Werbung:

Werbung:

Grüne, Linke, SPD

Ricarda Lang, Heidi Reichinnek und Rasha Nasr fordern CDU zur Abgrenzung vom „Rechtsextremismus“ auf

Heidi Reichinnek, Ricarda Lang und Rasha Nasr haben eine gemeinsame Podcast-Folge aufgenommen. Allem voran Heidi Reichinnek forderte die Union dazu auf sich scharf vom „Rechtsextremismus“ abzugrenzen.

Ricarda Lang, Heidi Reichinnek und Rasha Nasr haben zusammen eine Podcast-Folge aufgenommen

Werbung

„Jetzt geht’s erst richtig los“, kündigt Heidi Reichinnek über die mögliche Zusammenarbeit von Linken, Grünen und SPD an. Denn am Samstag wird eine Sonderfolge ihres Podcasts veröffentlicht, in der sie sich mit der Grünen-Politikerin Ricarda Lang und der SPD-Politikerin Rasha Nasr auftritt. Augenscheinlich soll es auch um die Haltung zu anderen Parteien gehen. „Aber die Union muss sich die Gretchen-Frage stellen“, sagt die Linken-Fraktionsvorsitzende. „Wie hast du’s mit der Demokratie? Also willst du mit den anderen Demokrat*innen gemeinsam den Rechtsextremismus bekämpfen oder willst du es halt nicht?“

Aus ihrer Sicht sei es der Union derzeit egal. Auch Ricarda Lang schlägt in eine ähnliche Kerbe: „Wir müssen klar haben, wo der politische Gegner steht. Und da dürfen nicht linke Kräfte sich den ganzen Tag mit sich selbst beschäftigen.“ Man müsse überlegen, wie man es gesellschaftlich schaffe, mehr Menschen zu überzeugen. Heidi Reichinnek bewirbt die Podcast-Folge mit den Worten „Rot-rot-grün in 30 Minuten.“

Tatsächlich könnte es sich nicht nur um einen Spruch, sondern um die Andeutung eines Ziels handeln. Denn bereits letztes Jahr im Juli trafen sich die drei Politikerinnen und postete ein Selfie von dem Treffen. „Gemeinsame Gespräche. Aus Gründen“, schrieb die Linken-Politikerin dazu. Und Ricarda Lang kommentierte: „Krasse Überraschung @bundeskanzler: Frauen können sich vernetzen.“ Friedrich Merz hatte einige Zeit zuvor gesagt, dass Männer sich besser vernetzen könnten.

Click here to display content from Twitter.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von X.

Nasr sagte damals dem Spiegel, dass das Treffen im Juli kein Zufall gewesen sei. „Schon länger war geplant, unseren Austausch zu intensivieren und uns regelmäßig zu treffen – am Freitag war ein solcher Termin.“ Nun kam es zum erneuten Treffen der drei Frauen. Alle streben ganz offensichtlich eine rot-rot-grüne Koalition an. Dies zumindest auf Bundesebene jedoch fernab aller Umfrageergebnisse und entspricht offenkundig nicht dem Bürgerwillen.

Werbung

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

4 Kommentare

  • Wann distanziert sich die CDU von Ricarda Lang, Heidi Reichinnek und Rasha Nasr?

  • Sich abgrenzen vom Rechtsextremismus ist wohl das mindeste, was man von uns erwarten kann. Das wird wohl Keiner hier ernsthaft anzweifeln?

  • In unserer Verfassungsdemokratie gibt es kein „imperatives Podcast-Mandat!“

  • Die drei Tanten vom Grill. Zeiten sind das.

Werbung