!

    ( Billd -Video youtube )

    nur Tage vor Verhaftung hier tanzte Diktator Maduro noch fröhlich

    https://www.youtube.com/watch?v=5KN2C0S33xE

  • Ja, die internationale Mafia und der Einzeller-Anhang feiern jetzt ihren Paten
    Aber China kann da jetzt auch schnellsens aktiv werden und sich um das Regime in Taiwan kümmern, dem steht rechtlich jetzt nichts mehr im Wege☝️

  • Maduro kann nun viel Zeit mit seinem Kollegen El Chappo verbringen.
    In dieser Wohngemeinschaft fehlt noch ein Mullah, ein Russe, ein Nordkoreaner und ein paar Leute aus Brüssel und Berlin. Danke Herr Trump !

    • Bester Kommentar!

    • Wieso ein Russe, und wieso nur je einer vom Rest? Der Russe muß da nicht mit, der würde die anderen nur windelweich prügeln und ihnen alles wegsaufen.
      El Chapo schreibt sich übrigens mit nur einem „p“.

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