AfD-Parteitag
Selbst Linke und Grüne distanzieren sich von Gewalt gegen Journalisten – nur „Widersetzen“ nicht
Nach den Angriffen auf Journalisten beim AfD-Parteitag in Erfurt wächst die Kritik an „Widersetzen“ auch aus dem linken Lager. Vertreter von SPD, Grünen und Linken verurteilen die Gewalt gegen Journalisten.
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Nach den Angriffen auf Apollo-News-Reporter am Rande des AfD-Parteitags in Erfurt verurteilen inzwischen immer mehr Politiker die Gewalt gegen Journalisten. Das Protestbündnis „Widersetzen“ hatte eine klare Distanzierung dagegen verweigert – und die betroffenen Journalisten stattdessen als „Faschist*innen mit einem Presseausweis“ bezeichnet.
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann verurteilte die Angriffe am Montag bei der Parteipressekonferenz scharf. „Leider haben wir auch Gewalt gesehen, vor allem Gewalt gegen Journalisten“. Man verurteilen diese Angriffe scharf. „Die Pressefreiheit und die Meinungsfreiheit in Deutschland ist ein hohes Gut. Das darf man nicht mit Füßen treten“, so Linnemann.
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Auch aus SPD, Grünen und Linken kommt Kritik. Linken-Chef Luigi Pantisano gegenüber ZDF: „Grundlegend bin ich froh um alle 50.000 Antifaschistinnen und Antifaschisten, die am Wochenende auf der Straße waren und friedlich demonstriert haben gegen den Parteitag einer demokratiefeindlichen Partei wie der AfD. Dennoch muss ich klar machen und auch wir als Partei auch deutlich feststellen, dass Angriffe auf Journalisten selbstverständlich zu verurteilen sind.“
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf erklärte laut Bild: „Ich lehne jegliche Form von Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung ab, selbstverständlich auch diesen Angriff.“ Zugleich betonte er, die Demonstrationen in Erfurt seien ansonsten friedlich verlaufen.
Auch Grünen-Politiker verurteilten die Angriffe. Grünen-Chefin Franziska Brantner erklärte gegenüber Bild: „Wir lehnen jede Form von Gewalt auf solchen Demonstrationen ab.“ Der Schutz der Pressefreiheit sei ein „unverhandelbares Grundrecht“. Katrin Göring-Eckardt schrieb auf X: „Jede Form von Gewalt ist inakzeptabel und Angriffe auf Journalisten sind immer zu verurteilen. Pressefreiheit ist ein unverhandelbares Grundrecht.“
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Freund von Apollo News werden
Das kann ich nicht ernst nehmen. Sie hätten sich VORHER mal von den Ankündigungen Straftaten zu begehen distanzieren sollen. Dass sie es jetzt tun ist doch rein strategisch.
Meine Verschwörungstheorie:
Die SPD wusste ja (Innenminister Maier), dass die Polizei dafür sorgt, dass die AfD vor der Blockade in die Halle kommt. Es war also für sie keine Überraschung, dass die Blockade ein Riesenreinfall wird – genau das wirft „widersetzen“ ja jetzt auch den „Steigbügelhaltern“ der SPD vor.
Nun distanzieren sie sich bei der SPD von der Gewalt. Sie stellen sich selbst dagegen als die „friedlichen“ Demonstratanten dar (als hätten sie die Antifa-Kinder nicht angestachelt).
Klingbeil hat heute bei Vorstellung seines Haushaltsplan gesagt: Wer die AfD verhindern will, muss die SPD wählen.
Erfurt war für die SPD ein voller Erfolg, denn nun kann man der (noch viel radikaleren und auch dümmeren) Linken (SED) die Wähler klauen, wenn bald der Wahlkampf für Neuwahlen beginnt, indem man sich als die gemäßigten Antifaschisten präsentiert.
Oh Gott, es könnte wahr sein.
Und dann lenkt das ganze Theater auch noch so wunderbar von dem sechsfach Mord in Stade ab, wo es – rein mutmaßlich und spekulativ natürlich – irgendwie nach SPD stinkt.
Und hinterher wundern wir uns dann, warum die SPD schon wieder mit in der Regierung sitzt und nicht mit unter 5 % untergeht.
„… Luigi Pantisano gegenüber ZDF: „Grundlegend bin ich froh um alle 50.000 Antifaschistinnen und Antifaschisten, die … demonstriert haben gegen den Parteitag einer demokratiefeindlichen Partei wie der AfD. … dass Angriffe auf Journalisten selbstverständlich zu verurteilen sind.““
Bei „demokratiefeindlich“ fallen mir aber andere ein.
Und was hilft es, wenn manche selbstherrlich meinen, bestimmen zu können, wer ein Journalist ist und wer nicht.
Ben (ungeskripted) beispielsweise wird von anderen als Journalist betitelt, wenn es ihnen opportun erscheint, obwohl er sich selbst nicht so sieht. Die jungen Investigativen von Apollo News sind angeblich keine Journalisten, wenn man der Konkurrenz, die ihre Felle davonschwimmen sieht, glauben wollte.
Es drängt sich der Eindruck auf, dass die Entschuldigungen nicht ernst gemeint, sondern taktische Manöver im Vorfeld der Landtagswahlen sind
Komisch, der sagt was anderes!
https://nius.de/politik/linker-ruft-zu-mord-an-kapitalisten-auf
Abgesehen von den gewaltsamen Übergriffen ist der Protest friedlich verlaufen.
Das sagen diese Leute nur, weil es ein Skandal wäre wenn sie sich nicht distanzieren würden. Ein reines Lippenbekenntnis. Ich kenne Leute die waren während ihres Studiums ganz aktiv bei IL und Wiedersetzen. Danach sind sie dann bei den Grünen oder der SED untergekommen. Deren Haltung hat sich aber kein bischen verändert. Nur die radikalen Sprüche in der Öffentlichkeit sparen sie sich jetzt.
„Grundlegend bin ich froh um alle 50.000 Antifaschistinnen und Antifaschisten, die am Wochenende auf der Straße waren und friedlich demonstriert haben gegen den Parteitag einer demokratiefeindlichen Partei wie der AfD.“
So viele Fehler in einem einzigen Satz!
– Es waren nicht 50.000, sondern geschätzt etwas über 30.000…
– Faschisten, die sich gerne Antifaschisten nennen
– und deren Gewaltpotential nur aufgrund einer starken Präsenz der Polizei und einer sehr besonnen und klug angereisten AfD nicht zur ganzen Entfaltung kam,
– obwohl sie unbedingt den regulären Parteitag einer demokratiefreundlichen Partei verhindern wollten.
„– Es waren nicht 50.000, sondern geschätzt etwas über 30.000…“
Vielleicht haben sie ja 50.000 aus Steuergeldern dafür bezahlt, dass sie mitterrorisieren, aber dann haben sich 20.000 krank gemeldet. 😉
Wird da von „Widersetzen“ nicht Unmögliches verlangt? Wieso sollten die verurteilen, weswegen sie doch ins Leben gerufen wurden? Das ist so, als hätte man zu Beginn der Dreißigerjahre von der Sturmabteilung der National-Sozialisten verlangt, es zu verurteilen, wenn sie Kommunisten zusammengeschlagen oder getötet hatten.
Die Verursacher und Brandstifter dieser gesamten antidemokratischen Aktion verurteilen die Gewalt, auch gegen Journalisten – Warum ? Haben sie zufällig mitbekommen, das gewisse Teile der „widersetzen“ Combo vom VS tatsächlich beobachtet werden – und- warum erst jetzt ? Pantisano ist ja definitiv auch nicht durch entsprechende Statements im Vorfeld als friedlicher Parteiführer aufgefallen….
Diese ganzen Linken und Grünen sind doch Heuchler! Sie merken nun das sich der Wind dreht, und fangen an Kreide zu fressen. Das ändert aber nichts an Ihrer Meinung, Taten und Ideologie!
Er soll denen diese Floskeln noch abnehmen?
Ich wette, dass es hinter der Stirn ganz anders aussieht, als vor dem Mund!
Das nennt man allgemeinhin „Gratismut“.
Sich hinterher von der vorher angekündigten Gewalt distanzieren. Ganz genau!
Erst hetzen, dann heucheln, dann weiter hetzen. So und nicht anders kennen wir den linken Giftmüll.
SPD,GRÜNE UND SED glaube ich kein Wort.Passend wäre wohl eher klammheimliche Freude.Alles andere ist pure Heuchelei.
Wer ist dieser Partisano? Muss irgendwie neu sein.
Der soll wohl die radikale linke etwas gesellschaftsfähiger darstellen, als sie ist?!
Den grünen glaube ich das ja noch irgendwo, aber Leute, die in der linkspartei aktiv sind, da habe ich im Laufe des lebens einige kennen gelernt – sie wirkten alle sehr kompromisslos
Der hat vor Kurzem die CDU noch „faschistisch“ genannt.
Wäre die Blockade ein Erfolg und die Demo nicht so oberpeinlich geworden, würden diese Leute jetzt ganz anders reden – nämlich wie nach der Gründung der Generation Deutschland in Gießen als der Mob auch schon Journalisten gejagt hat (Tichys Einblick Leute). Damals konnte man das noch leugnen.
Die reden jetzt so, weil sie kapieren, dass die Wähler das alles nur noch ätzend finden.
Grünen-Chefin Franziska Brantner erklärte gegenüber Bild: „Wir lehnen jede Form von Gewalt auf solchen Demonstrationen ab.“
Katrin Göring-Eckardt schrieb auf X: „Jede Form von Gewalt ist inakzeptabel und Angriffe auf Journalisten sind immer zu verurteilen. Pressefreiheit ist ein unverhandelbares Grundrecht.“
Nebelkerzen nach dem Wochenende.
Retten was noch zu retten ist für die linken Bazillen.
Eine verlogene Distanzierung. Die GRünen haben mitgehetzt, die Linksaussenpartei Grünen verbiegen m.E. Recht und Gesetz und Demokratie
Ah Luigi, dass nimmt dir doch keiner ab.
Geh Pizza backen, aber nicht in Germonay.
Ob sie ihre Radikalen wieder einfangen können? Bisher hatte das Motte-Bailey-System gut funktioniert.
Aber jetzt bin ich gespannt, ob sich die Linken spalten.
Well, die Nasen beim Geheimdienst machen endlich ihre Arbeit.
Das rote Gesin…. macht sich in den Schlüpfer.
President Stoneeggs, drop the mask.