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Steigende Preise

Sachverständigen-Gutachten schlägt Alarm: Zuwanderungswelle führt zur Wohnraumkrise

Der Sachverständigenrat für Integration und Migration hat sein Jahresgutachten für 2026 vorgelegt – und zeichnet darin das Bild einer zunehmend hausgemachten Wohnkrise. Hauptursachen sind die anhaltende Migrationsdynamik sowie der unzureichende Neubau.

Symbolbild (IMAGO/Wolfgang Maria Weber)

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Die anhaltende Zuwanderungswelle, die Deutschland erfasst hat, in Kombination mit dem unzureichenden Neubau von Wohnungen, sorgt für einen erheblichen Nachfrageüberhang auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Für Bürger wird es dadurch immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Die Zahlen, die der Sachverständigenrat für Integration und Migration in seinem am Dienstag veröffentlichten Jahresgutachten präsentiert hat, sind eindeutig: Ende 2024 lebten in Deutschland rund 83,6 Millionen Menschen – das sind 3,8 Millionen mehr als noch Ende 1989. Laut dem SVR ist dieses Bevölkerungswachstum ausschließlich auf Zuwanderung aus der Europäischen Union sowie aus Drittstaaten zurückzuführen. Problematisch ist jedoch, dass das Wohnraumangebot mit dieser Entwicklung nicht Schritt gehalten hat – insbesondere in Ballungsräumen und wirtschaftsstarken Regionen.

In den vergangenen Jahren wurden in Deutschland immer weniger Wohnungen fertiggestellt. Obwohl die Ampelkoalition den Bau von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr als festes Ziel im Koalitionsvertrag verankert hatte, wurde diese Vorgabe in keinem einzigen Jahr ihrer Legislaturperiode erreicht.

Im Jahr 2022 wurden rund 295.000 Wohnungen fertiggestellt, 2023 waren es noch 294.400. 2024 brach die Zahl laut dem Statistisches Bundesamt schließlich auf knapp 251.900 ein – ein Rückgang von 14,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr und zugleich der niedrigste Stand seit 2015.

Für das vergangene Jahr liegen zwar noch keine finalen Daten vor. Das Institut der deutschen Wirtschaft prognostiziert jedoch für 2025 nur noch rund 235.000 Wohnungsfertigstellungen, für 2026 sogar lediglich etwa 215.000. Das entspräche nahezu einer Halbierung gegenüber dem ursprünglich ausgegebenen Zielwert der Ampelregierung.

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Der unzureichende Neubau, in Kombination, mit dem anhaltenden Migrationsstrom führt zu einem gewaltigen Wohnraummangel und explodierenden Preisen. Auch der Sachverständigenrat für Integration und Migration selbst räumt dies ein. „Die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage führt zu Verteilungskonflikten (…)“, erklärte der SVR-Vorsitzende Winfried Kluth. Zugleich stellte der Experte fest, dass Zuwanderung dazu beitragen könne, dass die Preise steigen und das Angebot an bezahlbarem Wohnraum knapper werde.

Aktuelle Zahlen belegen den deutlichen Anstieg der Wohnkosten, der sich zuletzt, bedingt durch Migration und unzureichenden Neubau, abgezeichnet hat: Laut dem WohnBarometer des Portals ImmoScout24 stiegen die Angebotsmieten für Bestandswohnungen im ersten Quartal 2026 bundesweit um 1,3 Prozent auf durchschnittlich 9,00 Euro pro Quadratmeter. Im Jahresvergleich entspricht das einem Plus von 4,5 Prozent. In den großen Metropolen liegt das Preisniveau jedoch deutlich höher: München bleibt mit 20,01 Euro pro Quadratmeter die teuerste Stadt Deutschlands. Frankfurt am Main folgt mit 15,08 Euro, Stuttgart mit 15,23 Euro pro Quadratmeter.

Noch deutlicher wird die Entwicklung in der langfristigen Betrachtung: Zwischen 2010 und 2024 stiegen die Nettokaltmieten in Deutschland durchschnittlich um rund 64 Prozent. Zudem geht aus einem aktuellen Bericht des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hervor, dass inzwischen mehr als 40 Prozent der Mieterhaushalte in Großstädten über 30 Prozent ihres Einkommens für die Warmmiete aufwenden müssen.

Die Realität ist eindeutig: Wenn in einem Markt mit ohnehin knappem Angebot die Nachfrage weiter steigt, erhöht das zwangsläufig die Preise. Das ist schlichte Marktlogik (mehr dazu hier).

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55 Kommentare

  • Da brauch ich keinen teuer bezahlten Sachverständigenrat. Einfach Gehirn einschalten.

    • Ich muss einfach nur die Augen aufmachen wenn ich durch die Stadt gehe. Das neue Stadtbild wird ja auch irgendwo wohnen. Und wer das bezahlt ist auch offensichtlich.

      • Vor allem wo die wohnen. Die teuren Großstädte sind der reinste Magnet für die.

  • Mein Reden seit 2015. Daher auch die niedrige Geburtenrate, viele junge Menschen können sich die Familiengründung einfach nicht leisten.
    Deshalb findet auch tatsächlich Bevölkerungsaustausch statt, die Zuwanderung erzeugt Preisdruck und Nachfrage, die die Deutschen verdrängt bzw die Familiengründung erschwert.

    • Die Jusos sagen es doch ganz offen und ungeniert… „Schafft die Ehe und die Familien ab!“ (Natürlich nur für die autochtone Bevölkerung.)

  • Außerdem gehört zur Realität, dass die Preisentwicklung im knappen Mietwohnungsmarkt durch die vom Amt und damit der Gemeinschaft der Steuerzahler gezahlten, unreflektierten und nicht hinterfragten Mondpreise für jedes irgendwie bewohnbare Loch schwer zu Lasten der arbeitenden Bürger gestört wurde und weiterhin wird.

    • Im Detail noch verrückter, jedenfalls in meiner Kleinstadt:
      Hier sucht die Stadt (seit Jahren) immer wieder private Vermieter für die zugewiesenen „Flüchtlinge“ aka meist junge Männer aus „Westasien“ oder Afrika.
      Angebot der Stadt an potentielle Vermieter:
      – Renovierungskosten (vor Vermietung) werden teilweise übernommen
      – Die neuen Mieter werden dem Vermieter vorgestellt, der kann die auch ablehnen
      – Der Knaller: Die Stadt tritt als Mieter in den Vertrag ein! D.h. haftet auch für potentielle Schäden an der Mietsache, wo die neuen Bewohner eventuell anrichten
      – Die Erstausstattung mit notwendigen Geräten (Kühlschrank etc.), Möbeln wird ebenfalls von der Stadt – also uns Steuerzahlern übernommen.
      Ergebnis: Viele kleine Wohnungen in recht alten Häusern hier in der Altstadt sind inzwischen von so „jungen Männern“ bewohnt.
      Hiesige Kleinverdiener haben damit keinerlei Chance mehr, so eine Wohnung vermietet zu bekommen; wer will es den Vermietern verdenken? Bei dem Angebot?

      • War schon 2015 in Freiburg so.

        • Gruenennest vom feinsten.

          0
      • Ist bei uns auch so. Die Wohnungen werden von der Gemeinde komplett vor dem Einzug und komplett nach dem Auszug renoviert. Möbel werden von der Gemeinde gekauft und eingebaut, neue Möbel, keine gebrauchten! Und die jungen Menschen von hier bleiben bei ihren Eltern wohnen, weil die sich keine Wohnung leisten können, obwohl die den ganzen Tag arbeiten.

      • Kann ich bestätigen. Ich habe Bekannte die Vermieter sind. So gibt es für die auf jeden Fall keine Ausfälle. Wenn der deutsche Michel diese Details alle kennen würde, er würde vielleicht doch mal auf die Straße gehen.

        • Ich hatte dieses (obig verkürzt beschriebene) Angebot, als ich das das erste Mal gesehen hatte, eingescannt. Weil ich es einfach nicht verstehen konnte.
          Es war eine Veröffentlichung im hiesigen Amtsblatt! Welches dann später immer mal wieder mit gleichem Text im Amtsblatt erschien.
          Schon beim allerersten Mal dachte ich mir:
          DAS KANN DOCH NICHT WAHR SEIN!
          Das benachteiligt doch Kleinverdiener, welche preiswerte Mietwohnungen suchen total – bzw. kickt die völlig raus! Und genau so ist es ja dann auch gekommen.
          Es gab auch mal eine Nachfrage (nicht von mir) an die Stadt dazu – die schmallippige Antwort war in etwa so:
          Wir bekommen die Leute per Königsteiner Schlüssel zugewiesen. Und wir haben die Verpflichtung, diese baldmöglichst aus Sammelunterkünften raus zu bringen.
          Mehr war es nicht – Beamte am Dienst nach (von oben) verordneten Vorschriften; keinerlei Widerstand gegen ungerechte Verordnungen von oben!! Im Gegenteil…

          0
      • Es läuft ja genauso ab. Rein in die frisch renovierte Wohnung und nach ca. 2-Jahren jumpen die von der Wohnung gerade in die nächste frisch renovierte Wohnung. Die vorherige Wohnung wird dann wieder mit Steuergeldern frisch renoviert für den nächsten Gast.

  • Wer das bis vor kurzem sagte, wurde in die Rechte Ecke gestellt.

    • Ist immer noch so.
      Dabei ist das logisch.

  • Erstaunlich, wenn Jahr für Jahr eine mittelgroße Stadt einwandert, müssen dieser Leute auch irgendwo wohnen?

  • Harte Verteilungskämpfe sind gewollt.

    • Erst die Bratwurst dann der Budenkampf.

  • Ich dachte wir haben Platz? Und Strom kommt aus der Steckdose? Und Deutschland ist ein reiches Land?

  • Wenn der Wohnungsmarkt leer gefegt ist, weder Staat noch private Wohnungen bauen und Millionen Menschen in das Land kommen fällt den Experten nach über zehn Jahren ein das das ein Problem sein könnte? Deutschland hat fertig.

    • Bravo!!! Kannst du dir nicht ausdenken.

    • Wer hier noch privat in den Wohnbau investiert hat den Gong noch nicht gehört

  • Ach was. Dazu braucht man sowas?

  • Ich verstehe das Kaltmietenproblem nicht. Dafür kommt doch der Staat auf, also die Nettosteuerzahler.

  • Dann warte ich noch ein paar Jährchen mit dem Verkauf. Meine Rente scheint sicher 😂😂😂

    • Vorsicht mit Zwangsmassnahmen gegen Besitzer von Buden. Die wollen an eurer Geld.

  • Wer konnte das ahnen?

    • Nicht einmal der Fratscher!

      • 🤣 🤣

  • Stadtbild, wohin man schaut…..Stadtbild.

    • Wie uff dem Basar zu Istam. Überall nur noch Aussengeländer unterwegs.

  • Das weiss man doch alles seit Jahren und tut nichts. Und die hohen Mieten für die Migranten zahlt ja nicht der Migrant selbst, sondern das Amt, also der Steuerzahler! Und dafür wird der Steuerzahler belohnt, nämlich, dass er keinen bezahlbaren Wohnraum mehr findet. Ist doch perfekt eingefädelt!

  • Die aufkommende Wohnungsnot prognostizierten wir schon seit 2015.

    Dazu kommt – und das ist noch viel schlimmer -, dass in Genossenschaftswohnungen Neuankömmlinge vor den Inländer zum Zug kommen. Viele Neubauwohnungen gehen ebenfalls nicht an bisherigen Einwohner. Deren Miete zahlt der Michel!

    Und dann wundert sich Merz, dass er mit seinen Reformen ins Bodenlose fällt!

  • Aber die Zuwanderer bauen doch die Wohnungen, in denen der Biodeutsche dann wohnen wird…hat doch mal einer vom Kartell gemeint….

    • War es Wirtschaftsexperte Fratscher???

      • Könnte auch die grüne Ulrike Herrmann gewesen sein

  • So ein Quatsch wir haben Platz.
    Fliegt Sie alle ein.( Satire)

  • Die Regierung sagt dazu wohl ihr müßf alle mehr Häuser bauen. Wir sind ja alle Reich nach dem der Staat unsere Konten immer mehr plündert. Es hört ja nicht bei den direkten Steuern auf. Da fängt die Plünderung erst richtig an.

  • Wenn die Spezialisten auch noch herausbekommen würden, dass es einen Zusammenhang zwischen Nachfrage und steigenden Mieten geben könnte, wären es wirkliche Experten…

  • Der Sachverständigenrat für Integration und Migration ist eindeutig rechtsradikal!
    das ist doch glasklar

  • Hat es dafür echt ein Sachverständigengutachten gebraucht?
    Jeder normale nicht linksideologiesierte deutsche Bürger konnte den Wohnraummangel vorhersehen und den Anstieg der Mieten.

  • Irgendwer muss zahlen, aber bei der Wohnungsvergabe hinten anstehen
    Dreimal darf geraten werden.

  • Überraschung!
    Aber im Ernst: Das ist spätestens seit 2015 sowas von absehbar, da brauche ich keine Äggsbärden für und das auch noch 11 Jahre später

  • Neee, dat jept es döh goar nedd. Die Blauen weißen seit zig Jahren daraufhin, dass es hierbei einen Zusammenhang geben könnte, Nazisprech…

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