Deutsche Bahn
Sanierungskurs nach EU-Vorgaben: Fast jede zweite Stelle bei DB Cargo soll gestrichen werden
Die DB Cargo muss wegen EU-Vorgaben 6.200 von rund 14.000 Vollzeitstellen in Deutschland abbauen, um das seit Jahren defizitäre Unternehmen zu sanieren – und zwar unter Zeitdruck. Gelingt der Plan nicht, droht schon dieses Jahr das Aus.
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Der Güterverkehrsableger der Deutschen Bahn steht vor einem tiefgreifenden Umbau. Der Vorstandsvorsitzende von DB Cargo, Bernhard Osburg, hat einen massiven Stellenabbau angekündigt. Von aktuell rund 14.000 Vollzeitstellen in Deutschland sollen 6.200 wegfallen. Betroffen sind nahezu alle Unternehmensbereiche, darunter Fahrbetrieb, Disposition, Planung, Verwaltung, Vertrieb und IT.
Infolge eines EU-Beihilfeverfahrens muss DB Cargo bereits in diesem Jahr operativ schwarze Zahlen schreiben. Das erhöht den Zeitdruck weiter. Der Einschnitt ist Teil eines Sanierungsprogramms, mit dem Osburg das seit Jahren defizitäre Unternehmen wirtschaftlich stabilisieren will. Hintergrund ist die Vorgabe der EU-Kommission, wonach der Mutterkonzern Verluste der Tochter nicht mehr ausgleichen darf.
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Bis Ende 2026 muss DB Cargo profitabel sein, andernfalls droht die Abwicklung. Das operative Defizit lag nach Angaben Osburgs im vergangenen Jahr noch im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Bereits Osburgs Vorgängerin Sigrid Nikutta hatte einen Sanierungskurs verfolgt, war jedoch nach der negativen Bewertung ihres Konzepts durch ein externes Gutachten abgelöst worden.
Das neue Konzept stützt sich auf vier Säulen. Erstens soll angesichts rückläufiger Nachfrage in Deutschland – insbesondere aus den Branchen Auto, Chemie und Stahl – der Fokus stärker auf das europäische Ausland verlagert werden. „Wir richten Vertrieb, Planung, Disposition und Produktion deutlich stärker europäisch aus und bauen DB Cargo zum führenden europäischen Schienenlogistiker mit klaren, grenzüberschreitenden Systemlösungen aus“, sagte Osburg.
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Zweitens sind Einsparungen von rund einer Milliarde Euro bis 2030 vorgesehen, unter anderem durch den Abbau von 4.000 Stellen, eine schlankere Verwaltung und Produktivitätsgewinne im Fuhrpark. Drittens wird der Einzelwagenverkehr beibehalten, aber neu organisiert. Weitere 2.000 Stellen sollen in diesem Bereich entfallen, während Zugbildungsprozesse auf wenige Standorte konzentriert werden. Trotz der Umstrukturierung bleibt der Einzelwagenverkehr nach Angaben Osburgs defizitär und auf staatliche Förderung angewiesen.
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Unterstützung erhält der Kurs teilweise von der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft. Deren Vizevorsitzende Cosima Ingenschay erklärte: „Wir sind uns mit Cargo-Chef Osburg einig: Cargo muss effizienter werden und Cargo kann wachsen.“ Zugleich machte die Gewerkschaft deutlich, den geplanten Stellenabbau kritisch zu begleiten und für den Erhalt von Arbeitsplätzen zu kämpfen.
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Die EU ist einfach gut…..oder?
Na wie jetzt……. dann fahren ja noch viel mehr LKWs auf den Straßen rum, so wird das aber Nix mit den Klimaschutz Zielen . GRINS.😁
Nein, nein, nein, ganz viele Produkte wird es gar nicht mehr geben. Es wird nur noch Produkte geben, die für den Arbeitssklaven unbedingt nötig sind und die wird es auf einer elektronischen Lebensmittelkarte geben. Man wird DB Cargo gar nicht mehr brauchen.
Fritze wird am Ende übernehmen, womöglich aus einem gesonderten Sondervermögen. Weil, DB Cargo als kritische Infrastruktur und strategisches Rückgrat für die Landesverteidigung eingestuft wird. Das würde in sein rhetorisches Portfolio passen.
Vermutlich wird der Laden dann auch in Kriegsertüchtigungsbahn umgetauft.
Spaltet die deutsche Bahn endlich auf, in DB Netz, DB Fernverkehr, DB Nahverkehr und DB Cargo.
Die DB Netz verbleibt in Staatsbesitz, alles andere wird vollständig privatisiert.
Die privaten Zugfirmen funktionieren viel besser als die träge Deutsche Bahn, die Züge sind sauberer, moderner und man wird häufiger auf Fahrscheine kontrolliert.
Speziell Nahverkehr mit der deutschen Bahn macht überhaupt keinen Spaß. Gammelige Züge in denen man stundenlang sitzen kann, ohne irgendeinen Schaffner zu Gesicht zu bekommen, deshalb sehen die auch so aus.
Российские железные дороги
Russische Eisenbahnen
werden übernehmen
Fritz muss am Ende übernehmen. mit einem ganz langen Seil ohne Bodenfreiheit das am Ende keine weiteren mehr Möglichkeiten zulässt.
Die Bahn braucht einfach viel mehr Bürokratie wie die EU, dann klappt es bestimmt.
Nun, die ökonomischen Analphabeten in Brüssel wissen jetzt plötzlich besser wie die ökonomischen Analphabeten der DB, wie man Güterverkehr bei zunehmender Deindustrialisierung, Strompreiserhöhungen und sinkendem Frachtaufkommen gewinnbringend umstrukturiert?
Da wissen ja die Blinden besser über Farbe bescheid …
„Infolge eines EU-Beihilfeverfahrens muss DB Cargo bereits in diesem Jahr operativ schwarze Zahlen schreiben.“
Das klingt, als ob es bald 14.000 mehr Arbeitslose geben würde.
Das beste Filestück verkauft Spedition Schenker und die machten Gewinn. Dann noch die Speditionsverträge an fremde Speditionen vergeben. Veraltete Technik und marodes Streckennetz tun ihr übriges. Schein Buchungen mit dem Sondervermögen und auch sonst kommt bei der Bahn nichts an. Nur heiße Luft.
Die wollen die Pleite gehen lassen.
Da werden ja wieder jede Menge dringend benötigte Fachkräfte frei. Den Rest von dem Laden kaufen dann die Chinesen auf.
Der CEO schwadroniert darüber, DB Cargo zum FÜHRENDEN Schienenlogistiker in Europa machen zu wollen….
DAS will ich mal sehen. Es gibt sicherlich noch ein paar andere Logistiker, die das Geschäft besser machen.
Der defizitäre Einzelwagenverkehr wird beibehalten, kommt aber ohne Subverntionen nicht aus. Warum zum Teufel soll der Steuerzahler den Laden über Wasser halten, wenn es dem Mutterkonzern untersagt ist ? Haben die noch alle Tassen im Schrank ?
Dann bleiben die Goldstücke eben arbeitslos. Es gibt keine Jobs für diese Kliente.
Falsches Land ausgesucht. Ist Hart, ist aber so.