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„Sheikh Ibrahim“: TikTok-Islamist wegen Vergewaltigung und Körperverletzung vor Gericht

Sheikh Ibrahim verbreitet in den Sozialen Medien islamistische Hassbotschaften mit Millionenreichweite. Nun steht der TikTok-Prediger wegen des Vorwurfs der Körperverletzung sowie des sexuellen Missbrauchs vor Gericht.

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Screenshot aus einem Video von „Sheikh Ibrahim“

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Apollo News hatte schon im Spätsommer über die Machenschaften von Sheikh Ibrahim (bürgerlich: Ibrahim El Azzazi) auf der Kurzvideoplattform TikTok berichtet. Dort ist er unter dem Usernamen „Islamcontent5778“ einem Publikum von Tausenden, vor allem jungen Muslimen, bekannt und teilte in seinen reichweitenstarken Kurzvideos islamistische Botschaften, Hassreden gegen die westliche Kultur und steinzeitliche Verhaltensregeln für Menschen muslimischen Glaubens.

Sheikh Ibrahim steht nun vor Gericht. Allerdings nicht wegen der Inhalte seiner Videos, sondern wegen Körperverletzung und sexuellem Missbrauch an seiner eigenen Ehefrau – das berichtet die Welt. Wie eine Sprecherin des Landgerichts Essen der Zeitung bestätigte, verletzte Ibrahim seine Frau mit einem „Kubotan“ an der Hand – einer Nahkampfwaffe, die häufig als Schlüsselanhänger mitgeführt wird. Ein Kubotan wird wie ein Schlagring zumeist in der Hand gehalten, um den eigenen Schlag zu verstärken, hat zum Teil aber auch eine Spitze, mit der man sein Opfer verletzen kann.

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In einem anderen Fall soll Ibrahim seine Frau so lange gewürgt haben, dass sie „für ca. eine Minute keine Luft mehr bekam“. Im Februar 2022 soll der Sheikh dann gegen den Willen der Frau mit seiner Hand in ihre Vagina eingedrungen sein und sie anschließend vergewaltigt haben. Zwei Wochen nach diesem Vorfall soll es erneut zum Missbrauch gekommen sein.

Der zuständige Ermittlungsrichter erkannte nach den schweren Vorwürfen Mitte Februar einen dringenden Tatverdacht, der Haftbefehl folgte am 29. Februar. Ibrahim kam in Untersuchungshaft. Vor einer Woche, zu Prozessbeginn, kam der Ägypter unter Auflagen dann wieder auf freien Fuß. Das Urteil könnte nach Informationen von Welt schon am 24. Juni, beim nächsten Verhandlungstermin, fallen – Ibrahim droht eine Haftstrafe, er bestreitet die Vorwürfe jedoch und plädiert auf Freispruch.

TikTok-Islamismus

Sheikh Ibrahim ist auf TikTok ein Star in der islamistischen Community. Seine Videos erreichen auf der chinesischen Social-Media-Plattform, aber auch auf YouTube, enorm hohe Aufrufzahlen. Ibrahims Account „Islamcontent5778“ erreicht mit seinen Videos bis zu einer Million Aufrufe und hatte, vor seiner Sperrung, plattformübergreifend mehr als 350.000 Follower.

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Sein Konzept ist dabei denkbar einfach: Er setzt allein auf Fragen von Zuschauern, auf die er vor der Kamera spontan eine Antwort gibt. Das wirkt manchmal amüsant, wenn Zuschauer den „islamischen Gelehrten“ ärgern wollen und lächerliche Fragen wie „Darf man Aliens essen?“ oder „Eistee, Pfirsich oder Zitrone?“ stellen. Doch der Kern von Ibrahims Videos ist alles andere als lustig.

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Sheikh Ibrahim tritt sehr distanziert, berechnend und in sich ruhend auf. Er lacht ganz selten und beantwortet jede Frage, so sinnlos sie sein mag, mit ernster Miene. Er will Ratgeber sein, wie sich ein ehrenvoller Muslim verhalten muss – und diese Botschaften haben es in sich.

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Christliche Freunde? Tabu. Die deutsche Staatsbürgerschaft sollte man nicht annehmen, weil man im Kriegsfall sonst für „Ungläubige“ kämpfen müsste. Muslimische Frauen sollen nur zu weiblichen Ärzten gehen, sind im Generellen unter dem Mann einzuordnen. Ohne den Mann Sport machen, offenes Haar – alles verpönt und nicht erlaubt unter dem Sheikh. Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau lehnt Ibrahim ab, genauso wie die deutschen Gesetze und die westliche Kultur. Auch, dass man seine Frauen (außer in das Gesicht) schlagen darf, sagt der Sheikh in einem seiner Videos.

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Schon seit einiger Zeit wird Ibrahim vom bayerischen Verfassungsschutz beobachtet. Auch diesen verachtet der Islamist, nach seiner eigenen Aussage gegenüber dem Magazin Y-Kollektiv.

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